
{"id":8449,"date":"2024-03-13T10:11:43","date_gmt":"2024-03-13T09:11:43","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=8449"},"modified":"2024-05-15T17:23:55","modified_gmt":"2024-05-15T15:23:55","slug":"aus-naturmaterialien-geld-machen-porzellan-notgeld-aus-sachsen","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2024\/03\/13\/aus-naturmaterialien-geld-machen-porzellan-notgeld-aus-sachsen\/","title":{"rendered":"Aus Naturmaterialien Geld machen \u2013 Porzellan-Notgeld"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Aus Naturmaterialien Geld machen \u2013 Porzellan-Notgeld<\/h1>\n\n\n\n<p>Lili Reyels | 13. M\u00e4rz 2024<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Blick in die <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/sammlung\/unsere-sammlung\/\">Sammlungen<\/a> des Deutschen Historischen Museums zeigt die gro\u00dfe Vielfalt an Objekten, die im Bezug zu verschiedenen Epochen und Themen deutscher Geschichte stehen. Sie erz\u00e4hlen Geschichten von zur\u00fcckliegenden oder aktuellen Lebenswelten, von ber\u00fchmten und eher unbekannten Personen und Ereignissen. In unserer neuen Blogserie <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/blog\/tag\/umweltsammeln-de\/\">#Umweltsammeln<\/a> stellen wir die Vielfalt unserer Sammlungsobjekte zum Themenfeld \u201eUmwelt\u201c vor. Dabei er\u00f6ffnen \u00fcberraschende Fragestellungen der Sammlungsleiter*innen neue Perspektiven auf historische Objekte und oftmals erstaunliche Parallelen zu heutigen Fragestellungen.  <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Naturmaterialien wie Ton wurden in Krisenzeiten nicht nur f\u00fcr die \u00fcblichen Zwecke, also z.B. zur Herstellung von Gef\u00e4\u00dfen genutzt, sondern mit Erfindungsreichtum auch auf andere Weise verwandt. Zeugnisse dieser anderen Art der Verwendung befinden sich in der Finanz- und wirtschaftsgeschichtlichen Sammlung des Museums, wie die Sammlungsleiterin Dr. Lili Reyels berichtet.   <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Ausbruch des <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/erster-weltkrieg\">Ersten Weltkrieges<\/a> kam es zu einer Knappheit an Bargeld, weil die Bev\u00f6lkerung das edelmetallhaltige Kleingeld hortete. Durch die steigende Inflation hatte das Geld seinen Wert verloren, bald war das Silber in einem Markst\u00fcck mehr wert als die Mark, zu der es gepr\u00e4gt war. Die Reichsbank setzte deshalb ab August 1914 Darlehnskassenscheine und M\u00fcnzen aus Zink und Eisen in den Umlauf, dennoch ging den Deutschen das Kleingeld aus. Selbst die Auszahlung der L\u00f6hne geriet in Gefahr. Der Reichsfinanzminister genehmigte schlie\u00dflich Ende 1916 die Herstellung lokaler Zahlungsmittel durch Kommunen und gr\u00f6\u00dfere Betriebe. Gegen Ende des Krieges stieg der Bedarf an Kleingeld noch einmal sprunghaft an. Metalle wie Kupfer oder Nickel wurden f\u00fcr die R\u00fcstungsindustrie gebraucht. So kam die Idee auf, nicht nur aus Papier, sondern sogar aus dem Naturmaterial Ton Notgeld herzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als historische Ankn\u00fcpfungspunkte dienten unter anderem die zahlreichen Medaillen aus Porzellan, die auf dem Vorbild der Medaille aus Metall fu\u00dften. Die Idee wurde 1917 erstmals umgesetzt: Es entstand die erste keramische Kleingeldersatzmarke in Deutschland zu 10 Pfennig von der Porzellanfabrik Philipp Rosenthal &amp; Co. in Selb (Nordbayern). <\/p>\n\n\n\n<p>Ihr folgte unter anderem die Porzellanfabrik Pfeffer in der Stadt Gotha, die aus dem sogenannten Pfeffer-Porzellan st\u00e4dtisches Notgeld herstellte. Material und Pr\u00e4getechnik waren dazu jedoch ungeeignet, die Produktion wurde schlie\u00dflich eingestellt. Die Stadt Gotha lie\u00df an ihrer Stelle 1921 in der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Mei\u00dfen neue M\u00fcnzen herstellen. Die Gothaer \u201eQuarzm\u00fcnze\u201c im Wert von 50 Pfennig befindet sich in der Sammlung des Deutschen Historischen Museums.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"625\" height=\"459\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/N0007744_Bild.1_Bild-1_kleiner-fuer-Web-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8474\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/N0007744_Bild.1_Bild-1_kleiner-fuer-Web-edited.jpg 625w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/N0007744_Bild.1_Bild-1_kleiner-fuer-Web-edited-300x220.