
{"id":7764,"date":"2023-10-12T09:27:01","date_gmt":"2023-10-12T07:27:01","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=7764"},"modified":"2023-10-17T14:12:25","modified_gmt":"2023-10-17T12:12:25","slug":"wozu-das-denn-ein-harmonium-fuer-wolf-biermann","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2023\/10\/12\/wozu-das-denn-ein-harmonium-fuer-wolf-biermann\/","title":{"rendered":"Wozu das denn? Ein Harmonium f\u00fcr Wolf Biermann"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Wozu das denn? Ein Harmonium f\u00fcr Wolf Biermann<\/h1>\n\n\n\n<p>Verena G\u00fcnther und Sarah Sporys | 12. Oktober 2023<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am 13. November 1976 trat der Liedermacher Wolf Biermann vor \u00fcber 8.000 Menschen in der ausverkauften Sporthalle in K\u00f6ln auf die B\u00fchne. Nach 11 Jahren Auftrittsverbot in der DDR spielte er sein erstes \u201erichtiges\u201c Konzert \u2013 mit weitreichenden Folgen. Auf der B\u00fchne stand ein Harmonium. Dieses Instrument begr\u00fc\u00dft die Besuchenden im Prolog der Ausstellung <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/wolf-biermann-ein-lyriker-und-liedermacher-in-deutschland\/\">\u201eWolf Biermann. Ein Lyriker und Liedermacher in Deutschland\u201c<\/a> und ist f\u00fcr Gro\u00df und Klein ein Blickfang. Auf die interessante Geschichte des Instruments und seine Bedeutung bei der Ausarbeitung von Angeboten f\u00fcr Kinder blicken Verena G\u00fcnther und Dr. Sarah Sporys aus dem Fachbereich Bildung und Vermittlung des Deutschen Historischen Museums.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/WB-0052_C_Barbara-Klemm-1024x769.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7773\" width=\"840\" height=\"630\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/WB-0052_C_Barbara-Klemm-1024x769.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/WB-0052_C_Barbara-Klemm-300x225.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/WB-0052_C_Barbara-Klemm-768x577.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/WB-0052_C_Barbara-Klemm-1536x1154.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/WB-0052_C_Barbara-Klemm-2048x1539.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption>Wolf Biermann beim Konzert in K\u00f6ln 1976, Foto: Barbara Klemm\/Frankfurter Allgemeine Zeitung \u00a9 Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt\/Main. Alle Rechte vorbehalten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Konzert am 13. November 1976 hatte die Gewerkschaft <em>IG Metall<\/em> Wolf Biermann nach K\u00f6ln eingeladen. Der in Hamburg geborene K\u00fcnstler lebte seit 1953 in der DDR, wo ihm die Regierung ab 1965 Auftritte und Ver\u00f6ffentlichungen verbot, ihm dann aber 1976 die Erlaubnis zur Ausreise f\u00fcr Auftritte in der Bundesrepublik erteilte. Biermann konnte endlich wieder Konzerte geben und beschreibt dieses Ereignis mit folgenden Worten <em>\u201eMan hat mich so viele Jahre gebeten, nicht zu singen, dass man mich nun wieder bitten muss, mit dem Singen aufzuh\u00f6ren\u201d<sup>1<\/sup>.<\/em> Das Konzert in K\u00f6ln dauerte mehr als vier Stunden. Biermann spielte viele seiner bekanntesten Lieder, wie \u201eErmutigung\u201c, aber auch Neue, wie das so genannte \u201eKunze-Lied\u201c, mit dem er seine Solidarit\u00e4t gegen\u00fcber dem Schriftsteller Reiner Kunze ausdr\u00fcckte.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Gl\u00fccksmoment f\u00fcr den K\u00fcnstler hatte weitreichende Folgen: Am 16. November 1976, noch w\u00e4hrend seiner Tournee durch die Bundesrepublik, erfuhr Wolf Biermann von seiner Ausb\u00fcrgerung. Er setzte seine Tournee fort, blieb in der Bundesrepublik und zog wieder in seine Geburtsstadt Hamburg. Die Ausb\u00fcrgerung und vor allem seine ersten Jahre nahm Wolf Biermann als ein Exil war.<sup>2<\/sup> Gegen den Entzug der DDR-Staatsb\u00fcrgerschaft und die Weigerung der Staatsf\u00fchrung, ihn wieder einreisen zu lassen, protestierten in einem Brief \u00fcber 200 DDR-B\u00fcrger*innen \u2013 unter ihnen viele Intellektuelle und Kunstschaffende.