
{"id":3703,"date":"2020-04-08T12:03:53","date_gmt":"2020-04-08T10:03:53","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=3703"},"modified":"2020-04-08T12:30:41","modified_gmt":"2020-04-08T10:30:41","slug":"salzburg-wien-berlin-der-weg-einer-suche","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2020\/04\/08\/salzburg-wien-berlin-der-weg-einer-suche\/","title":{"rendered":"Salzburg \u2013 Wien \u2013 Berlin: Der Weg einer Suche"},"content":{"rendered":"<h1>Salzburg \u2013 Wien \u2013 Berlin: Der Weg einer Suche<\/h1>\n<p><span style=\"color: #008000;\">Dr. Heike Krokowski | 8. April 2020<\/span><\/p>\n<p><strong>Initiiert vom <a href=\"https:\/\/www.arbeitskreis-provenienzforschung.org\/\" target=\"_blank\">Arbeitskreis f\u00fcr Provenienzforschung<\/a> findet einmal j\u00e4hrlich im April der Tag der Provenienzforschung statt. An diesem Tag stellen Museen ihre aktuellen Forschungsans\u00e4tze und Fragestellungen vor. F\u00fcr den DHM-Blog beleuchten die Provenienzforscherinnen und Provenienzforscher des Hauses ihre meist detektivische Suche nach der Herkunft und den urspr\u00fcnglichen Besitzerinnen oder Besitzern der Objekte. In diesem ersten Beitrag schildert Dr. Heike Krokowski ihre Recherche zum Portr\u00e4tgem\u00e4lde \u201eHofzwerg\u201d aus dem fr\u00fcheren Besitz von Max Reinhardt und wieso eine Reise von Berlin nach Salzburg und Wien und schlie\u00dflich zur\u00fcck nach Berlin n\u00f6tig war, um den Weg des Gem\u00e4ldes ins Museum nachzeichnen zu k\u00f6nnen. <\/strong><\/p>\n<p>Wie hat man sich eigentlich eine Provenienzrecherche im Einzelnen vorzustellen? Das Beispiel eines Gem\u00e4ldes im DHM zeigt, wie (zeit)aufwendig die Recherche zur Provenienz eines Kunstwerkes sein kann. Wie zahlreiche B\u00fccher gew\u00e4lzt, Archive besucht, Anfragen gestellt werden m\u00fcssen, und es trotzdem manchmal dem Zufall zu verdanken ist, dass man zu einem Ergebnis kommt.<\/p>\n<div id=\"attachment_3717\" style=\"width: 782px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3717\" class=\"wp-image-3717 size-full\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/K1000107.jpg\" alt=\"Inv.Nr. 1988\/987: Anonym, \u201eHofzwerg\u201c, um 1680, 82,5 x 64,5 cm DHM\" width=\"772\" height=\"1000\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/K1000107.jpg 772w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/K1000107-232x300.jpg 232w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/K1000107-768x995.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 772px) 100vw, 772px\" \/><p id=\"caption-attachment-3717\" class=\"wp-caption-text\">Inv.Nr. 1988\/987: Anonym, \u201eHofzwerg\u201c, um 1680, 82,5 x 64,5 cm \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p>Das Portr\u00e4tgem\u00e4lde <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/fileadmin\/medien\/relaunch\/sammlung-und-forschung\/Provenienzforschung\/Bericht_Provenienzrecherche_Gemaelde_Hofzwerg.pdf\" target=\"_blank\">\u201eHofzwerg\u201c<\/a> erwarb das Deutsche Historische Museum 1988 im M\u00fcnchener Kunsthandel. Es tr\u00e4gt auf der R\u00fcckseite zwei Aufkleber, die Auskunft \u00fcber einen seiner fr\u00fcheren Besitzer geben: \u201eSammlung Max Reinhardt\u201c und \u201eSchloss Leopoldskron Nr. 2477\u201c. Wenn einem der Name des ber\u00fchmten Theaterregisseurs und -direktors <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/biografie\/biografie-max-reinhardt.html\" target=\"_blank\">Max Reinhardt<\/a> und sein legend\u00e4rer Ruf f\u00fcr das moderne Theater nicht ohnehin gel\u00e4ufig ist, gen\u00fcgt ein Blick in die einschl\u00e4gigen Quellen, um herauszufinden, dass Reinhardt aufgrund seiner j\u00fcdischen Herkunft w\u00e4hrend der nationalsozialistischen Herrschaft ins Exil gehen musste. Es war also dringend geboten, sich Klarheit zu verschaffen, wann und wie der \u201eHofzwerg\u201c seinen Besitzer gewechselt hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_3725\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3725\" class=\"wp-image-3725 size-medium\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Unbenannt123-300x233.jpg\" alt=\"R\u00fcckseite: Aufkleber Schloss Leopoldskron, Aufkleber Sammlung Max Reinhardt\" width=\"300\" height=\"233\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Unbenannt123-300x233.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Unbenannt123.