
{"id":5218,"date":"2021-12-02T09:43:22","date_gmt":"2021-12-02T08:43:22","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=5218"},"modified":"2022-01-07T15:34:42","modified_gmt":"2022-01-07T14:34:42","slug":"wozu-das-denn-das-gemaelde-schwerer-kreuzer-prinz-eugen-im-gefecht-in-der-daenemarkstrasse","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2021\/12\/02\/wozu-das-denn-das-gemaelde-schwerer-kreuzer-prinz-eugen-im-gefecht-in-der-daenemarkstrasse\/","title":{"rendered":"Wozu das denn? Das Gem\u00e4lde \u201eSchwerer Kreuzer \u201aPrinz Eugen\u2018 im Gefecht in der D\u00e4nemarkstra\u00dfe\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Wozu das denn? Das Gem\u00e4lde &#8222;Schwerer Kreuzer &#8218;Prinz Eugen&#8216; im Gefecht in der D\u00e4nemarkstra\u00dfe&#8220;<\/h1>\n\n\n\n<p>Ambra Frank | 2. Dezember 2021<\/p>\n\n\n<p><strong><strong>Das gro\u00dfformatige \u00d6lgem\u00e4lde \u201eSchwerer Kreuzer \u201aPrinz Eugen\u2018 im Gefecht in der D\u00e4nemarkstra\u00dfe\u201c von 1944 wurde von Claus Bergen (1885-1964) gemalt. In der Ausstellung <a href=\"http:\/\/www.dhm.de\/gottbegnadete\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eDie Liste der \u201aGottbegnadeten\u2018. K\u00fcnstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik\u201c<\/a> stellt es Fragen zur Kontinuit\u00e4t des Sujets der politischen Marinemalerei und nach dem Umgang mit nationalsozialistischen Kulturg\u00fctern. Mehr dazu von Ambra Frank, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ausstellung.<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><!-- \/wp:post-content --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Der 1885 in Stuttgart geborene Maler Claus Bergen war nicht nur in der NS-Zeit erfolgreich und auch \u00fcber die Grenzen des deutschsprachigen Raums hinaus bekannt. In einer April-Ausgabe des Life-Magazine von 1964 ver\u00f6ffentlichte die Redaktion den w\u00fcrdigenden Text \u201eMost Adventurous Sea Painter of His Day\u201d und verwendete einige seiner Arbeiten zur Bebilderung eines Artikels \u00fcber Seeschlachten des Ersten Weltkriegs. Bergens Karriere hatte schon im wilhelminischen Deutschland begonnen und mit seinen Darstellungen der Skagerrak-Schlacht, die dem Publikum der M\u00fcnchner Glaspalast-Ausstellung 1918 pr\u00e4sentiert wurden, konnte er sich als Marinemaler etablieren und erhielt seitdem zahlreiche Auftr\u00e4ge. Mitte der 1920er Jahre fertigte er im Auftrag Oskar von Millers (1855-1934) einige gro\u00dfformatige Gem\u00e4lde, zum Zweck der Ausschm\u00fcckung der Schifffahrtshalle des Deutschen Museums in M\u00fcnchen, dem damals weltweit gr\u00f6\u00dften naturwissenschaftlichen Museum.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:image {\"id\":5226,\"sizeSlug\":\"full\",\"linkDestination\":\"none\"} --><\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\">\n<div id=\"attachment_5226\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5226\" class=\"wp-image-5226\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/YS29993_DHM_Yves-Sucksdorff_1000-px-1.jpg\" alt=\"Ausstellungsansicht: \u201eDas letzte Gefecht der \u201aBismarck\u2018\u201c (1949) und \u201eSchwerer Kreuzer \u201aPrinz Eugen\u2018 im Gefecht in der D\u00e4nemarkstra\u00dfe\u201c (1944), DHM Berlin, \u201eDie Liste der \u201aGottbegnadeten\u2018. K\u00fcnstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik\u201c, 26.8.\u20135.12.2021, Foto: Yves Sucksdorff, 2021\" width=\"1000\" height=\"667\" data-wp-editing=\"1\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/YS29993_DHM_Yves-Sucksdorff_1000-px-1.