
{"id":1414,"date":"2017-12-19T15:02:11","date_gmt":"2017-12-19T14:02:11","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=1414"},"modified":"2018-01-25T10:30:58","modified_gmt":"2018-01-25T09:30:58","slug":"unbefriedigte-neugier-rekonstruktion-eines-fast-verschwundenen-gefuehls","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2017\/12\/19\/unbefriedigte-neugier-rekonstruktion-eines-fast-verschwundenen-gefuehls\/","title":{"rendered":"Kolumne: Unbefriedigte Neugier"},"content":{"rendered":"<h1>Unbefriedigte Neugier \u2013 Rekonstruktion eines fast verschwundenen Gef\u00fchls<\/h1>\n<p><strong>Was ist sie eigentlich, die Neugier? Gibt es sie noch in Anbetracht heutiger Bilderflut und was war sie fr\u00fcher? Anl\u00e4sslich der Ausstellung <a href=\"http:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/gier-nach-neuen-bildern.html?nomobile=1\" target=\"_blank\">&#8222;Gier nach neuen Bildern&#8220;<\/a> untersucht der Kunsthistoriker Dr. Wolfgang Ullrich das Wesen und die Geschichte der Neugier.<\/strong><\/p>\n<p>Neugier war lange ein Laster. Wie jede andere Art von Gier droht sie den Menschen zu \u00fcberw\u00e4ltigen und ma\u00dflos zu machen. Wer neugierig ist, begn\u00fcgt sich nicht mit dem, was ihn oder sie umgibt. Es erscheint als zu wenig, zu harmlos, zu bekannt, zu endlich. Die Neugier treibt daher immer \u00fcber das Hier und Jetzt hinaus. Sie ist die Sehnsucht, Zugriff auf andere Zeiten und Orte zu haben und sie herholen zu k\u00f6nnen. Damit aber ist der Neugierige nicht mehr gegenw\u00e4rtig, sondern zerstreut, ist nicht bei sich und inmitten seiner Umwelt, sondern irgendwo und nirgendwo. Und eben deshalb erschien die Neugier als unheimliche Kraft, gar als Teufelssache. Der Kirchenvater Augustinus verdammte sie am heftigsten: als gef\u00e4hrlicher denn Wollust, die nur dem Sch\u00f6nen gelte, ja als etwas Krankhaftes, da sie sich auf alles und jedes und selbst auf das H\u00e4sslichste und Grausamste richte, solange es nur neu sei. Das werde ausgenutzt, Schwindel und Zauberei h\u00e4tten dank der Neugier immer Konjunktur, was zugleich bedeute, dass das rechte Verh\u00e4ltnis zu Gott verlorengehe. Auch von ihm w\u00fcrden vor allem Wunder verlangt, und statt sich in Gebet und Kontemplation zu \u00fcben, seien die Menschen fortw\u00e4hrend abgelenkt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Augustinus verortet das Zentrum der Neugier in den Augen. Als Distanzsinn hat das Sehen st\u00e4rker als andere Sinne die Tendenz, in die Ferne zu schweifen. Es geht \u00fcber den K\u00f6rper und die unmittelbare Umgebung des jeweiligen Menschen hinaus, kann aber genauso ein Vorausschauen und Zur\u00fcckblicken sein und damit die Gegenwart transzendieren. Dem in allen Richtungen suchenden Blick kommt das Neue manchmal jedoch auch entgegen \u2013 in Form von Bildern. Mit ihrer Hilfe l\u00e4sst sich etwas, das anderswo passiert ist, zu den Neugierigen transportieren; r\u00e4umliche und zeitliche Distanzen, die das Auge nicht zu \u00fcberblicken vermag, sind auf diese Weise zu \u00fcberbr\u00fccken. Bilder sind zudem nicht darauf beschr\u00e4nkt, etwas zu zeigen, das wirklich existiert oder stattgefunden hat, vielmehr kann sich auf ihnen jegliche Phantasie ausleben und f\u00fcr andere Menschen sichtbar gemacht werden. Damit sind Bilder erst recht &#8222;das&#8220; Medium der Neugier, stehen aber auch von vornherein im Verdacht, ihrerseits etwas Lasterhaftes zu sein.