
{"id":1768,"date":"2018-04-11T12:03:19","date_gmt":"2018-04-11T10:03:19","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=1768"},"modified":"2018-12-18T10:42:57","modified_gmt":"2018-12-18T09:42:57","slug":"kolumne-revolution-heute","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2018\/04\/11\/kolumne-revolution-heute\/","title":{"rendered":"Kolumne: Revolution heute"},"content":{"rendered":"<h1>Revolution heute<\/h1>\n<p><strong>Revolutionen \u2013 die Geschichtsb\u00fccher sind voll davon und wir erinnern uns an sie durch Jahrestage und Jubil\u00e4en. Im vergangenen Herbst j\u00e4hrte sich die Revolution in Russland zum 100. Mal, in diesen Tagen gedenken wir der Studentenrevolte von 1968. In seiner DHM-Kolumne \u00fcberl\u00e4sst sich der Musiker und Autor PeterLicht dem Gedankenspiel einer Revolution, die unmittelbar in seiner N\u00e4he stattfindet.<\/strong><\/p>\n<p>Immer wenn irgendwo auf der Welt von irgendwelchen Leuten irgendeine <a href=\"http:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/erster-weltkrieg\/kriegsverlauf\/russische-revolution.html\">Revolution <\/a>gemacht wird, dann liegen ganz nahe der Stelle, wo die Revolution gemacht wird (manchmal sind es nur wenige Meter entfernt), irgendwelche anderen Leute unter Bettdecken auf Matratzen und versuchen zu schlafen.<\/p>\n<p>So ist es.<br \/>\nAlso zum Beispiel.<br \/>\nAlso zum Beispiel ich.<\/p>\n<p>Man liegt dann unter der Bettdecke seines Bewusstseins und stellt fest, dass Leute sich zusammentun und in der K\u00fcche sitzen und miteinander echt viel rauchen und revolutionsbezogene Informationen austauschen. Also Informationen jeglicher Art und gerichtet in Richtungen jeglicher Art. In alle Dimensionen, die man sich vorstellen kann. Ein Rumoren erf\u00fcllt die Luft, Geister sind unterwegs. Was f\u00fcr Informationen geistern durch die Gegend! Also man kann es sich nicht vorstellen, manchmal sind es zum Beispiel so Sachen wie <em>Hey G\u00fcnther, lass uns das mal im Plenum besprechen oder: kann mal wer anders als immer ich unseren M\u00fclleimer runterbringen, das ist doch schei\u00dfe!? oder: haben wir noch was von dem spanischen Arbeiterrotwein? &#8230;<\/em> , also so Sachen eben, die man dann h\u00f6rt, wenn man durch die Bettdecke lauscht, bzw. lauschen muss, weil es bleibt einem ja nichts anderes \u00fcbrig als ZUH\u00d6REN ZU M\u00dcSSEN, weil man ja nicht WEGH\u00d6REN kann, denn man h\u00f6rt ja als unter der Bettdecke Liegender trotz der Schallabschottung, bzw. der teilweisen Schallabschottung, immer noch so einen mumpfeligen Gespr\u00e4chs-Klang, den die anderen Leute da drau\u00dfen produzieren und manchmal, das muss man sagen, da \u00fcbertr\u00e4gt sich die Mumpfeligkeit des Sounds ja auch auf den Inhalt und dann wird auch der Inhalt der gesprochenen Worte mumpfelig, also manchmal kann man es wirklich nicht mehr auseinanderhalten, ob DER SOUND das Mumpfige macht oder DER INHALT, also z.B. wenn so Worte gesagt werden wie \u201ePlenum\u201c oder \u201eVerh\u00e4ltnisse\u201c oder \u201eSystem\u201c, also da wei\u00df man einfach nicht, wo das Bedr\u00fcckende herkommt, das einen \u00fcberkommt, wenn man diese Worte h\u00f6rt unter der Bettdecke, unter der man liegt, weil man ja eigentlich eher WENIGER h\u00f6ren wollte und sich zu diesem Behufe ja in ein anderes gesellschaftliches Umfeld begeben hat, also in das Umfeld unter der Bettdecke, also in ein Umfeld, das nicht aus so vielen Leuten besteht. Man k\u00f6nnte sagen: in ein Umfeld, mit eher wenigeren Leuten. Also ein Umfeld, das nicht so zugestellt ist mit irgendwelchen Leuten oder ZUGESESSEN. Also in Revolutionen, da wird ja auch viel herumgesessen.