
{"id":6762,"date":"2022-11-23T09:06:17","date_gmt":"2022-11-23T08:06:17","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=6762"},"modified":"2022-11-23T09:06:20","modified_gmt":"2022-11-23T08:06:20","slug":"ein-befreiungskleid-aus-mulhouse","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2022\/11\/23\/ein-befreiungskleid-aus-mulhouse\/","title":{"rendered":"Ein Befreiungskleid aus Mulhouse"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Ein Befreiungskleid aus Mulhouse<\/h1>\n\n\n\n<p>Marie Czarnikow | 23. November 2022<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In Kleidung ist bis heute ein Code der Zugeh\u00f6rigkeit eingeschrieben. So erz\u00e4hlt ein Befreiungskleid aus Mulhouse von einem Bekenntnis zur franz\u00f6sischen Staatsb\u00fcrgerschaft w\u00e4hrend der wechselvollen politischen Geschichte des Elsass. Marie Czarnikow, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ausstellung <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/staatsbuergerschaften-frankreich-polen-deutschland-seit-1789\/#\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/staatsbuergerschaften-frankreich-polen-deutschland-seit-1789\/#\/\">\u201eStaatsb\u00fcrgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789\u201c<\/a>, schreibt zu diesem Thema auf dem Blog.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am 17. November 1918 versammelten sich die Einwohner*innen der Stadt Mulhouse im Stadtzentrum, um die franz\u00f6sischen Truppen zu begr\u00fc\u00dfen. Nur eine Woche zuvor, am 11. November 1918, war in einem Eisenbahnwaggon in Compi\u00e8gne der <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/erster-weltkrieg\/kriegsverlauf\/waffenstillstand-1918.html\">Waffenstillstand zwischen Frankreich und dem Kaiserreich<\/a> unterzeichnet worden. Damit war der Erste Weltkrieg zumindest an dieser Front nach mehr als vier Jahren beendet und damit auch mehr als 40 Jahre politische Zugeh\u00f6rigkeit des Elsass als \u201eReichsland\u201c zu Deutschland. Aus M\u00fchlhausen wurde wieder Mulhouse. Den Einmarsch der franz\u00f6sischen Armee empfanden viele Els\u00e4sser*innen als Befreiung und verliehen diesem Gef\u00fchl durch die Wahl ihrer Kleidung Ausdruck: So trug auch die Mulhouserin Elisabeth Schlumberger ein traditionelles els\u00e4ssisches Kleid, erkennbar unter anderem an der typischen Haube, dem Anlass angepasst jedoch in den Farben der franz\u00f6sischen Trikolore. Der General Auguste Hirschauer schenkte ihr zum Kleid eine Kokarde sowie ein rot-wei\u00df-blaues Band, das sie um einen Blumenstrau\u00df trug. Dieses \u201eBefreiungskost\u00fcm\u201c hat das Mus\u00e9e Alsacien in Stra\u00dfburg im Jahr 2022 erhalten; nun wird es in der Ausstellung \u201eStaatsb\u00fcrgerschaften\u201c im Deutschen Historischen Museum gezeigt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/KLEIN_D_HM-65436-1013x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6764\" width=\"375\" height=\"379\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/KLEIN_D_HM-65436-1013x1024.jpg 1013w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/KLEIN_D_HM-65436-297x300.jpg 297w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/KLEIN_D_HM-65436-768x777.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/KLEIN_D_HM-65436-1519x1536.jpg 1519w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/KLEIN_D_HM-65436-2026x2048.jpg 2026w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><figcaption><em>\u201eBefreiungskleid\u201c mit der Kokarde in den Farben der Trikolore, Mulhouse, 1918, Baumwolle, Seide, Stra\u00dfburg \u00a9 Mus\u00e9e Alsacien<\/em> <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das Kleid und die Accessoires verdeutlichen die ambivalente Stellung des Elsass zwischen Deutschland und Frankreich. Es zeigt jedoch auch, dass Staatsb\u00fcrgerschaften und Patriotismus keinesfalls nur trocken auf dem Papier Ausdruck finden, sondern aufwendig zur Schau gestellt wurden und werden. Im Fall des Elsass geschah dies je nach politischer Zugeh\u00f6rigkeit und Herrschaft auf subversive oder wie in diesem Fall offensive Weise.