<\/p>\n<p>Neugier wurde umso mehr als schlimm und s\u00fcndhaft empfunden, weil sie meist unbefriedigt blieb. Dann bohrten sich die Blicke \u00fcberall hinein, um doch noch Unbekanntes zu entdecken, ja dann verlor man sich erst recht in allen Richtungen, immer lauernd, wo sich etwas tun k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #008000;\"><em><strong>Und wenn pl\u00f6tzlich etwas passierte, machte &#8222;die Neugierde [&#8230;] jeden Zuschauer f\u00fcnf Zoll gr\u00f6\u00dfer, und seine Augen [&#8230;] um einen halben Zoll weiter&#8220;, wie es 1774 in einem &#8222;Toleranz-Brief an die Oberhessische Geistlichkeit&#8220; anschaulich formuliert wurde.<a style=\"color: #008000;\" href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> <\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Unerf\u00fcllte Neugier bedeutete hingegen nicht nur qu\u00e4lende Langeweile, sondern konnte zu Unduldsamkeit oder Depression f\u00fchren, brachte die betroffenen Personen also um ein gutes Verh\u00e4ltnis zu ihrer Umwelt. Bilder verhie\u00dfen in dieser misslichen Lage Erl\u00f6sung, zumindest eine kurzfristige Linderung des Leidens an der Neugier. Aber sie waren selten, selbst nach Erfindung druckgrafischer Techniken eine Mangelware. Vor allem aber eine Ware, denn die Menschen waren gerne bereit, zu zahlen, wenn es der Befriedigung ihrer Neugier diente. Bilderh\u00e4ndler zogen von Dorf zu Dorf, vertrieben offiziell Heiligenbilder und inoffiziell Pornografie, B\u00e4nkels\u00e4nger wanderten ebenfalls durchs ganze Land und zogen ihr Publikum mit spektakul\u00e4ren Bildern von Katastrophen, Ungl\u00fccken und Verbrechen in ihren Bann, gesteigert durch eindringliche Texte und musikalische Untermalung.<\/p>\n<div id=\"attachment_1418\" style=\"width: 742px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1418\" class=\"size-full wp-image-1418\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/ZD029145_small.jpg\" alt=\"Der B\u00e4nkels\u00e4nger, Friedrich M\u00fcller, Carl August Grossmann, Augsburg um 1775, \u00a9 DHM\" width=\"732\" height=\"950\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/ZD029145_small.jpg 732w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/ZD029145_small-231x300.jpg 231w\" sizes=\"auto, (max-width: 732px) 100vw, 732px\" \/><p id=\"caption-attachment-1418\" class=\"wp-caption-text\">Der B\u00e4nkels\u00e4nger, Friedrich M\u00fcller, Carl August Grossmann, Augsburg um 1775,<br \/>\u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p>Die Ausstellung &#8222;Gier nach neuen Bildern&#8220; zeigt etliche Darstellungen solcher H\u00e4ndler und S\u00e4nger, und eigentlich immer ist diesen Bl\u00e4ttern zu entnehmen, wie sehr sich mit Bildern einerseits das Gl\u00fcck verband, die eigene enge Welt \u00fcberschreiten zu k\u00f6nnen, wie sehr ihr Genuss andererseits aber von schlechtem Gewissen begleitet war, dadurch auf Abwege und in Niederungen zu geraten. Aus der Zeit ebenfalls um 1775 stammt etwa eine Radierung von Friedrich M\u00fcller, die einen B\u00e4nkels\u00e4nger zusammen mit zwei Musikanten in einem kleinen, \u00e4rmlichen Dorf zeigt. Genau in der Mitte des Blattes sieht man eine an einem Stecken befestigte, ausgerollte Bildtafel. Hell hebt sie sich von dem dunklen Hintergrund der alles andere als schmucken, reizlosen H\u00e4user ab und steht damit \u2013 wie ein Leuchtzeichen aus einer besseren Welt \u2013 umso mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit. Um die Tafel herum haben sich etliche Leute gruppiert, wirken aber ein wenig verloren und ziemlich passiv. Kinder sind darunter, ein verwachsener Greis, ferner ein Paar, das betrunken zu sein scheint. Es handelt sich also gerade nicht um feine St\u00e4nde und moralische Vorbilder, vielmehr erweckt die gesamte Szenerie den Eindruck, das Zeigen von Bildern sei etwas recht Derbes, das auf die niedrigsten Instinkte abziele. Auch Katzen und Hunde nehmen an der Vorf\u00fchrung teil: ein weiteres Indiz daf\u00fcr, dass blo\u00df die Triebe, aber nicht der Verstand angesprochen sind.