
{"id":3623,"date":"2020-02-18T12:48:58","date_gmt":"2020-02-18T11:48:58","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=3623"},"modified":"2020-03-03T13:43:06","modified_gmt":"2020-03-03T12:43:06","slug":"von-spiessbuergern-und-vereinsmeiern-zur-geschichte-des-schuetzenwesens","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2020\/02\/18\/von-spiessbuergern-und-vereinsmeiern-zur-geschichte-des-schuetzenwesens\/","title":{"rendered":"Von Spie\u00dfb\u00fcrgern und Vereinsmeiern. Zur Geschichte des Sch\u00fctzenwesens"},"content":{"rendered":"<h1>Von Spie\u00dfb\u00fcrgern und Vereinsmeiern<\/h1>\n<h2>Zur Geschichte des Sch\u00fctzenwesens<\/h2>\n<p><span style=\"color: #008000;\">Sven L\u00fcken | 18. Februar 2020<\/span><\/p>\n<p><strong>Die St\u00e4dte des Mittelalters mussten sich selbst verteidigen. Die Armbrust war daf\u00fcr geeignet, verlangte aber \u00dcbung. Bald entstanden aus \u00dcbungsstunden Schie\u00dfwettbewerbe, daraus dann Sch\u00fctzenfeste und das Sch\u00fctzenwesen, wie der Kurator der Ausstellung <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/die-armbrust-schrecken-und-schoenheit.html\" target=\"_blank\">\u201eDie Armbrust. Schrecken und Sch\u00f6nheit\u201c<\/a> und Leiter der Militaria-Sammlung <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ueber-uns\/team\/sammlungen.html\" target=\"_blank\">Dr. Sven L\u00fcken<\/a> im DHM-Blog erkl\u00e4rt.<\/strong><\/p>\n<p>Die St\u00e4dte des Mittelalters und der Fr\u00fchen Neuzeit genossen besondere Freiheiten und Freir\u00e4ume. Es waren keine demokratischen Freiheiten wie heute, aber Regelungen, die gegen\u00fcber dem umliegenden b\u00e4uerlichen Land sehr viel vorteilhafter waren. Sie hatten die selbstbestimmtere Arbeit in Handwerk und Handel und das engere Zusammenleben zur Grundlage. Wer Handel treibt, braucht Rechtsicherheit. Wer auf engem Raum zusammen lebt, braucht mehr Regeln als andere und muss an ihrer Einhaltung mitwirken. Es waren jedenfalls Freiheiten, die die Bauern in den D\u00f6rfern nicht hatten. Das m\u00fcndete in einem eigenen Stadtrecht und galt zumeist f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner. Der mittelalterliche Stadtb\u00fcrger ist der Vorg\u00e4nger des modernen Staatsb\u00fcrgers.<\/p>\n<h3>Der B\u00fcrger als Verteidiger seiner Stadt<\/h3>\n<p>Wer Freiheiten genoss, musste auch bereit sein, sie zu verteidigen. Da es keine staatliche Ordnung gab, die zur Hilfe gerufen werden konnte, war Selbsthilfe gefragt. Verglichen mit heutigen Verh\u00e4ltnissen herrschte im Mittelalter daher eine Gewaltkultur vor. Wie jede Kultur war sie strukturiert, uns heute kommt sie aber chaotisch vor. Auch wenn der Kaiser oder ein F\u00fcrst der Stadtherr war, so war er doch weit weg und hatte zudem eigene Interessen. Also war jeder B\u00fcrger zur Verteidigung seiner Stadt verpflichtet. Reiche Kaufleute im st\u00e4dtischen Rat konnten sich Pferde f\u00fcr den Kampf im Sattel leisten. Im st\u00e4dtischen Bauhof oder im Zeughaus lagerten die Kanonen. Die anderen k\u00e4mpften zu Fu\u00df mit einfachen Stangenwaffen, eben als \u201eSpie\u00dfb\u00fcrger\u201c. Und eine kleine, nicht unverm\u00f6gende Schicht von B\u00fcrgern bediente sich einer neuen Waffe, die seit dem 12. Jahrhundert genommen wurde, um den Feind auf Distanz zu bek\u00e4mpfen: die Armbrust. Eine seit der R\u00f6merzeit vergessene Waffe, die gegen\u00fcber Pfeil und Bogen mehr Zuverl\u00e4ssigkeit und vor allem mehr Durchschlag brachte. Sie setzte aber mehr Finesse, Technik und Kenntnis bei der Herstellung voraus und zog insgesamt h\u00f6here Herstellungskosten nach sich. Zwar war sie nicht so teuer wie ein aus Damaszenerstahl geschmiedetes Schwert, kostete aber aufgrund ihrer Mechanik und belastbaren Teile mehr als ein einfacher Holzbogen.