
{"id":1714,"date":"2018-03-15T13:16:40","date_gmt":"2018-03-15T12:16:40","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=1714"},"modified":"2018-03-15T13:16:40","modified_gmt":"2018-03-15T12:16:40","slug":"neuerscheinungen-und-raritaeten","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2018\/03\/15\/neuerscheinungen-und-raritaeten\/","title":{"rendered":"Inside DHM: Neuerscheinungen und Rarit\u00e4ten"},"content":{"rendered":"<h1>Neuerscheinungen und Rarit\u00e4ten<\/h1>\n<p><strong>Zahlreiche Rezensionen \u00fcber Neuerscheinungen sind in diesen Tagen in den Feuilletons zu lesen, die gro\u00dfen Zeitungen bringen gar ganze Beilagen heraus, Grund daf\u00fcr ist die Leipziger Buchmesse. Welches von diesen B\u00fcchern zum Beispiel als wichtiges historisches Zeugnis den Weg in eine Bibliothek findet, ist eine der zentralen Aufgaben von Bibliothekaren. <a href=\"http:\/\/www.dhm.de\/sammlung-forschung\/sammlungen00\/bibliothek.html\" target=\"_blank\">Matthias Miller, der Leiter der Bibliothek<\/a> des Deutschen Historischen Museums, beleuchtet anl\u00e4sslich der vielen Neuerscheinungen dieser Tage die Sch\u00e4tze seiner Bibliothek.<\/strong><\/p>\n<p>Wenn am 15. M\u00e4rz die diesj\u00e4hrige Buchmesse in Leipzig ihre Pforten \u00f6ffnet, liegen wieder tausende neu erschienener B\u00fccher in den Regalen der Aussteller und hoffen darauf, von interessierten Kunden entdeckt und bestenfalls zu Hause auch gelesen zu werden. Vieles davon wird ungelesen bleiben, einiges wird zum Nischenprodukt, nur weniges, meist aus dem Bereich der Belletristik, wird ein Bestseller. Das Lesen von B\u00fcchern, sei es zur Unterhaltung oder zur wissenschaftlichen Bildung, ist ein jahrhundertealter Kommunikationsvorgang zwischen Autor und Leser. Der Autor macht sich Gedanken, die er dem Leser mitteilt. Das dabei entstehende Produkt dient seit der Erfindung des Buchdrucks um die Mitte des 15. Jahrhunderts der massenhaften Verbreitung von Ideen, Theorien, Wahrheiten und Fake News. Historische Umw\u00e4lzungen wie etwa die Reformation, die Revolution 1848 oder die Studentenrevolte 1968 w\u00e4ren ohne das gedruckte Buch nicht vorstellbar. B\u00fccher also waren oft die Z\u00fcndschnur f\u00fcr Revolutionen.<\/p>\n<p>Dass das schon oft totgesagte gedruckte Buch noch immer existiert und sich weltweit gro\u00dfer Beliebtheit erfreut, ist dem Umstand zu verdanken, dass eine wirkliche Medienrevolution, wie sie etwa zwischen der Tontafel und der Papyrusrolle, der Papyrusrolle und dem Handschriftenkodex oder zwischen der Handschrift und dem gedruckten Buch stattfand, noch nicht wirklich vollzogen ist. Denn das elektronische Buch ist doch nur die Darstellung eines gedruckten Buches mit anderen Mitteln. Und das reicht einfach noch nicht f\u00fcr eine Medienrevolution.<\/p>\n<h3>Der Bibliothekar als F\u00f6rster<\/h3>\n<p>Die Messe als Handelsplatz f\u00fcr neue B\u00fccher ist gleichsam der Ort f\u00fcr Neuerscheinungen, der als Wiege der Literatur gelten darf, w\u00e4hrend die Bibliothek mit dem Ruf des B\u00fccher-Endlagers vorlieb nehmen muss. Und doch hat vieles, was die Druckerpresse in den vergangenen Jahrhunderten verlassen hat, nur in Bibliotheken \u00fcberlebt, gelten sie doch neben den Archiven und Museen als Wissenspeicher und damit als Ged\u00e4chtnis der Menschheit. Dabei hat die Bibliothek des Deutschen Historischen Museums einen zweifachen Sammelauftrag: zum einen erwirbt sie moderne Forschungsliteratur zur deutschen Geschichte im globalen Kontext, die zur Vorbereitung