
{"id":4349,"date":"2021-03-11T13:30:35","date_gmt":"2021-03-11T12:30:35","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=4349"},"modified":"2021-03-11T13:30:35","modified_gmt":"2021-03-11T12:30:35","slug":"fred-stein-ein-familienportraet-von-peter-stein","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2021\/03\/11\/fred-stein-ein-familienportraet-von-peter-stein\/","title":{"rendered":"Fred Stein \u2013 Ein Familienportr\u00e4t von Peter Stein"},"content":{"rendered":"<h1>Fred Stein \u2013 Ein Familienportr\u00e4t von Peter Stein<\/h1>\n<p><span style=\"color: #008000;\">Peter Stein | 11. M\u00e4rz 2021<\/span><\/p>\n<p><strong>In einem Kunstwerk scheint h\u00e4ufig auch etwas von der Pers\u00f6nlichkeit dessen durch, der es geschaffen hat. Auf das fotografische Werk meines Vaters <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/biografie\/biografie-fred-stein.html\" target=\"_blank\">Fred Stein<\/a> trifft das jedenfalls zu. Seinen Bildern ist etwas von den Gefahren abzulesen, denen er in seinem Leben ausgesetzt war, und von seinem tiefen Glauben an das Ideal des Humanismus.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Als aktiver Antifaschist und Jude musste er 1933 aus Deutschland fliehen, zun\u00e4chst nach Paris. Der ausgebildete Jurist konnte dort seinen Beruf nicht mehr aus\u00fcben und verlegte sich auf sein Hobby, die Fotografie. Mit der Leica, die meine Mutter Lilo und er einander zur Hochzeit geschenkt hatten, wurde aus dem Hobby schnell ein Beruf.<\/p>\n<p>In seinen Aufnahmen von Pariser Stra\u00dfenszenen entwickelte er einen ganz eigenen, realistischen Stil \u2013 die handliche Leica, eine Kleinbildkamera mit Filmspule, machte zum ersten Mal Schnappsch\u00fcsse m\u00f6glich. Aber auch als Portr\u00e4tfotograf zeigte er ein feines Gesp\u00fcr und eine k\u00fcnstlerische Handschrift. Viele namhafte Pers\u00f6nlichkeiten aus dem Pariser Kulturleben der Zwischenkriegszeit lie\u00dfen sich von ihm ablichten.<\/p>\n<h3>Ein Ausschnitt der Welt<\/h3>\n<p>Meine Schwester Mimi wurde 1938 in Paris geboren. Dann brach der Krieg aus und meine Eltern mussten aus Frankreich fliehen. Auf verschlungenem, leidvollem Weg schlugen sie sich bis nach New York durch, wo sie 1941 eintrafen. Dort kam ich dann 1943 zur Welt.<\/p>\n<div id=\"attachment_4353\" style=\"width: 208px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4353\" class=\"wp-image-4353 size-medium\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Stein-family-1950-198x300.jpg\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"300\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Stein-family-1950-198x300.jpg 198w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Stein-family-1950.jpg 617w\" sizes=\"auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/><p id=\"caption-attachment-4353\" class=\"wp-caption-text\">Familie Stein, 1950 \u00a9 Stanfordville, NY, Fred Stein Archive<\/p><\/div>\n<p>Mein Vater war jemand, zu dem ich schon als Kind aufblickte. Unsere Mutter vermittelte uns von klein an das Gef\u00fchl, es mit einem besonderen Menschen zu tun zu haben. Jeden Morgen verlie\u00df er das Haus und hatte abends, wenn er zur\u00fcckkehrte, am Abendbrottisch von immer neuen Abenteuern des Tages zu berichten. Wenn er in seinem Atelier oder anderswo Ber\u00fchmtheiten fotografiert hatte \u2013 deren Namen mir damals nat\u00fcrlich noch nichts sagte \u2013, reichte ein Blick auf meine Mutter, um zu sehen, dass es sich offenbar um bedeutende Pers\u00f6nlichkeiten handelte und sie vor Stolz auf ihren Fred regelrecht platzte. Mein Vater las uns auch aus der Zeitung vor und erkl\u00e4rte uns, was in der Welt vor sich ging.<\/p>\n<p>Wir wohnten in Washington Heights in Manhattan, einem Viertel mit vielen deutschen und \u00f6sterreichischen Emigranten, von meinen Eltern scherzhaft das \u201eVierte Reich\u201c genannt. Unsere Wohnung war gro\u00df, die Miete gering, und mein Vater genoss den Luxus, sich eine Dunkelkammer mit angrenzendem Badezimmer einrichten zu k\u00f6nnen. Zum W\u00e4ssern nutzte er die Badewanne, in der eigentlich immerzu Abz\u00fcge schwammen.