
{"id":6176,"date":"2022-07-05T15:21:07","date_gmt":"2022-07-05T13:21:07","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=6176"},"modified":"2022-07-12T15:43:09","modified_gmt":"2022-07-12T13:43:09","slug":"staatsbuergerschaften-frankreich-polen-deutschland-seit-1789","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2022\/07\/05\/staatsbuergerschaften-frankreich-polen-deutschland-seit-1789\/","title":{"rendered":"Staatsb\u00fcrgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Staatsb\u00fcrgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>Dieter Gosewinkel | 5. Juli 2022    <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur Er\u00f6ffnung der Ausstellung \u201e<a href=\"http:\/\/www.dhm.de\/staatsbuergerschaften\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Staatsb\u00fcrgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789<\/a>\u201c am 30. Juni 2022 hielt Kurator Dieter Gosewinkel folgende Rede im Zeughaushof.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Herbst 1942, mitten im Zweiten Weltkrieg, erschien \u2013 posthum \u2013 die Autobiographie eines ber\u00fchmten Autors, eines Wieners aus j\u00fcdischer Familie: Stefan Zweig. Er hielt im R\u00fcckblick auf sein englisches Exil fest: \u201eDer Fall \u00d6sterreichs brachte in meiner privaten Existenz eine Ver\u00e4nderung mit sich, die ich zun\u00e4chst als eine g\u00e4nzlich belanglose und blo\u00df formelle ansah: ich verlor damit meinen \u00f6sterreichischen Pass und mu\u00dfte von den englischen Beh\u00f6rden ein wei\u00dfes Ersatzpapier, einen Staatenlosenpa\u00df erbitten. Oft hatte ich in meinen kosmopolitischen Tr\u00e4umereien mir heimlich ausgemalt, wie herrlich es sein m\u00fcsse, wie eigentlich gem\u00e4\u00df meinem inneren Empfinden, staatenlos zu sein, keinem Lande verpflichtet und darum allen unterschiedsloser zugeh\u00f6rig. Auf meinen \u00f6sterreichischen Pa\u00df hatte ich ein Anrecht gehabt. [\u2026] Das englische Fremdenpapier dagegen, das ich erhielt, mu\u00dfte ich erbitten. Es war eine erbetene Gef\u00e4lligkeit, [\u2026], die mir jeden Augenblick entzogen werden konnte\u201c.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Zweig erfasst als literarischer Augenzeuge, was die Staatsb\u00fcrgerschaft in ihrem Kern ausmacht: das Recht auf Schutz durch seinen Staat, und zwar vor Ausweisung wie auch im Ausland; die Anerkennung des Rechts auf politische Zugeh\u00f6rigkeit; die Gew\u00e4hrung der damit verbundenen Rechte auf Freiheit und Teilhabe; schlie\u00dflich elementare Pflichten wie zum Beispiel die Wehrpflicht. Zweig trifft genau den historischen Moment, in dem die Staatsb\u00fcrgerschaft \u2013 zumal in Europa \u2013 ihren h\u00f6chsten Wert f\u00fcr das Individuum erreicht und zugleich am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdet ist: Auf dem H\u00f6hepunkt der nationalstaatlichen Expansion wird die rechtsstaatliche Form der Staatsb\u00fcrgerschaft zerst\u00f6rt. Die Diktaturen Europas entziehen nach Belieben die Staatsangeh\u00f6rigkeit, sto\u00dfen sogenannte politisch und \u201erassisch\u201c Unerw\u00fcnschte in die Staatenlosigkeit und liefern sie inmitten von schweren wirtschaftlichen Krisen und Krieg existenzbedrohenden Gef\u00e4hrdungen aus. Zweig, der unfreiwillige Wanderer, aus der \u201eWelt von Gestern\u201c kommend, st\u00f6\u00dft an das \u201estahlharte Geh\u00e4use\u201c (M. Weber) des Staats der autorit\u00e4ren Hochmoderne, f\u00fcr den die Staatsb\u00fcrgerschaft ein Instrument der Herrschaftsorganisation ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Stefan Zweig erleidet am eigenen Leibe eine existenzbedrohende Lage, die zum Kern der Ausstellung und ihrer zentralen These f\u00fchrt: Die Staatsb\u00fcrgerschaft wird im Verlauf des 20. Jahrhunderts zur dominanten Form politischer Zugeh\u00f6rigkeit, die \u00fcber Lebens- und \u00dcberlebenschancen des Individuums bestimmt. Anders als Zweig, der aus