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Petition-751x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7774\" width=\"563\" height=\"768\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Petition-751x1024.jpg 751w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Petition-220x300.jpg 220w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Petition-768x1047.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Petition-1127x1536.jpg 1127w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Petition-1503x2048.jpg 1503w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Petition-scaled.jpg 1878w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><figcaption>Die Petition nach Wolf Biermanns Ausb\u00fcrgerung 1976 \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Doch nicht nur \u00fcber das Konzert, sondern auch \u00fcber das Harmonium lassen sich spannende Geschichten erz\u00e4hlen. Beschafft wurde es von Carsten Kr\u00fcger, Filmemacher und Freund von Wolf Biermann. Der hatte es von einer Kirchengemeinde in West-Berlin f\u00fcr etwa 300 Mark erworben und zu allen Orten der Tournee transportiert \u2013 auf dem Dach seines Volvo Kombi. Allerdings war Wolf Biermann zuerst \u00fcberhaupt nicht begeistert von diesem Harmonium. Kr\u00fcger berichtet r\u00fcckblickend, Biermann h\u00e4tte sich erst an das neue Harmonium gew\u00f6hnen m\u00fcssen und dar\u00fcber geklagt, dass es sich anders spiele als sein Eigenes. Letzteres stand in seiner Wohnung in der Chausseestra\u00dfe 131 in Ost-Berlin, wo er im privaten Wohnzimmer bis zur Ausb\u00fcrgerung Konzerte gab und Aufnahmen machte.<sup>3<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Das Harmonium des K\u00f6lner Konzerts ist ein Blickfang im Prolog der Ausstellung und verweist auf zentrale Themen, Personen und Momente in Biermanns Leben. Dieses Instrument, das in den 1960er Jahren gebaut wurde, wirft Fragen auf: Was ist das f\u00fcr ein Instrument und wie klingt es? Ist es ein Klavier oder eine Orgel? Wie spielt man es? Besonders bei Kindern st\u00f6\u00dft das Harmonium auf gro\u00dfes Interesse und war daher ein zentrales Element bei der Konzeption des Vermittlungsangebots f\u00fcr Kinder.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"678\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kinderheft_Maria-1024x678.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7775\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kinderheft_Maria-1024x678.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kinderheft_Maria-300x199.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kinderheft_Maria-768x509.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kinderheft_Maria-1536x1017.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kinderheft_Maria-2048x1356.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Kinderheft zur Ausstellung &#8222;Wolf Biermann. Ein Lyriker und Liedermacher in Deutschland&#8220; \u00a9 DHM\/ Altnau<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Ausstellung wurde ein eigenes Signet konzipiert: Ein Wolf-Symbol findet sich an ausgew\u00e4hlten Objekttexten. Es leitet zu <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/veranstaltung\/kinderfuehrung-warte-nicht-mit-deinem-mut\/#2023-10-22T14:00:00+02:00\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.dhm.de\/veranstaltung\/kinderfuehrung-warte-nicht-mit-deinem-mut\/#2023-10-22T14:00:00+02:00\">Mitmach-Stationen<\/a> und ist auch in unserem Ausstellungsheft f\u00fcr Kinder zu sehen. Das Heft regt junge Besucher*innen dazu an, sich intensiv mit den Objekten auseinanderzusetzen und diese zu erforschen. Die interaktiven Stationen wiederum er\u00f6ffnen Kreativr\u00e4ume zur Auseinandersetzung mit zentralen Themen der Ausstellung. Im Mittelpunkt steht dabei, spielerisch Wissen zu Wolf Biermanns Leben und der deutsch-deutschen Geschichte zu erwerben<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr beide Formate war das Harmonium auf unterschiedliche Weise von Bedeutung. Im Ausstellungsheft werden Kinder mit einer assoziativen Aufgabe zum Harmonium angeregt, Begriffe mit dem Instrument zu verbinden. Diese Herangehensweise bietet Ankn\u00fcpfungspunkte an die Erfahrungen und das Wissen der jungen Zielgruppe und ist Ausgangspunkt der Auseinandersetzung mit der Musik von Wolf Biermann. Unsere