<\/p>\n<p>Manchmal durfte ich ihn auf seinen Streifz\u00fcgen begleiten. Er trug immer ein oder zwei Kameras bei sich. Dann und wann blieb er stehen, um sich etwas genauer anzuschauen \u2013 eine Spiegelung in einem Schaufenster oder ein Stra\u00dfenschild oben in der Luft. Dann erkl\u00e4rte er mir, warum sein Auge darauf gefallen war und warum es sich als Motiv eignete. Von ihm habe ich gelernt, mit einem anderen Blick auf das zu schauen, was um mich herum ist \u2013 eine Welt voller Dinge, die man allzu leicht \u00fcbersieht.<\/p>\n<p>Unsere Spazierg\u00e4nge f\u00fchrten uns durch Chinatown, Little Italy, Washington Square und viele andere Stadtteile. Ich war ein sehr sch\u00fcchternes Kind, aber mein Vater scheute nicht davor zur\u00fcck, mit fremden Menschen ins Gespr\u00e4ch zu kommen und sie nach ihrem Leben auszufragen. Er interessierte sich f\u00fcr andere Leute und die meisten standen ihm bereitwillig Rede und Antwort.<\/p>\n<p>Schon in jungem Alter brachte er mir das Fotografieren bei. Ich durfte ihm auch in der Dunkelkammer bei der Arbeit zusehen, und mich an der Entwicklung und an Abz\u00fcgen meiner eigenen Fotos versuchen. Das konnte ich irgendwann so gut, dass ich auf dem Gymnasium bei einem Landeswettbewerb sogar einen Preis erhielt.<\/p>\n<div id=\"attachment_4355\" style=\"width: 277px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4355\" class=\"wp-image-4355 size-medium\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Peter-holds-up-picture-1951--267x300.jpg\" alt=\"Peter Stein mit Foto in den H\u00e4nden, 1951 \u00a9 Peter Stein\" width=\"267\" height=\"300\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Peter-holds-up-picture-1951--267x300.jpg 267w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Peter-holds-up-picture-1951-.jpg 707w\" sizes=\"auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px\" \/><p id=\"caption-attachment-4355\" class=\"wp-caption-text\">Peter Stein mit Foto in den H\u00e4nden, 1951 \u00a9 Peter Stein<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_4352\" style=\"width: 241px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4352\" class=\"size-medium wp-image-4352\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Peter-with-tripod-1952-231x300.jpg\" alt=\"\" width=\"231\" height=\"300\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Peter-with-tripod-1952-231x300.jpg 231w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Peter-with-tripod-1952.jpg 631w\" sizes=\"auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/><p id=\"caption-attachment-4352\" class=\"wp-caption-text\">Peter Stein mit einem Stativ, 1952 \u00a9 Peter Stein<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_4357\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4357\" class=\"wp-image-4357 size-medium\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Peter-taking-picture-1954-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Peter-taking-picture-1954-200x300.jpg 200w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Peter-taking-picture-1954-768x1150.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Peter-taking-picture-1954-684x1024.jpg 684w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Peter-taking-picture-1954.jpg 898w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><p id=\"caption-attachment-4357\" class=\"wp-caption-text\">Peter Stein beim Fotografieren, 1954 \u00a9 Peter Stein<\/p><\/div>\n<p>Neben den rein technischen Aspekten lernte ich von meinem Vater aber auch die wichtigsten Prinzipien der Bildkomposition und des Lichteinfalls \u2013 dass die Platzierung der Kamera genauso wichtig ist wie die Auswahl des Motivs. Man kann sagen, dass er mir beibrachte, wie man die Welt in einen Ausschnitt packt, ihr einen Rahmen gibt.<\/p>\n<div id=\"attachment_4354\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4354\" class=\"wp-image-4354 size-medium\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Fred-and-Peter-by-car-1963-300x235.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"235\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Fred-and-Peter-by-car-1963-300x235.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Fred-and-Peter-by-car-1963-768x601.