wohlhabenden Verh\u00e4ltnissen stammte, erging es den Millionen und Abermillionen von Arbeitsmigranten, Fl\u00fcchtlingen, Vertriebenen und Optanten, die das Europa des 19. und 20. Jahrhunderts durchzogen. Aus oftmals dr\u00fcckender Armut und Bedr\u00e4ngung strebten sie \u2013 meist mehr unfreiwillig als freiwillig \u2013 in einen anderen Staat, von dem sie sich Aufnahme und Schutz versprachen. Nicht selten wurden sie in ihren Erwartungen entt\u00e4uscht, nicht eingeb\u00fcrgert oder ungeachtet ihrer Einb\u00fcrgerung als \u201aandersartig\u2018 diskriminiert oder verachtet. Die Ausstellung nimmt diese Migrationsstr\u00f6me seit dem 19. Jahrhundert in den Blick. Sie konzentriert sich dabei auf drei L\u00e4nder im Herzen Europas: Frankreich, Polen, Deutschland. Diese stehen historisch in besonders intensiven Nachbarschaftsverh\u00e4ltnissen zueinander und zwar in positiver wie negativer Hinsicht. Die drei L\u00e4nder sind f\u00fcreinander \u00fcberaus wichtige Ziele der Arbeitsmigration, des Handels und des kulturellen Austausches. Aber ihr Verh\u00e4ltnis ist zugleich in besonderer Weise durch nationalstaatliche Abgrenzung und Gewalt bis hin zu exterminatorischer Feindschaft gekennzeichnet. Diese besondere Verflochtenheit in Abgrenzung und Anziehung tritt in der Geschichte ihrer Staatsb\u00fcrgerschaften zutage und wird im Recht der Staatsb\u00fcrgerschaft institutionell verstetigt. Darum widmet sich die Ausstellung diesen drei L\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie die Ausstellung betreten, werden Sie aber nicht der Reihe nach durch die Geschichte jedes dieser L\u00e4nder gef\u00fchrt. Es geht uns vielmehr um die Verflechtung ihrer Geschichten seit dem Zeitalter der Franz\u00f6sischen Revolution. Im zentralen Eingangsraum schreiten Sie am Ariadnefaden der Chronologie die wichtigsten Entwicklungsetappen der Staatsb\u00fcrgerschaft ab: von der Erfindung des \u201ecitoyen\u201c und \u201eobywatel\u201c in den Verfassungswerken Frankreichs und Polens w\u00e4hrend der Revolutionszeit \u00fcber die Vervielfachung der Passvarianten in den beginnenden Migrationsstr\u00f6men zwischen den drei L\u00e4ndern w\u00e4hrend der Industrialisierung. Dann geht es ab Mitte des 19. Jahrhunderts in die Hochzeit der nationalstaatlichen Abgrenzung, die wir insbesondere anhand zweier umk\u00e4mpfter Krisenregionen, Elsass-Lothringen und Schlesien, zeigen. Wir sehen das prachtvolle sogenannte \u201eBefreiungskleid\u201c in den Farben der Trikolore, mit dem Stra\u00dfburgerinnen 1918 die R\u00fcckkehr des Elsass nach Frankreich feiern, und den polnischen Adler, dessen ausgebreitete Fl\u00fcgel Deutsche in Schlesien 1920 zur Abstimmung f\u00fcr Polen einladen. Die Zeit der Weltkriege zeigt den Regelungsfuror der in die Diktatur abgleitenden Wohlfahrtsstaaten, die den Zugang zur Staatsb\u00fcrgerschaft scharf und diskriminierend kontrollieren. Die Tafel der N\u00fcrnberger Rassegesetze von 1935 demonstriert den Tiefpunkt dieser Entwicklung. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und mehr noch nach 1989 ist zunehmend von den Herausforderungen einer diverser werdenden Gesellschaft der Staatsb\u00fcrgerinnen und Staatsb\u00fcrger gepr\u00e4gt. Postkoloniale und innereurop\u00e4ische Migrationsbewegungen ver\u00e4ndern die Zusammensetzung des Staatsvolks und l\u00f6sen neue Konflikte um die Zugeh\u00f6rigkeit aus. Der plakatierte Streit um die doppelte Staatsangeh\u00f6rigkeit zeigt das. Staatsb\u00fcrgerschaft, wie wir sie zeigen, ist nicht nur eine rechtliche Institution. Sie ist auch und vor allem das Ergebnis \u2013 politischer, sozialer, kultureller \u2013 K\u00e4mpfe um Zugeh\u00f6rigkeit. Deshalb konzentriert sich der weitere Gang der Ausstellung auf Vertiefungs- oder besser Erweiterungsr\u00e4ume, die diese historischen K\u00e4mpfe um Zugeh\u00f6rigkeit nachvollziehbar machen wollen. Hier zeigt sich das Machtgef\u00e4lle im Einb\u00fcrgerungsverfahren, wenn