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/YS29993_DHM_Yves-Sucksdorff_1000-px-1-300x200.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/YS29993_DHM_Yves-Sucksdorff_1000-px-1-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-5226\" class=\"wp-caption-text\">Ausstellungsansicht: \u201eDas letzte Gefecht der \u201aBismarck\u2018\u201c (1949) und \u201eSchwerer Kreuzer \u201aPrinz Eugen\u2018 im Gefecht in der D\u00e4nemarkstra\u00dfe\u201c (1944), DHM Berlin, \u201eDie Liste der \u201aGottbegnadeten\u2018. K\u00fcnstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik\u201c, 26.8.\u20135.12.2021, Foto: Yves Sucksdorff, 2021<\/p><\/div><br>\n<\/figure>\n<p>Im Mai 1941 liefen das Schlachtschiff \u201eBismarck\u201c, ein Propagandaobjekt f\u00fcr die technische \u00dcberlegenheit der deutschen Kriegsmarine, und der \u201eSchwere Kreuzer \u201aPrinz Eugen\u2018\u201c zum \u201eUnternehmen Rhein\u00fcbung\u201c aus. Sie sollten im Nordatlantik <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/der-zweite-weltkrieg\/kriegsverlauf\/seekrieg.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Handelskrieg<\/a> f\u00fchren und die Geleitz\u00fcge zur Versorgung Gro\u00dfbritanniens bek\u00e4mpfen. Am 23. Mai wurden die beiden Schiffe der deutschen Kriegsmarine von der britischen Royal Navy gesichtet. Kurz darauf, am 24. Mai, kam es auf der D\u00e4nemarkstra\u00dfe, zwischen Gr\u00f6nland und Island, zu einer historischen Seeschlacht. Gemeinsam versenkten die \u201eBismarck\u201c und die \u201ePrinz Eugen\u201c den britischen Schlachtenkreuzer \u201eHood\u201c, das damals st\u00e4rkste Schiff und Stolz der Royal Navy. Die Royal Navy setzte daraufhin alle verf\u00fcgbaren Kriegsschiffe auf die \u201eBismarck\u201c an. Die Verfolgungsjagd endete mit dem Untergang der \u201eBismarck\u201c am 27. Mai 1941 im Nordatlantik. Die NS-F\u00fchrung instrumentalisierte den Tod der deutschen Kriegsmarinesoldaten und propagierte den Untergang der \u201eBismarck\u201c mit heroisierend-verkl\u00e4render Rhetorik als Opfer f\u00fcr Volk und Vaterland. Claus Bergen \u2013 der seit 1932 Mitglied der NSDAP war und dem 1944 das Kriegsverdienstkreuz II. Klasse verliehen wurde<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> \u2013 verarbeitete die Schlacht in der D\u00e4nemarkstra\u00dfe und den Untergang der \u201eBismarck\u201c in gro\u00dfformatigen \u00d6lgem\u00e4lden. Fertiggestellt wurden sie 1944 und 1949, in den letzten Monaten der NS-Diktatur und im Gr\u00fcndungsjahr der Bundesrepublik.<\/p>\n<p><!-- \/wp:image --><\/p>\n<p><!-- wp:image {\"id\":5223,\"sizeSlug\":\"full\",\"linkDestination\":\"none\"} --><\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\">\n<div id=\"attachment_5223\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5223\" class=\"wp-image-5223\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/98005029_1000px.jpg\" alt=\"Schwerer Kreuzer \u201ePrinz Eugen\u201c im Gefecht in der D\u00e4nemarkstra\u00dfe, 1944, \u00d6l auf Leinwand, 150 x 300 cm, Berlin, Deutsches Historisches Museum, Inventar Nr. Gm 98\/73\" width=\"1000\" height=\"496\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/98005029_1000px.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/98005029_1000px-300x149.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/98005029_1000px-768x381.