
{"id":2713,"date":"2019-01-18T13:06:23","date_gmt":"2019-01-18T12:06:23","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=2713"},"modified":"2019-04-16T12:21:17","modified_gmt":"2019-04-16T10:21:17","slug":"immer-noch-christbaumschmuck","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2019\/01\/18\/immer-noch-christbaumschmuck\/","title":{"rendered":"Wozu das denn? Immer noch Christbaum-schmuck?"},"content":{"rendered":"<h1>Immer noch Christbaumschmuck?<\/h1>\n<p><strong>Weihnachten ist vorbei und das Obergeschoss des Zeughauses l\u00e4dt noch immer zum Besuch der <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/engel-hakenkreuz-felsendom.html\" target=\"_blank\">Intervention \u201eEngel, Hakenkreuz, Felsendom\u201c<\/a> ein. Beim n\u00e4heren Betrachten wird klar, dass ihr Inhalt weder weihnachtlich s\u00fc\u00df noch niedlich ist. Sie <\/strong><strong>zeigt, in welchem Ma\u00dfe dieser Schmuck Politik-, Wirtschafts-, Technik- und Bildungsgeschichte und nicht zuletzt den Zeitgeist reflektiert. Regine Falkenberg, <\/strong><a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung-forschung\/sammlungen00\/alltagskultur\/kontakt.html\" target=\"_blank\"><strong>Kuratorin der Ausstellung und Sammlungsleiterin Alltagskultur<\/strong><\/a><strong>, stellt in diesem Beitrag ausgew\u00e4hlte Objekte vor, die deutlich werden lassen, wieso der Besuch auch im Januar und Februar mehr als lohnenswert ist.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_2718\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2718\" class=\"wp-image-2718\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190116_144802_Detail-300x300.jpg\" alt=\"Weihnachtsbescherung am Morgen des 25. Dezember, Joseph Kellner, Radierung, 1770\/1780 \u00a9 Staatliche Graphische Sammlung M\u00fcnchen\" width=\"600\" height=\"601\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190116_144802_Detail-300x300.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190116_144802_Detail-150x150.jpg 150w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190116_144802_Detail-768x769.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190116_144802_Detail.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-2718\" class=\"wp-caption-text\">Weihnachtsbescherung am Morgen des 25. Dezember, Joseph Kellner, Radierung, 1770\/1780 \u00a9 Staatliche Graphische Sammlung M\u00fcnchen, Foto: DHM<\/p><\/div>\n<p>Die kleine gerahmte Radierung von 1770\/1780 zu Beginn der Ausstellung stellt eine Weihnachtsbescherung am Morgen des 25. Dezember dar. Sie findet in einem gro\u00dfb\u00fcrgerlich-st\u00e4dtischen Haushalt statt. In einer Ecke des Raums steht ein Baum, der sich bei n\u00e4herem Hinsehen als ein Strau\u00df von Eichenzweigen entpuppt. Sie sind mit Springerlen, einem s\u00fcddeutschen Anisgeb\u00e4ck, \u00c4pfeln und dem mit Kerzen illuminierten Bildnis eines Engels geschm\u00fcckt. Warum die Intervention diese Radierung hier \u00fcberhaupt im Original als Leihgabe der Stiftung Graphische Sammlung M\u00fcnchen zeigen kann, hat folgenden Grund:<\/p>\n<p>Darstellungen geschm\u00fcckter Weihnachtsb\u00e4ume sind vor dem 19. Jahrhundert rar und auch im Sammlungsbestand des Deutschen Historischen Museums nicht vorhanden. Aus finanziellen Erw\u00e4gungen dachte ich an die Reproduktion einer Graphik, die ich schon oft in der einschl\u00e4gigen Literatur abgebildet und meistens nicht nachgewiesen fand und die dem b\u00fcrgerlichen Weihnachtsfest des 19. Jahrhunderts sehr nahe kam. In zwei gro\u00dfen Bildagenturen fand ich die gesuchte Graphik und bestellte ein Foto \u201enach der Gr\u00f6\u00dfe des Originals\u201c. Doch \u00fcberraschenderweise war beiden Agenturen weder die Gr\u00f6\u00dfe noch der Standort des Originals bekannt: Ein Fall f\u00fcr das DHM, zu dessen Arbeitsgrunds\u00e4tzen geh\u00f6rt, wenn schon eine Reproduktion sein muss, dann eng am Original und den historischen Sehgewohnheiten entsprechend. Also begab ich mich auf die Suche nach einer Originalradierung mit diesem Motiv.<\/p>\n<p>Der popul\u00e4re Name des Radierers Joseph Kellner war nicht gerade hilfreich bei der Suche nach dem Original. Doch detektivischer Sp\u00fcrsinn f\u00fchrte schlie\u00dflich \u00fcber ein historisches Forum im Internet zu einem Museumsdirektor, der 1895 eine Notiz in einer entlegenen Zeitschrift verfasst hatte. Er kritisierte, dass ein Autor eine Graphik ver\u00f6ffentlicht hatte, ohne die Quelle zu nennen! Er holte dies nach und so f\u00fchrte mich die Spur nach M\u00fcnchen ins Kupferstichkabinett, heute Graphische Sammlung. Nach einigen Verhandlungen mit den M\u00fcnchner Kolleg*innen, gelang es, das Blatt als Leihgabe zu bekommen und ist nun im Berliner Zeughaus zu bestaunen.