
{"id":3993,"date":"2020-07-29T13:04:48","date_gmt":"2020-07-29T11:04:48","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=3993"},"modified":"2020-08-07T15:06:18","modified_gmt":"2020-08-07T13:06:18","slug":"zeugnis-des-holocaust-sheindi-ehrenwalds-aufzeichnungen","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2020\/07\/29\/zeugnis-des-holocaust-sheindi-ehrenwalds-aufzeichnungen\/","title":{"rendered":"Zeugnis des Holocaust: Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Zeugnis des Holocaust: Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen<\/strong><\/h1>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong>\u00a0<\/strong>Thomas Jander | 29. Juli 2020<\/span><\/p>\n<p><strong>Der Holocaust hinterlie\u00df etwa sechs Millionen Ermordete. Und er hinterlie\u00df zahlreiche pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde, die den todgeweihten Opfern geraubt wurden. Geblieben sind oft nur Namen auf Koffern und anderen Dingen, die nicht verwertet oder verteilt wurden. Diese Dinge wurden zugleich ihrer Geschichte beraubt und erinnern nur noch als stumme Zeugen an ihre ehemaligen Eigent\u00fcmer und Eigent\u00fcmerinnen. Thomas Jander, <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung-forschung\/sammlungen00\/dokumente.html\">Sammlungsleiter Dokumente<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/deportiert-nach-auschwitz-sheindi-ehrenwalds-aufzeichnungen.html\" target=\"_blank\">Kurator der Ausstellung \u201eDeportiert nach Auschwitz\u201c<\/a>, berichtet am Beispiel der Geschichte der ungarischen J\u00fcdin Sheindi Miller-Ehrenwald im DHM-Blog, wie ihre Tagebuchaufzeichnungen zu \u201esprechenden\u201c Zeugen dieses historischen Ausnahmeverbrechens wurden.<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Versteckt, geschmuggelt und vergraben<\/strong><\/h3>\n<p>W\u00e4re es nach den T\u00e4terinnen und T\u00e4tern gegangen, w\u00fcrden ihre Taten, wie Heinrich Himmler 1943 in seiner ber\u00fcchtigten Posener Rede die SS-Gruppenf\u00fchrer beschwor, sp\u00e4ter etwas \u201eniemals [G]enanntes und niemals zu [N]ennendes\u201c geblieben sein. Im allt\u00e4glichen SS-Schriftverkehr wurde dies l\u00e4ngst mehr oder weniger konsequent praktiziert: Verbrechen wie Sklaven- und Sklavinnenarbeit, Deportation und Mord wurden als \u201eArbeitseinsatz\u201c, \u201eEvakuierung\u201c oder \u201eSonderbehandlung\u201c verschleiert, verleugnet und verschwiegen.<\/p>\n<div id=\"attachment_4007\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4007\" class=\"wp-image-4007\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/03-a_Karteikarte-der-Diehl-GmbH-x.jpg\" alt=\"Karteikarte der Diehl GmbH, Werk Peterswaldau, zur Dokumentation der Herstellung von Zeitz\u00fcndern, 1944\/45 \u00a9 Privatbesitz Sheindi Miller-Ehrenwald, Jerusalem.\" width=\"600\" height=\"437\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/03-a_Karteikarte-der-Diehl-GmbH-x.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/03-a_Karteikarte-der-Diehl-GmbH-x-300x219.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/03-a_Karteikarte-der-Diehl-GmbH-x-768x560.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-4007\" class=\"wp-caption-text\">Karteikarte der Diehl GmbH, Werk Peterswaldau, zur Dokumentation der Herstellung von Zeitz\u00fcndern, 1944\/45 \u00a9 Privatbesitz Sheindi Miller-Ehrenwald, Jerusalem.