
{"id":9295,"date":"2024-12-12T10:51:06","date_gmt":"2024-12-12T09:51:06","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=9295"},"modified":"2024-12-12T13:10:49","modified_gmt":"2024-12-12T12:10:49","slug":"wozu-das-denn-zwei-chemische-zeichnungen-von-marie-lavoisier","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2024\/12\/12\/wozu-das-denn-zwei-chemische-zeichnungen-von-marie-lavoisier\/","title":{"rendered":"Wozu das denn? Zwei chemische Zeichnungen von Marie Lavoisier"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Wozu das denn? Zwei chemische Zeichnungen von Marie Lavoisier<\/h1>\n\n\n\n<p>Nina Markert | 12.12.2024<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In einem \u00fcberdimensionalen Fass sitzt ein Mann mit nacktem Oberk\u00f6per und atmet in ein Rohr. Um ihn herum stehen drei weitere M\u00e4nner: Einer misst den Puls des Sitzenden, der zweite ist am Fass zugange und der dritte spricht mit einer Frau, die \u2013 ausgestattet mit Feder und Papier \u00ad\u2013 das Geschehen zu dokumentieren scheint. Was sich dahinter verbirgt erkl\u00e4rt Nina Markert, studentische Mitarbeiterin im Fachbereich Sonderausstellungen am DHM.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"858\" height=\"598\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9296\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1.jpg 858w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1-300x209.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/1-768x535.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 858px) 100vw, 858px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1 Lavierte Tuschezeichnungen von Marie Lavoisier, um 1790, London, Wellcome Collection (Public Domain)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Denken wir an chemische Experimente, ruft dies Bilder von Menschen in Laborkitteln hervor, die mit Schutzbrillen und Pipetten an Reagenzgl\u00e4sern hantieren. Kaum zu glauben also, dass die Zeichnung ein Chemielabor zeigt. Das dargestellte Experiment war Teil einer aufw\u00e4ndigen Versuchsreihe zur menschlichen Atmung, die der Chemiker Antoine Laurent de Lavoisier (1743\u20131794) in den fr\u00fchen 1790er Jahren mit seinem j\u00fcngeren Kollegen Armand-Jean-Fran\u00e7ois Seguin (1767\u20131835) in Paris durchf\u00fchrte. Protokollen zufolge diente Seguin dabei h\u00e4ufig als Versuchsperson und kann als der \u201eMann im Fass\u201c identifiziert werden. Bei den einander zugewandten Personen handelt es sich um das Ehepaar Lavoisier.<a href=\"#_edn1\" id=\"_ednref1\">[i]<\/a> Antoine Lavoisier hatte sich bereits um die Bestimmung der Rolle des damals neu entdeckten Elements Sauerstoff bei Verbrennungsvorg\u00e4ngen verdient gemacht. Durch systematische und pr\u00e4zise Messungen wies er au\u00dferdem nach, dass das Gewicht von Stoffen bei chemischen Reaktionen gleichbleibt. Letztere Erkenntnis, die bis heute als Massenerhaltungssatz gel\u00e4ufig ist, formulierte er 1789 in seinem Hauptwerk <em>Trait\u00e9 \u00e9l\u00e9mentaire de la chimie. <\/em>Mit seinem ebenfalls im <em>Trait\u00e9<\/em> beschriebenen System zur Bezeichnung chemischer Elemente gilt Antoine Lavoisier heute als Begr\u00fcnder der modernen Chemie.