<\/p>\n<div id=\"attachment_2720\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2720\" class=\"wp-image-2720\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Margarete-und-Konrad-Johannes-300x206.jpg\" alt=\"Margarete und Konrad Johannes unter dem Weihnachtsbaum, Worms, um 1935; Originalgr\u00f6\u00dfe 6 x 9 cm\" width=\"600\" height=\"412\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Margarete-und-Konrad-Johannes-300x206.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Margarete-und-Konrad-Johannes-768x527.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Margarete-und-Konrad-Johannes-1024x703.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Margarete-und-Konrad-Johannes.jpg 1953w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-2720\" class=\"wp-caption-text\">Margarete und Konrad Johannes unter dem Weihnachtsbaum, Worms, um 1935 \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p>Presseberichte \u00fcber die Ausstellung f\u00fchrten zu einer wichtigen Erg\u00e4nzung der Ausstellung, f\u00fcr mich ein beeindruckender Beweis, dass Kommunikation \u00fcber Ausstellungen funktioniert. Uns fehlte trotz intensiver Recherche Bildmaterial zu Weihnachtsb\u00e4umen mit NS-Emblemen. Obwohl wir \u00fcber Jahre viele hunderte Fotos und Familienalben sorgf\u00e4ltig mit Lupe nach Hakenkreuzen abgesucht haben, wurden wir nicht f\u00fcndig. Im Ausstellungskapitel \u201eHakenkreuz und Julschmuck\u201c schrieben wir daher:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong><em>\u201eAuf zeitgen\u00f6ssischen Fotos von Weihnachtsb\u00e4umen sind NS-Embleme nicht zu finden.\u201c<\/em> <\/strong><\/span><\/p>\n<p>Viele Journalist*innen verbreiteten die Aussage im Radio und in Zeitungen. Und tats\u00e4chlich meldeten sich eine Dame und ein Herr, deren Fotoalben nicht von Hakenkreuz-Emblemen \u201ebereinigt\u201c worden waren. Sie schickten uns ihre \u201eBeweisfotos\u201c, die wir als Reproduktionen nun den Besucher*innen zeigen k\u00f6nnen. Vielen Dank f\u00fcr die Initiative, die uns diese wichtige Korrektur erm\u00f6glichte!<\/p>\n<div id=\"attachment_2724\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2724\" class=\"wp-image-2724\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_20190116_161358-300x300.jpg\" alt=\"Blick auf das Fotoalbum einer Familie in der Intervention &quot;Engel, Hakenkreuz, Felsendom&quot;, Berlin 2018 \u00a9 DHM\" width=\"600\" height=\"600\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_20190116_161358-300x300.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_20190116_161358-150x150.jpg 150w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_20190116_161358-768x768.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_20190116_161358.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-2724\" class=\"wp-caption-text\">Blick auf das Fotoalbum einer Familie in der Intervention &#8222;Engel, Hakenkreuz, Felsendom&#8220;, Berlin 2018 \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p>Ein Gl\u00fccksfund ist f\u00fcr mich das Fotoalbum mit den Fotografien der Weihnachtsfeste dreier Generationen einer Familie eines Kaufmanns in Mainz. Eine Freundin, die den Begriff \u201eChristbaumschmuck\u201c aus meinem Munde schon nicht mehr h\u00f6ren mochte, vermittelte mir den Kontakt zum Eigent\u00fcmer dieses beeindruckenden Albums. Er gab sein Einverst\u00e4ndnis zur Reproduktion, so dass Besucher*innen der Christbaumschmuck-Ausstellung es nun zur Hand nehmen und darin bl\u00e4ttern d\u00fcrfen. Das Album dokumentiert eindrucksvoll, wie sich die Familie unter dem Weihnachtsbaum den politischen Verh\u00e4ltnissen w\u00e4hrend der NS-Zeit anpasst: 1938 tr\u00e4gt der Sohn die Reichsarbeitsdienstuniform, 1939 ist er bei der SS, 1942 ist er SS-Sturmmann und sein Vater zeigt sich als Hauptmann in der Offiziersuniform der Wehrmacht. Neugierig macht eine L\u00fccke von acht Jahren: Zwischen 1943 und 1950 ist das Fest fotografisch nicht dokumentiert. Gr\u00fcnde finden sich in den Tagebuchaufzeichnungen des Vaters: Der Zweite Weltkrieg mit Kriegseinsatz, Kriegsgefangenschaft, durch Bombenangriff zerst\u00f6rte Wohnung und schlie\u00dflich der Unterkunft bei Verwandten, das Kriegsende, die Gr\u00fcndung der Bundesrepublik und der Bezug einer neuen Wohnung. Eine sehr typische Familiengeschichte, die dieses Album beinhaltet.<\/p>\n<div id=\"attachment_2723\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2723\" class=\"wp-image-2723\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Weihnachtsverspannungen_Foto_Eric-Tschernow-2-300x244.