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/01_D_HM-65436-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6766\" width=\"395\" height=\"296\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/01_D_HM-65436-1.jpg 630w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/01_D_HM-65436-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 395px) 100vw, 395px\" \/><figcaption><em>\u201eBefreiungskleid\u201c mit der Kokarde in den Farben der Trikolore, Mulhouse, 1918, Baumwolle, Seide, Stra\u00dfburg \u00a9 Mus\u00e9e Alsacien<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das Elsass wurde sp\u00e4testens nach dem Deutsch-Franz\u00f6sischen Krieg 1870\/71 zum Zankapfel. Mit der Niederlage Frankreichs schrieb der <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/kaiserreich\/das-reich\/elsass-lothringen.html\">Frankfurter Vertrag<\/a> vom 10. Mai 1871 fest, dass sich die Els\u00e4sser*innen in einem Optionsverfahren entweder f\u00fcr die deutsche oder die franz\u00f6sische Staatsb\u00fcrgerschaft entscheiden mussten. W\u00e4hlten sie die franz\u00f6sische, mussten sie ihre Heimat verlassen. Entschieden sie sich hingegen f\u00fcr die deutsche, konnten sie im neu gegr\u00fcndeten \u201eReichsland\u201c bleiben, mussten jedoch umfassende Germanisierungsma\u00dfnahmen ertragen. Obgleich viele Els\u00e4sser*innen von da an die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit besa\u00dfen, bekannten sie sich auf subtile Weise zu Frankreich. Eine solche Situation h\u00e4lt das ebenfalls in unserer Ausstellung gezeigte Gem\u00e4lde \u201eEin patriotischer Zwischenfall in Strasbourg 1871\u201c eines anonymen K\u00fcnstlers aus dem Jahr 1873 fest: Es zeigt drei Frauen, die in Kleidern in den Farben der Trikolore durch die Stadt laufen. So subtil das Bekenntnis zu Frankreich sein mochte, so popul\u00e4r war jedoch das Motiv, denn der anonyme K\u00fcnstler des Gem\u00e4ldes reproduzierte eine vielfach gedruckte Chromolithographie von A. Lemercier nach einem Motiv von Jan Baptist Huymans mit dem Titel \u201eTrotz allem unsere Fahne\u201c.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Neu_Zwischenfall.IMG_5414.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6791\" width=\"400\" height=\"265\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Neu_Zwischenfall.IMG_5414.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Neu_Zwischenfall.IMG_5414-300x200.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Neu_Zwischenfall.IMG_5414-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption><em>Ein patriotischer Zwischenfall in Stra\u00dfburg, Anonym, 1873, \u00d6l auf Leinwand, Stra\u00dfburg \u00a9 Mus\u00e9e Historique de Strasbourg<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Patriotische Kleidung bzw. der Versuch, der eigenen politischen Zugeh\u00f6rigkeit durch die Wahl symbolischer Kleidungsst\u00fccke Ausdruck zu verleihen, l\u00e4sst sich bis in die Zeit der Franz\u00f6sischen Revolution zur\u00fcckverfolgen. Die Kokarde, die auch das Befreiungskleid von Elisabeth Schlumberger schm\u00fcckt, sollte ab September 1793 verpflichtend von M\u00e4nnern und Frauen in ganz Frankreich getragen werden. Dass auch Frauen ihren patriotischen Gef\u00fchlen Ausdruck durch dieses Accessoire verleihen konnten, war dem Einsatz der \u201eRevolution\u00e4ren Republikanerinnen\u201c zu verdanken.