
{"id":5788,"date":"2022-03-22T10:27:03","date_gmt":"2022-03-22T09:27:03","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=5788"},"modified":"2023-01-05T12:01:40","modified_gmt":"2023-01-05T11:01:40","slug":"barrikadenhelden-und-bluthunde-das-tagebuch-einer-berlinerin-ueber-die-maerzkaempfe-1919","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2022\/03\/22\/barrikadenhelden-und-bluthunde-das-tagebuch-einer-berlinerin-ueber-die-maerzkaempfe-1919\/","title":{"rendered":"\u201eBarrikadenhelden\u201c und \u201eBluthunde\u201c \u2013 Das Tagebuch einer Berlinerin \u00fcber die M\u00e4rzk\u00e4mpfe 1919"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">\u201eBarrikadenhelden\u201c und \u201eBluthunde\u201c \u2013 Das Tagebuch einer Berlinerin \u00fcber die M\u00e4rzk\u00e4mpfe 1919<\/h1>\n\n\n\n<p>Lisa Sophie Gebhard  |  22. M\u00e4rz 2022<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Winter 1919 kam es zu blutigen Barrikadenk\u00e4mpfen in Berlin, die als \u201eM\u00e4rzk\u00e4mpfe\u201c in die Geschichte eingingen. Die Tagebuchaufzeichnungen einer jungen Zeitzeugin beleuchten die gewaltsamen Ausschreitungen in der Sp\u00e4tphase der Novemberrevolution aus einer weiblichen Perspektive. Das eindr\u00fcckliche Zeitdokument, das 102 Jahre sp\u00e4ter in die <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung\/unsere-sammlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sammlung des DHM<\/a> aufgenommen wurde, stellt die wissenschaftliche Volont\u00e4rin Lisa Sophie Gebhard vor.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der 3. M\u00e4rz 1919 war ein wolkiger, verregneter Montag in Berlin. Als die 19-j\u00e4hrige Sch\u00fclerin Hedwig Rosen nachmittags \u00fcber den Alexanderplatz kam, versammelten sich Menschen vor dem Polizeipr\u00e4sidium in der Alexanderstra\u00dfe. \u201eMan spricht davon\u201c, so Rosen sp\u00e4ter in ihrem ersten Tagebucheintrag, \u201eda\u00df es jetzt bald \u201alos\u2018 gehen wird.\u201c Tats\u00e4chlich begann an diesem Montag ein Generalstreik der Berliner Arbeiterschaft, der in den n\u00e4chsten Tagen zu brutalen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Regierungstruppen einerseits sowie Anh\u00e4ngern der KPD andererseits f\u00fchren sollte. Die Streikenden hofften, die <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/weimarer-republik\/revolution-191819\/muenchner-raeterepublik.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">R\u00e4terepublik<\/a> nach den demokratischen Wahlen zur Nationalversammlung doch noch realisieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem ein Aufstand der linksradikalen Spartakisten, benannt nach ihrem illegalen Presseorgan \u201eSpartakusbriefe\u201c, im Januar 1919 von Freikorps blutig niedergeschlagen worden war, sah es um dieses Ziel schlecht bestellt aus. Die geistigen Gr\u00f6\u00dfen der KPD, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, waren bereits ermordet, andere prominente Vertreter*innen wie Leo Jogiches sa\u00dfen in Berliner Untersuchungsgef\u00e4ngnissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als die M\u00e4rzk\u00e4mpfe begannen, wohnte Hedwig Rosen zusammen mit ihren Eltern und drei Geschwistern in der Alexanderstra\u00dfe 30.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> Das Wohnhaus der Rosens befand sich in zentraler Lage gegen\u00fcber dem Polizeipr\u00e4sidium, das die Berliner*innen wegen seines roten Ziegelbaus auch \u201eRote Burg\u201c nannten. Rund um das Pr\u00e4sidium, in dem sich ein Gef\u00e4ngnis befand, kam es in den n\u00e4chsten Tagen zu besonders heftigen Ausschreitungen. Rosen und ihre Familie gerieten so unfreiwillig ins Schussfeuer; ihre Schilderungen geben die Ereignisse ganz unmittelbar wieder. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem noch am 3. M\u00e4rz der Ausnahmezustand \u00fcber Berlin verh\u00e4ngt worden war, brach man den Streik am 8. M\u00e4rz schlie\u00dflich ab. Anh\u00e4nger*innen der KPD, die im auflagenstarken <em>Berliner Tageblatt<\/em> pauschal als \u201earbeitsscheues Gesindel\u201c und \u201espartakistische R\u00e4uberbanden\u201c<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> diffamiert wurden, f\u00fchrten den Streik jedoch fort. Sie lieferten sich mit der Garde-Kavallerie-Sch\u00fctzen-Division, der die milit\u00e4rische Leitung als Gro\u00dfverband der Preu\u00dfischen Armee \u00fcbertragen worden war, blutige Gefechte.