
{"id":7398,"date":"2023-06-28T12:26:13","date_gmt":"2023-06-28T10:26:13","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=7398"},"modified":"2023-06-28T13:20:03","modified_gmt":"2023-06-28T11:20:03","slug":"wozu-das-denn-gedenkplakette-fuer-gavrilo-princip","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2023\/06\/28\/wozu-das-denn-gedenkplakette-fuer-gavrilo-princip\/","title":{"rendered":"Wozu das denn? Gedenkplakette f\u00fcr Gavrilo Princip"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Wozu das denn? Gedenkplakette f\u00fcr Gavrilo Princip<\/h1>\n\n\n\n<p>Michael Ilg | 28. Juni 2023<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was hat das Deutsche Historische Museum mit der Gedenkplakette an Gavrilo Princip und dem Attentat von Sarajevo zu tun? Dieses von den Nationalsozialisten geraubte Denkmal befand sich als Kriegstroph\u00e4e w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges im Zeughaus in Berlin Unter den Linden bis es 1946 an Jugoslawien zur\u00fcckgegeben wurde. Wie es dazu kam, schildert der Historiker, Michael Ilg, in seinem Beitrag.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Am 28. Juni 1914 erschoss der 19-j\u00e4hrige Gavrilo Princip den \u00f6sterreichischen Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie Herzogin von Hohenberg bei ihrem Besuch in Sarajevo. Dieser Anschlag l\u00f6ste die <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/erster-weltkrieg\/kriegsverlauf\/juli-krise-1914.html\">Julikrise<\/a> aus und f\u00fchrte zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits kurze Zeit danach wurde am Platz des Attentats eine erste Gedenktafel angebracht. Auf dieser stand:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201e28.VI 1914<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Es erlitten an dieser Kreuzung den M\u00e4rtyrertod durch M\u00f6rderhand der Thronerbe Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gattin Herzogin Sophie Hohenberg\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/doc_20230615094405-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7400\" width=\"840\" height=\"558\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/doc_20230615094405-1024x681.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/doc_20230615094405-300x200.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/doc_20230615094405-768x511.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/doc_20230615094405-1536x1021.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/doc_20230615094405.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption>Postkarte, Attentatsort vom 28. Juni 1914, Simon Kattan, Sarajevo, vor 1914, 1917 \u00a9 Michael Ilg, Privatbesitz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Noch w\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs, im Jahr 1916, beauftragte die Stadtverwaltung Sarajevos den ungarischen K\u00fcnstler Jen\u0151 Bory (1879-1959) mit der Gestaltung eines weit sichtbaren Denkmals, das am 28. Juni 1917 er\u00f6ffnet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00fcnstler fertigte eine Doppels\u00e4ule aus Granit mit einem altar\u00e4hnlichen Sockel mit Bronzerelief und Abbildungen des Thronfolgerpaares. Es war durch ein vereinigtes Wappen von \u00d6sterreich-Ungarn gekr\u00f6nt. Das sogenannte \u201eS\u00fchnedenkmal\u201c hatte jedoch nur bis 1918 bestand. Danach wurde es abgebaut. Die Bronzeapplikationen befinden sich heute in der Kunstgalerie von Bosnien-Herzegowina sowie im Museum der Stadt Sarajevo. Die steinernen \u00dcberreste des Denkmals wurden einem Steinmetz \u00fcbergeben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"781\" height=\"1024\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/SarajewoVS-781x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7401\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/SarajewoVS-781x1024.jpg 781w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/SarajewoVS-229x300.jpg 229w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/SarajewoVS-768x1007.