
{"id":8933,"date":"2024-09-12T14:33:30","date_gmt":"2024-09-12T12:33:30","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=8933"},"modified":"2024-10-09T09:46:36","modified_gmt":"2024-10-09T07:46:36","slug":"von-der-idee-zur-umsetzung-petra-larass-und-stephanie-neuner","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2024\/09\/12\/von-der-idee-zur-umsetzung-petra-larass-und-stephanie-neuner\/","title":{"rendered":"Von der Idee zur Umsetzung: Interview mit Petra Larass und Stephanie Neuner"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Von der Idee zur Umsetzung \u2013 Interview mit Petra Larass und Stephanie Neuner<\/h1>\n\n\n\n<p>12. September 2024<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit der Ausstellung <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/rein-ins-gemaelde-eine-zeitreise-fuer-kinder\/\">\u201eRein ins Gem\u00e4lde! Eine Zeitreise f\u00fcr Kinder\u201c<\/a> zeigt das Deutsche Historische Museum erstmals eine inklusiv gestaltete Ausstellung f\u00fcr Kinder im Grundschulalter. Ausgehend von dem Monatsbild \u201eJanuar \u2013 Februar \u2013 M\u00e4rz\u201c, das zu dem ber\u00fchmten Jahreszeiten-Zyklus der sogenannten \u201eAugsburger Monatsbilder\u201c aus dem 16. Jahrhundert und zu den bedeutendsten Kunstwerken der Sammlungen des DHM geh\u00f6rt, entfalten sich die Lebenswelten vor 500 Jahren wie eine begehbare 3D-Kulisse. Auf dem Gem\u00e4lde abgebildete Menschen treten in den Ausstellungsraum und werden zu historischen Erz\u00e4hlfiguren, die zum gemeinsamen Erforschen und Erleben einladen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>In unserer <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/blog\/tag\/von-der-idee-zur-umsetzung\/\">Interviewreihe<\/a> stellen wir die Personen und Teams vor, die mit ihren Ideen und ihrer Expertise die Ausstellung m\u00f6glich gemacht haben. In diesem Beitrag sprechen die Kuratorinnen Petra Larass und Stephanie Neuner \u00fcber die Ausstellung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\"><strong><em>\u201eGeschichte macht auch einfach Spa\u00df und man kann so viel entdecken\u201c<\/em><\/strong><br><em>Colin, Sch\u00fcler der Klasse 5c der Grundschule am Tr\u00e4nkegraben Berlin-Lichtenberg und Mitglied des Kinderbeirats der Ausstellung<\/em><\/mark><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie haben die erste Kinderausstellung f\u00fcr das DHM konzipiert. Wieso sind Kinder eine wichtige Zielgruppe f\u00fcr ein historisches Museum?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Petra Larass:<\/strong> Es sind immer die Kinder von heute, die sp\u00e4ter als Erwachsene unsere Zukunft gestalten. Keine einfache Aufgabe. Daher sehen wir es als unseren musealen Auftrag, Kindern schon in jungen Jahren spielerisch und forschend einen Zugang zu Geschichte zu erm\u00f6glichen. Wir wollen die Kinder damit empowern, eine Haltung zu den komplexen Zusammenh\u00e4ngen der Vergangenheit sowie der Gegenwart zu entwickeln. Als historisches Museum vermitteln wir Geschichte vor allem \u00fcber historische Objekte. Diese verraten sehr viel \u00fcber das Leben und Handeln in vergangenen Zeiten. Mit den Worten des 10-j\u00e4hrigen Mika, der Mitglied des Beirats der Kinderausstellung war, auf den Punkt gebracht: <em>\u201eWir m\u00fcssen ja wissen, was auf der Welt passiert ist. Das wei\u00df man nicht einfach so, wenn man geboren wird. Und man muss&nbsp;wissen, was gut ist: Was man wieder so machen kann und was man nicht nochmal so machen sollte.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wir d\u00fcrfen bei unserer Arbeit immer wieder miterleben, wie gro\u00df die kindliche Freude an dem Eintauchen in vergangene Zeiten ist. Kinder sind neugierig, wollen entdecken und den Dingen auf den Grund gehen. Sie sind genauso fasziniert von historischen Objekten wie Erwachsene und haben eine Menge kritischer Fragen. Und genau das k\u00f6nnen wir als Museum den Kindern auch mitgeben: Es lohnt sich, Dinge zu hinterfragen. Wir m\u00f6chten dies nicht nur in dieser ersten Ausstellung f\u00fcr Kinder tun, sondern auch in einer neuen st\u00e4ndigen Ausstellung f\u00fcr Kinder und Familien im Rahmen der neuen St\u00e4ndigen Ausstellung im Zeughaus, an der wir gerade arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"696\" height=\"1024\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5064-696x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8939\" style=\"aspect-ratio:1;object-fit:cover\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5064-696x1024.jpg 696w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5064-204x300.jpg 204w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5064-768x1130.