
{"id":4672,"date":"2021-06-18T13:35:43","date_gmt":"2021-06-18T11:35:43","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=4672"},"modified":"2021-12-21T10:20:03","modified_gmt":"2021-12-21T09:20:03","slug":"documenta-politik-und-kunst","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2021\/06\/18\/documenta-politik-und-kunst\/","title":{"rendered":"documenta. Politik und Kunst"},"content":{"rendered":"<h1>documenta. Politik und Kunst<\/h1>\n<p><span style=\"color: #008000;\">Raphael Gross | 18. Juni 2021<\/span><\/p>\n<p><strong>Auf unserem Blog ver\u00f6ffentlichen wir die Rede von Prof. Dr. Raphael Gross, Pr\u00e4sident des Deutschen Historischen Museums, die er bei der Er\u00f6ffnung der Ausstellung <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/documenta-politik-und-kunst\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201edocumenta. Politik und Kunst\u201c<\/a> am 16. Juni 2021 hielt.<\/strong><\/p>\n<p>Als ich 2017 ans Deutsche Historische Museum kam, \u00fcberlegte ich zun\u00e4chst sehr allgemein, was es eigentlich bedeutet, Objekte in einem historischen Museum zu zeigen. Und dann: in welcher Weise Kunstwerke in einem historischen Museum sich ver\u00e4ndern, zu Quellen werden. Es war wirklich ein reiner Zufall, dass ich mich auf diesem Weg unserem heutigen Thema, der documenta in der Zeit von 1955 bis 1997 zugewendet habe. Und zudem gab es auch nicht wenige, die der Meinung waren, das sei gar kein Thema f\u00fcr ein historisches Museum. Ich konnte damals in die USA fliegen und in Los Angeles mit den H\u00fctern des Harald Szeemann Nachlasses \u2013 in New York mit den Kuratoren des MoMa \u2013 dar\u00fcber diskutieren, wie sie die Wirkung der documenta eigentlich einsch\u00e4tzen. Es dauerte \u00fcber ein Jahr, bis ich sukzessive vier Forscherinnen und Forscher gewinnen konnte, als Kuratoren, resp. wissenschaftliche Mitarbeiterin dieses Projekt zu betreiben. Ein erster Schritt war, dass wir uns in einem <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/besuch\/veranstaltungen\/tagungen-und-symposien\/archiv\/documenta\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">internationalen Symposium unter dem Titel \u201eHistorische Urteilskraft\u201c<\/a> zum einen der Geschichte der documenta und dem Verh\u00e4ltnis von Kunst und Politik widmeten und zum anderen einem komplement\u00e4ren Thema \u2013 n\u00e4mlich dem Fortwirken der bildenden K\u00fcnstler aus der von Hitler und Goebbels zusammengesetzten Liste der sogenannten Gottbegnadeten.<\/p>\n<p>Sie sehen also, es ging mir nie darum, eine Geschichte der documenta zu schreiben. Sondern es ging mir um die Frage, wie man \u00fcber Kunst in einem historischen Museum nachdenkt und was man damit bewirkt, sie hier zu betrachten. Und jetzt haben wir das Problem:<\/p>\n<p>Als am 15. Juli 1955 in der Ruine des Fridericianum in Kassel erstmals die Tore zu der \u201eWeltkunstausstellung\u201c \u00f6ffneten, traten die federf\u00fchrenden Initiatoren um den K\u00fcnstler und Kurator Arnold Bode und den renommierten Kunsthistoriker Werner Haftmann mit nicht weniger als dem Anspruch an, die in der NS-Zeit verfemte Moderne zu rehabilitieren. \u00dcber das Wiederankn\u00fcpfen an die Moderne sollte der Bruch \u201egekittet\u201c und die Kontinuit\u00e4t der Kunst markiert werden, um sodann einen k\u00fcnstlerischen und \u00e4sthetischen Neubeginn zu postulieren. Tats\u00e4chlich stellte sich die documenta mit dieser Konzeption gegen die kulturpolitischen Leitlinien der Adenauer \u00c4ra, die an konservativen kulturellen Werten orientiert, der Moderne wenig aufgeschlossen gegen\u00fcberstand. Hinter der Fassade der Abgrenzung von der NS-Kunst verbargen sich allerdings in mehrfacher Weise NS-Kontinuit\u00e4ten. Und der zeitgen\u00f6ssische kritische Gestus gegen\u00fcber den bundesrepublikanischen Verh\u00e4ltnissen verblasst.