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"488\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Weihnachtsverspannungen_Foto_Eric-Tschernow-2-300x244.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Weihnachtsverspannungen_Foto_Eric-Tschernow-2-768x624.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Weihnachtsverspannungen_Foto_Eric-Tschernow-2-1024x832.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Weihnachtsverspannungen_Foto_Eric-Tschernow-2.jpg 1392w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-2723\" class=\"wp-caption-text\">Weihnachtsverspannungen, Aus der Serie der Zarten Alltagsmaschinerien, Ulrich Vogl und Evi Wiedemann \u00a9 Eric Tschernow, Berlin<\/p><\/div>\n<p>Zuletzt m\u00f6chte ich noch ein besonderes Highlight der Ausstellung vorstellen: die f\u00fcnf Meter lange Vitrine mit der Installation \u201eWeihnachtsverspannungen\u201c des K\u00fcnstlers Ulrich Vogl und der B\u00fchnenbildnerin Evi Wiedemann. Dem fragilen Charakter der 243 Christbaumschmuckobjekte entspricht die faszinierende Konstruktion aus zartem Stahlseil und d\u00fcnnem Stahldraht. Die Leichtigkeit der Figuren, Tiere, Fr\u00fcchte, Kugeln, Gegenst\u00e4nde des Alltags aus der Sammlung des DHM kommt gut zur Geltung. Der Schmuck h\u00e4ngt in einer Ebene \u00fcbereinander, nah am Vitrinenglas, gut sichtbar. Absicht war, den Blick der Betrachter*innen auf das kunsthandwerkliche, aber auch auf das Fl\u00fcchtige der Massenanfertigung zu lenken, das dem Schmuck oft erst Charakter und eine Unterscheidbarkeit trotz Masse verleiht. Besch\u00e4digungen bezeugen den Gebrauch: der Kanarienvogel aus Holz ist von der Kerze angesengt, das \u00fcber hundert Jahre alte Schwein aus Watte hat ein Ohr verloren. Die Motive zeigen, alles schm\u00fcckt den Baum: ein Nisse (Kobold) aus D\u00e4nemark, ein indonesischer Schneemann mit einem Geschenk, Graf Zeppelin mit seinem Luftschiff, Karl Marx, ein Engel im Kimono aus Korea, Dinosaurier, fein bemalte Kugeln aus Kaschmir, Mobiltelefon und Computerbildschirm. Mein ganz pers\u00f6nlicher Favorit in dieser Vitrine ist der kleine Marsianer mit der gr\u00fcnen Haut und den niedlichen Antennen, der nicht auf dem Mars, sondern in Italien kreiert wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_2722\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2722\" class=\"wp-image-2722\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_20190116_160904-300x300.jpg\" alt=\"Weihnachtsverspannungen (Detail), Aus der Serie der Zarten Alltagsmaschinerien, Ulrich Vogl und Evi Wiedemann \u00a9 DHM\" width=\"600\" height=\"600\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_20190116_160904-300x300.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_20190116_160904-150x150.jpg 150w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_20190116_160904-768x768.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/IMG_20190116_160904.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-2722\" class=\"wp-caption-text\">Weihnachtsverspannungen (Detail), Aus der Serie der Zarten Alltagsmaschinerien, Ulrich Vogl und Evi Wiedemann \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Immer noch Christbaumschmuck?<span><\/h2>\n<p>Weihnachten ist vorbei und das Obergeschoss des Zeughauses l\u00e4dt noch immer zum Besuch der Intervention \u201eEngel, Hakenkreuz, Felsendom\u201c ein. Beim n\u00e4heren Betrachten wird klar, dass ihr Inhalt weder weihnachtlich s\u00fc\u00df noch niedlich ist. Sie zeigt, in welchem Ma\u00dfe dieser Schmuck Politik-, Wirtschafts-, Technik- und Bildungsgeschichte und nicht zuletzt den Zeitgeist reflektiert. Regine Falkenberg, Kuratorin der Ausstellung und Sammlungsleiterin Alltagskultur, stellt in diesem Beitrag ausgew\u00e4hlte Objekte vor, die deutlich werden lassen, wieso der Besuch auch im Januar und Februar mehr als lohnenswert ist.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":2714,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1763],"tags":[486,1696,75],"class_list":["post-2713","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wozu-das-denn","tag-ausstellung","tag-weihnachten","tag-wozu-das-denn"],"_links":{"self":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2713"}],"version-history":[{"count":13,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2713\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2831,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2713\/revisions\/2831"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2714"}],"wp:attachment":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2713"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2713"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}