von Ausstellungen, zur Betreuung der Sammlungen und f\u00fcr die angegliederte Fachbibliothek f\u00fcr Restaurierung ben\u00f6tigt wird. Und zum anderen sammelt die Bibliothek im Rahmen der Sammlung &#8222;Handschriften \/ Alte und wertvolle Drucke&#8220; Prim\u00e4rquellen zur deutschen Geschichte, also Hand- und Druckschriften, die zum Zeitpunkt der historischen Ereignisse entstanden sind. Das k\u00f6nnen die &#8222;95 Thesen&#8220; Martin Luthers im Erstdruck von 1517 (Signatur: R 55\/911.3) oder aber auch der erste Koalitionsvertrag einer Gr\u00fcn-Roten Landesregierung in Baden-W\u00fcrttemberg aus dem Jahr 2011 sein (Signatur: A 11\/839).<\/p>\n<div id=\"attachment_1720\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1720\" class=\"wp-image-1720 size-full\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/1.jpg\" alt=\"Links: &quot;95 Thesen&quot;, Martin Luther, Erstdruck von 1517 (Signatur: R 55\/911.3); Rechts: Koalitionsvertrag der Gr\u00fcn-Roten Landesregierung in Baden-W\u00fcrttemberg, 2011 (Signatur: A 11\/839)\" width=\"650\" height=\"400\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/1.jpg 650w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/1-300x185.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-1720\" class=\"wp-caption-text\">Links: &#8222;95 Thesen&#8220;, Martin Luther, Erstdruck von 1517 (Signatur: R 55\/911.3); Rechts: Koalitionsvertrag der Gr\u00fcn-Roten Landesregierung in Baden-W\u00fcrttemberg, 2011 (Signatur: A 11\/839)<\/p><\/div>\n<p>Ob ein Buchobjekt historische Relevanz erlangen wird, ist beim Erwerb oft noch nicht vorhersehbar, und so gleicht die Arbeit des Bibliothekars der des F\u00f6rsters: so wie der F\u00f6rster von dem 2018 gepflanzten Baum wohl selbst nichts haben wird, sind B\u00fccher, die der Bibliothekar heute in sein Magazin stellt, vielleicht erst 100 Jahre sp\u00e4ter historisch relevant genug, um ausgestellt zu werden.<\/p>\n<h3>Jubil\u00e4en produzieren Neuerscheinungen<\/h3>\n<p>Das Jahr 2018 ist ein Jubil\u00e4umsjahr in vielerlei Hinsicht, denken wir nur an den Beginn des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Kriegs 1618 oder den 200. Geburtstag von <a href=\"http:\/\/www.dhm.de\/lemo\/biografie\/biografie-karl-marx.html\" target=\"_blank\">Karl Marx<\/a>. Beide Ereignisse haben \u2013 jeweils zu ihrer Zeit \u2013 eine Vielzahl von Publikationen hervorgebracht, die wir heute als Prim\u00e4rquellen bezeichnen, weil sie die historischen Ereignisse unmittelbar wiedergeben oder widerspiegeln.<\/p>\n<p>Die Bibliothek des Deutschen Historischen Museums besitzt allein 308 B\u00fccher, die zwischen 1618 und 1648 gedruckt wurden. Das Ger\u00fccht, dass der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg auf eine Kometenerscheinung im Jahr 1618 zur\u00fcckzuf\u00fchren gewesen sei, hielt sich hartn\u00e4ckig, und schon 1648 wurde eine Flugschrift unter dem Titel<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><span style=\"color: #008000;\"><strong>Von dem dreyssigj\u00e4hrigen Teutschen-Kriege, welcher sich Anno 1618. angefangen vnd durch Gottes Gnade Anno 1648. geendiget hat; Eben als wann Gott durch den 1618. erschr\u00f6cklich leuchtenden Cometen, welcher dreyssig Tage \u00fcber Europam gesehen worden, einen dreyssigj\u00e4hrigen Krieg verk\u00fcndiget h\u00e4tte &#8230; (Signatur: R 92\/2250). <\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p>Der heute unter dem Namen C1618 WI bekannte Komet, der im Advent 1618 f\u00fcr drei\u00dfig Tage am Himmel