<\/p>\n\n\n\n<p>Marie-Anne Pierrette Paulze Lavoisier (1758\u20131836) war die inoffizielle \u201eManagerin\u201c des Labors. Wie f\u00fcr gutsituierte Frauen im 18. Jahrhundert typisch, er\u00f6ffnete sich der Zugang zu Bildung und Wissenschaft f\u00fcr Marie Lavoisier vor allem durch das Experimentieren im h\u00e4uslichen Umfeld. Nach der Heirat mit Antoine Lavoisier, bei der sie erst 13 Jahre alt war, wurde sie in die Laborarbeit eingef\u00fchrt und lernte Englisch und Latein, um f\u00fcr ihren Mann wissenschaftliche Aufs\u00e4tze \u00fcbersetzen zu k\u00f6nnen. Seine Laborb\u00fccher sind durchzogen von ihrer Handschrift und detaillierten, ma\u00dfstabsgetreuen Skizzen von Versuchsaufbauten und Instrumenten. Auf diese Weise trug sie zur Formulierung, Verbreitung und damit empirischen \u00dcberpr\u00fcfbarkeit der Experimente bei \u2013 ein G\u00fctekriterium, das wissenschaftliches Arbeiten bis heute pr\u00e4gt. <a href=\"#_edn2\" id=\"_ednref2\">[ii]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"879\" height=\"645\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9297\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2.jpg 879w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2-300x220.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2-768x564.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 879px) 100vw, 879px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2 Lavierte Tuschezeichnungen von Marie Lavoisier, um 1790, London, Wellcome Collection (Public Domain)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die hier gezeigten Zeichnungen aus den 1790er Jahren werden ebenfalls Marie Lavoisier zugeschrieben. Sie zeugen von ihrer k\u00fcnstlerischen Ausbildung, dienten aber in erster Linie der Illustration der Aufs\u00e4tze ihres Mannes zur Atmung, die gesammelt unter dem Titel<em> M\u00e9moires de physique et chimie <\/em>publiziert werden sollten. Der Tod des Chemikers durch die Guillotine in den Wirren der Terrorherrschaft 1794 und ein darauffolgender Streit zwischen Marie Lavoisier und Armand Seguin \u00fcber das Urheberrecht verhinderten eine offizielle Ver\u00f6ffentlichung jedoch. 1805 brachte Marie das Werk schlie\u00dflich ohne Anerkennung von Seguins Mitarbeit und ohne Illustrationen, die diese Mitarbeit offenbart h\u00e4tten, in Umlauf.<a href=\"#_edn3\" id=\"_ednref3\">[iii]<\/a> Eine exakte Beschreibung der Zeichnungen ist somit nicht \u00fcberliefert und der genaue Ablauf der Experimente bleibt r\u00e4tselhaft. Ziel der Chemiker war es \u2013 so viel kann aus anderen Quellen abgeleitet werden \u2013 eine Theorie zu entwickeln, die den Prozess der Atmung in einem biologischen Zusammenhang erkl\u00e4rte. Dazu versuchten sie unter anderem, den Sauerstoffverbrauch und den Kohlendioxidaussto\u00df w\u00e4hrend der Atmung zu quantifizieren. Letzteres geschah durch das gezielte Ausatmen in eine Schale mit Kalkl\u00f6sung. Die Reaktion der L\u00f6sung mit Kohlendioxid erzeugte Kalk, der anschlie\u00dfend gewogen werden konnte. Seguin selbst wurde vor und nach jedem Experiment gewogen, um die Menge des durch die Atmung verbrauchten Wasserstoffs zu messen.<a href=\"#_edn4\" id=\"_ednref4\">[iv]<\/a> Dass bei der Atmung die k\u00f6rperliche Anstrengung einen Einfluss auf den Sauerstoffverbrauch und letztlich auf die Nahrungsverbrennung hat, erkannten Antoine Lavoisier und Seguin auch und deuteten damit bereits auf Fragen der Stoffwechselbiochemie hin.<a href=\"#_edn5\" id=\"_ednref5\">[v]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn das Ehepaar Lavoisier nicht im Labor arbeitete, veranstalteten sie gemeinsam einen Salon, in dem Experimente und Instrumente vorgef\u00fchrt und aktuelle Theorien diskutiert wurden. Der Bericht eines Gastes aus dem Jahr 1787 legt nahe, dass Marie Lavoisier dort als \u201ewissenschaftliche Dame\u201c<a href=\"#_edn6\" id=\"_ednref6\">[vi]<\/a> wahrgenommen wurde. Neben Tee und Kaffee, die sie im Salon servierte, seien \u201eihre Ausf\u00fchrungen \u00fcber Herrn Kirwans Aufsatz \u00fcber das Phlogiston, den sie aus dem Englischen \u00fcbersetzt, und \u00fcber andere Themen, die eine Frau mit Verstand, die mit ihrem Mann in seinem Laboratorium arbeitet, auszuschm\u00fccken wei\u00df, die beste Mahlzeit\u201c<a