
{"id":2798,"date":"2019-03-04T17:07:48","date_gmt":"2019-03-04T16:07:48","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=2798"},"modified":"2019-03-26T10:05:31","modified_gmt":"2019-03-26T09:05:31","slug":"staub-aufwirbeln-wo-es-eh-schon-dreckig-ist","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2019\/03\/04\/staub-aufwirbeln-wo-es-eh-schon-dreckig-ist\/","title":{"rendered":"Staub aufwirbeln, wo es eh schon dreckig ist."},"content":{"rendered":"<h1><strong>Staub aufwirbeln, wo es eh schon dreckig ist<\/strong> <a href=\"#_ftn0\" name=\"_ftnref0\">[*]<\/a><\/h1>\n<p><strong>In der <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/dauerausstellung\/epochenbereiche\/1918-1933.html\">Weimarer Republik<\/a> \u00e4nderte sich die gesellschaftliche Wahrnehmung der Frau: Sie war nicht mehr nur Arbeiterin, Hausfrau und Mutter, sondern nun auch W\u00e4hlerin, Konsumentin und Werbetr\u00e4gerin. Gesa Trojan schreibt im DHM-Blog \u00fcber neue Frauenrollen in der Weimarer Republik \u2013 und damit verbunden die neuen Werbestrategien von Unternehmen und Politik.<\/strong><\/p>\n<p>Vampire sind Wesen der Nacht. Sie rauschen durch die Tr\u00e4ume und R\u00e4ume der Lebenden, gierig darauf, ihnen ihre Menschlichkeit auszusaugen. Beides trifft auf die beiden Hauptdarsteller*innen der Werbepostkarte der Allgemeinen Elektricit\u00e4tsgesellschaft (AEG) von 1929 zu, auf der die neueste technische Errungenschaft des Unternehmens abgebildet ist: der Staubsauger \u201eVampyr\u201c, den die als Vamp ber\u00fchmt ber\u00fcchtigte Schauspielerin und T\u00e4nzerin Edmonde Guy elegant durch einen herrschaftlichen Salon man\u00f6vriert. Angetrieben von elektrischem Strom, saugt der AEG \u201eVampyr\u201c uners\u00e4ttlich die Hinterlassenschaften menschlicher Nutzung aus dem schweren Teppich, w\u00e4hrend Edmonde Guy, angetrieben durch die Macht der Verf\u00fchrung, Nacht f\u00fcr Nacht im Revuetheater den Zuschauern deren m\u00e4nnliche Willenskraft aussaugt. Der Salon ist, anders als Frau und Ger\u00e4t, mit seiner Einrichtung im Stil des Historismus zwar \u00e4u\u00dferst unmodern, aber dennoch zentral f\u00fcr das Verkaufsargument: Die Wand hinter der h\u00e4uslichen Revuet\u00e4nzerin ziert eine Tapisserie mit romantisierendem Motiv, das eine Frau in barock-anmutender Kleidung zeigt, die mit ihr zufl\u00f6tendem Mann und possierlichem Kind im deutschen Wald Familienidyll verspr\u00fcht. Mit dieser geschickten visuellen Strategie des Bild-im-Bild lautet die Werbebotschaft der AEG an den Mann der Weimarer Republik: Mit technischen Ger\u00e4ten wie dem AEG \u201eVampyr\u201c kriegst Du eine Frau wie Edmonde Guy dazu, mit Dir eine Familie zu gr\u00fcnden und Deinen Dreck wegzumachen.<\/p>\n<p>\u201eIhr gesamter Lebensinhalt schien das Spiel mit dem Luxus zu sein, \u201c <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> schreibt Monika Portenl\u00e4nger \u00fcber die Figur der emanzipierten Femme Fatale, die in den 1920er Jahren den ver\u00e4nderten gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnissen der Weimarer Republik Ausdruck verlieh, und man k\u00f6nnte meinen, das F\u00fchren eines Staubsaugers und das Dasein als Vamp vertrugen sich nicht. Die Firma AEG sah das anders. Dank ihrer effektiven und luxuri\u00f6sen Haushaltsger\u00e4te k\u00f6nne frau im Jahr 1929 ganz unproblematisch Hausfrau und Femme Fatale zugleich sein, so die Botschaft. Damit kn\u00fcpft das Unternehmen werbestrategisch an das sich w\u00e4hrend der Weimarer Republik erweiternde Rollenspektrum f\u00fcr Frauen an, die nicht mehr nur als