<\/p>\n<p>Das Jahr 1955 markiert einen entscheidenden politischen Wendepunk in der westdeutschen Geschichte. Mit dem Inkrafttreten der Pariser Vertr\u00e4ge waren die letzten Fesseln des alliierten Besatzungsstatus nahezu g\u00e4nzlich gefallen: Die Bundesrepublik hatte ihre nationale Souver\u00e4nit\u00e4t (weitgehend) zur\u00fcckerlangt. Zudem war die junge Westrepublik mit der Aufnahme in das atlantische milit\u00e4rische B\u00fcndnis der NATO und als Teil der neu ins Leben gerufenen Westeurop\u00e4ischen Union in die westliche Staatengemeinschaft integriert und auf die internationale politische B\u00fchne zur\u00fcckgekehrt. Jenseits der au\u00dfenpolitischen Rehabilitation, die ganz wesentlich aus der Dynamik des Kalten Krieges resultierte, bestanden zu zahlreichen ehemals von Nazi-Deutschland besetzten westeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern durchaus noch Spannungen. Gebiets- und Reparationsanspr\u00fcche standen teils nach wie vor ungekl\u00e4rt im Raum, das Verh\u00e4ltnis zum wieder aufstrebenden Deutschland blieb teils, gelinde gesagt unterk\u00fchlt.<\/p>\n<p>Die international viel beachtete Schau sendete positive Signale ins Ausland, die n\u00f6tig und politisch passgenau waren. Mit dem Ausschluss des sozialistischen Realismus, der laut Haftmann das Gegenbild der Moderne verk\u00f6rpere, hatten die Ausstellungsmacher eine dezidierte Grenzmarkierung gen Osten gezogen. Und sie hatten \u2013 einem Aush\u00e4ngeschild gleich \u2013 die au\u00dfenpolitische Leitlinie der Bundesrepublik, die Westintegration, ideologisch unterstrichen.<\/p>\n<p>Auch was den innerdeutschen Umgang mit der NS-Vergangenheit anging, stellte das Jahr 1955 eine nicht unwesentliche Etappe dar. Die Vergangenheitspolitik Konrad Adenauers war zu einem Abschluss gekommen. Das letzte Amnestiegesetz war 1954 verabschiedet worden, die Rehabilitierung der sogenannten 131er, sprich der NS-belasteten Beamten, war vollzogen, und Adenauer hatte just im Abschlussmonat der documenta, im September 1955, die Heimkehr der letzten Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion erreicht.<\/p>\n<p>Selbstkritische Auseinandersetzungen mit der NS-Vergangenheit drangen kaum in politische Diskurse und \u00f6ffentliche Debatten durch. Es d\u00fcrfte in den 1950er Jahren praktisch niemandem aufgefallen sein, dass der Holocaust auf der documenta in keiner Weise ein Thema darstellte, noch nicht einmal durch das Zeigen von Werken ermordeter j\u00fcdischer K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler. Denn damit lag die documenta genau auf der Linie der damaligen Diskussion beziehungsweise Nicht-Diskussion.<\/p>\n<p>Zwischen dem Selbstbild der documenta und ihrer Rezeption herrschte lange Jahre hinweg gro\u00dfe Einhelligkeit: Die documenta verstand sich als Gegenmodell zur Kunstauffassung des Nationalsozialismus und des Kommunismus. \u00a0Und so wurde sie in den vielen Darstellungen auch immer wieder geschildert. Im Zuge unserer Recherchen wurde dagegen deutlich: Die documenta steht \u2013 genau wie die Bundesrepublik insgesamt \u2013 sowohl in Bezug auf die Biographien ihrer Kuratoren als auch auf die Semantik ihrer Inhalte in einem komplizierten Verh\u00e4ltnis von Kontinuit\u00e4t und Bruch zum Nationalsozialismus. W\u00e4hrend sich auf der einen Seite die Kuratoren um eine kunsthistorische Distanzierung vom NS bem\u00fchten und die Moderne ins Zentrum ihrer Ausstellungen r\u00fcckten, wurden auf der anderen Seite j\u00fcdische K\u00fcnstler mit Ausnahme von Chagall auf der ersten documenta nicht gezeigt. Und noch bis vor einigen Tagen war unbekannt, dass der intellektuelle Kopf der ersten documenta-Ausstellungen, Werner Haftmann, nur wenige Jahre zuvor in Italien wegen Folter und Mord an italienischen Partisanen gesucht worden war. Was bedeuten diese Erkenntnisse f\u00fcr unser heutiges Bild der documenta? Was \u00e4ndert sich, wenn wir sie in unserer Erz\u00e4hlung der Geschichte der documenta in Betracht ziehen?