
{"id":4555,"date":"2021-04-16T12:26:56","date_gmt":"2021-04-16T10:26:56","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=4555"},"modified":"2021-04-16T12:26:56","modified_gmt":"2021-04-16T10:26:56","slug":"bluechers-hutkoffer","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2021\/04\/16\/bluechers-hutkoffer\/","title":{"rendered":"Bl\u00fcchers Hutkoffer"},"content":{"rendered":"<h1>Bl\u00fcchers Hutkoffer<\/h1>\n<p><span style=\"color: #008000;\">Thomas Wei\u00dfbrich | 16. April 2021<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung\/unsere-sammlung\/\" target=\"_blank\">Sammlungen<\/a> des Deutschen Historischen Museums konnte im vergangenen Jahr ein Hutkoffer des preu\u00dfischen Generalfeldmarschalls Bl\u00fccher erworben werden. Der Leiter der Militaria-Sammlung Dr. Thomas Wei\u00dfbrich erl\u00e4utert in seinem Beitrag das Objekt, seinen historischen Kontext und zwei H\u00fcte aus der Schlacht bei Waterloo.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_4556\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4556\" class=\"wp-image-4556 size-full\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-1-U-2020-2.jpg\" alt=\"Hutkoffer des Generals Gebhardt Leberecht von Bl\u00fccher, 1809, Inv.Nr. U 2020\/2, \u00a9 DHM\" width=\"1000\" height=\"749\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-1-U-2020-2.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-1-U-2020-2-300x225.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-1-U-2020-2-768x575.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-4556\" class=\"wp-caption-text\">Hutkoffer des Generals Gebhardt Leberecht von Bl\u00fccher, 1809, Inv.Nr. U 2020\/2, \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p>Ein gro\u00dfer schwarzer Koffer aus Blech in der Form eines Zweispitzes. Auf einem Schild ist der Name des Besitzers graviert: \u201eGeneralfeldmarschall Bl\u00fccher\u201c, darunter die Datierung \u201e1809\u201c. Hutkoffer wie dieser waren damals praktische Verpackungen f\u00fcr den Transport, sie sch\u00fctzten die darin aufbewahrten Kopfbedeckungen vor Besch\u00e4digungen. Die Feldz\u00fcge, auf die der preu\u00dfische Feldherr Gebhard Leberecht von Bl\u00fccher seine Hutkoffer im Gep\u00e4ck mitf\u00fchrte, waren alles andere als ungef\u00e4hrlich. Zwei gro\u00dfe Schlachten sollten ihn zu einem der popul\u00e4rsten Heerf\u00fchrer Europas und zur Erinnerungsfigur werden lassen.<\/p>\n<p>Bl\u00fccher (1742-1819) war als junger Mann im Siebenj\u00e4hrigen Krieg, 1760, in ein preu\u00dfisches Husarenregiment eingetreten. In den folgenden Jahren machte er als Offizier Karriere. Als Brigadekommandeur erlebte er 1806 die Schlacht bei Auerstedt, die gro\u00dfe Niederlage gegen die Truppen des franz\u00f6sischen Kaisers Napoleon, die halb Europa eroberten. Nach dem Frieden von Tilsit 1807 sprach sich Bl\u00fccher am k\u00f6niglichen Hof wieder f\u00fcr milit\u00e4risches Engagement Preu\u00dfens und B\u00fcndnisse gegen Frankreich aus, doch ohne Erfolg. Als er 1809 zum General der Kavallerie bef\u00f6rdert wurde, befand er sich im Wartestand.<\/p>\n<div id=\"attachment_4557\" style=\"width: 798px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4557\" class=\"size-large wp-image-4557\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-2-Kg-57-21-788x1024.jpg\" alt=\"Anonym, Generalfeldmarschall F\u00fcrst Gebhardt Leberecht Bl\u00fccher von Wahlstatt, 1814, Inv.Nr. Kg 57\/21, \u00a9 DHM\" width=\"788\" height=\"1024\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-2-Kg-57-21-788x1024.jpg 788w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-2-Kg-57-21-231x300.jpg 231w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-2-Kg-57-21-768x998.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-2-Kg-57-21.jpg 832w\" sizes=\"auto, (max-width: 788px) 100vw, 788px\" \/><p id=\"caption-attachment-4557\" class=\"wp-caption-text\">Anonym, Generalfeldmarschall F\u00fcrst Gebhardt Leberecht Bl\u00fccher von Wahlstatt, 1814, Inv.Nr. Kg 57\/21, \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<h3>Die preu\u00dfisch-britische Begr\u00fc\u00dfung bei Waterloo<\/h3>\n<p>1813 verb\u00fcndete sich der z\u00f6gernde preu\u00dfische K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III. mit dem Zarenreich Russland und erkl\u00e4rte Frankreich den Krieg. Bei Leipzig kam es zur drei Tage dauernden \u201eV\u00f6lkerschlacht\u201c (16.