<\/p>\n<p>Also nein, das gesellschaftliche Umfeld, in dem man sich befindet, wenn man sich unter der Bettdecke befindet, das besteht ja nur aus ein paar Personen. Aus Leuten, die das eigene Mind zusammensetzen, und die man ja im eigenen Kopf mit sich herumtr\u00e4gt. Also da ist man ja <em>unter sich<\/em>, im eigenen Kopf. Mit den Charaktertypen, die darin hausen, und die einen zusammensetzen und die einen in Zwiesprache versetzen, wenn man zum Beispiel wegen des lauten revolution\u00e4ren Besprechungspegels in der WG-K\u00fcche nicht einschlafen kann und dann f\u00fchrt man ebenso ein paar kleine Selbstgespr\u00e4che mit sich im Schutze der Bettdecke aus lauter Perspektivlosigkeit heraus, aus der Perspektivlosigkeit der erfolglosen Schlafprojektplanung, also man wird NIE MEHR einschlafen heute Nacht, das wei\u00df man schon, bei dem revolution\u00e4ren Pegel, der sich da drau\u00dfen in der WG-K\u00fcche abzeichnet. Also man spricht dann selbstgespr\u00e4chsm\u00e4\u00dfig mit seinem eigenen Bewusstsein, das einen nicht zur Ruhe kommen l\u00e4sst und das sich deshalb ja auch versucht hatte zur\u00fcckzuziehen unter die Bettdecke des Bewusstseins, was ja ein v\u00f6llig okayer und richtiger Gedanke war. Aber es nutzt nix. Also man muss sagen, ok, es liegen eher deutlich wenigere Leute als viele unter der eigenen Bettdecke, unter der man liegt. Also eher nur ein paar wenige Vereinsamte. Also nur einer.<\/p>\n<p>Also ich.<br \/>\nAlso ich allein.<\/p>\n<p>Also ok, es war so: es war Revolution und ich lag <em>allein<\/em> unter der Bettdecke und konnte nicht schlafen, weil eine Bettdecke nur ein unzureichender Geh\u00f6rschutz ist, das muss man schon sagen, und ich h\u00f6rte die Worte all der Leute, die bei uns in der WG-K\u00fcche sa\u00dfen und die revolutionsbezogenen Informationen austauschten bzw. erarbeiteten, bzw. ermumpften. Allen voran G\u00fcnther. Klar, er wohnte ja auch hier. Er war ja derjenige, der im Mietvertrag stand. Niemand konnte ihm was. Man k\u00f6nnte sagen, er war der Revolutionsf\u00fchrer. Und bei einer Revolution, bzw. im unmittelbaren Umfeld bzw. Vorfeld einer Revolution, da werden ja GESPR\u00c4CHE gef\u00fchrt, und nat\u00fcrlich auch von den Revolutionsf\u00fchrern, das kann man sich ja vorstellen. Aber <em>was<\/em> die sagen, das kann man sich ja gar nicht vorstellen. Und die sind getr\u00e4nkt mit Informationen der vielschichtigsten Art, ich sagte es bereits, also die GESPR\u00c4CHE. Die Informationen, die erreichen die verschiedensten Dimensionen, man kann es sich wirklich nicht vorstellen und das ist ja auch klar, denn es ist ja eine <em>Revolution<\/em> und die <em>kann man sich ja nicht vorstellen<\/em>, weil sie REVOLUTION\u00c4R ist und mit dem Denken aufr\u00e4umt und die Vorstellungen auf den Kopf stellt oder auf die Seite oder hinter den Schrank, oder wo auch immer hin, egal, also aber auf keinen Fall dorthin, wo die Vorstellung schon einmal <em>war<\/em>, soviel kann man sagen. Denn es sind ja NEUE Gedanken, und die hat noch NIEMAND gedacht, und das ist auch gut so, denn deshalb werden die revolutionsbezogenen Gedanken ja gedacht, DAMIT sie ungedacht sind und in der Geschichte des Denkens noch nicht vorgekommen sind. Also bis jetzt. Das aber hat seine Folgen, denn man denkt dann <em>Ungedachtes<\/em>. Das