stand, wurde wegen der aktuellen Ereignisse nach dem Prager Fenstersturz nicht als der heilsbringende Stern von Bethlehem gedeutet, sondern als Omen f\u00fcr die bevorstehende kriegerische Zeit. So interpretiert es auch der Fr\u00fchneuzeithistoriker Andreas B\u00e4hr in seinem j\u00fcngst erschienenen Buch &#8222;Der grausame Komet. Himmelzeichen und Weltgeschehen im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg&#8220;, das auf der Leipziger Buchmesse am Stand des Rowohlt-Verlages ausliegen wird und jetzt schon in der Bibliothek des Deutschen Historischen Museums zu finden ist (Signatur: 18\/315).<\/p>\n<div id=\"attachment_1721\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1721\" class=\"wp-image-1721 size-full\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2.jpg\" alt=\"Links: Flugschrift, Von dem dreyssigj\u00e4hrigen Teutschen-Kriege, welcher sich Anno 1618. angefangen vnd durch Gottes Gnade Anno 1648. geendiget hat; Eben als wann Gott durch den 1618. erschr\u00f6cklich leuchtenden Cometen, welcher dreyssig Tage \u00fcber Europam gesehen worden, einen dreyssigj\u00e4hrigen Krieg verk\u00fcndiget h\u00e4tte ..., 1648 (Signatur: R 92\/2250); Rechts: Andreas B\u00e4hr, &quot;Der grausame Komet. Himmelzeichen und Weltgeschehen im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg&quot;, Rowohlt 2018 (Signatur: 18\/315).\" width=\"650\" height=\"400\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2.jpg 650w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2-300x185.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-1721\" class=\"wp-caption-text\">Links: Flugschrift, Von dem dreyssigj\u00e4hrigen Teutschen-Kriege, welcher sich Anno 1618. angefangen vnd durch Gottes Gnade Anno 1648. geendiget hat; Eben als wann Gott durch den 1618. erschr\u00f6cklich leuchtenden Cometen, welcher dreyssig Tage \u00fcber Europam gesehen worden, einen dreyssigj\u00e4hrigen Krieg verk\u00fcndiget h\u00e4tte &#8230;, 1648 (Signatur: R 92\/2250); Rechts: Andreas B\u00e4hr, &#8222;Der grausame Komet. Himmelzeichen und Weltgeschehen im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg&#8220;, Rowohlt 2018 (Signatur: 18\/315).<\/p><\/div>\n<p>Als Karl Marx 1818 in Trier das Licht der Welt erblickte, konnte noch niemand ahnen, dass er mit seinen revolution\u00e4ren Schriften einmal die Welt umkrempeln und sie im 20. Jahrhundert in zwei sich \u00fcber Jahrzehnte feindlich gegen\u00fcberstehende Bl\u00f6cke aufteilen w\u00fcrde. Von seinem gemeinsam mit Friedrich Engels verfassten &#8222;Manifest der Kommunistischen Partei&#8220; besitzt die Bibliothek des Deutschen Historischen Museums nicht nur ein Exemplar der extrem seltenen Erstausgabe aus dem Jahr 1848 (Signatur: R 92\/2958), sondern 118 moderne Ausgaben in 45 Sprachen, darunter in Mongolisch und Japanisch (Signaturen: 51\/57&lt;mongol. 1968&gt; und 51\/57&lt;japan.&gt;).<\/p>\n<div id=\"attachment_1722\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1722\" class=\"wp-image-1722 size-full\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/3.jpg\" alt=\"Links: Marx, Engels, &quot;Manifest der Kommunistischen Partei&quot;, Erstausgabe, 1848 (Signatur: R 92\/2958); Rechts: Marx, Engels, &quot;Manifest der Kommunistischen Partei&quot;, Mongolisch Ausgabe (Signatur: 51\/57&lt;mongol. 1968&gt;)\" width=\"650\" height=\"400\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/3.jpg 650w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/3-300x185.