
{"id":6309,"date":"2022-08-25T09:51:27","date_gmt":"2022-08-25T07:51:27","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=6309"},"modified":"2022-08-25T09:51:29","modified_gmt":"2022-08-25T07:51:29","slug":"marie-marcks-zum-100-geburtstag","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2022\/08\/25\/marie-marcks-zum-100-geburtstag\/","title":{"rendered":"Marie Marcks zum 100. Geburtstag"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Marie Marcks zum 100. Geburtstag<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>Wolfgang Cortjaens und Mario Russo | 25. August 2022   <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Heute w\u00e4re Marie Marcks 100 Jahre alt geworden. 2007 erwarb das DHM 100 Originalbl\u00e4tter von der K\u00fcnstlerin selbst f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung\/unsere-sammlung\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung\/unsere-sammlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sammlung<\/a> Angewandte Kunst und Grafik. Sammlungsleiter Wolfgang Cortjaens und Depotwart Mario Russo stellen die Karikaturistin vor.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><p><em>\u201eMitten in der Inflation, als 1 Mohr\u00fcbe 10.000.- Mark kostete und meine Mutter sich ihren Unterricht mit Briketts bezahlen lie\u00df,<br>\nkam ich im Krankenhaus Bethanien zur Welt.<br>\nHeute ist es ein K\u00fcnstlerhaus und liegt in Kreuzberg.<br>\nUnd wo Kreuzberg ist, wei\u00df jeder: in Berlin.\u201c<\/em><\/p><\/p>\n\n\n\n<p><p>Mit diesen \u2212 orthografisch nicht fehlerfreien \u2212 Worten beginnt Marie Marcks ihren Comic-Band<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> \u201eMarie, es brennt!\u201c, dem ersten Teil ihrer 1984 publizierten \u201eAutobiographischen Aufzeichnungen\u201c, wie sie sie nannte. 1989 folgte dann Teil 2 unter dem Titel \u201eSchwarz-wei\u00df und bunt\u201c.<\/p>\n\n<p>Sie wuchs in Berlin-Wilmersdorf in einer K\u00fcnstler*innen-Familie auf: der Vater war Architekt, die Mutter Grafikerin mit eigener, privater Kunstschule und ein Onkel Bildhauer. Ein Leben als K\u00fcnstlerin war somit quasi vorgezeichnet; jedoch war nicht abzusehen, dass Marie Marcks sp\u00e4ter die Grande Dame der politischen Karikatur in der BRD werden sollte.<\/p>\n\n<p>Doch zun\u00e4chst beeinflussten das Nazi-Regime und der Krieg ihr junges Leben: Kartoffelernte auf dem Lande, Reichsarbeitsdienst, Kriegshilfsdienst in einer Flugzeug-Motoren-Fabrik. Zur\u00fcck in Berlin ging es mit dem Architekturstudium los, das sie ab Mitte 1943 in Stuttgart weiterf\u00fchrte. In beiden St\u00e4dten hatte sie je eine Liebesbeziehung: sie lebte polyamor noch bevor der Begriff erfunden wurde! Es sollte nicht die einzige \u201eExtravaganz\u201c in ihrem ereignisreichen Leben bleiben.<\/p>\n\n<p>Ihre erste Tochter kam im August 1944 in Posen zur Welt; vier weitere Kinder sollten folgen, die Marie Marcks alleinerziehend gro\u00dfzog \u2212 in der Adenauer-\u00c4ra eine eher ungew\u00f6hnliche Familienbiografie.<\/p>\n\n<p>Bis zum Kriegsende und in den darauffolgenden Wirren ging\u2018s \u00fcber Berlin und Niedersachsen nach Heidelberg, wo ihre Schwester lebte. Diese Stadt wurde ihre neue Heimat, wo sie auch die ersten Arbeitsauftr\u00e4ge f\u00fcr die Gestaltung von Plakaten bekam. 1958 dann ein erster beruflicher Durchbruch: sie gestaltete den grafischen Auftritt f\u00fcr den bundesdeutschen Beitrag zur Expo 58, der Weltausstellung in Br\u00fcssel.<\/p>\n\n<p>Anfang der 1960er-Jahre begann sie politische Karikaturen zu ver\u00f6ffentlichen. Zuerst in der Zeitschrift \u201eatomzeitalter\u201c, bei der sie 1963 bis 1965 als feste Karikaturistin angestellt war. Anschlie\u00dfend war sie bis 1988 Stammkarikaturistin bei der \u201eS\u00fcddeutschen\u201c, wo sie die einzige Frau im Team war. Dazu kamen Beitr\u00e4ge f\u00fcr den \u201eStern\u201c und den \u201eSpiegel\u201c sowie \u201eTitanic\u201c und \u201eVorw\u00e4rts\u201c. Ab Mitte der 1970er-Jahre ver\u00f6ffentlichte sie auch zahlreiche B\u00fccher.