-19. Oktober 1813), an der mit rund 600.000 Soldaten so viele beteiligt waren, wie an keiner anderen des gesamten 19. Jahrhunderts. Am Abend des 19. Oktober lie\u00df Bl\u00fccher, der preu\u00dfischerseits den Oberbefehl hatte, seine Truppen die noch von den Franzosen gehaltene Stadt st\u00fcrmen. Napoleon erlitt eine schwere Niederlage, er zog seine Armee zur\u00fcck. Seine Macht zerfiel, infolge des Sieges schlossen sich weitere deutsche Staaten dem preu\u00dfisch-russischen B\u00fcndnis an. Der K\u00f6nig verlieh Bl\u00fccher den h\u00f6chsten milit\u00e4rischen Rang, sp\u00e4ter ernannte er ihn zum F\u00fcrsten von Wahlstatt. Der Generalfeldmarschall wurde in Preu\u00dfen und anderen deutschen L\u00e4ndern gefeiert, aber auch im Kreise der Verb\u00fcndeten, speziell in Gro\u00dfbritannien. Die Briten hatten zwar den geringsten Anteil an der Leipziger Schlacht gehabt, doch war die Erleichterung \u00fcber die Niederlage Napoleons auf der Insel nicht weniger gro\u00df als auf dem Kontinent. 1814 hielt sich Bl\u00fccher zu einem kurzen Besuch in London auf, wo er mit k\u00f6niglichen Ehren empfangen und mit Begeisterung begr\u00fc\u00dft wurde.<\/p>\n<p>Die unerwartete R\u00fcckkehr Napoleons aus seinem Exil von der Insel Elba und sein Versuch, die verlorene Macht zur\u00fcckzugewinnen, schreckte die Verb\u00fcndeten im Fr\u00fchjahr 1815 auf. Bl\u00fccher erhielt das Kommando der preu\u00dfischen Armee, Arthur Wellesley, Herzog von Wellington, das \u00fcber die britisch-niederl\u00e4ndischen Truppen. In Belgien wollten sie den franz\u00f6sischen Feldzug stoppen.<\/p>\n<p>Napoleon sah seine Chance darin, die gegnerischen Armeen getrennt zu schlagen. Am 16. Juni besiegte er bei Ligny Bl\u00fcchers preu\u00dfisches Kontingent. Der Generalfeldmarschall geriet in dem Kampf in Lebensgefahr, als sein Pferd erschossen und er im Sturz unter ihm begraben wurde. Zwei Tage sp\u00e4ter traf die franz\u00f6sische Armee bei Waterloo auf die von Wellington gef\u00fchrte Streitmacht. Der Ausgang dieser Schlacht blieb lange Zeit ungewiss. Als sich die Lage f\u00fcr Wellington bedrohlich entwickelte, soll er, auf die versprochene preu\u00dfische Unterst\u00fctzung hoffend, angeblich ausgerufen haben \u201eI want night or Blucher!\u201c, was in Deutschland in der \u00dcbertragung \u201eIch wollte, es w\u00fcrde Nacht oder die Preu\u00dfen k\u00e4men\u201c bekannt wurde. Am Abend erreichten die vom verletzten Bl\u00fccher zum Eilmarsch angetrieben Preu\u00dfen tats\u00e4chlich das Schlachtfeld und wendeten das Blatt zugunsten der Alliierten.<\/p>\n<div id=\"attachment_4558\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4558\" class=\"size-full wp-image-4558\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-3-Gm-93-65_small.jpg\" alt=\"Thomas Jones Barker, Meeting of Wellington and Bloucher on the Eve of Waterloo, um 1850, Inv.Nr. Gm 93\/65, \u00a9 DHM\" width=\"1000\" height=\"552\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-3-Gm-93-65_small.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-3-Gm-93-65_small-300x166.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-3-Gm-93-65_small-768x424.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-4558\" class=\"wp-caption-text\">Thomas Jones Barker, Meeting of Wellington and Bloucher on the Eve of Waterloo, um 1850, Inv.Nr. Gm 93\/65, \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p>Zum Inbegriff der preu\u00dfisch-britischen Kooperation und des gemeinsam errungenen Sieges \u00fcber Napoleon wurde das Treffen des Generalfeldmarschalls und des Herzogs, zu dem es nach der Schlacht beim Gasthaus in Belle-Alliance kam. Verschiedene Maler setzten es sp\u00e4ter in Szene. Auf dem Gem\u00e4lde von Thomas Jones Barker ist der Hut Bl\u00fcchers ein wichtiges Accessoire, nicht in seiner Funktion als Schutz gegen Wind und Wetter \u2013 es hatte stark geregnet \u2013 sondern als Ausdrucksmittel zur Ehrbezeugung und Anerkennung. Die beiden Feldherren, die sich zuvor nicht pers\u00f6nlich begegnet waren, ziehen ihre H\u00fcte voreinander. W\u00e4hrend es als sicher gilt, dass Wellington bei der Begegnung wie auf dem Bild einen Zweispitz trug, l\u00e4sst sich die Kopfbedeckung Bl\u00fcchers nicht mehr eindeutig kl\u00e4ren. M\u00f6glich ist auch, dass es eine schlichte Feldm\u00fctze war.