
{"id":7146,"date":"2023-02-28T14:17:30","date_gmt":"2023-02-28T13:17:30","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=7146"},"modified":"2023-03-02T16:48:19","modified_gmt":"2023-03-02T15:48:19","slug":"der-wettlauf-um-die-atombombe","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2023\/02\/28\/der-wettlauf-um-die-atombombe\/","title":{"rendered":"Der Wettlauf um die Atombombe"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Der Wettlauf um die Atombombe<\/h1>\n\n\n\n<p>Takuma Melber | 28. Februar 2023<\/p>\n\n\n\n<p><strong>H\u00e4tten amerikanische Atombomben deutsche St\u00e4dte dem Erdboden gleichgemacht, wenn Deutschland im Mai 1945 nicht kapituliert h\u00e4tte? Dieser Frage geht die Ausstellung <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/roads-not-taken-oder-es-haette-auch-anders-kommen-koennen\/#\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/roads-not-taken-oder-es-haette-auch-anders-kommen-koennen\/#\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eRoads not Taken. Oder: Es h\u00e4tte auch anders kommen k\u00f6nnen\u201c<\/a> neben 13 weiteren Z\u00e4suren der deutschen Geschichte nach. Dr. Takuma Melber, Universit\u00e4t Heidelberg, er\u00f6rtert in diesem Blogbeitrag die Entwicklung der Atombombe w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bereits einen Monat vor dem deutschen \u00dcberfall auf Polen \u00fcbersandte der bedeutende Physiker Albert Einstein US-Pr\u00e4sident Franklin D. Roosevelt einen Brief. In dem auf den 2. August 1939 datierten Schreiben wies er darauf hin, dass Deutschland wahrscheinlich an der Entwicklung einer neuartigen, auf der Spaltung von Uran basierenden Bombe arbeite: \u201eEine einzige Bombe dieser Art, auf einem Schiff bef\u00f6rdert oder in einem Hafen explodiert, k\u00f6nnte sehr wohl den ganzen Hafen zusammen mit Teilen des umliegenden Gebietes zerst\u00f6ren. M\u00f6glicherweise werden sich solche Bomben als zu schwer f\u00fcr den Transport auf dem Luftweg erweisen.\u201c <a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Einsteins Ratschlag aufgreifend lie\u00df Roosevelt die kerntechnologische Forschung zu milit\u00e4rischen Zwecken intensivieren \u2013 das \u201eManhattan-Projekt\u201c, die Entwicklung von Atombomben, die in den letzten Kriegstagen gegen Japan zum Einsatz kommen sollten, war geboren. Ab September 1942 nahm das US-Atomwaffenprojekt Fahrt auf: Unter der milit\u00e4rischen Leitung von General Leslie R. Groves und der wissenschaftlichen Leitung von J. Robert Oppenheimer, Sohn eines deutsch-j\u00fcdischen Immigranten, arbeiteten die von verschiedenen amerikanischen Universit\u00e4ten entsandten, besten Atomphysiker des Landes unter strengster Geheimhaltung in Los Alamos (New Mexico) an der Entwicklung der Atombombe.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"978\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/1_Albert_Einstein_1947.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7151\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/1_Albert_Einstein_1947.jpg 800w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/1_Albert_Einstein_1947-245x300.jpg 245w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/1_Albert_Einstein_1947-768x939.