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/SarajewoVS-1171x1536.jpg 1171w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/SarajewoVS-1561x2048.jpg 1561w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/SarajewoVS.jpg 1944w\" sizes=\"auto, (max-width: 781px) 100vw, 781px\" \/><figcaption>Fotografie des Pressebureaus des k. u k. Kriegsministeriums von 1917 \u201eDas S\u00fchnedenkmal in Sarajevo zur Erinnerung an die Ermordung des Erzherzog Thronfolgers von \u00d6sterreich-Ungarn \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Durch den verlorenen Weltkrieg h\u00f6rte \u00d6sterreich-Ungarn auf zu existieren. Bosnien-Herzegowina wurde Teil des neugegr\u00fcndeten K\u00f6nigreichs der Serben, Kroaten und Slowenen, ab 1929 K\u00f6nigreich Jugoslawien. Die Umgestaltung des Platzes begann mit der Umbenennung der Lateinerbr\u00fccke in Sarajevo. Diese wurde umgetauft in Princip-Br\u00fccke und erhielt erst 1992 wieder ihren urspr\u00fcnglichen Namen zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Gavrilo Princip, der im neuentstandenen ersten Staat der S\u00fcdslawen als Freiheitsk\u00e4mpfer verehrt wurde, erhielt eine Gedenktafel zu seinen Ehren, die am 2. Februar 1930 anl\u00e4sslich des 15. Todestages der Attent\u00e4ter Danilo Ili\u0107, Mi\u0161ko Jovanovi\u0107 und Veljko \u010cubrilovi\u0107 eingeweiht wurde. Sie waren Mitorganisatoren und Komplizen des Attentats.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;In serbokroatischer Sprache stand geschrieben:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eAn diesem historischen Ort hat Gavrilo Princip die Freiheit am 15\/28 Vivodan gebracht.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Ermordung Franz Ferdinands und seiner Ehefrau geschah nicht durch Zufall am 28. Juni. Der sogenannte \u201e<em>Vidovdan<\/em>\u201c (St. Veits-Tag) erinnert an die Schlacht auf dem Amselfeld 1389. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Gedenktag durch die Serbisch-orthodoxe Kirche institutionalisiert und feierlich begangen. Der Tag repr\u00e4sentiert den serbischen Freiheitskampf gegen die osmanische Unterdr\u00fcckung. \u00a0Gavrilo Princip und seine Mitstreiter w\u00e4hlten dieses Datum bewusst als Tag f\u00fcr die Befreiung von \u00d6sterreich-Ungarn.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 6. April 1941 erfolgte der Angriff der Achsenm\u00e4chte auf Jugoslawien ohne Kriegserkl\u00e4rung und, nach der bedingungslosen Kapitulation des K\u00f6nigreichs wurde es unter den beteiligten Kriegsparteien aufgeteilt. Mit dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Sarajevo wurde die Erinnerungstafel unter dem Kommando des Leutnant Mittelmann am 17. April 1941 durch sogenannte \u201eVolksdeutsche\u201c entfernt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"684\" height=\"1024\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/h_02475525-684x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7402\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/h_02475525-684x1024.jpg 684w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/h_02475525-200x300.jpg 200w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/h_02475525-768x1150.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/h_02475525-1026x1536.jpg 1026w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/h_02475525-1367x2048.jpg 1367w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/h_02475525-scaled.jpg 1709w\" sizes=\"auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px\" \/><figcaption>Sarajevotafel als Kriegstroph\u00e4e ausgestellt zwischen erbeuteten Fahnen im Zeughaus, Unter den Linden, Berlin, Deutsches Reich 1941 \u00a9 United Archives \/ Pincornelly<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das Ereignis wurde medial in Szene gesetzt und propagandistisch verwertet. Die Prozedur wurde nicht nur durch einen Fotografen der Firma Heinrich Hoffmann, dem Leibfotografen Adolf Hitlers, begleitet, sondern auch in der deutschen Wochenschau ausf\u00fchrlich thematisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVolksdeutsche\u201c aus Bosnien-Herzegowina \u00fcbergaben die Plakette an die Wehrmacht als Geschenk an Hitler. Diese wurde ihm drei Tage sp\u00e4ter zu seinem Geburtstag im F\u00fchrerhauptquartier Ost \u00fcbergeben. