
{"id":6248,"date":"2022-08-03T09:35:40","date_gmt":"2022-08-03T07:35:40","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=6248"},"modified":"2022-08-10T09:16:01","modified_gmt":"2022-08-10T07:16:01","slug":"ein-gaestebuch-aus-glas-der-willkomm-becher-der-fuersten-von-oettingen-wallerstein","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2022\/08\/03\/ein-gaestebuch-aus-glas-der-willkomm-becher-der-fuersten-von-oettingen-wallerstein\/","title":{"rendered":"Ein \u201eG\u00e4stebuch aus Glas\u201c: Der Willkomm-Becher der F\u00fcrsten von Oettingen-Wallerstein"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein \u201eG\u00e4stebuch aus Glas\u201c: Der Willkomm-Becher der F\u00fcrsten von Oettingen-Wallerstein<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>Wolfgang Cortjaens | 3. August 2022  <\/p>\n\n\n\n<p><strong><strong>J\u00fcngst konnte das Deutsche Historische Museum einen Willkomm-Becher der F\u00fcrsten von Oettingen-Wallerstein erwerben. Wolfgang Cortjaens, Sammlungsleiter Angewandte Kunst und Grafik stellt das seltene Objekt und seine Bedeutung vor.<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Museen sind es h\u00e4ufig gerade die kleinen, \u201eschr\u00e4gen\u201c Objekte, die den Besucher*innen im Ged\u00e4chtnis haften bleiben. Zu ihnen wird k\u00fcnftig mit Sicherheit die j\u00fcngste Neuerwerbung der <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung\/unsere-sammlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sammlung<\/a> Angewandte Kunst z\u00e4hlen: der sogenannte \u201eOettingen-Willkomm\u201c. Mit dem vom <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/museumsverein\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Museumsverein des DHM<\/a> und von der <a href=\"https:\/\/www.kulturstiftung.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kulturstiftung der L\u00e4nder<\/a> gro\u00dfz\u00fcgig gef\u00f6rderten Ankauf dieses \u00e4u\u00dferst seltenen St\u00fcckes gelang ein Coup, der nicht jedem Betrachtenden sofort ins Auge fallen mag. Auf den ersten Blick handelt es sich um ein schlichtes, nicht einmal besonders sauber gearbeitetes Trinkglas der Renaissancezeit. Die auf das Sp\u00e4tmittelalter zur\u00fcckgehende, aber erst im 16. Jahrhundert nachweisbare Bezeichnung solcher Gl\u00e4ser als \u201eWillkomm\u201c leitete sich von seiner urspr\u00fcnglichen Verwendung ab: Willkommbecher oder -pokale waren gro\u00dfe, meist pr\u00e4chtig verzierte Trinkgef\u00e4\u00dfe aus edlen Materialkombinationen, aus denen bei festlichen Anl\u00e4ssen, wie adeligen Gesellschaften, h\u00f6fischen Turnieren oder Zusammenk\u00fcnften von Z\u00fcnften, Ehreng\u00e4sten ein Willkommenstrunk kredenzt wurde. Um ein solches Objekt handelt es sich auch hier, wenngleich Formgebung, Gestaltung und Material wenig anspruchsvoll sind. Weit mehr als die ungew\u00f6hnliche, achteckige Rippenform fasziniert dagegen die komplett mit Gravuren \u00fcberzogene Oberfl\u00e4che des Glases: Insgesamt 32 teils hochrangige G\u00e4ste \u2013 Feldherrn, Adelige, Kirchenm\u00e4nner \u2013 haben \u00fcber einen Zeitraum von 100 Jahren darauf mit einem Diamantstift ihre Namen auf dem Glas hinterlassen, oft mit Titel, manchmal mit Devisen und Jahreszahlen. Damit geh\u00f6rt das Objekt zu einer weltweit verschwindend kleinen Gruppe Gl\u00e4ser, die einen \u00e4hnlich repr\u00e4sentativen Kontext aufweisen k\u00f6nnen. Von dem rund einem Dutzend \u00fcberlieferter Gl\u00e4ser handelt es sich beim \u201eOettingen-Willkomm\u201c um das bisher \u00e4lteste bekannte Exemplar seiner Art.