Arbeiterinnen, Hausfrauen und M\u00fctter, sondern neuerdings auch als W\u00e4hlerinnen, Konsumentinnen und Werbetr\u00e4gerinnen in die Visiere von Parteien, Institutionen und Unternehmen gerieten. Dass sich diese neuen weiblichen Handlungsspielr\u00e4ume jedoch immer noch in engen, von M\u00e4nnern gesteckten und kontrollierten Grenzen aufspannten, verr\u00e4t auch die Werbepostkarte f\u00fcr den AEG \u201eVampyr\u201c \u2013 allerdings erst auf den zweiten und dritten Blick, bei dem es sich \u2014 \u00dcberraschung \u2014 um einen m\u00e4nnlichen handelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_2811\" style=\"width: 738px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2811\" class=\"size-large wp-image-2811\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/AEG_Vampyr_klein2-728x1024.jpg\" alt=\"Edmonde Guy mit dem AEG Vampyr, Werbepostkarte der Firma AEG f\u00fcr den Staubsauger Vampyr, um 1929 \u00a9 DHM\" width=\"728\" height=\"1024\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/AEG_Vampyr_klein2-728x1024.jpg 728w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/AEG_Vampyr_klein2-213x300.jpg 213w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/AEG_Vampyr_klein2-768x1081.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/AEG_Vampyr_klein2.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 728px) 100vw, 728px\" \/><p id=\"caption-attachment-2811\" class=\"wp-caption-text\">Edmonde Guy mit dem AEG Vampyr, Werbepostkarte der Firma AEG f\u00fcr den Staubsauger Vampyr, um 1929 \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Die Frau als W\u00e4hlerin und Politikerin<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Trotz verfassungsm\u00e4\u00dfig garantierter Gleichberechtigung folgte der \u201eneue\u201c Alltag der meisten Frauen weiterhin patriarchal gepr\u00e4gten Ordnungen.<\/strong><\/p>\n<p>Frauen, deren Blicke 1929 die AEG Werbepostkarte trafen, hatten sich zehn Jahre zuvor endlich das <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/weimarer-republik\/revolution-191819\/einfuehrung-des-frauenwahlrechts.html\">Wahlrecht<\/a> erk\u00e4mpft und mochten sich beim Anblick der staubsaugenden Schauspielerin fragen, wie die Haus-Femme-Fatale wohl gew\u00e4hlt haben mochte und ob sie bei den letzten Wahlen \u00fcberhaupt ihr Kreuzchen gemacht oder sich stattdessen lieber um die Spinnenchrysanthemen in ihrem Wohnzimmer gek\u00fcmmert hatte. Nachdem bei der Wahl zur <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/weimarer-republik\/innenpolitik\/nationalversammlung.html\">Nationalversammlung<\/a> 1919 noch \u00fcber 90 Prozent der wahlberechtigten Frauen ihre Stimme abgegeben hatten, sank die Zahl der Frauen, die ihr Wahlrecht nutzten, in den Folgejahren betr\u00e4chtlich.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Dies lag m\u00f6glicherweise an dem mangelnden Interesse vieler m\u00e4nnlicher Abgeordneter, frauenspezifische Themen \u2014 die sie im Vergleich mit anderen Ressorts als \u201eWeiberkram\u201c abwerteten \u2014 auf die politische Tagesordnung zu setzen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Daran konnten auch die weiblichen Abgeordneten wenig \u00e4ndern, die 1919 angetreten waren, die politischen Entscheidungen der Weimarer Republik mitzugestalten. In der Nationalversammlung stellten sie 8,6 Prozent der Volksvertreter*innen, in den folgenden Reichstagen waren sie noch st\u00e4rker unterrepr\u00e4sentiert. Auch unter ihnen machte sich Ern\u00fcchterung breit \u201eangesichts der mangelnden Bereitschaft der m\u00e4nnlichen Parteivertreter, Frauen in gleichem Ma\u00dfe auf Listenpl\u00e4tze zu setzen und in die Politik zu integrieren\u201c.