Intention ist es zu vermitteln, dass das Harmonium zwar \u00e4hnlich wie ein Klavier aussieht, aber eher wie ein Akkordeon klingt und funktioniert. Ankn\u00fcpfend an das Instrument m\u00f6chten wir, dass Kinder an einer interaktiven Station erforschen, welche Lieder Biermann schrieb und sang. An einer Magnetwand ist unser Ansatz zur Besch\u00e4ftigung mit Biermanns Sprache anzuregen, indem Kinder Ausschnitte aus seinen Liedern neu kombinieren und so eigene Songtexte kreieren. Das Harmonium war au\u00dferdem eines der Objekte, welches das Brettspiel \u201eS\u00fc\u00dfes Leben \u2013 Saures Leben\u201c inspiriert hat. Es l\u00e4dt dazu ein, den Lebensweg Wolf Biermanns nachzugehen und \u00fcber Ereignisfelder, eines davon zum K\u00f6lner Konzert und seinen Folgen, die wichtigsten Stationen seines Lebens kennenzulernen. Durch die Spielstationen wird deutlich, dass seine Biografie eng mit der Geschichte der zwei deutschen Staaten verwoben ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"662\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Liedtext-Station_Maria_kleiner-fuer-Web.jpg\" alt=\"\" data-id=\"7776\" data-full-url=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Liedtext-Station_Maria_kleiner-fuer-Web.jpg\" data-link=\"\/blog\/?attachment_id=7776\" class=\"wp-image-7776\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Liedtext-Station_Maria_kleiner-fuer-Web.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Liedtext-Station_Maria_kleiner-fuer-Web-300x199.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Liedtext-Station_Maria_kleiner-fuer-Web-768x508.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"662\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Spiel_Maria_Kleiner-fuer-Web.jpg\" alt=\"\" data-id=\"7777\" data-full-url=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Spiel_Maria_Kleiner-fuer-Web.jpg\" data-link=\"\/blog\/?attachment_id=7777\" class=\"wp-image-7777\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Spiel_Maria_Kleiner-fuer-Web.jpg 1000w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Spiel_Maria_Kleiner-fuer-Web-300x199.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Spiel_Maria_Kleiner-fuer-Web-768x508.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><figcaption class=\"blocks-gallery-caption\">Zwei interaktive Stationen in der Ausstellung &#8222;Wolf Biermann. Ein Lyriker und Liedermacher in Deutschland&#8220; \u00a9 DHM\/Altnau<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die jungen Besuchenden erarbeiten sich im Spiel auch Wissen dar\u00fcber, wie Wolf Biermann in Konflikt mit der Regierung der DDR geriet, ihm Berufsverbot erteilt und er ausgeb\u00fcrgert wurde. Der Gefahr einer Ausb\u00fcrgerung oder Inhaftierung in der DDR war sich Wolf Biermann durchaus bewusst. Daher w\u00e4hlte er aus, welche Lieder er am 13. November 1976 in K\u00f6ln spielen w\u00fcrde und welche nicht. Seine Kritik an der DDR wollte er \u201esolidarisch\u201c vortragen, um keinen Vorwand f\u00fcr Repressionen zu bieten.<sup>4<\/sup> So beschreibt er selbst: \u201eIch wollte ja nicht nur zur\u00fcck, sondern auch so zur\u00fcck, dass ich nicht an der Grenze einkassiert und gleich in einem noch tieferen Loch lande als vor der Tournee\u201c<sup>5<\/sup>. Diese Vorsicht war vergeblich. Die M\u00f6glichkeit einer Ausb\u00fcrgerung wurde bereits seit l\u00e4ngerem in den h\u00f6chsten Regierungskreisen erwogen \u2013 die Entscheidung war Chefsache.<sup>6<\/sup> Erich Mielke, Minister f\u00fcr Staatssicherheit, berichtete in einem handschriftlichen Vermerk \u00fcber das K\u00f6lner Konzert und beklagte, dass Biermann gegen die DDR hetzte und das Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit negativ darstellte. In der Politb\u00fcrositzung am 16. November wurde dann von Erich Honecker als Berichterstatter der Beschluss festgehalten, dass Biermann die Staatsb\u00fcrgerschaft der DDR aberkannt werden soll und dies am 16. November abends verk\u00fcndet werden soll.