
{"id":8486,"date":"2024-03-27T09:42:28","date_gmt":"2024-03-27T08:42:28","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=8486"},"modified":"2024-04-02T15:18:25","modified_gmt":"2024-04-02T13:18:25","slug":"frauen-in-der-revolution-von-1848-49","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2024\/03\/27\/frauen-in-der-revolution-von-1848-49\/","title":{"rendered":"Frauen in der Revolution von 1848\/49"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Frauen in der Revolution von 1848\/49<\/h1>\n\n\n\n<p>Daniel Morat | 27. M\u00e4rz 2024<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am 27. M\u00e4rz 2024 j\u00e4hrt sich die Verabschiedung der ersten gesamtdeutschen Verfassung zum 175. Mal. Was w\u00e4re gewesen, wenn der preu\u00dfische K\u00f6nig <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/biografie\/friedrich-wilhelm-iv.html\">Friedrich Wilhelm IV.<\/a> die ihm von der deutschen Nationalversammlung angetragene Kaiserkrone angenommen h\u00e4tte? Dieser Frage widmet sich eine Sektion in der Ausstellung <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/roads-not-taken-oder-es-haette-auch-anders-kommen-koennen\/\">\u201eRoads not Taken. Oder: Es h\u00e4tte auch anders kommen k\u00f6nnen\u201c<\/a>. Dort sieht man unter anderem den Stich von Paul B\u00fcrde (Abb. 1), der das in der <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/bestand\/objekt\/die-deutsche-nationalversammlung-in-der-paulskirche-zu-frankfurt-main-1848.html\">Frankfurter Paulskirche<\/a> tagende Parlament von 1848 zeigt und auf dem insgesamt 81 Abgeordnete portr\u00e4tiert sind. Neben den Abgeordneten erkennt man auf den Besuchertrib\u00fcnen auch einige Frauen. Mit deren Rolle in der <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/vormaerz-und-revolution\/revolution-1848.html\">Revolution von 1848\/49<\/a> besch\u00e4ftigt sich in diesem Blogbeitrag Prof. Dr. Daniel Morat, Kurator am Deutschen Historischen Museum f\u00fcr das 19. Jahrhundert in der in Vorbereitung befindlichen neuen St\u00e4ndigen Ausstellung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was w\u00e4re gewesen, wenn sich Frauen 1848 nicht mit den Zuschauerpl\u00e4tzen h\u00e4tten begn\u00fcgen m\u00fcssen und ins Parlament h\u00e4tten gew\u00e4hlt werden k\u00f6nnen? Diese Frage ist wohl falsch gestellt, denn das passive Wahlrecht f\u00fcr Frauen lag tats\u00e4chlich sehr weit au\u00dferhalb des politischen Vorstellungsverm\u00f6gens der meisten M\u00e4nner und auch Frauen in den 1840er Jahren. Die allgemeine Politisierung der Gesellschaft im sogenannten Vorm\u00e4rz, den Jahren zwischen dem <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/vormaerz-und-revolution\/wiener-kongress.html\">Wiener Kongress 1815<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/rueckblick\/maerz-1848-revolution-in-berlin.html\">M\u00e4rzrevolution 1848<\/a>, hatte jedoch auch viele Frauen ergriffen. Obwohl die (von M\u00e4nnern formulierte) Idee der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft eine klare Trennung zwischen der privaten Sph\u00e4re der Frauen und der \u00f6ffentlichen Sph\u00e4re der M\u00e4nner vorsah, wurde diese Trennung in der gesellschaftlichen Wirklichkeit vielfach aufgebrochen. So konnten sich auch b\u00fcrgerliche Frauen an der politischen Publizistik im Vorm\u00e4rz beteiligen und in semi-\u00f6ffentlichen Salons das politische Gespr\u00e4ch organisieren. Schon vor 1848 erstritten sie sich den Zugang auf die Besuchertrib\u00fcnen vieler Landesparlamente. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"781\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb1_GR102097_zuschnitt-1-1024x781.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8500\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb1_GR102097_zuschnitt-1-1024x781.