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Porzellan-Notm\u00fcnze (Quarz) der Stadt Gotha im Wert von 50 Pfennig, Gotha 1920, Porzellan, gegossen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von den in der Folge entwickelten verschiedenen M\u00fcnzen aus Feinsteinzeug und Biskuitporzellan erlangte das Notgeld aus Mei\u00dfen besonders gro\u00dfe Bekanntheit. Aus Sachsen wurden f\u00fcr viele St\u00e4dte und Gemeinden in Deutschland Notgeldm\u00fcnzen aus \u201eB\u00f6ttgersteinzeug\u201c gepr\u00e4gt. Der M\u00fcnzgraveur und Medailleur an der s\u00e4chsischen Staatsm\u00fcnze in Muldenh\u00fctten Friedrich Wilhelm H\u00f6rnlein schnitt die Stahlstempel zur M\u00fcnzherstellung nach Entw\u00fcrfen, die vor allem Emil Paul B\u00f6rner, Bildhauer und Maler aus Mei\u00dfen, kreiert hatte.<br><br>Steinzeug ist eine gebrannte keramische Masse. Damit der Scherben Steinzeugqualit\u00e4t bekommt, muss die keramische Masse in der Regel bei Temperaturen zwischen 1.200 \u00b0C und 1.300 \u00b0C gebrannt werden. Sachsen steht besonders in der Tradition der Porzellan- und Steinzeugherstellung und kn\u00fcpft damit quasi bei der Notgeldherstellung an: 1706 war das \u201eB\u00f6ttger-Steinzeug\u201c durch Johann Friedrich B\u00f6ttger, einem Apotheker und fr\u00fcheren Alchimisten, und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, einem Naturforscher und Leiter der s\u00e4chsischen kurf\u00fcrstlichen Laboratorien, entwickelt worden. Bei dem Feinsteinzeug handelte es sich um \u201erothes Porcelain\u201c \u2013 das h\u00f6fische B\u00f6ttgersteinzeug wurde einige wenige Jahre produziert und verwendete eine Mischung aus Rohstoffen aus der Umgebung Dresdens wie Ton, roter Bolus und Eisenoxid. August der Starke hatte durch ein Dekret bestimmt, das alles aus heimischen Rohstoffen zu sein hatte \u2013 ein fr\u00fches Beispiel von Nachhaltigkeit und Regionalit\u00e4t.<br><br>Auch das Porzellan-Notgeld des fr\u00fchen 20. Jahrhunderts aus Mei\u00dfen wurde laut Verordnung des S\u00e4chsischen Finanzministeriums aus dieser urspr\u00fcnglichen Zusammensetzung des fr\u00fchen 18. Jahrhunderts hergestellt. Das Material bot viele Vorteile f\u00fcr den Umlauf als W\u00e4hrung: Es war gegen Wasser unempfindlich und wurde nicht schnell schmutzig, au\u00dferdem besa\u00df es eine hohe Bruchfestigkeit. Durch die leichte, sch\u00fcsselartige Vertiefung in der Mitte der M\u00fcnzen befand sich der Hauptteil der Masse am Rand und stabilisierte sie; gleichwertige M\u00fcnzen konnten so aufeinandergelegt und in Rollen f\u00fcr den Transport verpackt werden.<br><br>1919 hatte die Staatliche Porzellanmanufaktur Mei\u00dfen in Sachsen begonnen, die Probemodelle der M\u00fcnzen zu entwerfen, zu pr\u00e4gen und in separaten Brenn\u00f6fen zu brennen. Der Direktor der Manufaktur, Max Adolf Pfeiffer, hatte damit Pl\u00e4ne im gro\u00dfen Stil, denn das Finanzministerium des Deutschen Reiches hatte in Erw\u00e4gung gezogen, fl\u00e4chendeckend staatliches keramisches Notgeld herauszugeben. Eine heftige Diskussion \u00fcber die Vor- und Nachteile des roten Feinsteinzeugs entbrannte, die letztendlich gegen die Einf\u00fchrung von Keramikgeld als Reichsgeld entschieden wurde. Daher haben die Probem\u00fcnzen aus dem Jahr 1920 vor allem Sammlerwert \u2013 sie wurden bereits kurz nach Erscheinen in entsprechenden Kreisen hoch gehandelt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"568\" height=\"399\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/N0007811_Bild.2_kleiner-fuer-Web-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8472\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/N0007811_Bild.2_kleiner-fuer-Web-edited.jpg 568w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/N0007811_Bild.2_kleiner-fuer-Web-edited-300x211.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 568px) 100vw, 568px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Porzellan-Notm\u00fcnze (B\u00f6ttgersteinzeug) aus Sachsen im Wert von 50 Pfennig, Staatliche Porzellanmanufaktur Mei\u00dfen, Pr\u00e4gung, 1920<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Dennoch entschloss sich der Staat Sachsen 1921 als erstes Land, das sogenannte Sachsengeld \u2013 die Probest\u00fccke der Mei\u00dfner Manufaktur \u2013 als offizielles Porzellan-Notgeld in Umlauf zu bringen. Bis zu einem Gesamtwert von 5 Millionen Mark wurden die Geldersatzzeichen aus braunem B\u00f6ttgersteinzeug von der staatlichen Finanzhauptkasse ausgegeben, zum Nennwert von 20 Pfennig, 50 Pfennig, einer Mark und zwei Mark.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"690\" height=\"517\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Muenzen-gesamt_2_Bild.3_kleiner-fuer-Web-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8471\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Muenzen-gesamt_2_Bild.3_kleiner-fuer-Web-edited.jpg 690w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Muenzen-gesamt_2_Bild.3_kleiner-fuer-Web-edited-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 690px) 100vw, 690px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Porzellan-Notm\u00fcnzen aus Sachsen, Staatliche Porzellanmanufaktur Mei\u00dfen 1921, B\u00f6ttgersteinzeug, gepr\u00e4gt<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Hergestellt wurden auch M\u00fcnzen zu f\u00fcnf, zehn und 20 Mark. Die Manufaktur Mei\u00dfen arbeitete zwar direkt im Auftrag des S\u00e4chsischen Staates, galt aber nicht als Pr\u00e4gest\u00e4tte in Sachsen. Als Geldersatz waren schlie\u00dflich mit Genehmigung aus Berlin nur die St\u00fccke mit der Jahreszahl 1921 zugelassen, ausschlie\u00dflich aus diesem Jahr war eine Ausgabe der M\u00fcnzen g\u00fcltig.