AntragstellerInnen demuts-, nicht selten auch angstvoll ihre Gesuche stellen und Beh\u00f6rdenvertreter k\u00fchl, bisweilen auch voreingenommen, ihre Raster rechtlicher Kriterien auf sie anlegen. Erkennbar wird, wie sehr die Erziehung zum \u201aguten Staatsb\u00fcrger\u2018 im Vorstellungsbild aller drei L\u00e4nder durch Bildung und Milit\u00e4rdienst erfolgt. Dabei tritt auch die abgrenzende, nationalistische Seite staatsb\u00fcrgerlicher Bildung hervor, wenn zum Beispiel ein Gem\u00e4lde von 1887 einen franz\u00f6sischen Geographielehrer zeigt, der die verloren gegangenen Gebiete des Elsass und Lothringens seinen Sch\u00fclern nachdr\u00fccklich als \u201eschwarzen Fleck\u201c vorf\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte der Staatsb\u00fcrgerschaft zeugt von den K\u00e4mpfen diskriminierter Gruppen um ihre Anerkennung und Zugeh\u00f6rigkeit als gleichberechtige Staatsb\u00fcrgerinnen und Staatsb\u00fcrger. Dem widmen sich zwei R\u00e4ume \u00fcber Frauen und Juden beziehungsweise J\u00fcdinnen. Eines meiner Lieblingsobjekte, ich gestehe, ist ein F\u00e4cher von 1914 mit der Aufschrift \u201eJe d\u00e9sire voter\u201c, mit dem die franz\u00f6sische Frauenbewegung \u2013 in Verbindung mit der polnischen und deutschen \u2013 f\u00fcr das Frauenwahlrecht k\u00e4mpft. Welche Kluft zwischen diesem begeisterten Kampf f\u00fcr das Wahlrecht und dem allgemeinen Wahlverhalten heutzutage in allen drei L\u00e4ndern!<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Juden, die staatsb\u00fcrgerrechtlich am sch\u00e4rfsten diskriminierte Gruppe, ihre Zugeh\u00f6rigkeit zum Staat im buchst\u00e4blichen Sinn erk\u00e4mpfen, zeigt ein Glanzst\u00fcck der Ausstellung, das Gem\u00e4lde Moritz Daniel Oppenheims von 1833. Es zeigt, wie es hei\u00dft, die \u201eHeimkehr des Freiwilligen aus den Befreiungskriegen zu den nach alter Sitte lebenden Seinen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Der scharf diskriminierenden Zweiteilung der Welt in \u201eStaatsb\u00fcrger\u201c und indigene \u201eUntertanen\u201c widmet sich der Raum \u00fcber Kolonialismus und Rassismus. Das Gem\u00e4lde \u201ePreu\u00dfisches Liebesgl\u00fcck\u201c von 1890 zeigt einen schwarzh\u00e4utigen Mann in preu\u00dfischer Offiziersuniform, an den sich eine blonde wei\u00dfe Frau schmiegt. Es bildet einen realen Fall ab und ist zugleich ein falsches Idyll! Die gezeigte eheliche Verbindung widerspricht der allgemeinen Realit\u00e4t des deutschen Kolonial- und Rassestaats, der seine Ablehnung sogenannter. \u201erassischer Mischehen\u201c bis in die Herrschaft \u00fcber das besetzte Polen im Zweiten Weltkrieg weitertr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre ganze H\u00e4rte erweist die Staatsb\u00fcrgerschaft als Rechtsinstitution, wo sie Verfahren der Identifikation, Selektion und Aussonderung erzeugt. Stefan Zweig meinte eben dies \u2013 und er war Zeuge der Stigmatisierung von \u201eenemy aliens\u201c w\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs und der Ausb\u00fcrgerungen durch den NS-Staat, die viele K\u00fcnstler, Politiker und Intellektuelle trafen. Auch nach 1945 gab es in Deutschland \u2013 wie auch in Polen \u2013 Ausb\u00fcrgerungen. Der wohl prominenteste Fall betraf Wolf Biermann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Staatsb\u00fcrgerschaft im beh\u00f6rdlichen Alltag geformt wird, zeigen wir anhand der Akteure im Verfahren der Einb\u00fcrgerung: Wer eingeb\u00fcrgert werden wollte und will, sitzt Beamten gegen\u00fcber, die \u00fcber das Wohl und Wehe des Antrags und Antragstellers entscheiden. Moderne Videofilme repr\u00e4sentieren die Kriterien \u2013 und kulturellen Unterschiede &#8211; im Einb\u00fcrgerungsverfahren der drei Staaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sehr all diese historischen K\u00e4mpfe um Zugeh\u00f6rigkeit zugleich Teil unserer Gegenwart sind, zeigen wir am Schluss. Die abrupten Grenzschlie\u00dfungen aufgrund von Covid, mit denen der stolze Status des Unionsb\u00fcrgers pl\u00f6tzlich an alten Schlagb\u00e4umen endete, und die neuen Fluchtbewegungen, die auf Deutschland, Frankreich, nun vor allem auf Polen, eindringen, werfen die alte Frage mit neuer Sch\u00e4rfe auf: Was bedeutet und nutzt eine Staatsb\u00fcrgerschaft, die man hat \u2013 oder nicht hat?