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs wurde sie auf Befehl Hitlers als Kriegstroph\u00e4e im Berliner Zeughaus ausgestellt.&nbsp;&nbsp; &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Nachkriegszeit gilt die Erinnerungsplakette in der \u00d6ffentlichkeit als bis heute verschollen. Die \u00f6sterreichische Zeitung \u201eDer Standard\u201c postulierte 2013:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eHitler lie\u00df die Gedenktafel als Kriegstroph\u00e4e im Berliner Zeughaus (heute Deutsches Historisches Museum Berlin) ausstellen, das durch die Bombardierung der Alliierten schwer besch\u00e4digt wurde. Von da verschwindet jede Spur.\u201c<\/em><sup>1<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist nicht der Fall. Die Marmortafel wurde bereits am 6. November 1946 einem Vertreter der Jugoslawischen Milit\u00e4rkommission \u00fcbergeben. Die Abwicklungsstelle Zeughaus bzw. die ehemalige Direktion des ehemaligen Zeughauses erhielt in der unmittelbaren Nachkriegszeit den Auftrag, geraubte Kriegsbeute, welche sich noch in ihren Sammlungen befindet, an die zust\u00e4ndigen Stellen zu \u00fcbergeben. Den Empfang der Gedenkplakette best\u00e4tigte Java Av\u0161i\u0107, der Chef der Jugoslawischen Milit\u00e4rkommission am 11. November 1946.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"713\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/HArch_Z993_1_25-1024x713.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7399\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/HArch_Z993_1_25-1024x713.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/HArch_Z993_1_25-300x209.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/HArch_Z993_1_25-768x535.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/HArch_Z993_1_25-1536x1070.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/HArch_Z993_1_25.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>R\u00fcckgabebest\u00e4tigung der Gedenkpalette an die Jugoslawische Milit\u00e4rkommission, 6.11.1946 \u00a9 DHM, HArch Rep. Z\/993\/1\/25<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach ihrer R\u00fcckgabe an den jugoslawischen Staat h\u00e4tte die Marmortafel wieder an ihren urspr\u00fcnglichen Anbringungsort in Sarajevo verbracht werden k\u00f6nnen. Jedoch passte das in der Inschrift vermittelte Geschichtsbild des ersten Jugoslawiens nicht mehr in das Bild des sozialistischen Jugoslawiens. Schon 1945 sowie 1952 wurde erneut eine neue Gedenkplakette mit \u00fcberarbeiteter Inschrift an den Platz des damaligen Attentats angebracht. Auch sie sollte nicht die Letzte sein und wurde mit dem Beginn der Belagerung Sarajevos 1992 entfernt und 2002 durch eine weitere Tafel mit neutraler Inschrift ersetzt. Der Verbleib der Gedenkplakette von 1930 nach ihrer R\u00fcckgabe 1946 bleibt bis zum jetzigen Zeitpunkt ungekl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><sup>1<\/sup> <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/1385169347506\/des-fuehrers-epochale-rache\">https:\/\/www.derstandard.at\/story\/1385169347506\/des-fuehrers-epochale-rache<\/a> (letzter Zugriff: 14.06.2023)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n<p><\/p>\n<table style=\"height: 291px;\" width=\"840\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<p style=\"text-align: center;\">\n<\/p><\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Michael Ilg<\/h4>\n<p>Michael Ilg war wissenschaftlicher Volont\u00e4r im Bereich Ausstellungen am Deutschen Historischen Museum. Er studierte Geschichte mit den Schwerpunkten S\u00fcdosteurop\u00e4ische Geschichte und J\u00fcdische Geschichte an den Universit\u00e4ten Augsburg, Prag und Pozna\u0144.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Wozu das denn? Gedenkplakette f\u00fcr Gavrilo Princip<span><\/h2>\n<p>Was hat das Deutsche Historische Museum mit der Gedenkplakette an Gavrilo Princip und dem Attentat von Sarajevo zu tun? Dieses von den Nationalsozialisten geraubte Denkmal befand sich als Kriegstroph\u00e4e w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges im Zeughaus in Berlin Unter den Linden bis es 1946 an Jugoslawien zur\u00fcckgegeben wurde. 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