ist nat\u00fcrlich attraktiv. Denn dann ist eine Menge m\u00f6glich. Was <em>ungedacht<\/em> ist, besteht nicht aus einem traditionellen Gewebe, <em>logo,<\/em> sondern aus irgendetwas ANDEREM, einem Material, man wei\u00df nicht so genau, was es ist. Vielleicht ist es ein Naturelement. Mitunter kommt es einem so vor, als laufe man durch Neuschnee, wenn man DAS UNGEDACHTE denkt. Mitunter \u00fcberkommt einen der Gedanke, als k\u00f6nne es schmelzen, wenn man im Neuschnee unterwegs ist, oder wenn es kein Neuschnee ist, dann ist es DIESES IRGENDWIE ANDERE, von dem man nicht so recht wei\u00df, was es ist.<\/p>\n<p>Was man sagen kann: wenn man etwas Ungedachtes denkt, dann denkt man irgendetwas, das in gewisser Weise <em>gedankenfremd <\/em>ist. Das Ungedachte weist eine die gedachten Dinge unterlaufende Kraft auf. Dem Ungedachten wohnt ein Sog inne. Es entsteht eine Leerstelle innerhalb des ungedachten Gedankens. An der Stelle der Leerstelle weist der ungedachte Gedanke ein gewisses Ma\u00df an Gedankenlosigkeit auf. Und die Gedankenlosigkeit muss, weil es sonst <em>zu lose<\/em> wird mit der Denkerei und der Revolution, wieder aufgef\u00fcllt werden mit WAS ANDEREM. Also mit verschiedenen Energien, die sich dazu anbieten: Interpretation, Dialektik, Emotion, Mord und Totschlag, enge oder weite Hosen. Frisuren. Von diesen Dingen wird man in Revolutionen gro\u00dfe Mengen antreffen. Vor allem von Hosen und Frisuren.<\/p>\n<p>Also ich muss sagen, wenn ich sage, dass Revolution war und ich unter der Bettdecke meines Bewusstseins lag, dann ist das aber schon so gemeint, dass diese Bettdecke nicht <em>nur<\/em> aus dem BEWUSSTSEIN einer Bettdecke bestand, also aus so immateriellem Schei\u00df, sondern dar\u00fcber hinaus auch noch aus tats\u00e4chlich \u00fcber das blo\u00dfe Bewusstsein hinausgehendem echten MATERIAL wie Bettbezug und darin innenliegender Steppdecke. Also Materialismus. Wobei ich allerdings hinzuf\u00fcgen muss, dass die Steppdecke mit einem Material gef\u00fcllt war, das sich wiederum meinem Bewusstsein entzog. Man muss sich das wie ein Ravioli vorstellen, wo man ja auch nicht so genau wei\u00df: ist da jetzt toskanische Tr\u00fcffelcr\u00e9me drin oder rum\u00e4nisches Industriefleisch aus aufgel\u00f6sten <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung-forschung\/sammlungen00\/militaria.html\">Milit\u00e4rbest\u00e4nden <\/a>der Ceausescu-Zeit, aber egal, also die Steppdecke, ich vermute, es war irgendein preiswertes Industriematerial, wom\u00f6glich bestand die Steppdeckenf\u00fcllung aus revolution\u00e4rem neuartigem Polyesterflies, ich vermute, so war es, denn die Decke w\u00e4rmte nicht, weshalb ich dazu \u00fcbergegangen war, die Decke, wenn ich sie im Zuge meines Michniederlegens \u00fcber mich legte, auch gleich noch \u00fcber den Kopf zu ziehen, damit die meinem Mund entstr\u00f6mende W\u00e4rme eine zus\u00e4tzliche Erw\u00e4rmung des innerbettlichen Bereiches mit sich bringen w\u00fcrde, was aber nicht zuverl\u00e4ssig funktionierte.