
{"id":7337,"date":"2023-05-17T11:15:32","date_gmt":"2023-05-17T09:15:32","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=7337"},"modified":"2023-05-17T11:15:35","modified_gmt":"2023-05-17T09:15:35","slug":"mit-vereinten-kraeften-zum-zentralen-geschichtsmuseum-der-ddr","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2023\/05\/17\/mit-vereinten-kraeften-zum-zentralen-geschichtsmuseum-der-ddr\/","title":{"rendered":"Mit vereinten Kr\u00e4ften zum zentralen Geschichtsmuseum der DDR"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Mit vereinten Kr\u00e4ften zum zentralen Geschichtsmuseum der DDR<\/h1>\n\n\n\n<p>Janine Kersten | 17. Mai 2023<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Museum f\u00fcr Deutsche Geschichte (MfDG) wurde offiziell am 18.\/19. Januar 1952 in Ost-Berlin gegr\u00fcndet. Die Zeit dr\u00e4ngte, denn schon sechs<\/strong> <strong>Monate sp\u00e4ter sollte die erste Dauerausstellung er\u00f6ffnen. Janine Kersten, <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung\/forschung\/provenienzforschung\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung\/forschung\/provenienzforschung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Provenienzforscherin<\/a> am DHM, umrei\u00dft die gro\u00dfen Anstrengungen, die das Museum in seinen Gr\u00fcndungsjahren f\u00fcr einen schnellen Sammlungsaufbau unternahm. Sie schaut insbesondere auf die Objekte, die von der Tresorverwaltung im Ministerium der Finanzen der DDR in die Sammlung kamen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Museum setzte in seiner Aufbauphase alles daran, den schnellen Erwerb ausstellungsf\u00e4higer Objekte f\u00fcr seine <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung\/unsere-sammlung\/zur-sammlung\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung\/unsere-sammlung\/zur-sammlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sammlung<\/a> voranzutreiben. Nach der Gr\u00fcndung verf\u00fcgte das MfDG, nebst kleineren Konvoluten, haupts\u00e4chlich \u00fcber die Sammlung des alten Berliner Zeughauses, die fast ausschlie\u00dflich aus Militariabest\u00e4nden wie historischen Waffen, Uniformen und Orden bestand.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch den Beschluss des Zentralkomitees (ZK) der Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) im Dezember 1951 wurde festgelegt, dass das MfDG durch diverse staatliche Institutionen beim Sammlungsaufbau Unterst\u00fctzung erhalten solle.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> In die Pflicht genommen wurden das Staatssekretariat f\u00fcr Hochschulwesen, die Staatliche Kommission f\u00fcr Kunstangelegenheiten sowie Massenorganisationen, wie die Freie Deutsche Jugend und der Kulturbund. Au\u00dferdem lieferten unterschiedliche staatliche Institutionen Objekte an das Museum: die SED, die Tresorverwaltung im Ministerium der Finanzen, das Ministerium des Innern oder das Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit, Exekutivorgane, wie die R\u00e4te der Gemeinden, St\u00e4dte, Kreise und Bezirke, die Dienststellen der Deutschen Volkspolizei und die Zollbeh\u00f6rden Objekte an das Museum. Die Landes- und Heimatmuseen der DDR sollten ebenfalls den Aufbau des MfDG unterst\u00fctzen.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Das Museum war allerdings nicht nur passiver Empf\u00e4nger von Museumsgut, sondern bem\u00fchte sich&nbsp; um Kontakte zu Institutionen, um an Ausstellungsobjekte zu kommen und unternahm \u201ewissenschaftliche Expeditionen zum Studium und zur Herbeischaffung von Dokumenten und Materialien\u201c. <a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> Auch die Bev\u00f6lkerung wurde in Rundfunk und Zeitung zur tatkr\u00e4ftigen Unterst\u00fctzung aufgefordert.<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Gesucht wurden wertvolle Originale wie M\u00f6bel, Gem\u00e4lde<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a>, Grafiken, Militariaobjekte (z. B. Orden, historische Waffen oder Uniformteile), Dokumente (z. B. Historische Urkunden, Flugbl\u00e4tter und Plakate) aber auch Publikationen aus dem westlichen Ausland<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> sowie Objekte, die \u201escheinbar ohne erheblichen k\u00fcnstlerischen oder Sachwert sind, aber die gesellschaftliche Epoche, aus der sie stammen, charakterisieren.\u201c<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"224\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/DHM-HArch-MfDG41-Bl.-28_Ausschnitt-1024x224.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7342\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/DHM-HArch-MfDG41-Bl.-28_Ausschnitt-1024x224.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/DHM-HArch-MfDG41-Bl.-28_Ausschnitt-300x66.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/DHM-HArch-MfDG41-Bl.-28_Ausschnitt-768x168.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/DHM-HArch-MfDG41-Bl.-28_Ausschnitt-1536x336.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/DHM-HArch-MfDG41-Bl.