<\/p>\n\n<p>Sie w\u00e4re geradezu pr\u00e4destiniert gewesen, die Hauskarikaturistin der feministischen Zeitschrift \u201eEmma\u201c zu werden, die sich jedoch f\u00fcr Franziska Becker entschied. \u201eAlice Schwarzer fragte mich f\u00fcr die \u201aEmma\u2018 an, aber mein Cartoon war ihr dann doch zu \u201am\u00e4nnerfreundlich\u2018\u201c, sagte Marcks vor zehn Jahren in einem Interview.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> Sie dagegen wollte sich nie auf das Frauenthema beschr\u00e4nken oder reduzieren lassen, sondern die ganze Palette politischer und gesellschaftlicher Themen bearbeiten.<\/p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005214_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6313\" width=\"551\" height=\"768\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005214_kl.jpg 717w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005214_kl-215x300.jpg 215w\" sizes=\"auto, (max-width: 551px) 100vw, 551px\" \/><figcaption>&#8222;&#8230; daran bist doch auch du schuld &#8230;&#8220;, Marie Marcks, 1984 \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>2007 erwarb das DHM f\u00fcr die Grafiksammlung 100 Originalbl\u00e4tter von der K\u00fcnstlerin selbst.<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> Vertieft man sich in diese Arbeiten, entdeckt man schnell ihre Themen, die auch den politischen und gesellschaftlichen Diskurs jener Zeit wiedergeben: Atomkraft, Umweltschutz, Geschlechterverh\u00e4ltnis, Rechtsextremismus \u2013 um nur einige zu nennen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005164_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6314\" width=\"759\" height=\"555\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005164_kl.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005164_kl-300x219.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005164_kl-768x561.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 759px) 100vw, 759px\" \/><figcaption>&#8222;Meinst Du, ich kann zwei verschiedene tragen?&#8220;, Marie Marcks, 1982 \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Viele der Themen, die Marcks anspricht, scheinen zeitlos zu sein beziehungsweise sind immer noch oder wieder (hoch-)aktuell. Wie zum Beispiel der ungel\u00f6ste Konflikt um den \u00a7218 oder der Streit um die autogerechte Stadt bzw. das Tempolimit.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005224_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6315\" width=\"580\" height=\"687\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005224_kl.jpg 844w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005224_kl-253x300.jpg 253w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005224_kl-768x910.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><figcaption>Die autogerechte Stadt entsteht, Marie Marcks, 1983 \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Einige Karikaturen wiederum wirken heute \u2013 insbesondere in Bezug auf die gew\u00e4hlten Stereotypen \u2013 etwas aus der Zeit gefallen (wie zum Beispiel die Karikatur zum Thema Arbeitsmigration). Hier werden M\u00e4nner mit Migrationshintergrund, sogenannte \u201eGastarbeiter\u201c, mit Attributen und diffamierenden \u00c4u\u00dferungen belegt, die wegen ihrer verletzenden Wirkung so heute nicht mehr in Karikaturen Verwendung f\u00e4nden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005169_kl.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6317\" width=\"648\" height=\"500\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005169_kl.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005169_kl-300x232.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/zd005169_kl-768x593.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 648px) 100vw, 648px\" \/><figcaption>&#8222;Die vergewaltigen unsere Arbeitspl\u00e4tze und stehlen die Deutschen Frauen!