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb1_GR102097_zuschnitt-1-300x229.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb1_GR102097_zuschnitt-1-768x586.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb1_GR102097_zuschnitt-1-1536x1172.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb1_GR102097_zuschnitt-1-2048x1562.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Die Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung, Paul B\u00fcrde, 1848 (nach) \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>In der Paulskirche war die Zulassung von Zuschauerinnen dann wenig kontrovers. Frauen wurden durchaus als Teil der sich hier formierenden Nation wahrgenommen, selbst wenn ihre politische Repr\u00e4sentation allein durch die M\u00e4nner erfolgen sollte. Auf der sogenannten Damengalerie fungierten sie als \u201eteilnehmende Beobachterinnen\u201c (Alexa Geisth\u00f6vel), unterrichteten Freundinnen, Freunde und Familie per Brief \u00fcber die Verhandlungen und hielten ihre Beobachtungen in Parlamentstageb\u00fcchern fest. Das gilt etwa f\u00fcr die Frankfurter Publizistin Clotilde Koch-Gontard, die zugleich einen wichtigen Salon unterhielt, in dem viele Abgeordnete ein und aus gingen und der so die politische Kommunikation zwischen Parlament und Stadtgesellschaft bef\u00f6rderte.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Aktivit\u00e4t von Frauen in den Parlamenten und politischen Clubs (den Vorformen der heutigen Parteien) auf das Zuschauen und Kommentieren von der Galerie aus beschr\u00e4nkt blieb (Abb. 2), konnten sie auf den Barrikaden auch mitk\u00e4mpfen. Viele der Revolution\u00e4rinnen, deren Namen man heute noch kennt, haben sich durch ihre Beteiligung an den bewaffneten K\u00e4mpfen in das kollektive Ged\u00e4chtnis eingeschrieben. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"891\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-2_GR000599-1024x891.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8499\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-2_GR000599-1024x891.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-2_GR000599-300x261.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-2_GR000599-768x668.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-2_GR000599-1536x1337.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-2_GR000599-2048x1783.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Sitzung des Demokratischen Clubs im Clubhaus in der Leipziger Stra\u00dfe Nr. 48 in Berlin, Robert Kretschmer, Berlin 1848 \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Das gilt f\u00fcr Emma Herwegh und Amalie Struve in Baden ebenso wie f\u00fcr Lucie Lenz, die beim Zeughaussturm im Juni 1848 in Berlin dabei war. Oder f\u00fcr Henriette Zobel, die in Frankfurt f\u00fcr schuldig befunden wurde, den preu\u00dfischen General Hans von Auerswald beim Barrikadenkampf mit ihrem Regenschirm erstochen zu haben. (Der Regenschirm wird heute im Historischen Museum Frankfurt ausgestellt.) Das Dienstm\u00e4dchen Pauline Wunderlich erlangte traurige Bekanntheit, weil sie in einem Aufsehen erregenden Prozess f\u00fcr ihre Beteiligung am Maiaufstand 1849 in Dresden zu lebenslanger Zuchthaushaft verurteilt wurde. Ob sie es ist, die auf dieser Bilderzeitung aus Dresden (Abb. 3) unten rechts verewigt wurde, l\u00e4sst sich nicht mit Sicherheit sagen. Das Bild der Barrikadenk\u00e4mpferin \u00fcbt jedoch noch heute eine gewisse Faszination aus, gerade weil es den im 19. Jahrhundert etablierten Geschlechterzuschreibungen widerspricht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"831\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-3_GR000583_zuschnitt-1024x831.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8498\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-3_GR000583_zuschnitt-1024x831.