-28_Ausschnitt.jpg 1612w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Anmerkung Hermann Weidhaas, Mitglied des Wissenschaftlichen Rates des MfDG, Protokoll der Tagung des Wissenschaftlichen Rates des MfDG, 01.03.1952, DHM-HArch, MfDG\/41, Bl. 28. \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Rahmen eines zweij\u00e4hrigen Grundlagenforschungsprojektes am Deutschen Historischen Museum (DHM), das in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste durchgef\u00fchrt wird, forscht Janine Kersten zur Abteilung Tresorverwaltung im Ministerium der Finanzen der DDR (MdF) und ihren \u00dcbergaben an das MfDG. Insgesamt sind 1.380 Einzelobjekte \u00fcber die Tresorverwaltung in die Sammlungen des Museums gekommen. Zu diesen Objekten z\u00e4hlen Gem\u00e4lde, B\u00fccher, historische Dokumente, Gl\u00e4ser, Grafiken, Porzellan, M\u00fcnzen, Wertpapiere und Schmuck.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tresorverwaltung wurde im M\u00e4rz 1953 auf Beschluss des ZK als selbstst\u00e4ndige Abteilung im MdF gegr\u00fcndet.<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> In einer streng vertraulichen Mitteilung beschreibt sich die Abteilung als \u201ezentrale Verwertungsstelle f\u00fcr alle in der DDR und dem demokratischen Sektor von Gross-Berlin eingezogenen und gepf\u00e4ndeten Wertgegenst\u00e4nde und Kostbarkeiten.\u201c <a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> Einlieferer dieser Objekte waren einziehende Dienststellen der DDR, wie z.B. die Verwaltungsstellen f\u00fcr Staatliches Eigentum, die Volkspolizei, Staatsanwaltschaften und das Amt f\u00fcr Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs sowie pf\u00e4ndende Dienststellen, wie beispielsweise Gerichtsvollzieher.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Auflistung der hier genannten \u201eeinziehenden und pf\u00e4ndenden\u201c Einlieferer sind viele der Institutionen aufgef\u00fchrt, die f\u00fcr die DDR-Provenienzforschung als kritische Provenienzen bezeichnet werden k\u00f6nnen, d.h. dass die an die Tresorverwaltung abgelieferten Objekte unter anderem aus Enteignungen im Zusammenhang mit der Bodenreform (\u201eSchlossbergungen\u201c) in der Sowjetischen Besatzungszone oder auch von aus der DDR Ausgereisten bzw. \u201eRepublikfl\u00fcchtigen\u201c stammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tresorverwaltung \u00fcbernahm au\u00dferdem in den fr\u00fchen 50er-Jahren im Auftrag des ZK, die \u201eVerwertung\u201c von in den Tresoren geschlossenen Berliner Altbanken lagernden Verwahrst\u00fccken, wie z.B. aus der ehemaligen Reichsbank oder der Deutschen Bank. Dies geschah teilweise ohne rechtliche Grundlage und war von daher streng geheim.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten Sammlungsank\u00e4ufe von der Tresorverwaltung t\u00e4tigte das MfDG im Jahr 1954. In den Ankaufsprotokollen werden in der Hauptsache Mei\u00dfner Porzellan, aber auch Gem\u00e4lde und Druckgrafik angef\u00fchrt. Ein weiterer Ankauf kam im September 1955 in Form von Glaswaren hinzu. Diese erworbenen Objekte stammten nachweislich aus den Tresoren geschlossener Berliner Altbanken.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"635\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/DHM-HArch-MfDG_Ro_vorl.-025-Bl.-289_ausschnitt-1024x635.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7343\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/DHM-HArch-MfDG_Ro_vorl.-025-Bl.-289_ausschnitt-1024x635.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/DHM-HArch-MfDG_Ro_vorl.-025-Bl.-289_ausschnitt-300x186.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/DHM-HArch-MfDG_Ro_vorl.-025-Bl.-289_ausschnitt-768x476.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/DHM-HArch-MfDG_Ro_vorl.-025-Bl.-289_ausschnitt-1536x952.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/DHM-HArch-MfDG_Ro_vorl.-025-Bl.-289_ausschnitt.jpg 1872w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>\u00dcbergabe-\u00dcbernahme-Protokolle zwischen dem Ministerium der Finanzen, Abt. Tresorverwaltung und dem Museum f\u00fcr Deutsche Geschichte, Abteilung Sammlung, Sektor Kunst, undat., DHM-HArch, MfDG\/Rot\/vorl. 025, Bl. 289. \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"664\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/G0000219-1024x664.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7344\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/G0000219-1024x664.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/G0000219-300x195.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/G0000219-768x498.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/G0000219-1536x996.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/G0000219-2048x1328.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Kurf\u00fcrst Friedrich Wilhelm auf dem Eis vor K\u00f6nigsberg (ohne Datum). \u00d6l auf Leinwand, 183 x 284 cm. Richard Pfeiffer (1878 \u2013 1962)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das MfDG kaufte jedoch nicht nur museale Gegenst\u00e4nde von der Tresorverwaltung, sondern erhielt auch Objekte als kostenlose \u00dcbergabe. Ein Konvolut von \u00fcber 1.100 historischen Dokumenten wurde bereits 1953 an das Museum \u00fcbergeben. Im Inventarbuch des MfDG sind die Staatlichen Museen zu Berlin (SMB) als Einlieferer genannt. Recherchen ergaben jedoch, dass diese Objekte urspr\u00fcnglich aus der Tresorverwaltung stammen. Die SMB waren nur ein Zwischenlager, bevor die Entscheidung fiel, dass die Handschriften an das MfDG gehen sollten.<a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> Zwei Jahre sp\u00e4ter erhielt das Museum erneut eine kostenlose \u00dcberweisung in Form von 16 Kartenstichen, B\u00fcchern und diversen Waffen.