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Rosens Tagebucheintrag am 5. M\u00e4rz geht hervor, dass ihr Haus von Spartakisten besetzt wurde. Sie schildert, wie ein \u201eTrupp Matrosen mit geladenem Gewehr, Handgranaten und 1 Maschinengewehr\u201c im Torweg ihres Hauses Stellung bezog. Die ganze Nacht \u00fcber, so Rosen, dr\u00f6hnten Maschinengewehrsch\u00fcsse, dazwischen ein Erkundungsflieger, der von den Spartakisten unter Jubeln und Pfeifen beschossen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag waren Artillerie und Minenwerfer zu h\u00f6ren; Fensterglas fiel klirrend zu Boden. Aus Angst, das Haus k\u00f6nne einst\u00fcrzen, fl\u00fcchtete die Familie in den hinteren Teil der Wohnung. Da klopften verwundete Spartakisten an der T\u00fcr, einer von ihnen mit einem Lungenschuss, und baten um Hilfe. \u201eHerzzerrei\u00dfend\u201c, so Rosen, \u201ewar das Schreien u. St\u00f6hnen des Verwundeten vor unserer Haust\u00fcr. Er warf mit Patronen an die T\u00fcr, um sich bemerkbar zu machen. Helfen aber konnte u. durfte man nicht.\u201c Rosens Vater, der als Arzt den hippokratischen Eid geschworen hatte, d\u00fcrfte diese Situation in schwere Gewissenskonflikte gebracht haben. Am n\u00e4chsten Morgen lagen noch immer zwei Leichen im Hof des Hauses.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"827\" height=\"530\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20051866_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5792\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20051866_kl.jpg 827w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20051866_kl-300x192.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/20051866_kl-768x492.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px\" \/><figcaption>Vom Stra\u00dfenkampf in Berlin-M\u00e4rz 1919, Postkarte, Deutsches Reich, 1919 \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Als schlie\u00dflich Regierungstruppen anr\u00fcckten, war Rosen zufolge \u201edie Stunde der Erl\u00f6sung\u201c gekommen. Zwar hatte sie Mitleid mit den verwundeten Spartakisten, vor allem aber hatte sie Angst vor ihnen. Diese Sichtweise wurde durch die regionale Presse bef\u00f6rdert, die einseitig die Stra\u00dfen- und Hauserk\u00e4mpfe begleitete und nachweislich Falschmeldungen in Umlauf brachte. So meldete der sozialdemokratische <em>Vorw\u00e4rts<\/em>, im Bezirk Lichtenberg, der Hochburg der Spartakist*innen, seien mehrere Dutzend Polizeibeamte und Soldaten der Regierungstruppen \u201ewie Tiere abgeschlachtet worden\u201c<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a>. An den Gewalttaten der \u201espartakistisch-bolschewistischen Kamorra\u201c h\u00e4tten auch Frauen Anteil gehabt. So wusste man von einer Spartakistin zu berichten, die \u201ean der T\u00f6tung von mindestens 20 Soldaten aktiv beteiligt gewesen\u201c<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> sei.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese und andere Meldungen d\u00fcrften auch Rosen ge\u00e4ngstigt haben, die die \u201eschrecklichen Nachrichten aus Lichtenberg\u201c in ihrem Tagebuch notierte. Reichswehrminister Gustav Noske brachten die Ereignisse dazu, einen Schie\u00dfbefehl zu erlassen. Jede Person, die Waffen bei sich trug, um damit gegen Regierungstruppen vorzugehen, war nun umgehend zu erschie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Rosens letzter Eintrag ist auf den 12. M\u00e4rz datiert, drei Tage nachdem das Standrecht \u00fcber Berlin verh\u00e4ngt worden war. Die K\u00e4mpfe waren zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht vorbei. Von den D\u00e4chern in der Alexanderstra\u00dfe, zu denen sich die Spartakisten gewaltsam Zutritt verschafft hatten, fielen noch immer Sch\u00fcsse. \u201eAuch auf unserem Dach\u201c, so Rosen, \u201escheint noch einer zu sein\u201c. Danach bricht das Tagebuch ab.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"774\" height=\"1024\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DHM00764342-774x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5791\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DHM00764342-774x1024.jpg 774w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DHM00764342-227x300.jpg 227w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DHM00764342-768x1016.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DHM00764342-1161x1536.jpg 1161w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DHM00764342-1548x2048.jpg 1548w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/DHM00764342.jpg 1862w\" sizes=\"auto, (max-width: 774px) 100vw, 774px\" \/><figcaption>Auszug aus dem Tagebuch von Hedwig Rosen, 1919 \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Berliner M\u00e4rzk\u00e4mpfe endeten am 16. M\u00e4rz, als Noske seinen ber\u00fcchtigten Schie\u00dfbefehl aufhob. Dem Sozialdemokraten zufolge, der sich schon im Januar als \u201eBluthund\u201c inszeniert hatte, kamen ca. 1600 Personen ums Leben. Andere Quellen gehen von 2000 Toten aus, meist Spartakist*innen, die sich wiederum als \u201eBarrikadenhelden\u201c stilisierten. Die K\u00e4mpfe, die v.a. im Osten Berlins tiefe Wunden in H\u00e4userfassaden und Stra\u00dfenz\u00fcge rissen, z\u00e4hlten damit zu den gewaltsamsten Konflikten der Zwischenkriegszeit. Sie f\u00fchrten zu schweren Zerw\u00fcrfnissen zwischen Teilen der Arbeiterschaft und der regierenden SPD, die die junge Republik nachhaltig belasten sollten. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hedwig Rosen erkannte offenbar die Relevanz der Ereignisse, die heute weithin vergessen sind. Ihre Schilderungen, die streckenweise erstaunlich sachlich sind, hob sie bis zu ihrem Tod 1995 in Florida auf. Als J\u00fcdin hatte sie ihre Geburtsstadt 1939 verlassen m\u00fcssen und war in die USA geflohen. Das pers\u00f6nliche Zeitdokument, das eine junge weibliche Perspektive er\u00f6ffnet, ist dank Rosens Familie nach Berlin zur\u00fcckgekehrt, wo es seit 2021 in der Sammlung des DHM, unweit der einst umk\u00e4mpften \u201eRoten Burg\u201c, archiviert wird. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Verweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> <em>Berliner Adre\u00dfbuch 1918<\/em>, 1. Bd., S. 12. Mehrere Urkunden im Landesarchiv Berlin geben Auskunft \u00fcber die Familie.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> \u201eDie amtlichen Berichte \u00fcber die milit\u00e4rische Lage in Berlin\u201c, in: <em>Berliner Tageblatt,<\/em> 8.3.1919, S. 1.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> \u201eDer Lichtenberger Gefangenenmord\u201c, in: <em>Vorw\u00e4rts<\/em>, 10.3.1919, S. 1. Im Zentralorgan der SPD erschienen zudem Artikel wie \u201eDer Kampf gegen die Massenm\u00f6rder\u201c oder \u201eSchreckensszenen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> \u201eDie offiziellen Berichte \u00fcber die Lage\u201c, in: <em>Berliner Tageblatt<\/em>, 10.3.1919, S. 1.<\/p>\n\n\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div id=\"attachment_5790\" style=\"width: 185px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5790\" class=\"wp-image-5790\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Lisa_Sophie_Gebhard_01_KL-1-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"175\" height=\"263\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Lisa_Sophie_Gebhard_01_KL-1-683x1024.jpg 683w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Lisa_Sophie_Gebhard_01_KL-1-200x300.jpg 200w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Lisa_Sophie_Gebhard_01_KL-1-768x1151.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Lisa_Sophie_Gebhard_01_KL-1.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 175px) 100vw, 175px\" \/><p id=\"caption-attachment-5790\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Thomas Bruns<\/p><\/div>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Dr. des. Lisa Sophie Gebhard<\/h4>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"color: #000000; padding: 0px 10px 5px 10px;\">Lisa Sophie Gebhard ist Historikerin und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Zu ihren Forschungsinteressen z\u00e4hlt die Geschichte des Zionismus, zu der sie 2021 an der Freien Universit\u00e4t Berlin promoviert wurde. Ihre Dissertation \u00fcber das Leben und Wirken des Zionisten Davis Trietsch (1870-1935) erscheint 2022 in der Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Leo Baeck Instituts.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>\u201eBarrikadenhelden\u201c und \u201eBluthunde\u201c \u2013 Das Tagebuch einer Berlinerin \u00fcber die M\u00e4rzk\u00e4mpfe 1919<span><\/h2>\n<p>Im Winter 1919 kam es zu blutigen Barrikadenk\u00e4mpfen in Berlin, die als \u201eM\u00e4rzk\u00e4mpfe\u201c in die Geschichte eingingen. 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Das eindr\u00fcckliche Zeitdokument, das 102 Jahre sp\u00e4ter in die Sammlung des DHM aufgenommen wurde, stellt die wissenschaftliche Volont\u00e4rin Lisa Sophie Gebhard vor.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5794,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[2449,210,2447,1042,199,2448],"class_list":["post-5788","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-inside-dhm","tag-2449","tag-berlin","tag-maerzrevolution","tag-revolution","tag-sammlung","tag-tagebuch"],"_links":{"self":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5788"}],"version-history":[{"count":22,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5788\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6945,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5788\/revisions\/6945"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5794"}],"wp:attachment":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}