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Albert Einstein, 1947<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wie Einstein richtig vermutet hatte, strebte das Deutsche Reich die milit\u00e4rische Nutzung der Kernspaltung von Uran an \u2013 eine Entdeckung, die Otto Hahn und Fritz Strassmann Ende 1938 am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin gemacht hatten. Allerdings machte das deutsche Uranprojekt weitaus geringere Fortschritte als das Manhattan-Projekt, was mitunter an der dezentralen Struktur des deutschen Programms gelegen haben mag; eine B\u00fcndelung der wissenschaftlichen Potentiale in der Atomforschung wurde vers\u00e4umt und an mehreren Stellen im Reich wenig abgestimmt und parallel zueinander unterschiedlichen Str\u00e4ngen der Nuklearforschung nachgegangen. Im Auftrag des Heereswaffenamtes reiste etwa Nobelpreistr\u00e4ger Werner Heisenberg mit Carl Friedrich von Weizs\u00e4cker im September 1941 ins deutsch besetzte Kopenhagen zu Niels Bohr, um den d\u00e4nischen Atomphysiker zu konsultieren. Bahnbrechende Fortschritte in der Atomwaffenentwicklung blieben aus, sodass deutsche R\u00fcstungsanstrengungen angef\u00fchrt von R\u00fcstungsminister Albert Speer auf die Entwicklung und Produktion konventioneller Waffen fokussiert blieb. Im Laufe des Krieges reiste Bohr in die USA aus, unterrichtete die amerikanische Seite \u00fcber deutsche Arbeiten an einer Atomwaffe und trug in Los Alamos wichtige theoretische Erkenntnisse zum Bau der US-Atombomben bei. Auch japanische Physiker, angef\u00fchrt von Bohrs gutem Freund Yoshio Nishina, gingen der Frage nach, wie sich Atomenergie f\u00fcr Kriegszwecke einsetzen lie\u00dfe. Der hierf\u00fcr betriebene Aufwand war aber alles in allem noch geringer als in Deutschland, ebenfalls dezentralisiert und kaum organisiert. Nach Japans Niederlage in der Schlacht bei Midway (4.-7. Juni 1942) forderte Admiral Isoroku Yamamoto von den japanischen Kernwissenschaftlern die Entwicklung einer \u201eepochalen Waffe\u201c und auch Japans Premierminister Hideki T\u014dj\u014d appellierte, die Atomwaffenforschung zu forcieren. Da Japans Atomwissenschaftler aber wie ihre Kollegen im Deutschen Reich die Fehleinsch\u00e4tzung teilten, dass die Atomwaffenprojekte letztlich von nicht kriegsentscheidender Natur sein w\u00fcrden, blieben sie nur eines unter vielen verfolgten R\u00fcstungsvorhaben. Verglichen mit den USA stand in punkto Ausma\u00df, Organisation, B\u00fcndelung der Potentiale und finanziellem Investment die nukleare R\u00fcstung der Achsenm\u00e4chte weit zur\u00fcck; rund zwei Milliarden US-Dollar hatte Washington in die Nuklearwaffenentwicklung gesteckt.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> Nach Einsichtnahme in geheime Unterlagen der deutschen Atombombenforschung kamen am Manhattan-Projekt beteiligte Wissenschaftler im November 1945 zu einem doch verbl\u00fcffenden Urteil: \u201e[Es] ist klar, dass das Gesamtpotential des deutschen Uranprojektes deutlich unter dem des amerikanischen lag. Dies kann an den beschr\u00e4nkten M\u00f6glichkeiten der deutschen Wirtschaft oder an einer ung\u00fcnstigen Einstellung der Regierung gelegen haben. Es bleibt die Tatsache, dass eine unabh\u00e4ngige Gruppe von Wissenschaftlern, sehr viel kleiner als die unserige, unter ung\u00fcnstigen Bedingungen relativ viel erreichte.\u201c<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> Mit anderen Worten: Die deutschen Kernphysiker hatten den richtigen Weg eingeschlagen und wissenschaftliche Schlussfolgerungen analog zu den amerikanischen gezogen, die theoretisch in der erfolgreichen Entwicklung von Kernwaffen h\u00e4tte resultieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 16. Juli 1945 erfolgte unter dem milit\u00e4rischen Codenamen \u201eTrinity\u201c (Dreifaltigkeit) die erste erfolgreiche Nuklearwaffenexplosion in der W\u00fcste von Los Alamos; die USA hatten mit der nun einsatzbereiten Kernwaffe den vermeintlichen Wettlauf um die Atombombe gewonnen. H\u00e4tte die Wehrmacht nicht bereits am 8. Mai 1945 bedingungslos kapituliert, w\u00e4ren m\u00f6glicherweise deutsche St\u00e4dte ins amerikanische Visier geraten. Berlin sowie Mannheim-Ludwigshafen standen 1943 bei einer ersten losen Diskussion potentieller