<\/p>\n<p>Also die Decke war wie ein Sieb. Sie gestaltete sich <em>gerade eben<\/em> noch so, dass man von einer \u201eDecke\u201c sprechen konnte. W\u00e4re sie nur etwas weniger deckenhaft gestaltet gewesen, dann h\u00e4tte man von einem Fischernetz sprechen m\u00fcssen, das man zum Schlafen \u00fcber sich legt (also f\u00fcr gro\u00dfe Fische). Aber ok, man bekam ausreichend Luft unter der Decke (Pluspunkt). Das ist nat\u00fcrlich gut f\u00fcr den Schlaf, aber insgesamt muss ich sagen, wenn ich an die Steppdecke denke: mir waren revolution\u00e4re Tendenzen im Bereich der Produktentwicklung f\u00fcr allt\u00e4gliche Verwendungszwecke immer schon suspekt gewesen. So euphorisch sie einen auf den ersten Blick auch machen konnten, also besonders im Bereich des Schlafbedarfes, also sie waren mir verd\u00e4chtig. Da sp\u00fcrte ich in mir eher konterrevolution\u00e4re Neigungen. Also ich muss schon sagen, revolution\u00e4r neue Bettdecken aus Polyester oder -Merase oder Polywasweissich &#8211; da war ich skeptisch. Am Ende bedeutete die Revolution im Bett, dass man fror, und seine Tr\u00e4ume und Phantasien unter einem St\u00fcck Erd\u00f6l verbrachte, denn was ist eine Kunststoffsteppdecke anderes als ein dem Erd\u00f6l abgetrotztes Ausbeutungsvorhaben der \u00d6lindustrie? Jahrmillionen alte Sedimentschichten von Wachstum und Untergang, von Geschichte und Zukunft, und jetzt werden zugige Decken daraus! Die Untergeordneten frieren, also die unter die Decke Untergeordneten. Und die anderen verdienen daran! Diese Decke hatte viele Eigenschaften, aber \u00dcBERW\u00c4RMUNG, das war das letzte, das man dieser Decke h\u00e4tte vorwerfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Also ich lag unter meiner Decke und drau\u00dfen fand die Revolution statt. Wenn ich mich recht erinnere, verlie\u00df ich in dieser Zeit die Bettdecke nie. Immer mal wieder hielt ich die Hand raus damit eine Tasse Kaffee in ihr Platz f\u00e4nde oder ein geschmiertes Br\u00f6tchen. Oder ich griff mir meine Zahnb\u00fcrste und den Putzbecher, denn Z\u00e4hneputzen sollte man auch dann, wenn Revolution ist. Denn eins muss man ja bedenken: niemand wei\u00df, wie lange die Revolution dauert und manchmal schlie\u00dft sich ja der Revolution eine Utopie an und man m\u00f6chte ja nicht auf einmal in der Utopie dastehen und schlechte Z\u00e4hne im Gesicht haben. Einmal schlechte Z\u00e4hne immer schlechte Z\u00e4hne. Das ist die Dystopie der Mundflora.<\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><img decoding=\"async\" style=\"margin-right: 5px;\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/PeterLicht.jpg\" width=\"140\" \/><\/td>\n<td><\/td>\n<td bgcolor=\"#3d9b35\">\n<h4 style=\"color: #ffffff; padding: 5px 10px 0px 10px;\">PeterLicht<\/h4>\n<p style=\"color: #ffffff; padding: 0px 10px 5px 10px;\">Der Musiker, Autor, Dramatiker und Kolumnist PeterLicht bewegt sich in seiner Arbeit zwischen den Polen: Utopie, Pop, Drama, soziale Skulptur, Kapitalismus und Schn\u00e4ppchenmarkt \u00bbwobei am Ende was rauskommen soll, was vielleicht sch\u00f6n ist\u00ab.<br \/>\nPeterLichts Kolumnen f\u00fcr die S\u00fcddeutsche Zeitung erschienen unter dem Titel \u201eLob der Realit\u00e4t\u201c. Sein letztes Theaterst\u00fcck f\u00fcr das Theater Basel wurde zur Biennale 2017 nach Venedig eingeladen. 2018 wurde ihm die Liliencron-Poetikdozentur verliehen. Derzeit arbeitet er an einem neuen Album. Mehr unter <a style=\"color: white;\" href=\"http:\/\/www.peterlicht.de\">www.peterlicht.de<\/a><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Revolution heute<span><\/h2>\n<p>Revolutionen \u2013 die Geschichtsb\u00fccher sind voll davon und wir erinnern uns an sie durch Jahrestage und Jubil\u00e4en. Im vergangenen Herbst j\u00e4hrte sich die Revolution in Russland zum 100. Mal, in diesen Tagen gedenken wir der Studentenrevolte von 1968. 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