
{"id":4756,"date":"2021-07-13T11:21:52","date_gmt":"2021-07-13T09:21:52","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=4756"},"modified":"2021-08-11T11:02:11","modified_gmt":"2021-08-11T09:02:11","slug":"umzug-xxl-was-kommt-auf-die-restauratorinnen-zu","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2021\/07\/13\/umzug-xxl-was-kommt-auf-die-restauratorinnen-zu\/","title":{"rendered":"Umzug XXL: Was kommt auf die Restaurator*innen zu?"},"content":{"rendered":"<h1>Umzug XXL: Was kommt auf die Restaurator*innen zu?<\/h1>\n<p><span style=\"color: #008000;\">Michaela Brand | 13. Juli 2021<\/span><\/p>\n<p><strong>Nach 15 Jahren Laufzeit wird die Dauerausstellung (DA) \u201eDeutsche Geschichte vom Mittelalter bis zum Mauerfall\u201c von Juli bis voraussichtlich Dezember 2021 abgebaut. So steht allen Beteiligten ein spannendes logistisches Gro\u00dfprojekt bevor. In unserem Interview erl\u00e4utert <\/strong><strong>Michaela Brand, Buchrestauratorin im Deutschen Historischen Museum, die Arbeit der <\/strong><strong>Restaurator*innen <\/strong><strong>in diesem Zusammenhang.<\/strong><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #008000;\"><strong class=\"wp-image-3040 size-large\">Frau Brand<strong>, Sie begleiten die aktuelle Dauerausstellung im Zeughaus seit ihrer Er\u00f6ffnung 2006. K\u00f6nnen Sie uns einen Einblick geben, wie viele Objekte auf was f\u00fcr einer Fl\u00e4che dort zu sehen waren? <\/strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p>Ja, sehr gern. Wir haben im Zeughaus eine Ausstellungsfl\u00e4che von 7500 qm auf zwei Etagen. 5544 Exponate wurden hier ausgestellt, gegliedert in unterschiedliche Epochen. Die Ausstellungsarchitektur umfasst nicht weniger als 585 Vitrinen und 409 Einbauw\u00e4nde.<\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #008000;\"><strong class=\"wp-image-3040 size-large\">Um was f\u00fcr eine Objektvielfalt handelte es sich dabei? Was war das gr\u00f6\u00dfte und was das kleinste Objekt? Was war das \u00e4lteste und was ist das j\u00fcngste Objekt dieser historischen Ausstellung?<\/strong><\/span><\/strong><span style=\"color: #008000;\"><strong class=\"wp-image-3040 size-large\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p>Von mittelalterlichen Gem\u00e4lden und Skulpturen bis hin zu Textilien, milit\u00e4rischer Ausr\u00fcstung durch die Jahrhunderte, Gegenst\u00e4nden des Alltags und vielem mehr ist der zuletzt ausgestellte Objektbestand breit gef\u00e4chert. Das kleinste Exponat war ein Pfennig mit einem Durchmesser von 1,1 cm und einem Gewicht von 0,24 Gramm. Das gr\u00f6\u00dfte Exponat war eine Flak \u2013 eine Flugabwehrkanone \u2013 in Feuerstellung mit einer H\u00f6he von 2,41 m, Breite von 2,30 m und L\u00e4nge von 7,62 m. Sie hat ein Gewicht von 5 Tonnen. Die \u00e4ltesten Exponate waren zwei Spangenhelme aus dem 6. Jahrhundert. Das j\u00fcngste war eine 1\u20ac-M\u00fcnze aus dem Jahr 2002.<\/p>\n<div id=\"attachment_4761\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4761\" class=\"wp-image-4761\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Helme_bear-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"667\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Helme_bear-225x300.jpg 225w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Helme_bear-768x1024.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Helme_bear.jpg 1350w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-4761\" class=\"wp-caption-text\">Zwei Spangenhelme aus dem 6. Jh. waren die \u00e4ltesten Exponate in der Dauerausstellung. \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_4768\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4768\" class=\"size-full wp-image-4768\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/DSC_0360_Bear_500px.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"294\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/DSC_0360_Bear_500px.jpg 500w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/DSC_0360_Bear_500px-300x176.