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> Auch in den deutschen Staaten wurde diskutiert, ein \u201eNationalkost\u00fcm\u201c einzuf\u00fchren. Insbesondere anl\u00e4sslich des ersten Jahrestags der V\u00f6lkerschlacht trugen zahlreiche Frauen in Frankfurt am Main eine \u201edeutsche Volkstracht\u201c, was in der zeitgen\u00f6ssischen Publizistik lebhaft diskutiert wurde. F\u00fcr das Tragen der Tracht traten insbesondere Frauen aus dem Frankfurter Gro\u00dfb\u00fcrgertum ein und argumentierten, dass die Frauen damit ein Bekenntnis zur deutschen Einheit ablegen w\u00fcrden. Dass ausgerechnet Frauen f\u00fcr diese Form des Patriotismus pl\u00e4dierten, mag ein Pendant zu den Uniformen gewesen sein, die bereits seit mehreren Jahren f\u00fcr m\u00e4nnliche Soldaten vorgesehen waren.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Doch zur\u00fcck zum Elsass der Jahrhundertwende: Das Befreiungskleid von Elisabeth Schlumberger zeugt nicht nur von der emotionalen B\u00fcrde der Besatzungsherrschaft, die 1918 f\u00fcr viele Menschen ein Ende fand, es verweist ebenso auf die Volkskultur im Elsass, handelt es sich doch um eine traditionelle Tracht. Im Elsass gab es eine lange und reichhaltige Trachtentradition, die um die Jahrhundertwende unter dem Eindruck von Industrialisierung und Modernisierung von der els\u00e4ssischen Heimatbewegung gef\u00f6rdert wurde. Als zentraler Sammlungsort f\u00fcr diese Volkskultur sollte das bereits erw\u00e4hnte, 1907 gegr\u00fcndete Mus\u00e9e Alsacien dienen \u2013 dort sollten unter anderem traditionelle Trachten gesammelt werden, um einer mythischen Vergangenheit des Elsass zu gedenken und eine vermeintlich urspr\u00fcngliche und unber\u00fchrte Volkskultur zu f\u00f6rdern.<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die els\u00e4ssischen Trachten wurden im Zuge der wechselnden politischen Zugeh\u00f6rigkeit in verschiedene nationale Kulte integriert. Bei Empf\u00e4ngen f\u00fcr den deutschen Kaiser trugen Els\u00e4sserinnen oft traditionelle Trachten, ebenso jedoch ausdrucksstark mit den Symbolen der franz\u00f6sischen Republik verbunden am Ende des Ersten Weltkriegs. Auf den Siegesfeiern spielten die els\u00e4ssischen Trachten erneut eine gro\u00dfe Rolle: Beim Besuch des Ministerpr\u00e4sidenten Georges Cl\u00e9menceau und des Staatspr\u00e4sidenten Raymond Poincar\u00e9 defilierten Els\u00e4sserinnen in traditionellen Kleidern und \u00fcberreichten Blumen. Auch an der D\u00e9fil\u00e9 de la Victoire (Siegesparade)am 14. Juli 1919 in Paris nahmen Els\u00e4sserinnen in Trachten teil.<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Das freiwillige, offensive Bekenntnis zu Frankreich durch das Tragen von Befreiungskleidern ging damit einem rigorosen administrativen Verfahren voraus: Durch ein Dekret vom 14. Dezember 1918 wurde die Staatsangeh\u00f6rigkeit der els\u00e4ssischen Bev\u00f6lkerung mittels des Triage-Verfahrens bestimmt. Nur wer eine bestimmte Anzahl an franz\u00f6sischen Vorfahren nachweisen konnte, erhielt einen sogenannten Triage-Pass der Kategorie A oder B, wurde franz\u00f6sischer Staatsb\u00fcrger und durfte im Elsass bleiben. Alle anderen erhielten einen Pass der Kategorie C oder D; viele dieser nunmehr deutschen Staatsangeh\u00f6rigen mussten ihre bisherige Heimat verlassen.<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> Das Elsass blieb bis zum Zweiten Weltkrieg ein umstrittenes Territorium und so erlebten auch die Befreiungskleider einen zweiten Auftritt: 1944, am Ende der deutschen Besatzungsherrschaft, feierten die Els\u00e4sser*innen erneut ihre Zugeh\u00f6rigkeit zu Frankreich, indem sie sich in Befreiungskost\u00fcme in den Farben der Trikolore kleideten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Bild-Kinder.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6768\" width=\"411\" height=\"306\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Bild-Kinder.jpg 839w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Bild-Kinder-300x223.