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Die Arbeit der ersten Berufspolitikerinnen litt zudem an parlamentarischen Strukturen und Abl\u00e4ufen, die sich entwickelt und verfestigt hatten, noch ehe Frauen ins politische Leben eingetreten waren, so dass beispielsweise Sitzungszeiten oft nicht mit den Aufgaben als Hausfrau und Mutter vereinbar waren. Denn wenn Frauen sich auch weitreichende politische Rechte erk\u00e4mpft hatten, so war der Alltag der meisten noch bestimmt von patriarchalen Strukturen. Ihre erste Pflicht galt dementsprechend Heim und Familie und aus dieser wurden sich auch dann nicht entlassen, wenn sie gew\u00e4hlte Volksvertreterinnen waren.<\/p>\n<h3><strong>Die Frau als Angestellte und Konsumentin<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Trotz verfassungsrechtlich garantierter Gleichberechtigung beider Geschlechter auch in der Ehe benachteiligte das B\u00fcrgerliche Gesetzbuch (BGB) verheiratete Frauen massiv.<\/strong><\/p>\n<p>H\u00e4tten die weiblichen Abgeordneten nur einen Staubsauger gehabt, w\u00e4re ihnen und den vielen anderen werkt\u00e4tigen Frauen diese Doppelbelastung sicher viel leichter gefallen! In der Weimarer Republik waren Politikerinnen n\u00e4mlich nicht die einzigen Frauen, die sich neuerdings neben der Haus- auch der Lohnarbeit hingaben. Nat\u00fcrlich hat es schon immer arbeitende Frauen gegeben, deren soziale und \u00f6konomische Lage keine Alternative zulie\u00df, doch neue Bildungsm\u00f6glichkeiten und fortschrittliche Kommunikationstechniken lie\u00dfen w\u00e4hrend der Weimarer Republik neue Berufsfelder entstehen, so dass nun junge und h\u00e4ufig noch unverheiratete Frauen das moderne Arbeitsleben in den B\u00fcros der Gro\u00dfst\u00e4dten pr\u00e4gten.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Zwar verdienten diese Neuen Frauen nun ihr eigenes Geld, allerdings reichte ihr Lohn, der bei gleicher Arbeit etwa ein Drittel von dem betrug, was M\u00e4nner verdienten, bei weitem nicht aus, um sich eine eigene Wohnung mit feinem Salon, Edmonde Guys schicke Garderobe oder gar einen AEG \u201eVampyr\u201c leisten zu k\u00f6nnen.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Die AEG-Werbung mit Vamp und \u201eVampyr\u201c hat deswegen auch nicht auf die Kaufkraft dieser weiblichen Angestellten abgezielt, sondern auf die von wohlhabenden Ehem\u00e4nnern. Einen solchen Mann hatten sich den gesellschaftlichen Erwartungen zufolge auch die modernen Neuen Frauen nach einigen Jahren der Berufst\u00e4tigkeit zuzulegen. Dieser verwaltete dann gem\u00e4\u00df dem BGB rechtlich ihr Leben und Verm\u00f6gen und konnte ihr mithin verbieten zu arbeiten, um ihr daf\u00fcr aber einen Staubsauger zu spendieren, mit dem sie \u2013 bittesch\u00f6n \u00ad\u2013 verf\u00fchrerisch zu hantieren hatte.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n<h3><strong>Die Frau als Werbetr\u00e4gerin und Ideal<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Die Ausdifferenzierung des Rollenangebots brachte f\u00fcr Frauen neue Tr\u00e4ume, vor allem aber neue Anstrengungen mit sich.<\/strong><\/p>\n<p>Epochemachende urbane Frauenrollen wie die<a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/weimarer-republik\/alltagsleben\/neue-frau.html\"> Neue Frau<\/a> oder der Vamp hatten also mit den meisten weiblichen Lebenswelten der 1920er Jahre wenig gemein, entsprangen vor allem der m\u00e4nnlichen Phantasie und wurden schnell zu Werbetr\u00e4gerinnen \u201eeiner sich entfaltenden Konsum- und Freizeitindustrie, die Weiblichkeit und Erotik in zuvor ungeahnter Weise f\u00fcr den Verkauf ihrer Produkte instrumentalisierte\u201c.