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-3725\" class=\"wp-caption-text\">R\u00fcckseite: Aufkleber Schloss Leopoldskron, Aufkleber Sammlung Max Reinhardt<\/p><\/div>\n<p>Zun\u00e4chst musste ich kl\u00e4ren, ob sich das Gem\u00e4lde auch nach 1933 noch im Besitz von Max Reinhardt befand, um auszuschlie\u00dfen, dass das Bild vor Beginn der NS-Herrschaft verkauft wurde. Einige biographische Beschreibungen aus dem nahen Umfeld von Max Reinhardt \u2013 Erinnerungsberichte seiner zweiten Ehefrau, seines j\u00fcngeren Sohnes und seiner langj\u00e4hrigen Privatsekret\u00e4rin \u2013 belegen die Sammelleidenschaft des gro\u00dfen Regisseurs. Hier werden auch einzelne Kunstwerke erw\u00e4hnt, der \u201eHofzwerg\u201c aber leider nicht. Eine andere Publikation besch\u00e4ftigt sich explizit mit der Enteignung und Restitution von Reinhardts Besitz im Salzburger Land, dem Schloss Leopoldskron. Die zahlreichen Hinweise auf Archivmaterial in diesem Buch versprachen Informationen zur Kunstsammlung auf Schloss Leopoldskron und ihrem Verbleib w\u00e4hrend der NS-Herrschaft.<\/p>\n<div id=\"attachment_3710\" style=\"width: 966px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3710\" class=\"wp-image-3710 size-large\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Abb2-1024x908.jpg\" alt=\"Schloss Leopoldskron mit Weiher, um 1929, Inv.-Nr. Sch\u00f6nstein2186 \u00a9 DHM\" width=\"956\" height=\"848\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Abb2-1024x908.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Abb2-300x266.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Abb2-768x681.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 956px) 100vw, 956px\" \/><p id=\"caption-attachment-3710\" class=\"wp-caption-text\">Schloss Leopoldskron mit Weiher, um 1929, Inv.-Nr. Sch\u00f6nstein2186\u00a0\u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p>Reinhardt hatte das f\u00fcrstbisch\u00f6fliche Schloss aus dem Sp\u00e4tbarock zu Ende des Ersten Weltkriegs gekauft. Er lie\u00df es renovieren, umbauen und mit Kunstwerken aus seiner Berliner Sammlung ausstatten. 1937 gingen Max Reinhardt und seine Ehefrau, die Wiener Schauspielerin Helene Thimig, ins Exil in die USA, nach Hollywood. Als im M\u00e4rz 1938 \u00d6sterreich an das Deutsche Reich <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/ns-regime\/aussenpolitik\/anschluss-oesterreich-1938.html\" target=\"_blank\">\u201eangeschlossen\u201c<\/a> wurde, beschlagnahmte die Gestapo Reinhardts Salzburger Besitz bereits wenige Wochen sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Um nach Spuren des Bildes zu suchen, war also eine Reise nach Salzburg notwendig. Im Salzburger Landesarchiv existieren Akten zur Beschlagnahme und Verm\u00f6genssicherung \u00fcber Reinhardts Salzburger Besitz.<sup><a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">1<\/a><\/sup> Darin befinden sich mehrere Listen mit Kunstgegenst\u00e4nden, die im M\u00e4rz 1938 beschlagnahmt oder 1939 an die Gauleitung Salzburg gemeldet worden waren. Doch auch auf diesen Listen wird der \u201eHofzwerg\u201c nicht angegeben.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Station meiner Reise war die Wienbibliothek in der \u00d6sterreichischen Hauptstadt, die einen Teilnachlass von Max Reinhardt aufbewahrt.<sup><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">2<\/a><\/sup> Zu gro\u00dfen Teilen besteht er aus Briefen von Rosina Gwinner, Haush\u00e4lterin auf Leopoldskron, an Reinhardts Ehefrau und seine Privatsekret\u00e4rin Auguste Adler. Gwinner war daf\u00fcr zust\u00e4ndig, die im November 1938 von der Reichsregierung in Berlin freigegebenen Kunstwerke, M\u00f6bel und Haushaltsgegenst\u00e4nde nach Hollywood zu verschicken. Vorab sandte sie eine Liste mit den entsprechenden Gegenst\u00e4nden in die USA. Aber: der \u201eHofzwerg\u201c ist nicht dabei.<\/p>\n<div id=\"attachment_3711\" style=\"width: 966px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3711\" class=\"wp-image-3711 size-large\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Abb3-1024x404.jpg\" alt=\"Liste &quot;Freigegebene Gegenst\u00e4nde&quot;, November 1938, Seite 1, Ausschnitt: Auflistung der Inventarnummern 2474-2476. Wienbibliothek, ZPH 1565, Box 11, Dok. Nr. 2.4.56.\" width=\"956\" height=\"377\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Abb3-1024x404.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Abb3-300x118.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Abb3-768x303.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Abb3.jpg 1741w\" sizes=\"auto, (max-width: 956px) 100vw, 956px\" \/><p id=\"caption-attachment-3711\" class=\"wp-caption-text\">Liste &#8222;Freigegebene Gegenst\u00e4nde&#8220;, November 1938, Seite 1, Ausschnitt: Auflistung der Inventarnummern 2474-2476. Wienbibliothek, ZPH 1565, Box 11, Dok. Nr. 2.4.56.