<\/p>\n<div id=\"attachment_3631\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3631\" class=\"size-full wp-image-3631\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/W1131.jpg\" alt=\"Halbe R\u00fcstung mit Sonderschlosskonstruktion S\u00fcddeutschland oder Sachsen, um 1580 \u00a9 DHM\" width=\"1000\" height=\"610\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/W1131.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/W1131-300x183.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/W1131-768x468.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-3631\" class=\"wp-caption-text\">Halbe R\u00fcstung mit Sonderschlosskonstruktion, S\u00fcddeutschland oder Sachsen, um 1580 \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p>Mit einer vom Spezialisten hergestellten Armbrust konnte daf\u00fcr jeder schie\u00dfen: Mit etwas \u00dcbung wurde aus einem Handwerker, einem Kaufmann, einem B\u00fcrger ein guter Sch\u00fctze, der feindliche Belagerer von der eigenen Stadtmauer aus bek\u00e4mpfen und fremde Stadtmauern mit Bolzen bestreichen konnte. Seit dem 12. Jahrhundert k\u00e4mpften Armbrustsch\u00fctzen daher nicht nur in den eigentlichen Krieg f\u00fchrenden f\u00fcrstlichen und k\u00f6niglichen Heeren, sondern auch in den st\u00e4dtischen Aufgeboten.<\/p>\n<h3>Vom gemeinsamen Training zum Sch\u00fctzenfest<\/h3>\n<p>Ein einzelner Armbrustsch\u00fctze hat bereits eine milit\u00e4rische Bedeutung, wirksamer sind aber mehrere, die sich gegenseitig Deckung geben. Mit Unterst\u00fctzung der st\u00e4dtischen R\u00e4te entstanden schon im hohen Mittelalter, im fr\u00fchen 12. Jahrhundert, Sch\u00fctzengesellschaften. Fast immer waren sie an die Kirche gebunden und w\u00e4hlten sich einen Schutzpatron, etwa den heiligen Sebastian, der durch Bogensch\u00fctzen sein Martyrium erlitten haben sollte. Die damaligen Sch\u00fctzengesellschaften z\u00e4hlten &#8211;\u00a0 anders als heutige Sch\u00fctzenvereine &#8211; zur Stadtverfassung und waren der sichtbare Teil des Bestrebens nach Unabh\u00e4ngigkeit und selbstbestimmter Ordnung der St\u00e4dte. Die Sch\u00fctzen repr\u00e4sentierten die St\u00e4dte in denen sie wohnten, arbeiteten und lebten.<\/p>\n<p>Die Zeit vom 15. Jahrhundert bis zum Ausbruch des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges 1618 war die gro\u00dfe Zeit der Sch\u00fctzengesellschaften und ihrer Sch\u00fctzenfeste. Epochale Zeitereignisse wie die Reformation \u00e4nderten nichts daran. Allein in den St\u00e4dten S\u00fcd- und Mitteldeutschlands sind in dieser Zeit \u00fcber tausend Feste bekannt, nach dem Westf\u00e4lischen Frieden 1648 gelang eine Wiederaufnahme in bescheidenerem Rahmen.<\/p>\n<div id=\"attachment_3630\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3630\" class=\"size-full wp-image-3630\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/SL2_ABB_5.jpg\" alt=\"G. Karsch, Aufzug der Armbrustund B\u00fcchsensch\u00fctzen aus dem F\u00fcrstenzug Johann Georgs II. 1678 in Dresden, Kupferstich, um 1678 \u00a9 DHM\" width=\"1000\" height=\"562\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/SL2_ABB_5.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/SL2_ABB_5-300x169.