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Trotzdem waren diese Rollenbilder als Ideal wirkm\u00e4chtig f\u00fcr Frauen. Die sollten nicht mehr nur den Haushalt schmei\u00dfen, Kinder bekommen und gro\u00dfziehen, arbeiten und w\u00e4hlen, sondern nebenbei auch noch knabenhaft schlank, modern frisiert und gekonnt geschminkt das Nachtleben aufpeppen. Das bedeutete f\u00fcr Frauen vor allem eins: enorme Anstrengung. Und nicht selten versteckten sich hinter dicken Schichten von Make-Up Ersch\u00f6pfung, Einsamkeit und Desillusionierung.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> \u201eBilder von Weiblichkeit waren in der Weimarer Gesellschaft also prim\u00e4r durch den m\u00e4nnlichen Blick aufgebaut und legitimiert,\u201c erl\u00e4utert die Historikerin Lilja-Ruben \u00c7aharnas Vowe, \u201ezus\u00e4tzlich verfestigt durch eine Konsum- und Warenwelt, welche die Kriterien der Erf\u00fcllung des Ideals stets pr\u00e4sentierte.\u201c<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n<p>Edmonde Guy, der putzende Revue-Star der AEG-Werbung, inszeniert f\u00fcr einen m\u00e4nnlichen Blick, verk\u00f6rpert eine M\u00e4nnerphantasie, die auch heute noch wirkm\u00e4chtig ist. Die Anschaffung eines AEG-Staubsaugers versprach seinem K\u00e4ufer die Unterwerfung einer Frau, \u201edie stets ihre undurchdringliche K\u00fchle bewahrt und dem Mann nie das Gef\u00fchl endg\u00fcltiger Eroberung gibt,\u201c so Portenl\u00e4nger \u00fcber den Vamp der 1920er Jahre.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Diese Unterwerfungsphantasie angesichts selbstbewusster Weiblichkeit existiert auch heute noch, genauso wie der AEG \u201eVampyr\u201c noch immer durch deutsche Haushalte saugt. Erst k\u00fcrzlich emp\u00f6rte sich die Autorin Laurie Penny per Tweet dar\u00fcber, die neue Trophy Wife sei nicht mehr das junge Model, sondern die brillanteste, f\u00e4higste Frau, die Du dazu bringen kannst, f\u00fcr Dich ihre Karriere aufzugeben, um Deine Kinder zu bekommen.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a><\/p>\n<p>Wenn wir in Berlin am <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/rueckblick\/rueckblick-der-internationale-frauentag.html\">8. M\u00e4rz<\/a> die Errungenschaften f\u00fcr mehr Gleichberechtigung feiern, sollten wir mit Blick in die Vergangenheit den immer noch \u00fcberall herumliegenden Staub ordentlich aufwirbeln und bestenfalls nicht sofort zur elektrischen Haushaltshilfe greifen. Es gibt noch einiges zu tun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Quellen<\/h3>\n<p><a href=\"#_ftnref0\" name=\"_ftn0\">[*]<\/a> Der Titel ist eine Beschreibung gegenw\u00e4rtigen feministischen Wirkens von Margarete Stokowski. Auch fr\u00fcher lag davon einiger herum. <a href=\"https:\/\/www.rowohlt.de\/hardcover\/margarete-stokowski-die-letzten-tage-des-patriarchats.html\" target=\"_blank\">https:\/\/www.rowohlt.de\/hardcover\/margarete-stokowski-die-letzten-tage-des-patriarchats.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Monika Portenl\u00e4nger: Kokettes M\u00e4dchen und mond\u00e4ner Vamp. Die Darstellung der Frau auf Umschlagillustrationen und in Schlagertexten der 1920er und fr\u00fchen 1930er Jahre, Marburg 2006, S. 18.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. Ursula B\u00fcttner: Weimar. Die \u00fcberforderte Republik 1918-1933, Bonn 2010, S.252.