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-5223\" class=\"wp-caption-text\">Schwerer Kreuzer \u201ePrinz Eugen\u201c im Gefecht in der D\u00e4nemarkstra\u00dfe, 1944, \u00d6l auf Leinwand, 150 x 300 cm, Berlin, Deutsches Historisches Museum, Inventar Nr. Gm 98\/73<\/p><\/div><br>\n<\/figure>\n<p>Das knapp drei Meter lange \u00d6lgem\u00e4lde \u201eSchwerer Kreuzer \u201aPrinz Eugen\u2018 im Gefecht in der D\u00e4nemarkstra\u00dfe\u201c wurde 1944 auf der \u201eGro\u00dfen Deutschen Kunstausstellung\u201c (1937-1944) im Haus der deutschen Kunst in M\u00fcnchen gezeigt und dort von Adolf Hitler f\u00fcr 25.000 RM gekauft. Die NS-Propagandisten interpretierten das dargestellte Ereignis als siegreiche Schlacht, in der die Kriegsmarine die \u00dcberlegenheit Nazideutschlands \u00fcber die Seemacht Gro\u00dfbritannien unter Beweis stellte. Allj\u00e4hrlich pr\u00e4sentierte Bergen auf der \u201eGro\u00dfen Deutschen Kunstausstellung\u201c (GDK) Werke, oftmals mit programmatischem Inhalt. Darunter: \u201eRan an den Feind\u201c (GDK 1941) und \u201eGegen England\u201c (GDK 1940). 1939 zeigte er das Gem\u00e4lde \u201eWikinger\u201c, das als Verweis auf die rasseideologische Legende vom \u201eBluterbe der germanischen Wikinger\u201c<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> verstanden werden kann.<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> Nach Kriegsende wurde \u201eSchwerer Kreuzer \u201aPrinz Eugen\u2018 im Gefecht in der D\u00e4nemarkstra\u00dfe\u201c und weitere Gem\u00e4lde Bergens von der amerikanischen Milit\u00e4rregierung beschlagnahmt und als Teil der \u201eGerman War Art Collection\u201c (GWAC) in die USA verbracht.<\/p>\n<p>Claus Bergen ist in der Sammlung von rund 9.000 Werken mit mehreren Gem\u00e4lden vertreten. Entsprechend muss die amerikanische Milit\u00e4rregierung seine Arbeiten als vermeintlich nazistisch und\/oder kriegsverherrlichend angesehen haben. Was bedeutete, dass sie f\u00fcr die deutsche Bev\u00f6lkerung unzug\u00e4nglich gemacht werden mussten. Diese Politik des \u201eGiftschranks\u201c<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> kann heute nicht mehr vertreten werden. Sie ist im Kontext des <a href=\"https:\/\/www.hdg.de\/lemo\/kapitel\/nachkriegsjahre\/befreiung-und-besatzung\/potsdamer-konferenz.html\">Potsdamer Abkommens<\/a> und dem Wissen der Alliierten \u00fcber die intensive Verbreitung und propagandistische Kontextualisierung von Kunst im NS nachzuvollziehen. Die Restitution von zehn Gem\u00e4lden Bergens, darunter auch \u201eSchwerer Kreuzer \u201aPrinz Eugen\u2018 im Gefecht in der D\u00e4nemarkstra\u00dfe\u201c, erfolgte im Jahr 1979 auf Initiative des K\u00f6lner Rechtsanwalts und Bergen-Sammlers Hanswilly Bernartz. Er hatte die R\u00fcckgabe der Werke durch eine Klage erreicht. In einem 1979 ausgestrahlten Interview \u00e4u\u00dfert er sich dazu:<\/p>\n<p><!-- \/wp:image --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><em>\u201eDiese Aneignungen der Amerikaner habe ich immer f\u00fcr rechtswidrig gehalten und auch als solches bezeichnet. Ich sehe da \u00fcberhaupt keine Rechtsgrundlage, denn wenn Sie hier beispielsweise sehen (\u2026) das sind alles historische Motive und das sind keine milit\u00e4rischen Inhalte, die irgendwo die Wegnahme, die praktisch Pl\u00fcnderung ist, Diebstahl ist, legitimeren k\u00f6nnten.\u201c<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a><\/em><\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>Die Behauptung der GWAC als von einer Siegermacht geraubte Kulturg\u00fcter ist ebenso wenig haltbar wie das Abstreiten milit\u00e4rischer Inhalte in Bergens Werk und leugnet das eigentliche Ziel der Entnazifizierung. F\u00fcr Hanswilly Bernartz war die R\u00fcckgabe der Werke bedeutend und dabei vielleicht sogar ein revisionistischer Akt.