Informationen zur Barrierefreiheit

Logo "Barrierefreiheit geprüft"

Das Deutsche Historische Museum wurde am 16.02.2017 durch einen zertifizierten Erheber (Reisen für Alle) evaluiert und durch die Prüfstelle mit dem Zertifikat "Barrierefreiheit geprüft" – barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung, barrierefrei für Rollstuhlfahrer, teilweise barrierefrei für Menschen mit Sehbehinderung – ausgezeichnet und darf das Kennzeichen von August 2017 bis Juli 2020 führen.

Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer

  • Öffentliche Parkplätze befinden sich am Kronprinzenpalais, 100 Meter entfernt
  • Die nächstgelegene ÖPNV-Haltestelle ist "Staatsoper".
  • Es gibt zwei Eingänge: Eingang Zeughaus (Haupteingang) und Eingang Ausstellungshalle (Nebeneingang).
  • Eingang Zeughaus: Die lichte Breite der Haupteingangstür beträgt 128 cm, der Zugang erfolgt über eine 2 cm hohe Türschwelle. Die Tür ist permanent geöffnet. Neben der Haupteingangstür gibt es noch zwei weitere Eingangstüren: eine Drehtür und einen speziell ausgewiesenen Eingang für Menschen mit Behinderung. Die lichte Breite der Tür beträgt 99 cm. Die kleinere Bewegungsfläche vor/hinter der Tür beträgt 140 cm x 140 cm.
  • Eingang Ausstellunghalle: Die lichte Breite der Eingangstür beträgt 110 cm, der Zugang erfolgt stufenlos. Die Tür öffnet automatisch.
  • Der Durchgang zwischen beiden Gebäuden erfolgt via Zeughaushof und ist entweder über den Aufzug (Kabinengröße 150 cm x 138 cm, Höhe der Befehlsgeber: 88 cm bis 98 cm) oder eine Steintreppe (34 Stufen) bzw. eine Rolltreppe erreichbar.
  • Der Verkaufstresen im Shop ist 91 cm hoch. Es gibt eine Kommunikationsmöglichkeit im Sitzen.
  • Der Kassentresen in der Ausstellungshalle ist 110 cm hoch. Es gibt keine Kommunikationsmöglichkeit im Sitzen. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Garderobe (Tresenhöhe: 100 cm) und die Ausgabe der Audioguides.
  • Der Kassentresen im Zeughaus ist 85 cm bis 125 cm hoch. Eine Kommunikationsmöglichkeit im Sitzen ist vorhanden. Es befindet sich eine Garderobe in unmittelbarer Nähe (Tresenhöhe: 95 cm).
  • Alle für den Gast nutzbaren Räume sind ebenerdig oder mit Aufzügen erreichbar.
  • Türen und Durchgänge sind mindestens 90 cm breit (Ausnahme: WC-Tür in der Ausstellungshalle im UG: 85 cm).
  • Im Museumscafé gibt es unterfahrbare Tische.
  • Hilfsmittel: Rollstuhl, Rollator, tragbare Hocker.
  • Es werden Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Eine Voranmeldung ist notwendig.
  • Während der Führung stehen Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Die gesamte Route ist stufenlos befahrbar.

Ausstellungshalle UG (Wechselausstellung)

  • Die Ausstellungshalle ist über einen Aufzug oder eine Rolltreppe erreichbar.
  • Die Kabine des Aufzugs ist 180 cm x 180 cm groß. Bedienelemente sind nicht auf einem horizontalen Bedientableau angeordnet (Höhe der Befehlsgeber 88 cm bis 92 cm).
  • Exponate und Informationen sind überwiegend im Sitzen einsehbar und lesbar.

Dauerausstellung Zeughaus OG + EG

  • Die Ausstellung ist über 2 Aufzüge zu erreichen: Die Kabine des 1. Aufzug zur Zwischenebene ist 109 cm x 149 cm groß. Bedienelemente sind auf einem horizontalen Bedientableau angeordnet. Die Kabine des 2. Aufzugs ist 158 cm x 138 cm groß. Bedienelemente sind auf einem horizontalen Bedientableau angeordnet.
  • Die Exponate und Informationen sind überwiegend im Sitzen einsehbar und lesbar.

WCs für Menschen mit Behinderung in der Ausstellungshalle (UG) und im Zeughaus (EG)

  • Die Bewegungsflächen neben dem WC betragen links und rechts je 90 cm x 70 cm, vor dem WC bzw. Waschbecken 150 cm x 150 cm.
  • Die Höhe des Toilettensitzes beträgt 54 cm.
  • Es gibt am WC beidseitig hochklappbare Haltegriffe.
  • Das Waschbecken ist unterfahrbar. Der Spiegel im Sitzen und Stehen einsehbar.
  • Es ist eine Alarmschnur in einer Höhe von 50 cm vorhanden.
  • Es gibt einen Wickeltisch im WC in der Ausstellungshalle UG.