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-4768\" class=\"wp-caption-text\">Das j\u00fcngste Exponat war diese 1\u20ac-M\u00fcnze aus dem Jahr 2002. \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p><em><strong><span style=\"color: #008000;\"><strong class=\"wp-image-3040 size-large\">Wie m\u00fcssen wir uns die Arbeit f\u00fcr das Ausr\u00e4umen einer so gro\u00dfen Ausstellung mit so unterschiedlichen Objekten vorstellen?<br \/>\n<\/strong><\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Restaurierungsleitung hat vor drei Jahren erste Planungen begonnen und einen Zeitplan sowie eine Abbaulogistik vorkonzipiert, die die komplexen Zusammenh\u00e4nge erfordern. Die Reihenfolge der Objektentnahme sieht zun\u00e4chst das Leeren der W\u00e4nde vor, als erstes werden Graphiken, Plakate und Gem\u00e4lde abgeh\u00e4ngt. Das Ausr\u00e4umen der Vitrinen ist im zweiten Schritt vorgesehen. Die Ausstellungsarchitektur wird grunds\u00e4tzlich erst zuletzt nach der Entnahme aller Objekte abgebaut. Eine Ausnahme im Ablauf sind Gro\u00dfobjekte, wie z. B. Autos oder Teile der Berliner Mauer, die wegen zu enger Transportwege einen fr\u00fcheren Abriss von Architekturteilen erfordern.<\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #008000;\"><strong class=\"wp-image-3040 size-large\">Wer ist sonst am Abbau der Objekte beteiligt?<br \/>\n<\/strong><\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Registrars koordinieren als zentrale Schnittschnelle den Workflow zwischen allen Beteiligten und die Arbeitsschritte des Objektabbaus und -abtransports. In manchen H\u00e4usern mit kleinem Personalbestand f\u00fchren Kurator*innen oder Sammlungsmitarbeiter*innen selbst den Abbau durch, in anderen wird daf\u00fcr wiederum sogar eine externe Arthandling-Firma engagiert. Am DHM erfolgt die Demontierung und Objektentnahme je nach Material- und Objektgr\u00f6\u00dfe durch die Restaurator*innen unter Mithilfe von Techniker*innen. Es folgt die Ausprotokollierung, d. h. wir fertigen f\u00fcr jedes Objekt eine Dokumentation in Wort und Bild an, der aktuelle Zustand wird erfasst und etwaige Ver\u00e4nderungen werden in einem Zustandsprotokoll vermerkt.<\/p>\n<div id=\"attachment_4780\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4780\" class=\"size-full wp-image-4780\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210610_Florida_mbrand_500.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"707\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210610_Florida_mbrand_500.jpg 500w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/20210610_Florida_mbrand_500-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-4780\" class=\"wp-caption-text\">Beispiel eines Zustandsprotokolls<sup>1<\/sup>, hier aus der Glas-, Keramikrestaurierung. \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p><em><strong><span style=\"color: #008000;\"><strong class=\"wp-image-3040 size-large\">Das klingt sehr aufw\u00e4ndig. Wie viele Personen arbeiten in der Restaurierung?<br \/>\n<\/strong><\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p>Es gibt <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/museum\/team\/ausstellungen\/konservierung\/restaurierung\">17 festangestellte Restaurator*innen<\/a>, die spezialisiert sind auf die neun Materialgruppen Metall, Textil, Holz, Gem\u00e4lde, Glas\/Keramik, Papier, Plakat, Buch und Kunststoff. Sie werden bei Bedarf von freiberuflichen Restaurator*innen unterst\u00fctzt. F\u00fcr manche der Festangestellten ist dies der Abbau der dritten Dauerausstellung in ihrer wechselvollen Berufslaufbahn vom Museum f\u00fcr Deutsche Geschichte in DDR-Zeiten bis heute.<\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #008000;\"><strong class=\"wp-image-3040 size-large\">K\u00f6nnen Sie uns schildern, was die T\u00e4tigkeit eines Restaurators\/einer Restauratorin umfasst?