
{"id":5836,"date":"2022-04-13T09:54:20","date_gmt":"2022-04-13T07:54:20","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=5836"},"modified":"2022-04-20T09:56:22","modified_gmt":"2022-04-20T07:56:22","slug":"wie-die-turnhose-ernst-thaelmanns-ins-museum-kam-eine-schenkung-des-instituts-fuer-marxismus-leninismus-an-das-museum-fuer-deutsche-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2022\/04\/13\/wie-die-turnhose-ernst-thaelmanns-ins-museum-kam-eine-schenkung-des-instituts-fuer-marxismus-leninismus-an-das-museum-fuer-deutsche-geschichte\/","title":{"rendered":"Wie die Turnhose Ernst Th\u00e4lmanns ins Museum kam \u2013 Eine Schenkung des Instituts f\u00fcr Marxismus-Leninismus an das Museum f\u00fcr Deutsche Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Wie die Turnhose Ernst Th\u00e4lmanns ins Museum kam \u2013 Eine Schenkung des Instituts f\u00fcr Marxismus-Leninismus an das Museum f\u00fcr Deutsche Geschichte<\/h1>\n\n\n\n<p> Christopher J\u00fctte  |  13. April 2022 <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zu den Aufgaben eines Museums geh\u00f6rt die kontinuierliche Untersuchung der Sammlungsbest\u00e4nde hinsichtlich ihrer Herkunft. Den <a href=\"https:\/\/www.arbeitskreis-provenienzforschung.org\/4-internationaler-tag-der-provenienzforschung-2022-herkunft-erforschen-in-museen-bibliotheken-und-archiven\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Tag der Provenienzforschung<\/a> am 13. April nimmt Christopher J\u00fctte, Provenienzforscher am DHM, zum Anlass, eine Schenkung des Instituts f\u00fcr Marxismus-Leninismus aus dem Jahr 1962 vorzustellen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Deutschen Einheit 1990 geh\u00f6ren zur Sammlung des DHM auch die Best\u00e4nde des fr\u00fcheren Museums f\u00fcr Deutsche Geschichte (MfDG). Dessen Sammlungen speisten sich zu einem gro\u00dfen Teil aus \u00dcberweisungen und Schenkungen von staatlichen Institutionen und Akteuren der DDR. Um sicher zu gehen, dass sich dahinter kein unrechtm\u00e4\u00dfiger Kulturgutenzug verbirgt, unterzieht <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung\/unsere-sammlung\/suchen-finden-recherchequellen-zur-provenienzforschung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">die Provenienzforschung am DHM<\/a> diese Erwerbungen einer kritischen Pr\u00fcfung. So werden jenseits eines m\u00f6glichen Entzugskontexts interessante Geschichten zu den Objekten sichtbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den staatlichen Akteuren z\u00e4hlte auch das Institut f\u00fcr Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), kurz: IML. Eine Schenkung des IML soll in diesem Beitrag n\u00e4her beleuchtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 7. M\u00e4rz 1962 fand in der Eingangshalle des MfDG, ans\u00e4ssig im Berliner Zeughaus, eine \u201e\u00d6ffentliche Geschenk\u00fcbergabe\u201c statt. Aus dem Programm der Veranstaltung<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> geht hervor, dass verschiedene Schenker*innen dem Museum an diesem Tag Gegenst\u00e4nde \u00fcberlie\u00dfen. Dazu geh\u00f6rten u.a. die Dresdner Malerin und Grafikerin Lea Grundig und der Berliner Maler und Plastiker Hans Mocznay, die beide eigene Kunstwerke \u00fcbergaben. Eine besonders umfangreiche Schenkung wurde dem MfDG aber durch Vertreter des IML \u00fcbertragen. Das IML hatte sich im September 1949 aus dem bereits zuvor bestehenden wissenschaftlichen Forschungsinstitut beim Parteivorstand der SED heraus entwickelt.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> Zu den Aufgaben des IML geh\u00f6rte neben der Herausgabe und Edition der Werke von Karl Marx, Friedrich Engels, Wladimir I. Lenin und anf\u00e4nglich Josef Stalin auch die Erforschung der deutschen und der internationalen Arbeiterbewegung. Zu diesen Zwecken betrieb das IML den Aufbau einer umfangreichen Spezialbibliothek sowie eines Archivs, das Dokumente und Materialien zur Geschichte der Arbeiterbewegung zusammentragen sollte.<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> Zu vermuten ist, dass in diesem Zusammenhang auch die Objekte an das IML gingen, die es sp\u00e4ter dem Museum schenkte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das 1952 gegr\u00fcndete MfDG hatte als nationales Geschichtsmuseum der DDR den Auftrag ein marxistisches Geschichtsbild zu vermitteln. Um dieser Aufgabe nachkommen zu k\u00f6nnen, sammelte und bewahrte es zahlreiche Objekte, die aus dem Besitz von bedeutenden Personen der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung stammten oder mit diesen in Verbindung standen. Zur Schenkung des IML z\u00e4hlten eine Kranzschleife vom Grab August Bebels, die Amtsrobe des Anwaltes Hans Litten, Fahnen der KPD und der SED, KPD-Mitgliedsb\u00fccher und verschiedene Objekte, die mit der politischen Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus verkn\u00fcpft sind. Aus dem Konvolut stechen besonders die Gegenst\u00e4nde aus dem Nachlass des KPD-Politikers Ernst Th\u00e4lmann hervor. Im Anhang des zwischen dem MfDG und dem IML geschlossenen \u00dcbergabeprotokolls<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a>, datiert auf den 2. M\u00e4rz 1962, &nbsp;werden dreizehn Gegenst\u00e4nde aus dem Th\u00e4lmann-Nachlass aufgef\u00fchrt, darunter auch solche, die zun\u00e4chst f\u00fcr eine museale Pr\u00e4sentation zun\u00e4chst nicht sonderlich interessant erscheinen, so wie etwa eine rote Turnhose und f\u00fcnf Krawatten. Warum diese Objekte f\u00fcr das IML und das MfDG sammelw\u00fcrdig waren, ergibt sich aus der besonderen Stellung, die Ernst Th\u00e4lmann in der Erinnerungskultur der DDR einnahm.