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/01-Willkomm-Becher-der-Fuersten-von-Oettingen-Wallerstein-Gesamt-\u00a9-Deutsches-Historisches-Museum-Foto-Sebastian-Ahlers_kl-910x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6257\" width=\"695\" height=\"782\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/01-Willkomm-Becher-der-Fuersten-von-Oettingen-Wallerstein-Gesamt-\u00a9-Deutsches-Historisches-Museum-Foto-Sebastian-Ahlers_kl-910x1024.jpg 910w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/01-Willkomm-Becher-der-Fuersten-von-Oettingen-Wallerstein-Gesamt-\u00a9-Deutsches-Historisches-Museum-Foto-Sebastian-Ahlers_kl-267x300.jpg 267w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/01-Willkomm-Becher-der-Fuersten-von-Oettingen-Wallerstein-Gesamt-\u00a9-Deutsches-Historisches-Museum-Foto-Sebastian-Ahlers_kl-768x864.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/01-Willkomm-Becher-der-Fuersten-von-Oettingen-Wallerstein-Gesamt-\u00a9-Deutsches-Historisches-Museum-Foto-Sebastian-Ahlers_kl.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px\" \/><figcaption>Gesamtansicht des Willkomm-Bechers der F\u00fcrsten von Oettingen-Wallerstein \u00a9 Deutsches Historisches Museum, Foto: Sebastian Ahlers<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Das dem DHM vom Kunsthandel angebotene Glas befand sich zuvor \u00fcber 500 Jahre lang im Besitz der Familie Oettingen-Wallerstein. Die Oettingen waren ein fr\u00e4nkisch-schw\u00e4bisches Adelsgeschlecht, das 1674 in den F\u00fcrstenstand erhoben wurde und Landesherren der reichsunmittelbaren Grafschaft Oettingen im Riesgau, gelegen im heutigen Nordschwaben; zum Einflussgebiet geh\u00f6ren die Gro\u00dfen Kreisst\u00e4dte N\u00f6rdlingen und Dillingen an der Donau. Das Territorium war im 16. und 17. Jahrhundert ein viel umk\u00e4mpfter Hauptschauplatz der Reformationswirren, was indirekt auch das kleine Trinkgef\u00e4\u00df wiederspiegelt: Der fr\u00fcheste Namenseintrag aus dem Jahr 1548 stammt von Georg Karg (\u201eParsimonius\u201c, um 1512 bis1576), der auf Empfehlung Martin Luthers 1539 Hofprediger in Oettingen wurde, dann aber nach einem Konflikt nach Schwabach floh. Es folgen in unregelm\u00e4\u00dfiger Reihenfolge Namen und Devisen von Vertreterinnen und Vertretern des (\u00fcberwiegend) protestantischen Hochadels in S\u00fcddeutschland. Auch ein bis heute nicht identifizierter \u201eb\u00f6ser Bub\u201c ist darunter. Die beiden h\u00e4ufigsten Daten sind 1634 und 1647, die h\u00f6chstwahrscheinlich in Zusammenhang mit der Schlacht bei N\u00f6rdlingen 1634 (Niederlage der Schweden) und dem Ulmer Waffenstillstand 1647 stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade seiner \u00e4u\u00dferen Schlichtheit und auff\u00e4lligen Unregelm\u00e4\u00dfigkeit kam im Fall des \u201eOettingen-Willkomm\u201c eine wichtige Funktion zu. Die Kostbarkeit bestand eben nicht im zu gravierenden Gegenstand selbst, sondern vielmehr darin, \u201eGast im Hause Oettingen gewesen zu sein, aus dem Glas getrunken und sich damit in eine bestimmte Tradition gestellt zu haben\u201c, wie es ein vor dem Erwerb von der Kulturstiftung der L\u00e4nder eingeholtes wissenschaftliches Gutachten von Dr. Dedo Kerssenbrock-Krosigk (Glasmuseum Hentrich, D\u00fcsseldorf) treffend formuliert: \u201eIndem gewisse Protagonisten dazu eingeladen waren, gerade dieses Glas zu nutzen und sich darauf zu verewigen, stieg dessen Wert stetig an.