Abwurfziele auf einer entsprechenden Liste des US-Milit\u00e4rs \u2013 allerdings zu einem Zeitpunkt, als den USA noch keine funktionierende Atombombe zur Verf\u00fcgung stand. Erst im April 1945, als sich das Kriegsende in Europa \u00fcberdeutlich abzeichnete und klar war, dass die neue Bombe nur noch im Pazifik zum Einsatz kommen w\u00fcrde, wurde ernsthaft debattiert, welche japanischen St\u00e4dte geeignet erschienen, um die Wirkung der neu entwickelten Waffe zu testen. Mit Hiroshima, Kokura, Nagasaki und Niigata blieben letztlich vier weitestgehend unzerst\u00f6rte japanische St\u00e4dte auf der Liste \u00fcbrig. Am 6. August 1945 warf eine Boeing B-29 die \u201eLittle Boy\u201c genannte Uranbombe \u00fcber Hiroshima ab \u2013 mit verheerenden Folgen bis dato unbekannten Ausma\u00dfes: Little Boy forderte unmittelbar 80.000 Todesopfer, die drei Tage sp\u00e4ter \u00fcber Nagasaki detonierte Plutoniumbombe kostete weiteren 40.000 Menschen das Leben. Bis Ende 1945 stieg die Zahl der Toten auf 200.000 an \u2013 und unz\u00e4hlige <em>Hibakusha<\/em> (japanisch f\u00fcr Atombombenopfer) litten in der Nachkriegszeit an den Folgesch\u00e4den der radioaktiven Verstrahlung. Ob die von US-Pr\u00e4sident Harry Truman angeordneten Atombombenabw\u00fcrfe tats\u00e4chlich notwendig waren, wird bis heute kontrovers von der Geschichtswissenschaft diskutiert, erschien die milit\u00e4rische Lage f\u00fcr das Japanische Kaiserreich im Sommer 1945 doch v\u00f6llig aussichtslos.<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> De facto hatten Hiroshima und Nagasaki aber die Kapitulation Japans und damit das Ende des Zweiten Weltkriegs zur Folge.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"942\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2_Hiroshima_NARA.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7152\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2_Hiroshima_NARA.jpg 800w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2_Hiroshima_NARA-255x300.jpg 255w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2_Hiroshima_NARA-768x904.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Hiroshima NARA<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Atombombenabw\u00fcrfe brannten sich tief in das kollektive Ged\u00e4chtnis der japanischen Gesellschaft ein und sollten es Japan erm\u00f6glichen, seine Verantwortung f\u00fcr den Krieg in den Hintergrund zu r\u00fccken, das Opfernarrativ zu bedienen und sich selbst als \u201eletztes Opfer des Zweiten Weltkriegs\u201c zu stilisieren.<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> Mit einem Atombombeneinsatz gegen\u00fcber deutschen St\u00e4dten w\u00e4re die hiesige Vergangenheitsbew\u00e4ltigung wom\u00f6glich weniger erfolgreich verlaufen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"736\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/4_View_of_Hiroshima_in_October_1945-1024x736.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7153\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/4_View_of_Hiroshima_in_October_1945-1024x736.png 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/4_View_of_Hiroshima_in_October_1945-300x216.png 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/4_View_of_Hiroshima_in_October_1945-768x552.png 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/4_View_of_Hiroshima_in_October_1945.png 1416w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>View of Hiroshima in October 1945<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Albert Einstein blieb \u00fcbrigens am Manhattan-Projekt unbeteiligt, da in ihm aufgrund seiner pazifistischen Haltung und seiner Ber\u00fchmtheit ein Sicherheitsrisiko f\u00fcr das streng geheime Atomwaffenprojekt gesehen