<\/p>\n<p>Wie sehr vor Neugier und Bildern gleicherma\u00dfen gewarnt wurde, macht etwa eine Predigt des franz\u00f6sischen Bischofs Antoine Godeau deutlich, die aus derselben Zeit stammt. 1770 wurde sie in deutscher \u00dcbersetzung \u2013 und ebenso wie M\u00fcllers Grafik in Augsburg \u2013 ver\u00f6ffentlicht. Godeau tadelt darin Augenlust im Allgemeinen, seien die Augen doch &#8222;die Fenster, durch die der Teufel in euer Herz eindringet&#8220;, und die Betrachtung &#8222;unz\u00fcchtiger Bilder&#8220; im Besonderen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #008000;\"><em><strong>Diese dienten nur der Neugier \u2013 und &#8222;auf die Neugier folgt die Begierde: auf die Begierde folget das Nachsuchen: auf das Nachsuchen der Besitz: nach dem Besitze die Wiederholung: nach der Wiederholung die Gewohnheit: nach der Gewohnheit die Nothwendigkeit: nach der Nothwendigkeit die Unbu\u00dffertigkeit: nach der Unbu\u00dffertigkeit der Tod in der S\u00fcnde: nach dem Tode in der S\u00fcnde das ewige Feuer&#8220;.<a style=\"color: #008000;\" href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>F\u00fchrte im 18. Jahrhundert also noch ein direkter Weg von Neugier und Bildern in die ewige Verdammnis, so haben sich die Zeiten seither ge\u00e4ndert. Die Neugier wird mittlerweile meist als positive Eigenschaft verstanden und mit Wachheit und Wissensdurst assoziiert. Das aber d\u00fcrfte nicht nur am abnehmenden Einfluss von Religion und Kirche liegen, sondern auch damit zu tun haben, dass Neugier heute viel \u00f6fter befriedigt werden kann als fr\u00fcher und daher nicht als qu\u00e4lend erfahren wird und auch nicht mehr destabilisierend wirkt. Das wiederum ist Folge einer f\u00fcr fr\u00fchere Zeiten unvorstellbaren Vermehrung der Bilder. Aber nicht nur die Zahl der Bilder ist durch diverse technische Innovationen \u2013 von der Fotografie bis zur Digitalisierung \u2013 explodiert, vor allem wurde auch erreicht, dass sie heutzutage in jedem Moment an jeden Ort \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen. Wo es fr\u00fcher noch Menschen brauchte, die Bilder in kleinen Mengen transportierten und die vermutlich mit dem Wenigen, was sie pr\u00e4sentierten, mehr Sehns\u00fcchte weckten als sie zu stillen vermochten, kann man heute sekundenschnell Live-Aufnahmen aus der gesamten Welt, aber genauso Bilder aus beliebigen Genres und Epochen auf einen Bildschirm holen. Dabei sind die Bilder nur noch in den wenigsten F\u00e4llen eine Ware. Vielmehr lassen sie sich, statt nur in begrenzter Auflage zu existieren, beliebig oft reproduzieren und sind so zahlreich, dass sie nie mehr ein knappes Gut sein k\u00f6nnen, f\u00fcr das ein Preis zu verlangen und zu zahlen w\u00e4re. Das Gef\u00fchl unbefriedigter Neugier ist also fast g\u00e4nzlich verschwunden. Und daf\u00fcr d\u00fcrfte es in der Kulturgeschichte kaum Parallelen geben. Oder wann sonst sollte ein seit Menschengedenken stabil vorhandenes Gef\u00fchl so schnell und so weitgehend seine Voraussetzungen verloren haben?<\/p>\n<p>Dass es statt Knappheit nun \u00dcberfluss gibt, verf\u00fchrt Diagnostiker allerdings erneut dazu, die Zeigefinger zu heben. Besorgt sprechen sie von der Bilder-, der Reiz- oder der Informationsflut, und so gerne die Neugier fr\u00fcher als \u00dcberreaktion infolge eines Mangels interpretiert wurde, so gerne unterstellt man nun Gef\u00fchle von Ohnmacht und \u00dcberforderung als Folge eines Zuviels an st\u00e4ndig Neuem. Die Menschen w\u00fcrden &#8222;cyberkrank&#8220;, behauptet etwa Manfred Spitzer, der als Gehirnforscher ungef\u00e4hr so viel Autorit\u00e4t besitzt wie ehedem ein Bischof oder Priester. Wie etliche andere klagt er dar\u00fcber, dass zahlreiche Menschen heute angesichts der digitalen Welt und der vielen Bildschirme und Displays &#8222;das Gef\u00fchl haben, nicht mehr folgen zu k\u00f6nnen, und resignieren&#8220;. Der \u00dcberflutete wird genauso wie der Neugierige als jemand beschrieben, der sich selbst verloren hat, dem die Mitte abgeht und der entwurzelt ist:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #008000;\"><em><strong>&#8222;Wir hecheln hinterher und wissen zugleich, dass wir keine Chance haben.