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>1986 wurden weitere 7.000 Werke der GWAC der Bundesrepublik \u00fcbergeben und seit Ende der 1990er Jahre dem DHM zur Aufbewahrung \u00fcberlassen. Sie stehen dort der wissenschaftlichen Forschung zur Verf\u00fcgung.<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a><\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p>In der Ausstellung wird \u201eSchwerer Kreuzer \u201aPrinz Eugen\u2018 im Gefecht in der D\u00e4nemarkstra\u00dfe\u201c zusammen mit dem 1949 fertiggestellten Gem\u00e4lde \u201eDas letzte Gefecht der \u201aBismarck\u2018\u201c pr\u00e4sentiert. Darauf zu sehen ist das Schlachtschiff \u201eBismarck\u201c, wenige Stunden bevor es am 27. Mai 1941 im Nordatlantik versenkt wurde. Durch eine Schenkung des Industriellen Hermann Reusch gelangte es 1963 an die Marineschule in Flensburg-M\u00fcrwik. Die feierliche \u00dcbergabe fand genau 22 Jahre nach dem dargestellten Ereignis, am 27. Mai 1963 statt. Claus Bergen nahm an den Feierlichkeiten teil und Kapit\u00e4n z. S. Gerhard Bidlingmaier gedachte in seiner Rede \u201e(\u2026) des Kampfes und des Untergangs der \u201aBismarck\u2018 (\u2026).\u201c<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> Dies war ganz im Sinne Hermann Reuschs, der das Gem\u00e4lde mit dem Ziel stiftete: \u201eauf [der] Marineschule eine bisher bestehende L\u00fccke in der k\u00fcnstlerischen Darstellung des Zweiten Weltkriegs zu schlie\u00dfen, (\u2026).\u201c<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> Hier war die Zustimmung f\u00fcr Bergens politische Marinemalerei ungebrochen, genau wie die Rhetorik um den zweifelhaften Opfertod der Kriegsmarinesoldaten.<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> Die zwei Gem\u00e4lde Claus Bergens stehen in einem eindeutig narrativen Zusammenhang und sind beispielhaft f\u00fcr die problematische Gedenkkultur an die Opfer des Zweiten Weltkriegs in der jungen Bundesrepublik sowie den Umgang mit dem (kulturellen) Erbe der NS-Zeit.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:separator --><\/p>\n<hr class=\"wp-block-separator\"><!-- \/wp:separator --><p><\/p>\n<p><strong>Verweise:<\/strong><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Vgl. Hormann, J\u00f6rg-Michael: Claus Bergen. Marinemaler \u00fcber vier Epochen, Koehler Verlag, Hamburg, 2002, S. 75\u201378.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Vgl. Spruchkammerakte Claus Bergen, Staatsarchiv M\u00fcnchen, SpKA_K_119_Bergen, Claus sowie Schreiben Ministerialdirektor Hinkel an Claus Bergen, Benachrichtigungsschreiben \u00fcber die Verleihung des Kriegsverdienstkreuzes II. Klasse ohne Schwerter, 30. M\u00e4rz 1944, BArch, R 9361\/V98477<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Herzog, Bodo: Die Berliner Kunstausstellung im Jahre 1940 \u2013 \u201eHelden des U-Boot-Krieges\u2026Rassisch hochwertiges Menschenmaterial\u201c, in: Kritische Berichte, Heft 1, Jg. 12, 1984, S. 62\/71\u201372.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Vgl. Claus Bergen auf <a href=\"http:\/\/www.gdk-research.de\/db\/apsisa.dll\/ete?action=query&amp;sstate=eJyNVNlu2kAUjSESiSFNMklbGnWhRKr6EJBtDAH60CiLoqRRNpo3JGuwB5jirZ5xSL6lH9Kv6K_0G3rHC8VSUPt25yz3Ht8ZWJGQKiNi-fXvIQke64xj18KBtfHrx8_fpfJSNW9R66PUlg7k85WU3HkvbwmL7XmT0J950NLOEkgjZ7UmF44PT42Lq1NU6ZkB9XnlxB1Rl3Qr58m5WW_X1VajrZelqiznT1QFSSrUa6JW0fLYcwgcN8RRQwXumfUHxwZkTyANtDuyJpqiqjU_8KzQ5NRzIQsZOdiF4hFKh6Wt9bh1UdRNlHO9lGghSUmH7KPCpXcj9pBK2yinKWmkDlq2KeNwXJVzJ1rccQsYTUEy8wJuYHsQOgCWBKiiPGZmYtaaaNnyTJaYG_HUdSh1VBh6wRT2BwACoInkWlvX1KaiN8WEV4B10OYAm5Ouuqd-oi6Gb70Xq3kdUduM-DjA3Asi_j_ZtxH7IpndrWlKtvdLOddT0boT2pz6NrklDCoWr6on7uOeMjqwSZQakCZape5frCSwFsqbzsyzP--J-HbKR6dOepJhtIZyVtob9pvpXRbYk9nWBKPN7kmM1RqoYBGOqc1Sq_6UNRoEHxHdoRHfXFFgreQNiIzaLHHUqPNUoyKkb6QyEaihZAI11PlAG6DW0cowIJSTB57491M_vJBee_5ZVuSiNTTMMfY5CRhaH1IbCmMSuozbJADFu6ziWarAJBxGgt2sACUC-AmPCDN8wEBUzYo2s6IR8f7ZaIDD6eJGnJhjl04M4i6OnGgWT5rgcOjD5ljgLBbxMXGIq6jxqAX7S0WgeJNVlBLFNzwOxOP7kKWfJ_SU8rFPTR4GJB60IM2cDkTb8hqIHPwQswxJHUBv5CJ1KUDwy-VjdNDvf-4fdfvYZ31r0D89_mJc3x1enB0Z17dXx3dHX8-uLg1N0UEAiuRPsT8lg8DzuHCUpT_Qgpc_&amp;desc=claus+bergen&amp;refine=Suchen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.gdk-research.de<\/a><\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Vgl. Voss, Julia: Ein Tabu wird gebrochen, in: FAZ, 17.10.2011<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Feuer und Farbe. Das Dritte Reich und seine Maler zwischen Heros und Horror, Itzchak Pruschnowski, SFB, 1979.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Im Zuge des Promotionsprojekts \u201e\u2018A POTENTIAL THREAT TO THE WORLD?\u2018 ZUR GENESE, FUNKTION UND REZEPTION DER GERMAN WAR ART COLLECTION\u201c (AT) forscht Darja Jesse am DFG-Graduiertenkolleg &#8222;Identit\u00e4t und Erbe&#8220; \u00fcber die GWAC.<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Schreiben Kapit\u00e4n z. S. Dr. Schneider-Pungs an Hermann Reusch, Flensburg-M\u00fcrwik, 6. Juni 1963, Archiv Marineschule M\u00fcrwik, CAEC9185 Bergen \u2013 Bismarck 1963-06-06 MSM<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Schreiben Hermann Reusch an Kapit\u00e4n z. S. Dr. Schneider-Pungs, Oberhausen, 20. Mai 1963, Archiv der Marineschule M\u00fcrwik, CAEC9815 Bergen \u2013 Bismarck 1963-05-20 Reusch<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> \u201eDas letzte Gefecht der \u201aBismarck\u2018\u201c befindet sich bis heute im Besitz der Marineschule, wo es im Aulavorraum pr\u00e4sentiert und historisch-kritisch kommentiert wird. <br>Im Zuge des Promotionsprojekts \u201eMaritime Kunst aus der Zeit des Nationalsozialismus in L\u00fcbeck und Schleswig-Holstein\u201c (AT) forscht Greta Paulsen am \u201eZentrum f\u00fcr Kulturwissenschaftliche Forschung L\u00fcbeck\u201c auch \u00fcber Claus Bergen. &nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Wozu das denn? Das Gem\u00e4lde \u201eSchwerer Kreuzer \u201aPrinz Eugen\u2018 im Gefecht in der D\u00e4nemarkstra\u00dfe\u201c<span><\/h2>\n<p>Das gro\u00dfformatige \u00d6lgem\u00e4lde \u201eSchwerer Kreuzer \u201aPrinz Eugen\u2018 im Gefecht in der D\u00e4nemarkstra\u00dfe\u201c von 1944 wurde von Claus Bergen (1885-1964) gemalt. In der Ausstellung \u201eDie Liste der \u201aGottbegnadeten\u2018. K\u00fcnstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik\u201c stellt es Fragen zur Kontinuit\u00e4t des Sujets der politischen Marinemalerei und nach dem Umgang mit nationalsozialistischen Kulturg\u00fctern. Mehr dazu von Ambra Frank, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ausstellung.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5229,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1763],"tags":[2400,2399,677,75],"class_list":["post-5218","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wozu-das-denn","tag-claus-bergen","tag-liste-der-gottbegnadeten","tag-nationalsozialismus","tag-wozu-das-denn"],"_links":{"self":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5218","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5218"}],"version-history":[{"count":27,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5218\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5793,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5218\/revisions\/5793"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5229"}],"wp:attachment":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}