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ist dies f\u00fcr uns heute wohl schwer zu beantworten. Sicher wird die Forschung weitergehen. Ein St\u00fcck haben wir hier in der Ausstellung schon geleistet. Sie wird beitragen, die Kluft zwischen dem Selbstbild und der Perzeption der documenta zu vergr\u00f6\u00dfern. Und das, so k\u00f6nnen wir bereits aus den aktuellen Reaktionen sehen, ist nicht ohne Gef\u00fchle von Schmerz und Kr\u00e4nkung zu haben. Und ich m\u00f6chte dies auch gar nicht nur abstrakt nach au\u00dfen hin delegieren. Auch wir, die wir uns in den letzten Jahren so intensiv mit der documenta besch\u00e4ftigt haben, sind nat\u00fcrlich beeindruckt und gepr\u00e4gt von dem was Co-Kuratorin Dorothee Wierling so sch\u00f6n auf den Begriff gebracht hat: Sie war ein \u201egro\u00dfes, wildes Ding\u201c. Und entsprechend ist es sogar f\u00fcr uns, mit unserem historischen Ansatz, nicht belanglos, wenn als Resultat unserer Bem\u00fchungen, uns mit Mitteln der Geschichtsforschung diesem Mythos zu n\u00e4hern, dieser nat\u00fcrlich auch ein St\u00fcck weit entzaubert wird. Vor diesem Hintergrund sind Reaktionen, die erstmals den neuen Forschungsstand negieren oder die Flucht in recht allgemeine und unverbindliche Zeitdeutungen antreten, verst\u00e4ndlich. Trotzdem erwarten wir von der historischen Forschung Genauigkeit und Quellentreue, wie wir von der Kunst Authentizit\u00e4t erwarten. Ich muss mich also vielleicht nicht zu sehr daf\u00fcr entschuldigen, dass ich gerade dieses Thema hier am DHM aufgegriffen habe. Ich denke aber wir haben damit doch etwas \u00fcber die Bedeutung von staatlich gef\u00f6rderter Kunst f\u00fcr die deutsche Geschichte gelernt und dar\u00fcber hinaus \u00fcber die Politisierung von Kunst und die \u00c4sthetisierung von Politik.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>Empfohlener Inhalt<\/h3>\n<p>Pressekonferenz zur Ausstellung \u201edocumenta. Politik und Kunst\u201c am 16. Juni 2021<\/p>\n<div id=\"Some-Embed-98e9795d-fce8-4205-b84b-5c2bf8281ce5\" class=\"some-embed\" data-embed-src=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=vJmBLuT1Eqg\" data-embed-host=\"www.youtube.com\" data-channel-name=\"\">\n  <div class=\"some-embed__iframe some-embed__iframe--youtube\" aria-hidden=\"true\"><\/div>\n  <div class=\"spinner spinner--is-inactive\" aria-hidden=\"true\">\n    <div class=\"double-bounce1\"><\/div>\n    <div class=\"double-bounce2\"><\/div>\n  <\/div>\n  <button class=\"some-embed__button has-background has-text-color\"><svg class=\"svg__hand\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 58 87\" width=\"60\" height=\"90\" role=\"img\" focusable=\"false\"><g fill=\"#000\" fill-rule=\"nonzero\"><path d=\"M51.673 41.034h-.425c-.939 0-1.83.207-2.63.577-.607-2.833-3.13-4.964-6.142-4.964h-.426a6.241 6.241 0 00-2.975.75 6.292 6.292 0 00-5.798-3.862h-.425c-.885 0-1.726.184-2.49.514v-9.018a6.289 6.289 0 00-6.283-6.281h-.425a6.289 6.289 0 00-6.281 6.281v23.101l-2.864 2.174a10.392 10.392 0 00-4.066 7.085 10.386 10.386 0 002.254 7.846l8.93 11.04v4.39a4.816 4.816 0 004.811 4.811h22.289a4.816 4.816 0 004.81-4.81l.001-4.169a20.262 20.262 0 004.416-12.604V47.316a6.287 6.287 0 00-6.28-6.282zm2.49 22.862c0 3.907-1.406 7.704-3.96 10.69-.296.344-.456.78-.456 1.233v4.85a1.02 1.02 0 01-1.02 1.02H26.44a1.02 1.02 0 01-1.02-1.02v-5.062c0-.434-.148-.854-.421-1.193l-9.352-11.56a6.628 6.628 0 01-1.439-5.008 6.64 6.64 0 012.594-4.52l.572-.434v5.25a1.896 1.896 