<sup>7<\/sup> So erfuhren Wolf Biermann und die \u00d6ffentlichkeit aus den Nachrichten, dass ihm die Staatsb\u00fcrgerschaft der DDR entzogen worden war und er nicht wie geplant in die DDR zur\u00fcckkehren konnte. Er musste widerwillig in der Bundesrepublik bleiben. Das Harmonium, das ihn auf der Konzertreise begleitete, wollte er danach nicht mehr haben. Carsten Kr\u00fcger transportierte es 1976 zur\u00fcck nach West-Berlin, wo es in dessen Wohnung stand, bis es die <em>Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur<\/em> erwarb und 2023 dem <em>DHM<\/em> f\u00fcr die Ausstellung zur Verf\u00fcgung stellte. So kam das Instrument zu seiner historischen Bedeutung und wurde zu einem anschaulich erz\u00e4hlbaren St\u00fcck Zeitgeschichte.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><sup>1<\/sup>  Zitiert nach: WDR. 13.11.2016. <em>13. November 1976 &#8211; Konzert von Wolf Biermann in K\u00f6ln<\/em>, Link: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/stichtag\/stichtag-wolf-biermann-konzert-koeln-100.html\">https:\/\/www1.wdr.de\/stichtag\/stichtag-wolf-biermann-konzert-koeln-100.html<\/a> (zuletzt abgerufen 04.09.2023).<\/p>\n\n\n\n<p><sup>2<\/sup> Vgl. Holger B\u00f6ning. 2023. <em>Wolf Biermann in der Bundesrepublik: Wirken, Rolle und Selbstverst\u00e4ndnis<\/em>. In: Dorlis Blume, Monika Boll, Raphael Gro\u00df, <em>Wolf Biermann. Ein Lyriker und Liedermacher in Deutschland<\/em>. Berlin: Ch.Links Verlag, S. 138.<\/p>\n\n\n\n<p><sup>3<\/sup> Interview der Autorin Verena G\u00fcnther mit Carsten Kr\u00fcger am 31.08.2023.<\/p>\n\n\n\n<p><sup>4<\/sup> Wolf Biermann. 2016. <em>Warte nicht auf bessre Zeiten! Die Autobiographie<\/em>. Berlin: Propyl\u00e4en Verlag, S. 329. <\/p>\n\n\n\n<p><sup>5<\/sup> Ibid.<\/p>\n\n\n\n<p><sup>6 <\/sup>Vgl. Heribert Schwan. 2001. <em>Ausb\u00fcrgerung<\/em>, in: Fritz Pleitgen (Hg.). <em>Die Ausb\u00fcrgerung. Anfang vom Ende der DDR<\/em>, Berlin: Ullstein Verlag, S. 259-281.<\/p>\n\n\n\n<p> <sup>7 <\/sup>Vgl. Frankfurter Rundschau. 1.2.2019. <em>Falsches Lob des Kommunismus<\/em>. Link: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/falsches-kommunismus-1-11652351.html\">https:\/\/www.fr.de\/politik\/falsches-kommunismus-1-11652351.html<\/a> (Zuletzt abgerufen am 9.10.2023).<\/p>\n\n\n<table style=\"height: 291px;\" border=\"0\" width=\"840\">\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7783 size-medium\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Sarah_Sporys_01-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Sarah_Sporys_01-200x300.jpg 200w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Sarah_Sporys_01-683x1024.jpg 683w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Sarah_Sporys_01-768x1151.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Sarah_Sporys_01-1025x1536.jpg 1025w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Sarah_Sporys_01-1366x2048.jpg 1366w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Sarah_Sporys_01-scaled.jpg 1708w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Dr. Sarah Sporys<\/h4>\n<p style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Dr. Sarah Sporys ist Referentin im Fachbereich Bildung und Vermittlung des Deutschen Historischen Museums.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<table style=\"height: 291px;\" border=\"0\" width=\"840\">\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7784 size-medium\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Verena_Gu\u0308nther__01-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Verena_Gu\u0308nther__01-200x300.jpg 200w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Verena_Gu\u0308nther__01-683x1024.jpg 683w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Verena_Gu\u0308nther__01-768x1151.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Verena_Gu\u0308nther__01-1025x1536.jpg 1025w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Verena_Gu\u0308nther__01-1366x2048.jpg 1366w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Verena_Gu\u0308nther__01-scaled.jpg 1708w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Verena G\u00fcnther<\/h4>\n<p style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Verena G\u00fcnther ist Referentin im Fachbereich Bildung und Vermittlung des Deutschen Historischen Museums.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Wozu das denn? 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