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"667\" height=\"500\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Muenzen-gesamt_1_Bild.4_kleiner-fuer-Web-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8470\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Muenzen-gesamt_1_Bild.4_kleiner-fuer-Web-edited.jpg 667w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Muenzen-gesamt_1_Bild.4_kleiner-fuer-Web-edited-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 667px) 100vw, 667px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Porzellan-Notm\u00fcnzen aus Sachsen, Staatliche Porzellanmanufaktur Mei\u00dfen, 1921, B\u00f6ttgersteinzeug, gepr\u00e4gt<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Das auf den St\u00fccken zu f\u00fcnf, zehn und 20 Mark aufgebrachte Golddekor sollte an die fr\u00fchere Reichsgoldw\u00e4hrung erinnern; diese Nennwerte waren vor dem Ersten Weltkrieg als Goldst\u00fccke im Umlauf. Die Farben wurden nach der Bemalung noch zus\u00e4tzlich eingebrannt.<sup> <\/sup>Neben der obligatorischen Wert-, Jahres- und Herkunftsangabe mit typischen Motiven von Produktionszweigen verwiesen die Schwertzeichen auf jeder M\u00fcnze auf die Herkunft aus der Mei\u00dfener Porzellan-Manufaktur.<br><br>Sogar internationales Interesse bestand am Mei\u00dfener Porzellangeld. Als Guatemala in Mittelamerika die Ausgabe neuer M\u00fcnzen erwog, beauftragte man 1922 Proben f\u00fcr 2-Pesos-St\u00fccke, die von Emil Paul B\u00f6rner entworfen wurden. Zur Ausgabe gelangten diese M\u00fcnzen aber nicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"613\" height=\"462\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/N0000884_Bild.5_kleiner-fuer-Web-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8469\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/N0000884_Bild.5_kleiner-fuer-Web-edited.jpg 613w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/N0000884_Bild.5_kleiner-fuer-Web-edited-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Guatemala, Porzellanm\u00fcnze, 2 Pesos, N 90\/1391, Porzellanmanufaktur Mei\u00dfen, B\u00f6ttgersteinzeit, gepr\u00e4gt, um 1920 <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am 17. Juli 1922 erfolgte ein staatliches Verbot der Herstellung jeglichen Notgeldes, was allerdings nicht \u00fcberall befolgt wurde. Man ersetzte die Wertbezeichnungen einfach durch andere Symbole, wie zum Beispiel ein Eichenblatt oder eine Rosette.<br><br>Am 1. November 1923 wurde die Rentenmark eingef\u00fchrt. Damit verschwand schlie\u00dflich das Notgeld aus Porzellan.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Scheuch, Karl: M\u00fcnzen aus Porzellan und Ton der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen und anderen Keramischen Fabriken des In- und Auslandes, Biebertal 1978, S. 35<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00fcnzen aus Porzellan, in: Das Fenster in der Halle der Kreissparkasse K\u00f6ln, M\u00e4rz 1962<\/p>\n\n\n<table style=\"height: 291px;\" border=\"0\" width=\"840\">\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8077 size-medium\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Lili_Reyels01-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Lili_Reyels01-200x300.jpg 200w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Lili_Reyels01-683x1024.jpg 683w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Lili_Reyels01-768x1152.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Lili_Reyels01-1024x1536.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Lili_Reyels01-1365x2048.jpg 1365w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Lili_Reyels01-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Dr. Lili Reyels<\/h4>\n<p style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Dr. Lili Reyels ist Leiterin der Sammlung Finanz- und Wirtschaftsgeschichte am Deutschen Historischen Museum.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Aus Naturmaterialien Geld machen &#8211; Porzellan-Notgeld aus Sachsen<span><\/h2>\n<p>Ein Blick in die Sammlungen des Deutschen Historischen Museums zeigt die gro\u00dfe Vielfalt an Objekten, die im Bezug zu verschiedenen Epochen und Themen deutscher Geschichte stehen. 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