0 003.791 0v-9.049-24.061a2.494 2.494 0 012.49-2.49h.426a2.494 2.494 0 012.491 2.49V39.819l.009 12.298a1.895 1.895 0 103.79-.002l-.01-12.288.002-.01a2.494 2.494 0 012.49-2.49h.425a2.494 2.494 0 012.492 2.49V42.932l.008 9.186c.001 1.046.85 1.893 1.896 1.893h.001c1.047 0 1.895-.85 1.894-1.897l-.009-9.184a2.494 2.494 0 012.491-2.49h.426a2.494 2.494 0 012.49 2.49v3.893c-.006.062-.019.123-.019.186l.01 5.11a1.895 1.895 0 001.895 1.892h.004a1.896 1.896 0 001.891-1.9l-.008-4.62c.006-.058.018-.114.018-.174a2.494 2.494 0 012.49-2.49h.426a2.494 2.494 0 012.49 2.49v16.579z\"\/><path d=\"M12.794 32.102a1.894 1.894 0 01-1.611-.894 14.567 14.567 0 01-2.198-7.706c0-8.05 6.55-14.6 14.6-14.6 8.052 0 14.601 6.55 14.601 14.6 0 1.406-.2 2.796-.593 4.133a1.895 1.895 0 11-3.637-1.07c.291-.99.44-2.02.44-3.062 0-5.96-4.85-10.81-10.81-10.81-5.961 0-10.81 4.85-10.81 10.81 0 2.024.562 3.996 1.624 5.703a1.895 1.895 0 01-1.606 2.896z\"\/><path d=\"M11.608 43.16c-.365 0-.734-.105-1.06-.325A23.307 23.307 0 01.269 23.5C.27 10.645 10.73.185 23.586.185c12.856 0 23.316 10.46 23.316 23.316 0 2.941-.54 5.81-1.608 8.526a1.895 1.895 0 11-3.528-1.387 19.445 19.445 0 001.345-7.139c0-10.766-8.758-19.525-19.525-19.525C12.82 3.976 4.06 12.736 4.06 23.5a19.52 19.52 0 008.61 16.192 1.895 1.895 0 01-1.062 3.467z\"\/><\/g><\/svg><span class=\"some-embed__header\">\n        <span class=\"some-embed__host-svg\"><svg class=\"svg__youtube\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" xml:space=\"preserve\" viewBox=\"0 0 176 124\" role=\"img\" focusable=\"false\"><path d=\"M180.3 53.4c-2-7.6-8-13.6-15.6-15.7C151 34 96 34 96 34s-55 0-68.8 3.7c-7.6 2-13.5 8-15.6 15.7C8 67.2 8 96 8 96s0 28.8 3.7 42.6c2 7.6 8 13.6 15.6 15.7C41 158 96 158 96 158s55 0 68.8-3.7c7.6-2 13.5-8 15.6-15.7C184 124.8 184 96 184 96s0-28.8-3.7-42.6z\" style=\"fill:#ee3124\" transform=\"translate(-8 -34)\"\/><path d=\"m124 96-46 26.2V69.8z\" style=\"fill:#fff\" transform=\"translate(-8 -34)\"\/><\/svg><\/span>\n        <span class=\"some-embed__heading\">Youtube-Video<\/span>\n      <\/span>\n    <span class=\"some-embed__description\">Dieser Youtube-Video wird nach Ihrem Klick vom Youtube-Server abgerufen und hier eingebettet angezeigt. <br\/>Es gelten die Datenschutzhinweise von Youtube.<\/span>\n  <\/button>\n  <a class=\"some-embed__link icon-triangle-right\" href=\"https:\/\/policies.google.com\/privacy\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span>Zu den Datenschutzhinweisen von Youtube<\/span><\/a>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>documenta. Politik und Kunst<span><\/h2>\n<p>Auf unserem Blog ver\u00f6ffentlichen wird die Rede von Prof. Dr. Raphael Gross, Pr\u00e4sident des Deutschen Historischen Museums, die er bei der Er\u00f6ffnung der Ausstellung \u201edocumenta. Politik und Kunst\u201c am 16. Juni 2021 hielt.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4673,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[701],"tags":[2244,1777,2246],"class_list":["post-4672","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kolumne","tag-documenta","tag-eroeffnungsrede","tag-raphael-gross"],"_links":{"self":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4672","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4672"}],"version-history":[{"count":8,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4672\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5341,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4672\/revisions\/5341"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4673"}],"wp:attachment":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4672"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4672"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4672"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}