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/SL2_ABB_5-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-3630\" class=\"wp-caption-text\">G. Karsch, Aufzug der Armbrust- und B\u00fcchsensch\u00fctzen aus dem F\u00fcrstenzug Johann Georgs II. 1678 in Dresden, Kupferstich, um 1678 \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p>Sch\u00fctzenfeste waren keine allj\u00e4hrlich wiederkehrenden Veranstaltungen, sie wurden von Zeit zu Zeit ausgelobt. Da es zun\u00e4chst rein st\u00e4dtische Feste waren, nutzen sie auch die st\u00e4dtischen Netzwerke im Reich, um Einladungen auszusprechen und Teilnehmer zu rekrutieren.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wurde vorab ein gedrucktes Ladschreiben \u00f6ffentlich verteilt, das die Bedingungen des Schie\u00dfens, die Schie\u00dfbahn und die ausgelobten Preise beschrieb. Auch die Zusammensetzung des Schiedsgerichts und die Rolle des Schie\u00dfbahnpersonals wurden erw\u00e4hnt. Fast k\u00f6nnte man meinen, es h\u00e4tte Begriffe wie Fairness, sportlicher Wettbewerb und Chancengleichheit schon gegeben. Meist wurden auch andere Lustbarkeiten wie Rennveranstaltungen und vor allem Lotterien aufgef\u00fchrt, um den Besuch eines Sch\u00fctzenfestes zu propagieren \u2013 und zu finanzieren. Gestartet wurde dann mit einem gemeinsamen Ausmarsch auf das mit provisorischen Bauten und Zelten besetzte vorst\u00e4dtische Festgel\u00e4nde. Die umfangreichen Schie\u00dfdurchg\u00e4nge selbst ben\u00f6tigten Zeit, w\u00e4hrend sich am\u00fcsiert und gerauft, aber auch \u00fcber Waffen gefachsimpelt, Gesch\u00e4fte und Heiraten eingef\u00e4delt, \u201ePolitik gemacht\u201c wurde. Nach etwa zehn Tagen war alles vorbei. Die Ergebnisse waren genau dokumentiert worden; es gab Rekorde, die zu \u00fcberbieten waren; es gab Helden und Versager. Ein Sch\u00fctzenfest war ein H\u00f6hepunkt im Verlauf eines st\u00e4dtischen Jahres, das an geistlichen Festen nicht arm war. Die St\u00e4dte im Heiligen R\u00f6mischen Reich konnten so eine profane \u00d6ffentlichkeit erzeugen &#8211; und nutzen.<\/p>\n<h3>Weitere Entwicklung des Sch\u00fctzenwesens<\/h3>\n<p>In der Zeit um 1500 erkannten die aufstrebenden F\u00fcrsten des Reiches das Potenzial der Sch\u00fctzenfeste. Etwas umstrukturiert konnten sie auch den F\u00fcrsten des fr\u00fchmodernen Territorialstaates eine B\u00fchne ihrer Selbstrepr\u00e4sentation bieten. Zu Anfang lie\u00dfen sie sich die Feste noch von den darin erfahrenen St\u00e4dten organisieren, sp\u00e4ter spannten sie ihr eigenes Personal mehr und mehr daf\u00fcr ein. Die Feste gewannen an Glanz, verloren aber ihre Urspr\u00fcnglichkeit und Egalit\u00e4t.<\/p>\n<div id=\"attachment_3632\" style=\"width: 2041px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3632\" class=\"size-full wp-image-3632\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/JS2_ABB_5_Layout.jpg\" alt=\"Armbrustsch\u00fctzen bei einem Turnier. Darstellung auf einem Schrank Carl Gustaf Wrangels, Augsburg, um 1650 \u00a9 Statens Historiker Museer \u2013 Schloss Skokloster\" width=\"2031\" height=\"516\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/JS2_ABB_5_Layout.jpg 2031w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/JS2_ABB_5_Layout-300x76.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/JS2_ABB_5_Layout-768x195.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/JS2_ABB_5_Layout-1024x260.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 2031px) 100vw, 2031px\" \/><p id=\"caption-attachment-3632\" class=\"wp-caption-text\">Armbrustsch\u00fctzen bei einem Turnier. Darstellung auf einem Schrank Carl Gustaf Wrangels, Augsburg, um 1650 \u00a9 Statens Historiker Museer \u2013 Schloss Skokloster<\/p><\/div>\n<p>Unz\u00e4hliges Personal versuchte die Ordnung auf der Schie\u00dfbahn zu halten: Die \u201ePritschenmeister\u201c suchten \u00dcbertretungen zu ahnden, St\u00f6rer zu bestrafen und das Publikum im Harlekinkost\u00fcm mit derben Scherzen bei Laune zu halten. Am Ende hielten sie die Ergebnisse schriftlich fest, in gereimter Form. Die \u201eZieler\u201c legten fest, wer wo und wie oft getroffen hatte, Schreiber notierten penibel die Ergebnisse, andere sammelten die Bolzen wieder ein. Wenn es am Schluss Streit gab, trat ein vornehmes Schiedsgericht in Aktion, mit allen Vollmachten ausgestattet.