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-1722\" class=\"wp-caption-text\">Links: Marx, Engels, &#8222;Manifest der Kommunistischen Partei&#8220;, Erstausgabe, 1848 (Signatur: R 92\/2958); Rechts: Marx, Engels, &#8222;Manifest der Kommunistischen Partei&#8220;, Mongolisch Ausgabe (Signatur: 51\/57)<\/p><\/div>\n<p>Moderne Biografien von Karl Marx erscheinen zurzeit fast monatlich, darunter die umfangreichen Werke &#8222;Karl Marx. Die Biographie&#8220; von Gareth Stedman Jones (S. Fischer Verlag 2017, 890 Seiten), &#8222;Marx. Der Unvollendete&#8220; von J\u00fcrgen Neffe (Bertelsmann 2017, 655 Seiten) sowie &#8222;Karl Marx. Politik in eigener Sache&#8220; von Wolfgang Schieder (Theiss 2018, 239 Seiten), die sowohl in Leipzig auf der Buchmesse wie auch in der Bibliothek des Deutschen Historischen Museums (Signaturen: 17\/1673 und 17\/1898) zu finden sind.<\/p>\n<div id=\"attachment_1723\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1723\" class=\"wp-image-1723 size-full\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/4.jpg\" alt=\"Links: &quot;Karl Marx. Die Biographie&quot;, Gareth Stedman Jones, S. Fischer 2017 (Signatur: 17\/1898); Rechts: &quot;Karl Marx. Politik in eigener Sache&quot;, Wolfgang Schieder, Theiss 2018 (in Erwerbung)\" width=\"650\" height=\"400\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/4.jpg 650w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/4-300x185.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><p id=\"caption-attachment-1723\" class=\"wp-caption-text\">Links: &#8222;Karl Marx. Die Biographie&#8220;, Gareth Stedman Jones, S. Fischer 2017 (Signatur: 17\/1898); Rechts: &#8222;Karl Marx. Politik in eigener Sache&#8220;, Wolfgang Schieder, Theiss 2018 (in Erwerbung)<\/p><\/div>\n<p>Wenn Sie sich f\u00fcr Geschichte interessieren und \u00e4ltere und neueste Literatur zu historischen und aktuellen Fragen der Geschichte suchen, sind Sie in der <a href=\"http:\/\/www.dhm.de\/sammlung-forschung\/sammlungen00\/bibliothek.html\" target=\"_blank\">Bibliothek des Deutschen Historischen Museums<\/a> von montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr 30 herzlich willkommen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Neuerscheinungen und Rarit\u00e4ten<span><\/h2>\n<p>Zahlreiche Rezensionen \u00fcber Neuerscheinungen sind in diesen Tagen in den Feuilletons zu lesen, die gro\u00dfen Zeitungen bringen gar ganze Beilagen heraus, Grund daf\u00fcr ist die Leipziger Buchmesse. Welches von diesen B\u00fcchern zum Beispiel als wichtiges historisches Zeugnis den Weg in eine Bibliothek findet, ist eine der zentralen Aufgaben von Bibliothekaren. Matthias Miller, der Leiter der Bibliothek des Deutschen Historischen Museums, beleuchtet anl\u00e4sslich der vielen Neuerscheinungen dieser Tage die Sch\u00e4tze seiner Bibliothek.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1716,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[180,1335,672,1337],"class_list":["post-1714","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-inside-dhm","tag-bibliothek","tag-buchmesse","tag-neuerwerbung","tag-raritaeten"],"_links":{"self":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1714"}],"version-history":[{"count":2,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1714\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1724,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1714\/revisions\/1724"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1716"}],"wp:attachment":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}