<\/strong><\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p>In der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung ist unser Beruf h\u00e4ufig von einer \u00fcbertrieben romantischen Aura umh\u00fcllt. Sie reduziert uns oft auf versonnenes Stehen und Pinseltupfen an der Staffelei oder feierliches, wei\u00df behandschuhtes Einbringen eines fragilen Exponats in eine Ausstellung.<\/p>\n<p>Die prosaische Berufspraxis nach dem Studium, das man heute mit dem Bachelor oder Master abschlie\u00dft \u2013 teils mit vorheriger einschl\u00e4giger Handwerkslehre und 1 bis mehrj\u00e4hrigen Praktika in Museen oder anderen Ausbildungsbetrieben \u2013 ist viel breiter gef\u00e4chert und naturwissenschaftlich-technisch gepr\u00e4gt. Wir \u00fcbernehmen aufgrund unserer Fach- und Objektkenntnisse wichtige beratende und kommunikative Funktionen in der interdisziplin\u00e4ren Zusammenarbeit im Gesamtgef\u00fcge des Museums. Neben praktischen Restaurierungsma\u00dfnahmen haben konservatorische T\u00e4tigkeiten f\u00fcr die Sammlungen gro\u00dfe Bedeutung. Von der Expertise zu Neuank\u00e4ufen reicht das Arbeitsfeld bis hin zur aufw\u00e4ndigen Planung neuer Depots und der \u00dcberpr\u00fcfung der Klimatisierung verschiedenster Liegenschaften im Allgemeinen. Dazu kommen wichtige pr\u00e4ventive Aufgaben wie das Integrated Pest Management, bei dem durch Monitoring Sch\u00e4dlinge in den Blick genommen werden, die kulturelle Sammlungen befallen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein aufw\u00e4ndiges Beispiel zu praktischer Arbeit im Museum ist in der Textilrestaurierung die Pr\u00e4sentation und Depotaufbewahrung von Bekleidung. Die Restaurator*innen entwickeln Unterkonstruktionen und fertigen sie individuell f\u00fcr jedes Objekt an, denn f\u00fcr die optimale Pr\u00e4sentation bzw. Lagerung von Kleidungsst\u00fccken ist es von Bedeutung, ob der\/die urspr\u00fcngliche Tr\u00e4ger*in schlank oder f\u00fcllig war und welche Figur er\/sie hatte. Durch die rege Ausstellungst\u00e4tigkeit des DHM sammeln wir Restaurator*innen vielf\u00e4ltige Erfahrungen und entwickeln ma\u00dfgeblich kreative Pr\u00e4sentationsl\u00f6sungen. Sie m\u00fcssen objektschonend, haltbar-stabil und gleichzeitig elegant, optisch unauff\u00e4llig sein.<\/p>\n<p>[Hier ist beispielhaft Papierrestaurator Matthes N\u00fctzmann bei der Arbeit zu sehen: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sfHdjCsCWaA\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sfHdjCsCWaA<\/a>]<\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #008000;\"><strong class=\"wp-image-3040 size-large\">Haben Sie daf\u00fcr noch andere Beispiele?<\/strong><\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ja. F\u00fcr die DA haben wir eigens innovative Pr\u00e4sentationshilfen konzipiert. Beispielsweise wurde f\u00fcr rund 700 Exponate aus Papier eine neuartige Kartonkonstruktion entwickelt, die es den Besucher*innen erm\u00f6glicht, die ungerahmten, d.h. damit unverglasten Exponate in den Vitrinen ohne Spiegelungen zu betrachten. Vorausgegangene Materialrecherchen und Montierungsversuchsreihen f\u00fchrten zu dieser L\u00f6sung, die sich aus heutiger Sicht nach 15 Jahren sehr gut bew\u00e4hrt hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_4770\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4770\" class=\"size-full wp-image-4770\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Wabe-quer_500-px.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"355\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Wabe-quer_500-px.jpg 500w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Wabe-quer_500-px-300x213.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><p id=\"caption-attachment-4770\" class=\"wp-caption-text\">Unverglastes H\u00e4ngesystem f\u00fcr Vitrinen. Die entstehende Schattenfuge an der Vitrinen R\u00fcckwand unterstreicht den Eigencharakter jedes h\u00e4ngenden Exponats. \u00a9 DHM<\/p><\/div>\n<p><em><strong><span style=\"color: #008000;\"><strong class=\"wp-image-3040 size-large\">Zur\u00fcck zum Abbau der Dauerausstellung. Wie k\u00f6nnen wir uns jetzt Ihre Arbeit vorstellen?