<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollten nicht einfach eine Ausstellung machen, die eine abstrakte Rechtsinstitution durch das Papierwerk illustriert, das sie produziert: Einb\u00fcrgerungsgesuche, Schriftverkehr, Gesetzestexte, P\u00e4sse. Das alles zeigen wir in F\u00fclle. Uns geht es vielmehr gerade auch um die Emotionen, die diese Dokumente verk\u00f6rpern und ausl\u00f6sen &#8211; Gef\u00fchle ganz unterschiedlicher Art: positive Emotionen jener, die Stolz f\u00fcr ihre politische Zugeh\u00f6rigkeit empfinden, Erleichterung oder Genugtuung, dass sie mit ihrer Staatsb\u00fcrgerschaft Rechte und Schutz genie\u00dfen. Demgegen\u00fcber die Entt\u00e4uschung, die Ablehnung, die Wut, und ja, auch der Hass, den diejenigen empfinden, deren Einb\u00fcrgerung abgelehnt, denen ihre Staatsangeh\u00f6rigkeit entzogen oder oktroyiert wird, die aufgrund einer Staatsangeh\u00f6rigkeit f\u00fcr einen Staat in den Krieg ziehen m\u00fcssen, m\u00f6glicherweise f\u00fcr den falschen. Das alles schwingt mit, steht zwischen den Zeilen, setzt auf eigene Assoziationen der Betrachtenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Und nat\u00fcrlich gibt es die Gleichg\u00fcltigkeit derjenigen, denen ihr Pass egal ist. Dieses Gef\u00fchl ist legitim und verbreitet. Gerade in Zeiten von Krieg und Krise, das durchzieht die Ausstellung, ist es hingegen alles andere als gleichg\u00fcltig, ob man eine Staatsb\u00fcrgerschaft hat \u2013 und welche. So sah es Stefan Zweig, wenn er, nicht ohne Wehmut, auf die kosmopolitischen Tr\u00e4ume seiner Welt von gestern zur\u00fcckblickte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die darauf folgende Rede von Autorin und Publizistin Olga Mannheimer k\u00f6nnen Sie auf unserem <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/dhmberlin\/olga-mannheimer-eroffnungsrede-zur-ausstellung-staatsburgerschaften?utm_source=clipboard&amp;utm_medium=text&amp;utm_campaign=social_sharing\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Soundcloud-Kanal<\/a> nachh\u00f6ren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verweise:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Stefan Zweig, Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europ\u00e4ers, Erstausgabe 1942 Berman-Fischer Verlag A.B. Stockholm, \u00fcberarbeitete Neuausgabe Fischer, Frankfurt a.M. 2020, S.434, 435, 436.<\/p>\n\n\n<table style=\"height: 325px;\" border=\"0\" width=\"963\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-6184 size-full\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/d_gosewinkel_delory-e1657027183696.jpg\" alt=\"\" width=\"390\" height=\"440\"><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a9 Christian Leroy<\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Dieter Gosewinkel<\/h4>\n<p><\/p>\n<p style=\"color: #000000; padding: 0px 10px 5px 10px;\">Prof. Dr. Dieter Gosewinkel ist am Wissenschaftszentrum Berlin f\u00fcr Sozialforschung t\u00e4tig und ist Professor f\u00fcr Neuere Geschichte an der FU Berlin. Er ist Historiker und Jurist und verf\u00fcgt \u00fcber zahlreiche Ver\u00f6ffentlichungen im Bereich der europ\u00e4ischen Rechts- und Verfassungsgeschichte, insbesondere zur Staatsb\u00fcrgerschaft in Europa.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Staatsb\u00fcrgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789<span><\/h2>\n<p>Zur Er\u00f6ffnung der Ausstellung \u201eStaatsb\u00fcrgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789\u201c am 30. 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