<\/p><\/div>\n<p>Die Opfer selbst sollten niemals Zeugnis f\u00fcr das an ihnen Begangene ablegen k\u00f6nnen \u2013 und doch sie taten es. In Verstecken, Ghettos und selbst in Konzentrationslagern schrieben die Verfolgten und Inhaftierten nieder, was sie und andere durchleben und durchleiden mussten. Aufzeichnungen \u2013 vom Kassiber bis zum Tagebuch \u2013 wurden versteckt, geschmuggelt und vergraben, um Raum und\/oder Zeit \u00fcberdauern zu k\u00f6nnen. Diese Dokumente wurden zu besonders wertvollen Quellen, denn sie geben auf h\u00f6chst eindr\u00fcckliche Weise Bericht \u00fcber dieses, sonst fast ausschlie\u00dflich durch die verdeckende und verzerrende NS-Verwaltungssprache verschl\u00fcsselte Ereignis.<\/p>\n<div id=\"attachment_4008\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4008\" class=\"wp-image-4008\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/03.b_-R\u00fcckseite-der-Karteikarte-mit-der-vom-Tagebuch-\u00fcbertragenen-Aufzeichnung-Sheindi-Ehrenwalds.jpg\" alt=\"R\u00fcckseite der Karteikarte mit der vom Tagebuch \u00fcbertragenen Aufzeichnung Sheindi Ehrenwalds, 1944\/45 \u00a9 Privatbesitz Sheindi Miller-Ehrenwald, Jerusalem.\" width=\"600\" height=\"833\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/03.b_-R\u00fcckseite-der-Karteikarte-mit-der-vom-Tagebuch-\u00fcbertragenen-Aufzeichnung-Sheindi-Ehrenwalds.jpg 720w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/03.b_-R\u00fcckseite-der-Karteikarte-mit-der-vom-Tagebuch-\u00fcbertragenen-Aufzeichnung-Sheindi-Ehrenwalds-216x300.jpg 216w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-4008\" class=\"wp-caption-text\">R\u00fcckseite der Karteikarte mit der vom Tagebuch \u00fcbertragenen Aufzeichnung Sheindi Ehrenwalds, 1944\/45 \u00a9 Privatbesitz Sheindi Miller-Ehrenwald, Jerusalem.<\/p><\/div>\n<h3><strong>Tagebuch aus Ungarn<\/strong><\/h3>\n<p>Ein solches Zeugnis ist das zentrale Objekt der Ausstellung \u201eDeportiert nach Auschwitz \u2013 Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen\u201c, die wir als Teil unserer Dauerausstellung zeigen. Das Tagebuch, oder besser die daraus entstandenen Aufzeichnungen, sind Kern einer sehr pers\u00f6nlichen und zugleich kollektiven Geschichte: der Geschichte von der Vernichtung der Familie Ehrenwald und die der ungarischen J\u00fcdinnen und Juden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_4006\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4006\" class=\"wp-image-4006\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/02_Familienportrait.tif.jpg\" alt=\"Portrait von Mitgliedern der Familie Ehrenwald im Hof des Hauses in Gal\u00e1nta, im Vordergrund Sheindis Vater Lipot Ehrenwald, um 1935 \u00a9 Privatbesitz Sheindi Miller-Ehrenwald, Jerusalem.\" width=\"300\" height=\"426\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/02_Familienportrait.tif.jpg 705w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/02_Familienportrait.tif-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4006\" class=\"wp-caption-text\">Portrait von Mitgliedern der Familie Ehrenwald im Hof des Hauses in Gal\u00e1nta, im Vordergrund Sheindis Vater Lipot Ehrenwald, um 1935 \u00a9 Privatbesitz Sheindi Miller-Ehrenwald, Jerusalem.<\/p><\/div>\n<p>Als Sheindi Ehrenwald, sechstes Kind des Weinh\u00e4ndlers Lipot Ehrenwald und seiner Frau Cilly, etwa 14\u00bd Jahre alt war, marschierte die Wehrmacht in ihr Heimatland, das eigentlich mit Deutschland verb\u00fcndete Ungarn, ein. Aus Angst, dass der vom Reichsverweser Miklos Horthy autorit\u00e4r-faschistisch gef\u00fchrte Staat dem Beispiel des abtr\u00fcnnigen Italiens folgen k\u00f6nnte, befahl Adolf Hitler f\u00fcr den 19. M\u00e4rz 1944 die Besetzung des Landes.