<a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a> Unter welchen Umst\u00e4nden diese Objekte in den Besitz der Tresorverwaltung kamen, war f\u00fcr das Museum von untergeordneter Bedeutung \u2013 der schnelle Sammlungsaufbau stand im Vordergrund. Da die Tresorverwaltung jedoch in den fr\u00fchen 1950er Jahren nachweislich eine zentrale Rolle bei der \u201eVerwertung\u201c von gepf\u00e4ndeten und entzogenem Kulturgut spielte, werden die Objekte mit dieser Provenienz durch die Provenienzforscher*innen des DHM tiefenerforscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Grundlagenforschungsprojekt zur Tresorverwaltung l\u00e4uft noch bis Oktober 2023. Einen ersten Einblick zum aktuellen Stand der Recherchen finden Sie in Janine Kerstens Zwischenbericht <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung\/forschung\/provenienzforschung\/die-abteilung-tresorverwaltung-des-ministeriums-der-finanzen-der-ddr-als-zentrale-verwertungsstelle-von-kunst-und-kulturgut\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> .<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Anlage 15 zum Protokoll Nr. 125 von der Sitzung des ZK der SED vom 13.12.1951, BArch DY 30\/55926, Bl. 118ff.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Vgl. Anlage 15 zum Protokoll Nr. 125 von der Sitzung des ZK der SED vom 13.12.1951, BArch DY 30\/55926, Bl. 118ff.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Entwurf des Statuts des Museums f\u00fcr Deutsche Geschichte vom 25.02.1952, BArch DR3\/4039, Bl. 29f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Vgl. z. B. DHM-HArch, MfDG\/Rot\/vorl. 538; MfDG\/Rot\/vorl. 925 und MfDG\/Abt. Slg.-Fundus\/vorl. 254.1.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Protokoll der Tagung des Wissenschaftlichen Rates des MfDG, 01.03.1952, DHM-HArch, MfDG\/41, Bl. 28.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Vgl. ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Vgl. Abschrift eines Rundschreibens von Hermann Weidhaas an die Landeskommission Th\u00fcringen der Heimat- und Naturfreunde, M\u00e4rz 1952, DHM-HArch, MfDG\/458.1, Bl. 122f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Vgl. Hausmitteilung der Abteilung Tresorverwaltung an den Stellvertreter des Ministers der Finanzen, Martin Schmidt, 6.12.1955, BArch DN 1\/3439.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Vgl. ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Vgl. Vgl. Kachel, Doris: Repr\u00e4sentative Studie zu den \u00dcbergaben staatlicher Institutionen und Organisationen an das Museum f\u00fcr Deutsche Geschichte der DDR, Berlin 2020, S. 32.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> Vgl. DHM-HArch, MfDG\/Abt. Slg.-Fundus\/vorl. 6.2. Die St\u00fccke wurden vom MfDG als \u201eschlecht\u201c bezeichnet und f\u00fcr eine Magazinierung oder Weitergabe vorgesehen.<\/p>\n\n\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div id=\"attachment_7347\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7347\" class=\"wp-image-7347 size-medium\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Janine_Kersten_01-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Janine_Kersten_01-200x300.jpg 200w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Janine_Kersten_01-683x1024.jpg 683w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Janine_Kersten_01-768x1152.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Janine_Kersten_01-1024x1536.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Janine_Kersten_01-1366x2048.jpg 1366w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Janine_Kersten_01-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><p id=\"caption-attachment-7347\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Thomas Bruns<\/p><\/div>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Janine Kersten<\/h4>\n<p><\/p>\n<p style=\"color: #000000; padding: 0px 10px 5px 10px;\">Janine Kersten ist wissenschaftliche Mitarbeiterin f\u00fcr Provenienzforschung am Deutschen Historischen Museum.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Mit vereinten Kr\u00e4ften zum zentralen Geschichtsmuseum der DDR<span><\/h2>\n<p>Das Museum f\u00fcr Deutsche Geschichte (MfDG) wurde offiziell am 18.\/19. 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Sie schaut insbesondere auf die Objekte, die von der Tresorverwaltung im Ministerium der Finanzen der DDR in die Sammlung kamen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":7339,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1187,1983,2453,1460],"class_list":["post-7337","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-inside-dhm","tag-ddr","tag-mfdg","tag-museum-fuer-deutsche-geschichte","tag-provenienzforschung"],"_links":{"self":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7337","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7337"}],"version-history":[{"count":4,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7337\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7349,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7337\/revisions\/7349"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7339"}],"wp:attachment":[{"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7337"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7337"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7337"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}