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Fred-and-Peter-by-car-1963.jpg 913w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-4354\" class=\"wp-caption-text\">Fred und Peter Stein am Auto, 1963 \u00a9 Peter Stein<\/p><\/div>\n<p>Er sprach mit mir sehr viel \u00fcber Kunst, schenkte mir Bildb\u00e4nde und nahm mich mit in Museen und Galerien. Ich wurde sp\u00e4ter dann Kameramann, arbeitete in New York, in Hollywood und auf der ganzen Welt f\u00fcr Theater und Fernsehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_4356\" style=\"width: 293px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4356\" class=\"wp-image-4356 size-medium\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Peter-on-crane-1980-283x300.jpg\" alt=\"Peter Stein auf einem Kamerawagen, 1980 \u00a9 Peter Stein\" width=\"283\" height=\"300\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Peter-on-crane-1980-283x300.jpg 283w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Peter-on-crane-1980.jpg 577w\" sizes=\"auto, (max-width: 283px) 100vw, 283px\" \/><p id=\"caption-attachment-4356\" class=\"wp-caption-text\">Peter Stein auf einem Kamerawagen, 1980 \u00a9 Peter Stein<\/p><\/div>\n<p>Wenn mein Vater zu Hause war, hielt er sich entweder in der Dunkelkammer auf oder las etwas \u2013 Zeitungen, Zeitschriften und mindestens zwei B\u00fccher pro Woche. Er hatte zu allem eine informierte Meinung. Bei uns galt er als Experte auf beinahe jedem Gebiet, besonders aber auf dem der Politik. Er war sehr scharfsinnig und weitsichtig \u2013 ein demokratischer Sozialist, der den Faschismus gleicherma\u00dfen ablehnte wie den Kommunismus. Er verabscheute Stalin aus tiefstem Herzen. Als viele in Erw\u00e4gung zogen, der Kommunistischen Partei beizutreten, weil Russland eines der wenigen L\u00e4nder war, die sich gegen Hitlerdeutschland zur Wehr setzten, versuchte er sie mit vielen Argumenten davon abzuhalten. Auch die Gefahren des Nationalsozialismus hatte er sehr fr\u00fch erkannt und viele Juden davor zu warnen versucht.<\/p>\n<p>Mein Vater wurde nur 58 Jahre alt, er starb 1967. Damals galt Fotografie noch nicht als Kunstform, sein Name war also nur einem kleinen Kreis von Leuten gel\u00e4ufig. Das st\u00f6rte ihn \u00fcberhaupt nicht, denn ihm war nicht Ruhm, sondern die Begegnung mit Menschen wichtig und ein angeregter Gedankenaustausch Die Portr\u00e4tsitzung mit Albert Einstein zum Beispiel, f\u00fcr die zehn Minuten vorgesehen waren, dauerte am Ende zwei Stunden. Die beiden haben sich pr\u00e4chtig unterhalten.<\/p>\n<p>Als die Fotografie Ende der Siebziger, Anfang der Achtzigerjahre in den Rang einer Kunstgattung aufstieg, wurden viele seiner Zeitgenossen allm\u00e4hlich bekannt und sp\u00e4ter regelrecht ber\u00fchmt. Mein Vater konnte davon nicht mehr profitieren. Sein Werk geriet in Vergessenheit.<\/p>\n<p>Ich versuchte das zu \u00e4ndern, sobald ich mir selbst beruflich einen Namen gemacht hatte. Bis ihm endlich die wohlverdiente Anerkennung zuteil wurde, verging trotzdem noch recht viel Zeit. Inzwischen ist er zum Gl\u00fcck kein Unbekannter mehr und bedeutende Museen in verschiedenen L\u00e4ndern haben seinem Oeuvre Ausstellungen gewidmet.<\/p>\n<p>Fred Stein geh\u00f6rt zu den Pionieren der Stra\u00dfenfotografie im Paris der Drei\u00dfiger- und New York der Vierzigerjahre. Seine Aufnahmen sind nicht nur von \u00e4sthetischem und historischem Interesse, sondern auch mit nat\u00fcrlichem Licht erzeugte ausdrucksstarke Charakterportr\u00e4ts. In seinen Milieu- und Sozialstudien zeigt sich sein k\u00fcnstlerischer und zutiefst menschlicher Blick und in seinen Portr\u00e4ts von Menschen im Exil seine politische Haltung ebenso wie seine F\u00e4higkeit, die Personen, die ihm Modell standen, intellektuell und emotional sehr sensibel zu erfassen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist es eine gro\u00dfe Freude, dass im Deutschen Historischen Museum nun viele Originalabz\u00fcge meines Vaters zu sehen sind. Die Kuratorin hat eine gl\u00fcckliche Hand bei der Auswahl und der H\u00e4ngung bewiesen, sodass die <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/report-from-exile-fotografien-von-fred-stein\/#\/\" target=\"_blank\">Ausstellung<\/a> gut erkennen l\u00e4sst, dass mein Vater als K\u00fcnstler mit politischem und humanistischem Anspruch Beachtliches geleistet hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Fred Stein \u2013 Ein Familienportr\u00e4t von Peter Stein<span><\/h2>\n<p>In einem Kunstwerk scheint h\u00e4ufig auch etwas von der Pers\u00f6nlichkeit dessen durch, der es geschaffen hat. Auf das fotografische Werk meines Vaters Fred Stein trifft das jedenfalls zu. 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