&#8220;, Marie Marcks, 1978 \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><p>Marcks Stilmittel sind betont einfach. Ihre h\u00e4ufig in Schwarz-Wei\u00df gehaltenen Momentaufnahmen aus dem bundesdeutschen Alltag zeichnen sich durch eine so pointierte wie sparsame, oft auf die Umrisslinie beschr\u00e4nkte Strichf\u00fchrung aus. Schraffuren oder farbige Akzente werden (insbesondere bei den f\u00fcr die Presse bestimmten Auftragsarbeiten) nur vereinzelt und sehr gezielt gesetzt. Der Bedeutung, die Marcks dem Wort beima\u00df, und ihrem bisweilen groben Humor entsprechen die oft prominent und gleichwertig zur Zeichnung behandelten Sprechblasen, in denen sie ihren grunds\u00e4tzlich langnasigen Protagonist*innen hohle Phrasen aus Tagespolitik, unreflektierte Stammtischspr\u00fcche und vorverurteilende Diffamierungen in den Mund legt. Bemerkenswert ist die Klarheit, mit denen Marie Marcks stets dezidiert Position in politischen Tagesfragen kommunaler oder bundesweiter Politik bezog.<\/p>\n\n<p>Stilistisch beeinflusst wurde Marcks anf\u00e4nglich durch franz\u00f6sische Karikaturisten wie Jean-Maurice Bosc (1924 bis 1973) und den ihr in vielerlei Hinsicht geistesverwandten Jean-Marc Reiser (1941 bis 1983), den Sch\u00f6pfer des legend\u00e4ren \u201eSchweinepriesters\u201c, aber auch des Bandes \u201eVive les femmes!\u201c, der 1978 den Kampf der Geschlechter ins Bild setzte und f\u00fcr seine Drastik sogar von feministischer Seite Lob erntete. Zeitweise arbeitete sie mit den Zeichnern der Neuen Frankfurter Schule zusammen, darunter F.\u2009K.\u2009Waechter (1937 bis 2007) und Chlodwig Poth (1930 bis 2004), mit denen sie durch ihre Beitr\u00e4ge f\u00fcr \u201ePardon\u201c und \u201eTitanic\u201c sowohl beruflich als auch k\u00fcnstlerisch-freundschaftlich verbunden war.<\/p>\n\n<p>Bedeutende Karikaturistinnen und Cartoonistinnen wie Franziska Becker (*1949) oder Katharina Greve (*1972) haben stets die Pionierleistung der bis kurz vor ihrem Tod k\u00fcnstlerisch aktiven \u00e4lteren Kollegin hervorgehoben.<\/p>\n\n<p>Am 7. Dezember 2014 verstarb Marie Marcks im Alter von 92 Jahren in Heidelberg.<\/p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><p><strong>Verweise:<\/strong><\/p>\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Purist*innen der Neunten Kunst w\u00fcrden es als Bilderbuch bezeichnen. Andere wiederum sehen darin die erste im deutschsprachigen Raum ver\u00f6ffentlichte Graphic Novel.<\/p>\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Martina Schmidt, \u201eMarie Marcks in der Caricatura: Der Emma war ich zu m\u00e4nnerfreundlich\u201d, Interview in: <em>Emma<\/em>, 10. August 2012 (abgerufen am 17.08.2022).<\/p>\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Ihr k\u00fcnstlerischer Nachlass wurde 2013 durch das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_Busch_\u2013_Deutsches_Museum_f\u00fcr_Karikatur_und_Zeichenkunst\">Deutsche Museum f\u00fcr Karikatur und Zeichenkunst Wilhelm Busch<\/a> in Hannover aufgekauft.<\/p><\/p>\n\n\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-6249 \" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Wolfgang_Cortjaens01_kl-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"363\" height=\"545\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Wolfgang_Cortjaens01_kl-683x1024.jpg 683w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Wolfgang_Cortjaens01_kl-200x300.jpg 200w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Wolfgang_Cortjaens01_kl-768x1152.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Wolfgang_Cortjaens01_kl.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a9 DHM\/Thomas Bruns<\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Wolfgang Cortjaens<\/h4>\n<p><\/p>\n<p style=\"color: #000000; padding: 0px 10px 5px 10px;\">Wolfgang Cortjaens ist Leiter der Sammlung Angewandte Kunst und Grafik am Deutschen Historischen Museum.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><\/p><table border=\"0\">\n\n<tbody>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4>&nbsp;<\/h4>\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Mario Russo<\/h4>\n<p><\/p>\n<p style=\"color: #000000; padding: 0px 10px 5px 10px;\">Mario Russo ist Deportwart f\u00fcr die Sammlung Angewandte Kunst und Grafik am Deutschen Historischen Museum.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Marie Marcks zum 100. 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