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Abb_01_Turnhose_Thaelmann_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5852\" width=\"628\" height=\"471\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Abb_01_Turnhose_Thaelmann_kl.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Abb_01_Turnhose_Thaelmann_kl-300x225.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Abb_01_Turnhose_Thaelmann_kl-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 628px) 100vw, 628px\" \/><figcaption>Rote Turnhose aus dem Nachlass von Ernst Th\u00e4lmann \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>In der Weimarer Republik war Th\u00e4lmann zwischen 1925 und 1933 als Vorsitzender der KPD der f\u00fchrende deutsche kommunistische Politiker und wurde nach der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten am 3. M\u00e4rz 1933 inhaftiert. 1944 wurde Th\u00e4lmann im Konzentrationslager Buchenwald erschossen. In der DDR wurde Th\u00e4lmanns Wirken verkl\u00e4rt und er selbst als Held verehrt, so gab es beispielsweise zahlreiche Denkm\u00e4ler und eine nach ihm benannte Jugendorganisation. Laut Herfried M\u00fcnkler war Th\u00e4lmann eine Ikone des Gr\u00fcndungsmythos der DDR. Er war \u201edie Identifikationsfigur Nummer eins der DDR\u201c und \u201eder wichtigste M\u00e4rtyrer des Sozialismus\u201c.<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> Vor diesem Hintergrund hat auch das MfDG Devotionalien aus seinem Nachlass als besonders sammelns- und bewahrenswert angesehen. So war beispielsweise die Turnhose bis 1989 in der Dauerausstellung des Museums f\u00fcr Deutsche Geschichte zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Abb_02_Krawatte_Thaelmann_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5850\" width=\"615\" height=\"461\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Abb_02_Krawatte_Thaelmann_kl.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Abb_02_Krawatte_Thaelmann_kl-300x225.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Abb_02_Krawatte_Thaelmann_kl-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 615px) 100vw, 615px\" \/><figcaption>Krawatte aus dem Nachlass von Ernst Th\u00e4lmann \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Warum aber gab das IML diese Objekte an das Museum ab? Der damalige Direktor des IML, Ludwig Einicke, begr\u00fcndete die Entscheidung in einem im Vorfeld der \u00dcbergabe entstandenen Schreiben an das MfDG folgenderma\u00dfen:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eIm Besitz unseres Instituts befindet sich ein ziemlich umfassender Bestand an musealen Gegenst\u00e4nden aus der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Diese Gegenst\u00e4nde wurden von den Mitgliedern unserer Partei, oft unter Einsatz ihres Lebens, \u00fcber die Zeit des Faschismus hinaus gerettet und blieben somit unserem Volke erhalten. Das Museum f\u00fcr Deutsche Geschichte als w\u00fcrdige Pflegest\u00e4tte deutscher humanistischer und revolution\u00e4rer Traditionen ist dazu berufen, auf musealem Gebiet unserem Volke die Geschichte f\u00fcr die Gegenwart nutzbar zu machen. Wir haben deshalb beschlossen, unseren gesamten Bestand an musealen Gegenst\u00e4nden dem Museum f\u00fcr Deutsche Geschichte zu \u00fcbereignen.\u201c<a href=\"#_ftn6\"><strong>[6]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Einicke benannte das MfDG als den geeigneten Ort, um derlei Gegenst\u00e4nde der breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich zu machen und gleichzeitig unter \u201erevolution\u00e4ren\u201c Vorzeichen ideologisch aufzuladen. Der im Zitat aufgef\u00fchrte Topos des \u201e\u00dcberlebens\u201c unter und des \u201eRettens\u201c vor der nationalsozialistischen Herrschaft, wurde h\u00e4ufig auch f\u00fcr die Aufnahme bestimmter Objekte in die Sammlungen des MfDG bem\u00fcht. So galten Relikte der Arbeiterbewegung bzw. von Kommunist*innen, die aus einer Zeit vor dem \u201eDritten Reich\u201c hin\u00fcbergerettet wurden, als besonders wertvoll. Ob in der auf die Geschenk\u00fcbergabe folgenden \u201ezwanglosen Aussprache\u201c im kleinen Kreis auch \u00fcber die Turnhose Ernst Th\u00e4lmanns gesprochen wurde, muss wohl offenbleiben.