wurde. W\u00e4hrend mit britischen und kanadischen Experten kooperiert wurde, war den hunderten Wissenschaftlern des Manhattan-Projektes jeglicher Austausch mit dem ber\u00fchmten Physiker untersagt worden. Nach dem milit\u00e4rischen Einsatz gegen\u00fcber Hiroshima und Nagasaki bedauerte Einstein die durch seinen Brief von 1939 an Roosevelt initiierte Atombombenentwicklung zutiefst; gegen\u00fcber der Wochenzeitung Newsweek gab er nach Kriegsende zu Protokoll: \u201eH\u00e4tte ich gewusst, dass den Deutschen die Atombombenentwicklung nicht gelingen w\u00fcrde, h\u00e4tte ich nichts unternommen.\u201c<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrende Literatur<\/h3>\n\n\n\n<p><p>Coulmas, Florian, Hiroshima: Geschichte und Nachgeschichte, M\u00fcnchen 2010.<\/p>\n<p>Ford, Douglas, The Pacific War. Clash of Empires in World War II, London 2012, S.213-229.<\/p><\/p>\n\n\n\n<p><table style=\"height: 325px;\" border=\"0\" width=\"963\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-6233\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Autorenfoto_Melber-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2002\" height=\"1335\"><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<\/p><\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4>&nbsp;<\/h4>\n<h4>&nbsp;<\/h4>\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Takuma Melber<\/h4>\n<p><\/p>\n<p style=\"color: #000000; padding: 0px 10px 5px 10px;\"><a href=\"mailto: takuma.melber@hcts.uni-heidelberg.de\" data-type=\"URL\">Dr. Takuma Melber<\/a> ist ein deutsch-japanischer Historiker und u.a. Autor des Buches \u201ePearl Harbor: Japans Angriff und der Kriegseintritt der USA, M\u00fcnchen 2016.\u201c Er lehrt und forscht am Heidelberg Centre for Transcultural Studies (HCTS) der Universit\u00e4t Heidelberg. Als Experte zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs im asiatisch-pazifischen Raum tritt er international in TV-Dokumentationen und Radiosendungen in Erscheinung.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Zitiert nach: Walker, Mark, Das deutsche Uranprojekt. Amerikas Einsch\u00e4tzung der deutschen Atomforschung. In: Physik in unserer Zeit, Band 33\/Heft 4, Weinheim 2022, S. 167-171, S. 169.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Siehe zu den Atombombenprojekten Deutschlands und Japans: Grunden, Walter E.; Walker, Mark und Yamazaki, Masakatsu, Wartime Nuclear Weapons Research in Germany and Japan, in: Osiris, Band 20, Chicago 2005, S. 107-130.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Walker, S. 168.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Eine gute Zusammenfassung der Diskussion findet sich in Krebs, Gerhard, Das moderne Japan 1868-1952. Von der Meiji-Restauration bis zum Friedensvertrag von San Francisco, M\u00fcnchen 2009, S. 174-179.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Vgl. Melber, Takuma, <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/system\/files\/dokument_pdf\/APuZ_2020-04-05_online.pdf\">Das Leid der Eigenen. 1945 in der japanischen Erinnerungskultur. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), Band 4-5\/2020, Bonn 2020, S. 17-24<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Newsweek, Ausgabe 10. M\u00e4rz 1947, New York 1947, S. 58.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Der Wettlauf um die Atombombe<span><\/h2>\n<p>H\u00e4tten amerikanische Atombomben deutsche St\u00e4dte dem Erdboden gleichgemacht, wenn Deutschland im Mai 1945 nicht kapituliert h\u00e4tte? Dieser Frage geht die Ausstellung \u201eRoads not Taken. Oder: Es h\u00e4tte auch anders kommen k\u00f6nnen\u201c neben 13 weiteren Z\u00e4suren der deutschen Geschichte nach. 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