&#8220;<a style=\"color: #008000;\" href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> <\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Und wo ehedem das ewige H\u00f6llenfeuer drohte, da geht nun die Angst vor der &#8222;digitalen Demenz&#8220; um.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>So findet der religi\u00f6s-moralische Diskurs in kulturkritisch-paramedizinischen Zeitdiagnosen seine Nachfolge. Und wieder stehen besonders Bilder unter Verdacht. Diesmal warnt man am liebsten vor den Bildplattformen der Sozialen Medien, vor allem vor &#8222;Instagram&#8220; mit den vielen Selfies, mit Food-Porn und Cat-Content, die angeblich einmal mehr blo\u00df die niedrigsten Instinkte der Menschen bedienen. Hier droht nicht nur irgendeine Flut, sondern eine Flut aus Trash und Schund. Und sollte einer dieser Bild-Pessimisten sich nochmal genau die Radierung Friedrich M\u00fcllers anschauen, k\u00f6nnte er ihr sogar eine prophetische Qualit\u00e4t zusprechen: Sieht die Anordnung der Bilder auf der dort gezeigten Tafel \u2013 mit jeweils drei quadratischen Bildfl\u00e4chen nebeneinander \u2013 nicht schon genauso aus wie die Darstellung der Bilder eines &#8222;Instagram-Accounts&#8220;?<\/p>\n<p><strong>Verweise<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. Aurelius Augustinus: Confessiones, X, 35.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Toleranz-Brief an die Oberhessische Geistlichkeit, Frankfurt\/Main 1774, S. 3, auf: https:\/\/opacplus.bsb-muenchen.de\/Vta2\/bsb10041267\/bsb:BV019714671?<br \/>\n<a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Antoine Godeau: Homilien \u00fcber alle Sonn- und vornehmste Festtags-Evangelien des Jahres, Augsburg 1770, S. 239f. \u2013 auf: http:\/\/reader.digitale-sammlungen.de\/de\/fs1\/object\/display\/bsb10459346_00001.html.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Manfred Spitzer: Cyberkrank! Wie das digitalisierte Leben unsere Gesundheit ruiniert, M\u00fcnchen 2015, S. 29.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. Ders.: Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen, M\u00fcnchen 2012.<\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><img decoding=\"async\" style=\"margin-right: 5px;\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Ullrich-Foto.jpg\" width=\"140\" \/><\/p>\n<p><sup>\u00a9 Annekathrin Kohout<\/sup><\/td>\n<td><\/td>\n<td bgcolor=\"#3d9b35\">\n<h4 style=\"color: #ffffff; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Dr. Wolfgang Ullrich<\/h4>\n<p style=\"color: #ffffff; padding: 0px 10px 5px 10px;\">Wolfgang Ullrich, geb. 1967, lebt als freier Autor in Leipzig, war zuvor Professor f\u00fcr Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule f\u00fcr Gestaltung in Karlsruhe. Er forscht und publiziert zu Geschichte und Kritik des Kunstbegriffs, bildsoziologischen Fragen und Konsumtheorie. Mehr unter: <a style=\"color: white;\" href=\"http:\/\/www.ideenfreiheit.de\" target=\"_blank\">www.ideenfreiheit.de.<\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Unbefriedigte Neugier \u2013 Rekonstruktion eines fast verschwundenen Gef\u00fchls<span><\/h2>\n<p>Was ist sie eigentlich, die Neugier? Gibt es sie noch in Anbetracht heutiger Bilderflut und was war sie fr\u00fcher? 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