<\/p>\n<p>Milit\u00e4risch l\u00f6ste die Feuerwaffe die Armbrust bis zum Ende des 15. Jahrhundert ab; auf der Schie\u00dfbahn waren Feuerwaffen ebenfalls seit dieser Zeit zugelassen, doch die Armbrust blieb als Wettkampfwaffe erhalten, bis heute. Lange galt sie als die vornehmere Variante des Schie\u00dfens. Geschossen wurde auf der Schie\u00dfbahn mit Armbrust und Gewehr auf eine kleine, runde Zielscheibe, etwa 80 Schritt entfernt. Wer \u201eins Schwarze traf\u201c, hatte \u201eden Nagel auf den Kopf getroffen\u201c &#8211; auch heute noch eine Herausforderung. Oder es wurde auf einer Wiese auf einen h\u00f6lzernen Adler geschossen, der auf einer hohen Stange steckte. Gewinner war wer zum Gaudium aller den letzten Teil herunterholte und damit \u201eden Vogel abgeschossen\u201c hatte. Die Preisgelder waren in manchen St\u00e4dten so hoch, dass es professionelle Sch\u00fctzen gab, die davon lebten.<\/p>\n<div id=\"attachment_3633\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3633\" class=\"size-full wp-image-3633\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/W1385_Detail.jpg\" alt=\"Detail auf Ganzer R\u00fcstung, Augsburg oder N\u00fcrnberg, erste H\u00e4lfte 17. Jahrhundert \u00a9 DHM\" width=\"1000\" height=\"710\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/W1385_Detail.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/W1385_Detail-300x213.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/W1385_Detail-768x545.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-3633\" class=\"wp-caption-text\">Detail auf Ganzer R\u00fcstung, Augsburg oder N\u00fcrnberg, erste H\u00e4lfte 17. Jahrhundert \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p>Dies alles erinnert an den heutigen Sport, doch war der daf\u00fcr notwendige Begriff der Freizeit noch nicht erfunden. Es war ein Wettkampf mit Waffen, zwar fern vom Krieg, aber doch im Dienste der Repr\u00e4sentation der Stadt oder der F\u00fcrsten.<\/p>\n<p>Im 18. Jahrhundert ebbte die Begeisterung f\u00fcr das Sch\u00fctzenwesen ab. Vom Untergang des Heiligen R\u00f6mischen Reiches 1806 haben sich die Sch\u00fctzenfeste nicht erholt. Die gesellschaftlichen Bedingungen \u00e4nderten sich, die St\u00e4dte verloren ihre Freiheit, seit der Franz\u00f6sischen Revolution von 1789 begegneten sich B\u00fcrger und F\u00fcrsten unter anderen Vorzeichen. Zwar wurde das gesamte Sch\u00fctzenwesen nach den Befreiungskriegen im 19. Jahrhundert wiederbelebt, doch jetzt unter den Bedingungen des b\u00fcrgerlichen Vereinswesens. Es war etwas anderes als die st\u00e4dtische und f\u00fcrstliche Selbstdarstellung in den Jahrhunderten zuvor: Aus Ernst wurde Spa\u00df.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Von Spie\u00dfb\u00fcrgern und Vereinsmeiern. Zur Geschichte des Sch\u00fctzenwesens<span><\/h2>\n<p>Die St\u00e4dte des Mittelalters mussten sich selbst verteidigen. Die Armbrust war daf\u00fcr geeignet, verlangte aber \u00dcbung. Bald entstanden aus \u00dcbungsstunden Schie\u00dfwettbewerbe, daraus dann Sch\u00fctzenfeste und das Sch\u00fctzenwesen, wie der Kurator der Ausstellung \u201eDie Armbrust. 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