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5064-1044x1536.jpg 1044w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5064-1392x2048.jpg 1392w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5064-scaled.jpg 1740w\" sizes=\"auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: David von Becker<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum haben Sie sich als Thema der Ausstellung f\u00fcr ein Gem\u00e4lde aus dem Zyklus der Augsburger Monatsbilder entschieden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stephanie Neuner:<\/strong> Die Augsburger Monatsbilder sind Highlight-Objekte der Sammlungen und befinden sich seit den letzten Jahren in einem spannenden Restaurierungsprozess. Die Darstellungen der gro\u00dfformatigen Renaissance-Gem\u00e4lde, die schon in der alten Dauerausstellung das Publikum jeglichen Alters begeistert haben, sind jetzt noch besser erkennbar. Das Augsburger Monatsbild, das wir zeigen, ist neu gerahmt worden, um die historische Rezeptionssituation und Pr\u00e4sentation nachzuvollziehen. Das alles war Grundlage daf\u00fcr, sich mit neuem Blick dem Gem\u00e4lde zu widmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Petra Larass: <\/strong>Letztlich haben wir uns auch f\u00fcr diese Ausstellungsidee entschieden, weil unser Kinderbeirat \u201eDie klugen Zauberdrachen\u201c, mit dem wir seit drei Jahren eng zusammenarbeiten, sehr begeistert war von dem Augsburger Monatsbild. Das Gem\u00e4lde ist bei unserer Zielgruppe auf Anhieb sehr gut angekommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"720\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_4534-1024x720.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8940\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_4534-1024x720.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_4534-300x211.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_4534-768x540.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_4534-1536x1080.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_4534.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: David von Becker<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was waren die Leitlinien bei der Entwicklung des Konzepts?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stephanie Neuner:<\/strong> Zun\u00e4chst haben wir \u00fcberlegt, wie spannende erz\u00e4hlerische Zug\u00e4nge zu den historischen Inhalten des Gem\u00e4ldes aussehen k\u00f6nnten. Wir haben uns f\u00fcr vier Erz\u00e4hlfiguren entschieden, die auf dem Gem\u00e4lde zu sehen sind und die wir f\u00fcr die Ausstellung aus dem Bild heraussteigen lassen. Diese Erz\u00e4hlfiguren nehmen die jungen Besucher*innen an die Hand und erz\u00e4hlen ihnen ihre Geschichte: Ein Hirte f\u00fchrt ein in das Thema Mensch und Natur, eine reiche Patrizierin begr\u00fc\u00dft die Besucher*innen in ihrem Haushalt und f\u00fchrt ein in die Gesellschaft und materielle Kultur der Zeit. Ein junger Mann, der als Kaufmannssohn aus Lissabon auftritt, l\u00e4dt dazu ein, Handwerk und Handel in Augsburg kennenzulernen. Ein Turnierreiter erz\u00e4hlt von Spiel und Musik der Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr uns war es eine spannende Herausforderung, ausgehend vom Gem\u00e4lde Themen aufzumachen, um damit einen Zugang zu Lebenswelten der Fr\u00fchen Neuzeit zu schaffen. In unserer Ausstellung wollen wir dabei auch immer anregen, hinter die Fassade dieser auf dem Gem\u00e4lde dargestellten sch\u00f6nen Welt zu gucken. Wir wollen den kritischen Blick schulen: Schaut genau hin! \u00dcberlegt doch mal, meint ihr wirklich, dass alles so friedlich ablief in einer Stadt dieser Zeit? Waren alle Menschen so wohlhabend, gut angezogen und wohl gen\u00e4hrt? Was waren die Hintergr\u00fcnde des Reichtums der Reichstadt Augsburg, deren Kaufleute im 16. Jahrhundert bereits weltweit Fernhandel betrieben? Kinder sind kritisch genug, um Schein und Sein recht schnell zu differenzieren, mit Blick auf die Vergangenheit wie auf unsere Gegenwart. Das ist unsere Erfahrung aus unseren Gespr\u00e4chen mit Kindern vor dem Gem\u00e4lde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_4074-1-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8941\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_4074-1-1024x682.