WC für Menschen mit Behinderung in der Dauerausstellung

  • Die Bewegungsflächen neben dem WC betragen: links 90 cm x 70 cm, rechts 77 cm x 70 cm, vor dem WC bzw. Waschbecken 150 cm x 150 cm.
  • Es gibt am WC beidseitig hochklappbare Haltegriffe.
  • Das Waschbecken ist unterfahrbar. Der Spiegel im Sitzen und Stehen einsehbar.
  • Es ist eine Alarmschnur in einer Höhe von 50 cm vorhanden.

Menschen mit Hörbehinderung und gehörlose Menschen

  • Es gibt keine induktive Höranlage.
  • Es gibt keinen optisch wahrnehmbaren Alarm im Gebäude.
  • In den Aufzügen wird der abgehende Notruf nicht optisch bestätigt. Alternativ sind Treppen vorhanden.
  • Im Museumscafé gibt es Tische, bei denen keine Lampen stehen oder hängen, die das Gesichtsfeld bzw. den Blickkontakt stören.
  • Zu ausgewählten Ausstellungen werden zentralen Themen und Thesen der Ausstellung über Gebärdensprachvideos vermittelt (u.a. alle Texte an inklusiven Kommunikationsstationen)
  • Einmal im Monat und zu besonderen Anlässen wird jeweils eine öffentliche Führung von einem Gebärdensprachdolmetscher / einer Gebärdensprachdolmetscherin übersetzt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Für angemeldete Gruppenführungen können Gebärdensprachdolmetscher angefragt werden.

Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen

  • Assistenzhunde dürfen mitgebracht werden.
  • Außenwege haben meist visuell kontrastreiche oder taktil erfassbare Gehwegbegrenzungen.
  • Der Haupteingang ist visuell kontrastreich gestaltet und durch einen taktil wahrnehmbaren Bodenbelagswechsel erkennbar.
  • Es sind meist keine Karussell- oder Rotationstüren vorhanden (Ausnahme: eine der drei Eingangstüren Zeughaus).
  • Glastüren sind überwiegend mit Sicherheitsmarkierungen gekennzeichnet.
  • Räume und Flure sind hell ausgeleuchtet.
  • Es sind keine Hindernisse, z.B. in den Weg/Raum ragende Gegenstände, vorhanden.
  • In den Aufzügen erfolgt die Bestätigung des Notrufs akustisch. Bedienelemente sind taktil erfassbar. Die Halteposition wird durch Sprache angesagt oder der Aufzug bedient nur 2 Etagen.
  • Treppen sind nicht visuell oder taktil kontrastreich gestaltet. Handläufe sind vorhanden.
  • Die Speisekarte des Restaurants ist in schnörkelloser und kontrastreicher Schrift gestaltet.
  • Die Exponate sind teilweise gut ausgeleuchtet. Die Ausstellung ist visuell kontrastreich gestaltet. Informationen sind in ausgewählten Sonderausstellungen in Brailleschrift verfügbar.
  • Wesentliche Gehbahnen in den Ausstellungsräumen sind meist taktil erfassbar.
  • In ausgewählten Sonderausstellungen gibt es Inklusions-Stationen, an denen Exponate und Modelle zum Anfassen präsentiert werden. In diesen Sonderausstellungen führt ein taktiles Bodenleitsystem durch die Ausstellung.
  • Angebotene Hilfsmittel: Audioguides mit Audiodeskription.
  • Einmal im Monat und zu besonderen Anlässen finden öffentliche Führungen mit ausführlichen Beschreibungen der Exponate statt. Während der Führung werden Exponate zum Tasten integriert. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Dieses Führungsformat kann auch für angemeldete Gruppen gebucht werden.

Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen

  • Name und Logo des Betriebes sind von außen klar erkennbar.
  • Das Ziel des Weges ist meist in Sichtweite oder es sind Wegezeichen in ständig sichtbarem Abstand vorhanden.
  • Im Museumscafé werden Speisen teilweise sichtbar präsentiert.
  • In der Dauerausstellung werden Informationen zu den Exponaten in Leichter Sprache und in Großdruck bereitgestellt.
  • Es gibt Texte in Leichter Sprache in ausgewählten Sonderausstellungen (inklusive Kommunikationsstationen und als Raumtexte).
  • Einmal im Monat und zu besonderen Anlässen gibt es öffentliche Führungen in Einfacher Sprache. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Führungen in Einfacher Sprache können auch von angemeldeten Gruppen gebucht werden.