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Verweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Programm anl\u00e4sslich der \u00dcbergabe von Geschenken an das Museum f\u00fcr Deutsche Geschichte, DHM-HArch, MfDG\/Rot\/002, o.Bl.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Gr\u00e4fe, Sylvia, Einleitung des Online-Findbuches \u201eInstitut f\u00fcr Marxismus-Leninismus beim ZK der SED\u201c im Bundesarchiv, Berlin Juni 2016. Online: <a href=\"http:\/\/www.argus.bstu.bundesarchiv.de\/dy30iml\/index.htm\">http:\/\/www.argus.bstu.bundesarchiv.de\/dy30iml\/index.htm<\/a>, zuletzt eingesehen: 28.03.2022.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Anhang zum \u00dcbergabeprotokoll f\u00fcr das \u201eMuseum f\u00fcr Deutsche Geschichte\u201c, DHM-HArch MfDG\/Rot\/002, o. Bl.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> M\u00fcnkler, Herfried: Antifaschismus als Gr\u00fcndungsmythos der DDR. Abgrenzungsinstrument nach Westen und Herrschaftsmittel nach innen. In: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. (Hrsg.): Der Antifaschismus als Staatsdoktrin der DDR, Sankt Augustin 2009. S. 40. Online: <a href=\"https:\/\/www.kas.de\/c\/document_library\/get_file?uuid=d9f3e645-bbd3-ac13-76b1-b571958ec05e&amp;groupId=252038\">https:\/\/www.kas.de\/c\/document_library\/get_file?uuid=d9f3e645-bbd3-ac13-76b1-b571958ec05e&amp;groupId=252038<\/a>, zuletzt eingesehen: 29.03.2022.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Schreiben des Direktors des IML, Ludwig Einicke, an das MfDG, 15. Februar 1962, DHM-HArch MfDG\/Rot\/002, o. Bl.<\/p>\n\n\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div id=\"attachment_5837\" style=\"width: 177px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5837\" class=\"wp-image-5837 \" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Christopher_Juette_01_Kl-682x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"251\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Christopher_Juette_01_Kl-682x1024.jpg 682w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Christopher_Juette_01_Kl-200x300.jpg 200w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Christopher_Juette_01_Kl-768x1152.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Christopher_Juette_01_Kl-1024x1536.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Christopher_Juette_01_Kl.jpg 1333w\" sizes=\"auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/><p id=\"caption-attachment-5837\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Thomas Bruns<\/p><\/div>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Christopher J\u00fctte<\/h4>\n<p><\/p>\n<p style=\"color: #000000; padding: 0px 10px 5px 10px;\">Christopher J\u00fctte ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter f\u00fcr Provenienzforschung am Deutschen Historischen Museum mit dem Schwerpunkt Sowjetische Besatzungszone (SBZ) und DDR.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.arbeitskreis-provenienzforschung.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/logo_tagderpf-1024x312.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5841\" width=\"321\" height=\"98\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/logo_tagderpf-1024x312.png 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/logo_tagderpf-300x91.png 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/logo_tagderpf-768x234.png 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/logo_tagderpf-1536x468.png 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/logo_tagderpf-2048x623.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 321px) 100vw, 321px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Wie die Turnhose Ernst Th\u00e4lmanns ins Museum kam \u2013 Eine Schenkung des Instituts f\u00fcr Marxismus-Leninismus an das Museum f\u00fcr Deutsche Geschichte<span><\/h2>\n<p>Zu den Aufgaben eines Museums geh\u00f6rt die kontinuierliche Untersuchung der Sammlungsbest\u00e4nde hinsichtlich ihrer Herkunft. Den Tag der Provenienzforschung am 13. April nimmt Christopher J\u00fctte, Provenienzforscher am DHM, zum Anlass, eine Schenkung des Instituts f\u00fcr Marxismus-Leninismus aus dem Jahr 1962 vorzustellen<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5843,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[2452,2453,1460,199,1976],"class_list":["post-5836","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-inside-dhm","tag-ernst-thaelmann","tag-museum-fuer-deutsche-geschichte","tag-provenienzforschung","tag-sammlung","tag-tag-der-provenienzforschung"],"_links":{"self":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5836"}],"version-history":[{"count":11,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5836\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6001,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5836\/revisions\/6001"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5843"}],"wp:attachment":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}