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-3_GR000583_zuschnitt-300x243.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-3_GR000583_zuschnitt-768x623.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-3_GR000583_zuschnitt-1536x1246.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-3_GR000583_zuschnitt-2048x1662.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 3: Dresdens erste Maitage, 1849, Bilderzeitung, Ludwig Schmidt, Dresden 1849 \u00a9 DHM <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Frauen auf den Barrikaden stellten allerdings die Ausnahme dar. Es ist in der Forschung wiederholt darauf hingewiesen worden, dass Parlamente und Barrikaden prim\u00e4r m\u00e4nnliche Orte waren und dass eine Fokussierung auf diese Orte bei der Besch\u00e4ftigung mit der Revolution von 1848\/49 die Frauen systematisch aus dem Blick bzw. an den Rand geraten l\u00e4sst. Wendet man sich jedoch allgemeiner den Reformbem\u00fchungen der Zeit zu, etwa auf dem Feld der Erziehung und der Bildung, begegnet man einer Vielzahl politisch engagierter Frauen, die das Freiheitsversprechen der Revolution auch f\u00fcr sich und ihre Geschlechtsgenossinnen in Anspruch nehmen wollten. Zu den bekanntesten unter ihnen geh\u00f6rt <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/biografie\/louise-otto-peters.html\">Louise Otto<\/a> (ab 1858 Otto-Peters). Die aus Mei\u00dfen stammende Publizistin war schon vor 1848 mit dem demokratischen Politiker und Publizisten Robert Blum im engen Austausch (Abb. 4), in dessen \u201eS\u00e4chsischen Vaterlandsbl\u00e4ttern\u201c sie bereits 1843 feststellte: \u201eDie Teilnahme der Frauen an den Interessen des Staates ist nicht nur ein Recht, sondern eine Pflicht\u201c.<sup data-fn=\"7a1fff2a-e1e6-4f72-9ddd-aaf61803db9a\" class=\"fn\"><a href=\"#7a1fff2a-e1e6-4f72-9ddd-aaf61803db9a\" id=\"7a1fff2a-e1e6-4f72-9ddd-aaf61803db9a-link\">1<\/a><\/sup> 1848\/49 setzte sie sich dann auf vielf\u00e4ltige Weise f\u00fcr die Verbesserung der Stellung der Frauen ein, vor allen Dingen was ihr Recht auf Bildung und auf freie Erwerbst\u00e4tigkeit anbelangte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"889\" height=\"1024\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-4_NN004663_zuschnitt-889x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8501\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-4_NN004663_zuschnitt-889x1024.jpg 889w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-4_NN004663_zuschnitt-260x300.jpg 260w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-4_NN004663_zuschnitt-768x884.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-4_NN004663_zuschnitt-1334x1536.jpg 1334w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Abb-4_NN004663_zuschnitt.jpg 1391w\" sizes=\"auto, (max-width: 889px) 100vw, 889px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb 4: Im November 1847 sandte Robert Blum ein Exemplar der Staatszeitung an Louise Otto mit einem pers\u00f6nlichen Gru\u00df. Nota von Robert Blum an Louise Otto, 01.11.1847 \u00a9 DHM<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Zuge der Revolution von 1848\/49 wurde einer wachsenden Anzahl von Frauen bewusst, dass das politische Freiheitsversprechen nur unzureichend eingel\u00f6st wird, wenn es ausschlie\u00dflich den M\u00e4nnern zugutekommt, ja dass dann eine H\u00e4lfte des Menschengeschlechts, wie Louise Otto es ausdr\u00fcckte, in Knechtschaft belassen werde. Die Entt\u00e4uschung dar\u00fcber, dass es nur sehr wenige M\u00e4nner waren, denen das ebenfalls bewusst wurde, veranlasste Louise Otto und andere dazu, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, eigene Vereine zu gr\u00fcnden und eigene Zeitschriften herauszugeben. Selbst wenn nach dem Ende der Revolution 1849 viele davon wieder eingingen oder verboten wurden und selbst wenn der <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/kaiserreich\/innenpolitik\/allgemeiner-deutscher-frauenverein-adf.html\">Allgemeine Deutsche Frauenverein<\/a> erst 1865 gegr\u00fcndet wurde, l\u00e4sst sich der eigentliche Beginn der organisierten Frauenbewegung in Deutschland auf die Revolution von 1848\/49 zur\u00fcckf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Birgit Bublies-Godau\/Kerstin Wolff (Hg.), \u201eWohlauf denn, meine Schwestern\u201c! Die 1848\/49er Revolution und ihre Geschlechterverh\u00e4ltnisse (Ariadne. Forum f\u00fcr Frauen- und Geschlechtergeschichte, Bd. 79), Kassel 2023.<\/p>\n\n\n\n<p>Alexa Geisth\u00f6vel, Teilnehmende Beobachtung. Briefe von der Damengalerie der Paulskirche 1848, in: J\u00fcrgen Herres\/Manfred Neuhaus (Hg.), Politische Netzwerke durch Briefkommunikation. Briefkultur der politischen Oppositionsbewegungen und fr\u00fchen Arbeiterbewegungen im 19. Jahrhundert, Berlin 2002, S. 303-333.<\/p>\n\n\n\n<p>Stadt Frankfurt &#8211; Frauenreferat (Hg.), Revolution\u00e4r:innen. Ausstellungskatalog, Frankfurt am Main 2023.<\/p>\n\n\n\n<p>Henning T\u00fcrk, \u201eIch gehe t\u00e4glich in die Sitzungen und kann die Politik nicht lassen\u201c. Frauen als Parlamentszuschauerinnen und ihre Wahrnehmung in der politischen \u00d6ffentlichkeit der M\u00e4rzrevolution 1848\/49, in: Geschichte und Gesellschaft 43 (2017) 4, S. 497-525.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/vormaerz-und-revolution\">Vorm\u00e4rz und Revolution auf LeMO<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n<ol class=\"wp-block-footnotes\"><li id=\"7a1fff2a-e1e6-4f72-9ddd-aaf61803db9a\">Zit. n. <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/biografie\/louise-peters-otto\">https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/biografie\/louise-peters-otto<\/a> [14.3.2023]. <a href=\"#7a1fff2a-e1e6-4f72-9ddd-aaf61803db9a-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 1 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><\/ol>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<table style=\"height: 291px;\" border=\"0\" width=\"840\">\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8489 size-medium\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Daniel_Morat_01_kleiner-fuer-Web-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Daniel_Morat_01_kleiner-fuer-Web-200x300.jpg 200w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Daniel_Morat_01_kleiner-fuer-Web.jpg 667w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Prof. Dr. Daniel Morat<\/h4>\n<p style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Prof. Dr. Daniel Morat ist wissenschaftlicher Mitarbeiter \u00a0in der Abteilung Sammlungen im Team f\u00fcr die neue St\u00e4ndige Ausstellung. Er lehrt au\u00dferdem neuere und neueste Geschichte an der Freien Universit\u00e4t Berlin.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Frauen in der Revolution von 1848\/49<span><\/h2>\n<p>Am 27. M\u00e4rz 2024 j\u00e4hrt sich die Verabschiedung der ersten gesamtdeutschen Verfassung zum 175. Mal. Was w\u00e4re gewesen, wenn der preu\u00dfische K\u00f6nig Friedrich Wilhelm IV. die ihm von der deutschen Nationalversammlung angetragene Kaiserkrone angenommen h\u00e4tte? Dieser Frage widmet sich eine Sektion in der Ausstellung \u201eRoads not Taken. Oder: Es h\u00e4tte auch anders kommen k\u00f6nnen\u201c. Dort sieht man unter anderem den Stich von Paul B\u00fcrde, der das in der Frankfurter Paulskirche tagende Parlament von 1848 zeigt, und auf dem insgesamt 81 Abgeordnete portr\u00e4tiert sind. Neben den Abgeordneten erkennt man auf den Besuchertrib\u00fcnen auch einige Frauen. Mit deren Rolle in der Revolution von 1848\/49 besch\u00e4ftigt sich in diesem Blogbeitrag Prof. Dr. Daniel Morat, Kurator am Deutschen Historischen Museum f\u00fcr das 19. 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