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Bild-Kinder-768x571.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 411px) 100vw, 411px\" \/><figcaption><em>Befreiungskost\u00fcme aus dem Jahr 1944 \u00a9  <em>Mus\u00e9e Alsacien<\/em> <\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Verweise<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Vgl. Susanne Petersen, Die gro\u00dfe Revolution und die kleinen Leute, K\u00f6ln 1988, S.&nbsp;128\u2013129.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Vgl. Jochen Ramming, Die uniformierte Gesellschaft. Zur Rolle vereinheitlichender Bekleidungsweisen am Beginn des 19. Jahrhunderts. Beamtenuniform \u2013 Rabbinertalar \u2013 Nationalkost\u00fcm, W\u00fcrzburg 2009, S.&nbsp;199\u2013206, 244.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Vgl. G\u00fcnter Riederer, Feiern im Reichsland. Politische Symbolik, \u00f6ffentliche Festkultur und die Erfindung kollektiver Zugeh\u00f6rigkeiten in Elsa\u00df-Lothringen (1871\u20131918), Trier 2004, S.&nbsp;316\u2013320, 329.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Vgl. G\u00fcnter Riederer, Feiern im Reichsland. Politische Symbolik, \u00f6ffentliche Festkultur und die Erfindung kollektiver Zugeh\u00f6rigkeiten in Elsa\u00df-Lothringen (1871\u20131918), Trier 2004, S.&nbsp;323, 331\u2013332.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Elisabeth Vlossak, Marianne or Germania? Nationalizing Women in Alsace, 1870\u20131940, New York\/Oxford 2010, S.&nbsp;209\u2013211.<\/p>\n\n\n<table style=\"height: 291px;\" width=\"840\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<p style=\"text-align: center;\">\n<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6809 size-full\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/KLEIN_marie-czarnikow_credits-jana-muenkel-min-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1053\" height=\"1328\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/KLEIN_marie-czarnikow_credits-jana-muenkel-min-4.jpg 1053w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/KLEIN_marie-czarnikow_credits-jana-muenkel-min-4-238x300.jpg 238w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/KLEIN_marie-czarnikow_credits-jana-muenkel-min-4-812x1024.jpg 812w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/KLEIN_marie-czarnikow_credits-jana-muenkel-min-4-768x969.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1053px) 100vw, 1053px\" \/><\/p>\n<p>\u00a9 Jana M\u00fcnkel<\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4>&nbsp;<\/h4>\n<h4>&nbsp;<\/h4>\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Marie Czarnikow<\/h4>\n<p style=\"color: #000000; padding: 0px 10px 5px 10px;\">Marie Czarnikow ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Ausstellungsprojekt \u201eStaatsb\u00fcrgerschaften\u201c am Deutschen Historischen Museum. Ihre 2022 erschienene Dissertation \u201eDiaristik im Ersten Weltkrieg. Zwischen Alltagspragmatik und Privathistoriographie\u201c untersucht das Tagebuchschreiben als dokumentarische Praxis vergleichend in Deutschland und Frankreich. Davor studierte sie Europ\u00e4ische Medienkultur in Weimar, Lyon und Krakau.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Ein Befreiungskleid aus Mulhouse<span><\/h2>\n<p>In Kleidung ist bis heute ein Code der Zugeh\u00f6rigkeit eingeschrieben. So erz\u00e4hlt ein Befreiungskleid aus Mulhouse von einem Bekenntnis zur franz\u00f6sischen Staatsb\u00fcrgerschaft w\u00e4hrend der wechselvollen politischen Geschichte des Elsass. Marie Czarnikow, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ausstellung \u201eStaatsb\u00fcrgerschaften. 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