<br \/>\n<\/strong><\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p>Alle beschriebenen Aufbau-, Montierungs- und Installierungsarbeiten im Kleinen und Gro\u00dfen werden nun in den folgenden Monaten r\u00fcckw\u00e4rts abgewickelt.<\/p>\n<p>Die Objekte werden verpackt, je nach Gattung z. B. in Seidenpapier und Pergamint\u00fcten. Oder liegende Textilien in Wellkartonschachteln oder Gem\u00e4lde in Klimakisten. Bei freistehenden Objekten wird soweit m\u00f6glich eine direkte Oberfl\u00e4chenreinigung durchgef\u00fchrt. Der Transport von Gro\u00dfobjekten wird, wie schon gesagt, durch Sondertransportfirmen \u00fcbernommen. Alles steht anschlie\u00dfend unter der Obhut der Registrars. Diese organisieren und \u00fcberwachen eigene Transporte und jene der externen Kunstspedition in die Sammlungsdepots, und sie gew\u00e4hrleisten neben den Sammlungs- und Depotmitarbeiter*innen auch die fortlaufende Aktualisierung der Standorte der Objekte in der Datenbank. Sobald alle Exponate wieder im Depot sind soll die gesamte Ausstellungsarchitektur von den Techniker*innen abgebaut werden. Das Zeughaus wird vor der Sanierung komplett geleert.<\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #008000;\"><strong class=\"wp-image-3040 size-large\">Frau Brand, wir danken f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch und den faszinierenden Einblick in Ihre Arbeit. Wir w\u00fcnschen Ihnen viel Erfolg f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate.<br \/>\n<\/strong><\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p>1) Das hier protokollierte Objekt, die Leuchtreklame &#8222;Florida&#8220;, stammt von einer Tanzbar in Berlin-Wedding und datiert von 1956\/1960. Der Gro\u00dfbuchstabe \u201eF\u201c des Schriftzuges ist mit zwei Palmen verziert. Der Neonschriftzug ist aus Eisenblechen gefertigt, die Buchstaben sind dreidimensional ausgeformt. Auf die einzelnen Buchstaben sind die mit Leuchtgas gef\u00fcllten Glasr\u00f6hren aufgebracht.<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#3d9b35\">\n<p style=\"color: #ffffff; padding: 10px 10px 10px 10px;\"><span class=\"style-scope yt-formatted-string\" dir=\"auto\">Gesamt Besuchszahl: fast 7 Millionen G\u00e4ste<br \/>\nVorbereitung Dauerausstellung: 6 Jahre<br \/>\nAufbau: 6 Monate<br \/>\nPlanung Abbaulogistik: 3 Jahre<br \/>\ngeplante Dauer des Abbaus: 6 Monate<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h1>Umzug XXL: Was kommt auf die Restaurator*innen zu?<\/h1>\n<p>Nach 15 Jahren Laufzeit wird die Dauerausstellung (DA) \u201eDeutsche Geschichte vom Mittelalter bis zum Mauerfall\u201c von Juli bis voraussichtlich Dezember 2021 abgebaut. So steht allen Beteiligten ein spannendes logistisches Gro\u00dfprojekt bevor. In unserem Interview erl\u00e4utert Michaela Brand, Buchrestauratorin im Deutschen Historischen Museum, die Arbeit der Restaurator*innen in diesem Zusammenhang.<\/p>\n<p><span class=\"style-scope yt-formatted-string\" dir=\"auto\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4782,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[81,2276,154],"class_list":["post-4756","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-inside-dhm","tag-dauerausstellung","tag-geschichte-geht-weiter","tag-restaurierung"],"_links":{"self":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4756","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4756"}],"version-history":[{"count":24,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4756\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4806,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4756\/revisions\/4806"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4782"}],"wp:attachment":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4756"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}