<\/p><\/div>\n<p>Schlie\u00dflich hatte ich die Hoffnung, mehr \u00fcber den Verbleib des \u201eHofzwergs\u201c in der regionalen Abteilung des Wiener Bundesdenkmalamts in Salzburg, die f\u00fcr das Leopoldskroner Schloss zust\u00e4ndig war, herauszufinden. Das dortige Archiv f\u00fchrt Akten zur Unterschutzstellung und Restaurierung der historischen Geb\u00e4ude und des Schlossparks. Besonders interessant sind die Fotoaufnahmen von den Innenr\u00e4umen und einzelnen Kunstwerken aus dem Schloss. Der \u201eHofzwerg\u201c lie\u00df sich aber weder auf den Fotografien noch auf einer Liste mit Kunstgegenst\u00e4nden, die nach der Restitution des Schlosses im Jahr 1950 von den Erben Max Reinhardts nach M\u00fcnchen abtransportiert wurden, entdecken.<\/p>\n<p>Und doch gab diese Liste den entscheidenden Hinweis auf einen m\u00f6glichen Zusammenhang mit M\u00fcnchen. Denn das DHM erwarb das Gem\u00e4lde bei einem M\u00fcnchener Kunsth\u00e4ndler. Dieser erkl\u00e4rte auf Anfrage, man habe das Portr\u00e4t einige Jahre vor dem Verkauf ans DHM auf einer Versteigerung im M\u00fcnchener Auktionshaus Hugo Ruef erworben. Nun f\u00fchrte die Recherche also zur\u00fcck nach Berlin: In der Kunstbibliothek pr\u00fcfte unsere studentische Mitarbeiterin Liesa Andres Auktionskataloge und die Kunsthandelszeitschrift \u201eDie Weltkunst\u201c. Mit Erfolg: in einer Auktionsank\u00fcndigung in der \u201eWeltkunst\u201c vom 1. November 1983 wird der Verkauf einer gro\u00dfen Anzahl von Kunstgegenst\u00e4nden aus dem ehemaligen Besitz von Max Reinhardt annonciert. In seinem Katalog zur Versteigerung am 13. November 1983 berichtet das Auktionshaus Hugo Ruef, dass Max Reinhardts Sohn Gottfried die mehr als 500 Werke in den Verkauf gegeben hat. Und diesmal ist der \u201eHofzwerg\u201c mit einer Abbildung vertreten! Verwechslung ausgeschlossen. Somit f\u00fchrte meine Suche nach dem \u201eHofzwerg\u201c von Berlin \u00fcber Salzburg, Wien und M\u00fcnchen wieder zur\u00fcck nach Berlin. Die Recherche ergab, dass sein Erwerb nach erfolgter Restitution und freiwilligem Verkauf durch die Erben als unbedenklich zu betrachten ist. Zu bewundern ist das Portr\u00e4t \u201eHofzwerg\u201c in unserer <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/dauerausstellung.html\">Dauerausstellung<\/a> im Zeughaus.<\/p>\n<h3>Verweise<\/h3>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">1<\/a> Salzburger Landesarchiv, AA 235\/1940, VMS 4182\/1953, VMS 161\/45\/249.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">2<\/a> Wienbibliothek, Teilnachlass Max Reinhardt, ZPH 1565 und ZPH 989.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Salzburg \u2013 Wien \u2013 Berlin: Der Weg einer Suche<span><\/h2>\n<p>Initiiert vom Arbeitskreis f\u00fcr Provenienzforschung findet einmal j\u00e4hrlich im April der Tag der Provenienzforschung statt. An diesem Tag stellen Museen ihre aktuellen Forschungsans\u00e4tze und Fragestellungen vor. F\u00fcr den DHM-Blog beleuchten die Provenienzforscherinnen und Provenienzforscher des Hauses ihre meist detektivische Suche nach der Herkunft und den urspr\u00fcnglichen Besitzerinnen oder Besitzern der Objekte. In diesem ersten Beitrag schildert Dr. Heike Krokowski ihre Recherche zum Portr\u00e4tgem\u00e4lde \u201eHofzwerg\u201d aus dem fr\u00fcheren Besitz von Max Reinhardt und wieso eine Reise von Berlin nach Salzburg und Wien und schlie\u00dflich zur\u00fcck nach Berlin n\u00f6tig war, um den Weg des Gem\u00e4ldes ins Museum nachzeichnen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3704,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1978,1183,1460,1976],"class_list":["post-3703","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-inside-dhm","tag-hofzwerg","tag-provenienz","tag-provenienzforschung","tag-tag-der-provenienzforschung"],"_links":{"self":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3703","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3703"}],"version-history":[{"count":7,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3703\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3727,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3703\/revisions\/3727"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3704"}],"wp:attachment":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3703"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3703"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3703"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}