<\/p>\n<h3>Erinnerungsst\u00fccke an die Befreiungskriege<\/h3>\n<p>Die Schlacht bei Waterloo z\u00e4hlte die britische Geschichtsschreibung schon bald zu den gro\u00dfen Schlachten der Weltgeschichte, als entscheidenden Sieg \u00fcber den als Despoten interpretierten Napoleon; f\u00fcr die \u00a0preu\u00dfische hingegen war die V\u00f6lkerschlacht bei Leipzig weitaus bedeutender. Sie lie\u00df sich, wie die gegen die napoleonische Herrschaft gerichteten so genannten Befreiungskriege insgesamt, als Ereignis deuten, das ein gesamtdeutsches Nationalgef\u00fchl geweckt habe. Die Erinnerung daran nahm daher einen festen Platz im preu\u00dfisch-deutschen Geschichtsbild des 19. Jahrhunderts ein. Sie schlug sich nicht nur in Geschichtsb\u00fcchern und Erz\u00e4hlungen nieder, sondern auch in privaten Souvenirs und \u00f6ffentlichen Denkm\u00e4lern. Wenige Jahre nach Bl\u00fcchers Tod \u2013 er war 1819 auf seinem Schloss Krieblowitz in der N\u00e4he von Breslau gestorben \u2013 lie\u00df K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III. ihm in Berlin neben dem Kronprinzenpalais ein Denkmal setzten. Es zeigt einen entschlossen blickenden Feldherrn, barh\u00e4uptig, in der rechten Hand den gezogenen S\u00e4bel, den linken Fu\u00df auf einem eroberten Kanonenrohr.<\/p>\n<p>Das bronzene Denkmal \u00fcberdauerte die Zeiten bis in die Gegenwart, die patinierte Skulptur steht auf dem heutigen Bebelplatz in Berlin-Mitte. Von Bl\u00fcchers Garderobe ist hingegen kaum etwas erhalten geblieben, weder ein Zweispitz noch ein Offiziersrock oder eine Feldbinde, auch kein Umhang und keine Hose \u2013 was beispielhaft auf die relativ geringe \u00dcberlieferungsquote vor allem textiler Objekte verweist. Vieles von dem, was nicht aufgetragen und dadurch verbraucht wurde, ging im Laufe von zwei Jahrhunderten verloren. Der Bl\u00fccherstern, eine nur ihm verliehene besondere Version des Eisernes Kreuzes, wurde schon 1820 beim Brand seines Schlosses vernichtet. Eine Feldm\u00fctze sowie sechs Orden, im Berliner Zeughaus aufbewahrt, geh\u00f6ren zu den Museumsverlusten des Zweiten Weltkriegs.<\/p>\n<div id=\"attachment_4559\" style=\"width: 532px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4559\" class=\"size-full wp-image-4559\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-4-1987-189.362.jpg\" alt=\"Anonym, Aus grosser Zeit. Bl\u00fccher empf\u00e4ngt bei Genappe Orden, Hut u. Degen Napoleons. 1815, um 1910, Inv.Nr. 1987\/189.362, \u00a9 DHM\" width=\"522\" height=\"337\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-4-1987-189.362.jpg 522w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Abb.-4-1987-189.362-300x194.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px\" \/><p id=\"caption-attachment-4559\" class=\"wp-caption-text\">Anonym, Aus grosser Zeit. Bl\u00fccher empf\u00e4ngt bei Genappe Orden, Hut u. Degen Napoleons. 1815, um 1910, Inv.Nr. 1987\/189.362, \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p>W\u00e4hrend an Bl\u00fcchers Kopfbedeckungen nur noch der Hutkoffer erinnert, hat sich aus der Schlacht bei Waterloo ein Zweispitz seines Kontrahenten erhalten \u2013 nicht ohne Zutun des Generalfeldmarschalls: Nach der Schlacht erbeuteten preu\u00dfische Soldaten die Reisekutsche Napoleons und mit ihr einen \u201epetit chapeau\u201c. Diese Troph\u00e4e wurde Bl\u00fccher in seinem Quartier in Genappe \u00fcberbracht, von wo aus sie in die k\u00f6nigliche Kunstkammer nach Berlin kam. Nach mehreren weiteren Stationen befindet sich dieser Hut, gut konserviert, in der Sammlung des Deutschen Historischen Museums.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Bl\u00fcchers Hutkoffer<span><\/h2>\n<p>F\u00fcr die Sammlungen des Deutschen Historischen Museums konnte im vergangenen Jahr ein Hutkoffer des preu\u00dfischen Generalfeldmarschalls Bl\u00fccher erworben werden. 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