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_4074-1-300x200.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_4074-1-768x512.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_4074-1-1536x1024.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_4074-1.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: David von Becker<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Ausstellung besteht aus zwei Bereichen \u2013 einem Ausstellungsraum und einem Werkstattraum. Wie kam es zu dieser Zweiteilung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Petra Larass:<\/strong> Das Spannende an einem Gem\u00e4lde sind eigentlich seine zwei Seiten: die prominente Schauseite, aber auch eine f\u00fcr Besuchende gemeinhin unsichtbare R\u00fcckseite mit dem von der Leinwand umspannten Keilrahmen. Unsere Kinderausstellung ist dementsprechend zweigeteilt, weil sie sich sowohl mit der Schauseite als auch der R\u00fcckseite, n\u00e4mlich der Geschichte der Bilder sowie ihrer Restaurierung, besch\u00e4ftigt. Im Werkstattbereich gew\u00e4hren wir damit Einblicke in die praktische Museumsarbeit. Beide Ausstellungsteile erg\u00e4nzen sich und werden gleicherma\u00dfen von unseren Besucher*innen gesch\u00e4tzt. Der Werkstattbereich fordert die Kreativit\u00e4t der Besucher*innen, die hier partizipativ ein gro\u00dfes Landschaftspanorama mit ihren Ideen bereichern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"723\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5730-1024x723.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8942\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5730-1024x723.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5730-300x212.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5730-768x542.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5730-1536x1084.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5730.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: David von Becker<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was unterscheidet eine Kinderausstellung von einer Ausstellung f\u00fcr Erwachsene?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Petra Larass:<\/strong> Zun\u00e4chst nicht so sehr viel, denn der in \u201eRein ins Gem\u00e4lde!\u201c verfolgte erlebnisorientierte und stimmungsvolle Ansatz ist gleicherma\u00dfen f\u00fcr Kinder wie f\u00fcr Erwachsene anregend. Auch partizipative Anl\u00e4sse, die die Verkn\u00fcpfung zum eigenen Leben herstellen, erleichtern im Grunde jeder*m den Zugang zu historischen Themen. Der Unterschied ist eher die konsequente Verkn\u00fcpfung der historischen Objekte mit interaktiven Spielanl\u00e4ssen. Kinder lernen gerne in der Bewegung, im Handeln. Dort wo sie sich k\u00f6rperlich und geistig einbringen k\u00f6nnen, wird das zu vermittelnde Thema f\u00fcr sie spannend. Daher spielt das Storytelling eine \u00fcbergeordnete Rolle. In dieser Ausstellung ist es das Eintauchen in die Szenen des Augsburger Monatsbilds: Das Kind steigt durch einen Bilderrahmen in das Gem\u00e4lde und findet sich pl\u00f6tzlich auf einem zentralen Platz Augsburgs zwischen den Menschen und ihren Dingen vor 500 Jahren wieder. Die Szenographie des Ausstellungsraums greift vier pr\u00e4gnante Architekturformen des Gem\u00e4ldes auf und macht diese erlebbar: Man kann nun auch hinter die Fassaden schauen und durch die Arkaden wandeln. So k\u00f6nnen wir Unsichtbares sichtbar machen, in die Tiefe gehen, hinterfragen, auf Missst\u00e4nde hinweisen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stephanie Neuner:<\/strong> Ich denke, dass wir mit \u201eRein ins Gem\u00e4lde!