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl. Lilja-Ruben \u00c7aharnas Vowe: \u201e1924: W\u00e4hlerin und Konsumentin. Die ambivalente Doppelrolle der Frau in der Weimarer Republik.\u201c In: Ariadne 73-74 (2018), S.118-127, S.118.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. Marie Stritt: \u201eGermany.\u201c In: Jus suffragii, 6 (1919), S. 76, z.n. Marion R\u00f6wekamp: \u201eDer graue Alltag des Stimmrechts. Die Zulassung von Frauen zu den juristischen Berufen als ein Schritt zu Citizenship-Rechten in der Weimarer Republik.\u201c In: Ariadne 73-74 (2018), S. 90-99, S. 90.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. \u00c7aharnas Vowe: \u201e1924: W\u00e4hlerin und Konsumentin\u201c, S.118.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. Ursula B\u00fcttner: Weimar, S.254.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. \u00c7aharnas Vowe: \u201e1924: W\u00e4hlerin und Konsumentin,\u201c S.118.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Portenl\u00e4nger: Kokettes M\u00e4dchen und mond\u00e4ner Vamp, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Julia Haungs und Anja Brauch: \u201eDie ,Neue Frau\u2019 der 20er\u201c, In: SWR2 Wissen, <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/wissen\/die-neue-frau\/-\/id=660374\/did=21969824\/nid=660374\/1n5zp13\/index.html\">https:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/wissen\/die-neue-frau\/-\/id=660374\/did=21969824\/nid=660374\/1n5zp13\/index.html<\/a>, Zugriff 28.2.2019, 14:45 Uhr.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> \u00c7aharnas Vowe: \u201e1924: W\u00e4hlerin und Konsumentin\u201c, S. 125.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Ortrud Gutjahr: \u201eLulu als Prinzip \u2013 Verf\u00fchrte und Verf\u00fchrerin in der Literatur um 1900.\u201c In: Irmgard Roebing (Hrsg.): Lulu, Lilith, Mona Lisa \u2013 Frauenbilder der Jahrhundertwende, Pfaffenweiler 1989, S.57, z.n. Portenl\u00e4nger: Kokettes M\u00e4dchen und mond\u00e4ner Vamp, S. 18.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Laurie Penny (PennyRed): \u201e\u2018The new trophy wife in tech isn\u2019t the hot young model. It\u2019s the most brilliant, accomplished woman you can get to give up her career to have your kids.\u2019 &#8211; a woman who works tech told me this two years ago and it still haunts me. #sexism\u201c. 23. Februar 2019, 10:55, Tweet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\"><img decoding=\"async\" style=\"margin-right: 5px;\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/P1130213-1.jpg\" width=\"140\" \/><br \/>\n<sup>\u00a9 Privat<br \/>\n<\/sup><\/td>\n<td><\/td>\n<td bgcolor=\"#3d9b35\">\n<h4 style=\"color: #ffffff; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Gesa Trojan<\/h4>\n<p style=\"color: #ffffff; padding: 0px 10px 5px 10px;\">Gesa Trojan ist wissenschaftliche Referentin im Fachbereich Bildung und Vermittlung des Deutschen Historischen Museums und promoviert \u00fcber die Rolle von Alltagspraktiken in Prozessen von Identit\u00e4tsbildung am Center for Metropolitan Studies der TU Berlin. Sie hasst staubsaugen und ist erreichbar \u00fcber <a style=\"color: white;\" href=\"https:\/\/twitter.com\/_gezanne_\" target=\"_blank\">Twitter<\/a>.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Staub aufwirbeln, wo es eh schon dreckig ist<span><\/h2>\n<p>In der Weimarer Republik \u00e4nderte sich die gesellschaftliche Wahrnehmung der Frau: Sie war nicht mehr nur Arbeiterin, Hausfrau und Mutter, sondern nun auch W\u00e4hlerin, Konsumentin und Werbetr\u00e4gerin. 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