\u201c Vermutlich erst lange nach seiner letzten Verwendung als Willkomm im Jahr 1650 wurde der silberne Standring am Fu\u00df hinzugef\u00fcgt, wohl um die besondere Bedeutung dieses Erbst\u00fccks herauszustellen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"563\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/05-Willkomm-Becher-der-Fuersten-von-Oettingen-Wallerstein-Boden-\u00a9-Deutsches-Historisches-Museum-Foto-Sebastian-Ahlers_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6258\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/05-Willkomm-Becher-der-Fuersten-von-Oettingen-Wallerstein-Boden-\u00a9-Deutsches-Historisches-Museum-Foto-Sebastian-Ahlers_kl.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/05-Willkomm-Becher-der-Fuersten-von-Oettingen-Wallerstein-Boden-\u00a9-Deutsches-Historisches-Museum-Foto-Sebastian-Ahlers_kl-300x169.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/05-Willkomm-Becher-der-Fuersten-von-Oettingen-Wallerstein-Boden-\u00a9-Deutsches-Historisches-Museum-Foto-Sebastian-Ahlers_kl-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Boden des Willkomm-Bechers der F\u00fcrsten von Oettingen-Wallerstein \u00a9 Deutsches Historisches Museum, Foto: Sebastian Ahlers<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Prominente Vergleichsst\u00fccke finden sich unter anderem im Corning Museum of Glass, New York. Zu nennen w\u00e4re hier weiterhin das \u201eGeuzenschaaltje\u201c im Rijksmuseum Amsterdam mit zwischen 1573 und 1591 geritzten Inschriften von sechs calvinistischen Anf\u00fchrern des Aufstandes gegen die Spanier. Eine dezidiert politische Botschaft enthalten die in verschiedenen Museen erhaltenen \u201eJacobite Amen Glasses\u201c, deren Inschriften mehr oder weniger verschl\u00fcsselt dem 1688 aus England vertriebenen katholischen K\u00f6nig James II. aus der Dynastie der Stuarts huldigten. Wie beim \u201eOettingen-Willkomm\u201c erschlie\u00dft sich auch bei diesen Vergleichsobjekten die tiefere Bedeutung nur einem engen Kreis von Eingeweihten und Nutzer*innen, f\u00fcr die das Glas bestimmt war.<\/p>\n\n\n\n<p>In der zuk\u00fcnftigen neuen St\u00e4ndigen Ausstellung des DHM wird der \u201eOettingen-Willkomm\u201c unter verschiedenen Aspekten beleuchtet werden: als Zeugnis einer heute verloren gegangenen oder aus dem Blick geratenen kulturellen Praxis der Gastfreundschaft und h\u00f6fischen Kultur der Fr\u00fchen Neuzeit, als Schl\u00fcsselwerk einer bewegten Epoche und als sowohl territorial wie \u00fcberregional bedeutendes Dokument der deutschen und europ\u00e4ischen Reformationsgeschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Museumsverein und der Kulturstiftung der L\u00e4nder, die den Erwerb dieses singul\u00e4ren Museumsst\u00fcckes erm\u00f6glicht haben, sei an dieser Stelle seitens der Sammlungsleitung noch einmal ganz herzlich gedankt.<\/p>\n\n\n<div 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Museum.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Ein \u201eG\u00e4stebuch aus Glas\u201c: Der Willkomm-Becher der F\u00fcrsten von Oettingen-Wallerstein<span><\/h2>\n<p>J\u00fcngst konnte das Deutsche Historische Museum einen Willkomm-Becher der F\u00fcrsten von Oettingen-Wallerstein erwerben. 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