\u201c eine Ausstellung anbieten, die gleicherma\u00dfen Kinder und Erwachsene ansprechen kann. Aber nat\u00fcrlich ist unser Fokus die Zug\u00e4nglichkeit der Inhalte und Angebote vor allem f\u00fcr die Altersgruppe der 6- bis 12-J\u00e4hrigen: Wir schreiben Ausstellungstexte anders, Vitrinen und spielerische Elemente sind so gestaltet, dass Kinder Objekte gut sehen und auf interessante Art und Weise entdecken k\u00f6nnen, interaktive und inklusive Stationen und Sitzgelegenheiten sind so gestaltet, dass sie f\u00fcr Kinder passen. Wir erfahren gerade w\u00e4hrend der Laufzeit, dass die Ausstellung mit ihrer spielerischen Pr\u00e4sentation historischer Inhalte und den gro\u00dfartigen Sammlungsobjekten f\u00fcr alle Besucher*innen unabh\u00e4ngig vom Alter interessant ist und Spa\u00df macht. F\u00fcr uns unterstreicht diese Erfahrung das gro\u00dfe Potenzial und die sch\u00f6ne Herausforderung, Ausstellungen f\u00fcr Familien zu entwickeln, in der Kinder und Erwachsene gemeinsam historische Themen erleben und sich f\u00fcr Geschichte begeistern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"691\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5511-1024x691.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8943\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5511-1024x691.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5511-300x203.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5511-768x518.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5511-1536x1037.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/VB_5511.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: David von Becker<\/figcaption><\/figure>\n\n\n<table style=\"height: 291px;\" border=\"0\" width=\"840\">\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8948 size-medium\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Petra_Larass_07-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Petra_Larass_07-200x300.jpg 200w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Petra_Larass_07-683x1024.jpg 683w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Petra_Larass_07-768x1151.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Petra_Larass_07-1025x1536.jpg 1025w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Petra_Larass_07-1366x2048.jpg 1366w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Petra_Larass_07-scaled.jpg 1708w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<pre>Foto: DHM\/Thomas Bruns<\/pre>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Petra Larass<\/h4>\n<p>Petra Larass ist Kunsthistorikerin. Als Kuratorin am Deutschen Historischen Museum entwickelt sie im Rahmen der neuen St\u00e4ndigen Ausstellung den erstmalig vorgesehenen Ausstellungsbereich f\u00fcr Kinder und Familien.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table style=\"height: 291px;\" border=\"0\" width=\"840\">\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8949 size-medium\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Stephanie_Neuner_01-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Stephanie_Neuner_01-200x300.jpg 200w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Stephanie_Neuner_01-683x1024.jpg 683w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Stephanie_Neuner_01-768x1151.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Stephanie_Neuner_01-1025x1536.jpg 1025w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Stephanie_Neuner_01-1366x2048.jpg 1366w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Stephanie_Neuner_01-scaled.jpg 1708w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<pre>Foto: DHM\/Thomas Bruns<\/pre>\n<\/td>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Stephanie Neuner<\/h4>\n<p>Stephanie Neuner ist Historikerin. Sie leitet den Fachbereich St\u00e4ndige Ausstellung am Deutschen Historischen Museum.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Von der Idee zur Umsetzung: Petra Larass und Stephanie Neuner<span><\/h2>\n<p>Mit der Ausstellung \u201eRein ins Gem\u00e4lde! Eine Zeitreise f\u00fcr Kinder\u201c zeigt das Deutsche Historische Museum erstmals eine inklusiv gestaltete Ausstellung f\u00fcr Kinder im Grundschulalter. Ausgehend von dem Monatsbild \u201eJanuar \u2013 Februar \u2013 M\u00e4rz\u201c, das zu dem ber\u00fchmten Jahreszeiten-Zyklus der sogenannten \u201eAugsburger Monatsbilder\u201c aus dem 16. Jahrhundert und zu den bedeutendsten Kunstwerken der Sammlungen des DHM geh\u00f6rt, entfalten sich die Lebenswelten vor 500 Jahren wie eine begehbare 3D-Kulisse. Auf dem Gem\u00e4lde abgebildete Menschen treten in den Ausstellungsraum und werden zu historischen Erz\u00e4hlfiguren, die zum gemeinsamen Erforschen und Erleben einladen. 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