<\/p>\n<p>An diesem Tag begann Sheindi mit ihrem Tagebuch. Die Familie wohnte zu jener Zeit in der kleinen Stadt Galanta nahe der slowakischen Grenze. Sie war Teil der gro\u00dfen und lebendigen j\u00fcdischen Gemeinschaft. Die Nachricht von der deutschen Besetzung schockierte auch die Ehrenwalds: <span style=\"color: #008000;\"><strong>\u201eWir sind verloren\u201c <\/strong><\/span>waren, wie Sheindi im Tagebuch vermerkte, die Worte ihrer kleinen Schwester. Ob diese Bemerkung auf ein spezifisches Wissen \u00fcber den Holocaust und die Todeslager im noch weitgehend unbehelligten Ungarn verweist oder ein diffuses Gef\u00fchl der Bedrohung durch das nationalsozialistische Deutschland im Allgemeinen ausdr\u00fcckt, ist nicht zu kl\u00e4ren. Den Soldaten der Wehrmacht folgte jedenfalls ein Sonderkommando der SS, geleitet von Adolf Eichmann, das eine sehr konkrete Absicht verfolgte: Die Organisation der Verfolgung und Deportation der auf dem ungarischen Territorium lebenden J\u00fcdinnen und Juden nach Deutschland.<\/p>\n<p>Sheindi, ihre Geschwister, Eltern und Gro\u00dfeltern gerieten in den folgenden Wochen in einen Strudel sich \u00fcberschlagender, traumatischer Ereignisse: Die antisemitischen Gesetze der neuinstallierten ungarischen Regierung markierten und stigmatisierten sie und alle anderen J\u00fcdinnen und Juden mit dem gelben Stern, vertrieben sie aus ihrer Wohnung und verschleppten sie in ein lokales Ghetto, sp\u00e4ter in ein Sammellager. Sheindis Tagebuch hielt diese Trag\u00f6die aus der Perspektive einer Teenagerin fest, die ihre Umwelt genau beobachtet, in ihr leidet, w\u00fctend und traurig ist und doch das ganze Ausma\u00df der auf sie zukommenden Katastrophe nicht erfassen und nicht erahnen kann.<\/p>\n<div id=\"attachment_4012\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4012\" class=\"wp-image-4012\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/05_Deportation-der-Bewohner-des-Ghettos-K\u00f6rmend-Ungarn.jpg\" alt=\"Deportation der Bewohner des Ghettos K\u00f6rmend (Ungarn) nach Auschwitz Birkenau, 19. Juni 1944 \u00a9 Holokauszt Eml\u00e9kk\u00f6zpont, Budapest.\" width=\"600\" height=\"413\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/05_Deportation-der-Bewohner-des-Ghettos-K\u00f6rmend-Ungarn.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/05_Deportation-der-Bewohner-des-Ghettos-K\u00f6rmend-Ungarn-300x206.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/05_Deportation-der-Bewohner-des-Ghettos-K\u00f6rmend-Ungarn-768x528.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><p id=\"caption-attachment-4012\" class=\"wp-caption-text\">Deportation der Bewohner des Ghettos K\u00f6rmend (Ungarn) nach Auschwitz Birkenau, 19. Juni 1944 \u00a9 Holokauszt Eml\u00e9kk\u00f6zpont, Budapest.<\/p><\/div>\n<p>In nicht einmal zwei Monaten trieb die ungarische Gendarmerie in enger Zusammenarbeit mit dem Generalbeauftragten des Deutschen Reiches in Ungarn Veesenmayer und dem Sonderkommando Eichmanns \u00fcber 437.000 J\u00fcdinnen und Juden zun\u00e4chst in die \u00fcber f\u00fcnfzig eiligst errichteten, ghettoartigen Sammellager und deportierte sie von dort aus in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Dreiviertel der ungarischen J\u00fcdinnen und Juden, die dort bis Juli 1944 ankamen, starben einen qualvollen Tod. Die meisten von ihnen, die die SS als \u201enicht arbeitsf\u00e4hig\u201c einstufte, wurden direkt nach der Ankunft in den Gaskammern ermordet.<\/p>\n<h3><strong>Eine lebenswichtige Erinnerung<\/strong><\/h3>\n<p>Wir wissen nicht genau, wie Sheindi die zwei Monate im Birkenauer Frauenlager \u00fcberstand, doch sie wurde, wie etwa 100.000 andere j\u00fcdische H\u00e4ftlinge, von deutschen Unternehmen als Zwangsarbeiterin angefordert und entkam diesem Lager und damit h\u00f6chstwahrscheinlich ihrer Ermordung. Ihr Tagebuch blieb im Chaos des Lagers unentdeckt. Die mittlerweile stark besch\u00e4digten Seiten konnte Sheindi in das n\u00e4chste KZ, ein Au\u00dfenlager des Komplexes Gro\u00df-Rosen, schmuggeln. Mehr noch, es gelang ihr, das Tagebuch heimlich auf Karteikarten des R\u00fcstungsbetriebes, in dem sie arbeiten musste, zu \u00fcbertragen.<\/p>\n<div id=\"attachment_4005\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4005\" class=\"wp-image-4005\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Passbild.jpg\" alt=\"Passbild von Sheindi Ehrenwald (heute: Sheindi Miller- Ehrenwald), 1947 \u00a9 Privatbesitz Sheindi Miller-Ehrenwald, Jerusalem.\" width=\"300\" height=\"409\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Passbild.jpg 1380w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Passbild-220x300.jpg 220w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Passbild-768x1047.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Passbild-751x1024.jpg 751w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4005\" class=\"wp-caption-text\">Passbild von Sheindi Ehrenwald (heute: Sheindi Miller-Ehrenwald), 1947 \u00a9 Privatbesitz Sheindi Miller-Ehrenwald, Jerusalem.<\/p><\/div>\n<p>Eigentlich wollte Sheindi die Aufzeichnungen als Erinnerung f\u00fcr ihre Eltern aufbewahren. Doch 1945 kehrten nur sie und ihre Schwester Yitti in die Heimat zur\u00fcck, alle anderen Mitglieder der Familie Ehrenwald wurden ermordet. Die Tagebuchabschriften blieben eine lebenswichtige Erinnerung. In unserer Ausstellung, die wir in Anwesenheit von Sheindi Miller-Ehrenwald am 22. Januar dieses Jahres er\u00f6ffnen konnten, zeigen wir diese Seiten nun erstmals einem \u00f6ffentlichen Publikum. Ihre Pr\u00e4sentation bietet uns die M\u00f6glichkeit, die Perspektive der Opfer des Holocaust in unserer <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/dauerausstellung.html\" target=\"_blank\">Dauerausstellung<\/a> zu st\u00e4rken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Zeugnis des Holocaust: Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen<span><\/h2>\n<p>Der Holocaust hinterlie\u00df zahlreiche pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde, die den todgeweihten Opfern geraubt wurden. \u00dcber diese stummen Zeugnisse berichtet Thomas Jander, Sammlungsleiter Dokumente und Kurator der Ausstellung \u201eDeportiert nach Auschwitz\u201c, am Beispiel der Tagebuchaufzeichnungen der ungarischen J\u00fcdin Sheindi Miller-Ehrenwald. <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3999,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[816,683,681,2044,1712,1941],"class_list":["post-3993","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichten-aktuell","tag-antisemitismus","tag-auschwitz","tag-holocaust","tag-sheindi-ehrenwald","tag-ungarn","tag-zwangsarbeit"],"_links":{"self":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3993","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3993"}],"version-history":[{"count":11,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3993\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4016,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3993\/revisions\/4016"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3999"}],"wp:attachment":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3993"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3993"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3993"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}