href=\"#_edn7\" id=\"_ednref7\">[vii]<\/a> gewesen. Aus verstreuten Zeugnissen wie diesem l\u00e4sst sich ein Bild der wissenschaftlichen Arbeit von Frauen im 18. Jahrhundert gewinnen. Da die Ver\u00f6ffentlichungen Antoine Lavoisiers den Beitrag seiner Frau nicht erw\u00e4hnen, erhalten ihre Zeichnungen eine besondere Bedeutung. Ihr Wirken ist f\u00fcr die Nachwelt dokumentiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Tod ihres Mannes f\u00fchrte Marie Lavoisier die Diskussions- und Experimentierabende fort und verwaltete die \u00fcppige Instrumentensammlung, die nun im Mus\u00e9e des Arts et M\u00e9tiers in Paris aufbewahrt wird. Eine der Pr\u00e4zisionswaagen, die zwischen 1768 und 1789 im Labor Lavoisiers genutzt wurde, ist bis zum 6. April 2025 in der Ausstellung <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/was-ist-aufklaerung-fragen-an-das-18-jahrhundert\/\">\u201eWas ist Aufkl\u00e4rung? Fragen an das 18. Jahrhundert\u201c<\/a> im Deutschen Historischen Museum zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"640\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/3-1024x640.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-9298\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/3-1024x640.png 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/3-300x188.png 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/3-768x480.png 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/3.png 1383w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 3 Pr\u00e4zisionswaage von Antoine Lavoisier, Frankreich, zweite H\u00e4lfte 18. Jahrhundert, Paris, Mus\u00e9e des Arts et M\u00e9tiers \u00a9 Mus\u00e9e des arts et m\u00e9tiers, Cnam \/ Photo Franck Bott\u00e9; Droits r\u00e9serv\u00e9s<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref1\" id=\"_edn1\">[i]<\/a> Vgl. Marco Beretta, <em>Imaging the Experiments on Respiration and Transpiration of Lavoisier and Seguin. Two Unknown Drawings by Madame Lavoisier, <\/em>in: Nuncios 27 (2012), S. 163\u2013191, hier: S. 188.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\" id=\"_edn2\">[ii]<\/a> Die Reproduzierbarkeit der Experimente hatte ihre praktischen Grenzen: Die kostbaren Instrumente waren f\u00fcr die wenigsten Wissenschaftsbegeisterten erschwinglich. Antoine Lavoisier konnte sich das Experimentieren nur durch seine Arbeit als k\u00f6niglicher Steuereintreiber leisten.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\" id=\"_edn3\">[iii]<\/a> Vgl. Beretta, S. 191.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\" id=\"_edn4\">[iv]<\/a> Vgl. Ebd., S. 188.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\" id=\"_edn5\">[v]<\/a> Vgl. Philipp Ball, <em>Experimente. Die Chemie der Atmung<\/em>, online-Artikel vom 03.07.2024, URL: <a href=\"https:\/\/www.haupt.ch\/magazin\/natur\/experimente\/?srsltid=AfmBOoqTG-8N0ynOYmdiCEDIizO_ImAkWAhy87vV5IbiskxJhBH-0ZSd\">https:\/\/www.haupt.ch\/magazin\/natur\/experimente\/?srsltid=AfmBOoqTG-8N0ynOYmdiCEDIizO_ImAkWAhy87vV5IbiskxJhBH-0ZSd<\/a>, Zugriff am: 11.11.2024.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref6\" id=\"_edn6\">[vi]<\/a> Arthur Young, <em>Travels During the Years 1787, 1788 and 1789, <\/em>London 1792, S. 64f. Zit. nach: Marco Beretta\/Paolo Brenni, <em>The Arsenal of Eighteenth-Century Chemistry. <\/em><em>The Laboratories of Antoine Laurent Lavoisier, <\/em>Leiden\/Boston 2022, S. 67.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref7\" id=\"_edn7\">[vii]<\/a> Ebd. [\u00dcbersetzung aus dem Englischen Nina Markert] Der Aufsatz von Richard Kirwan (1733\u20131812) beinhaltet Ideen, die Lavoisier mit seinen Versuchen widerlegen konnte.<\/p>\n\n\n<table style=\"height: 291px;\" border=\"0\" width=\"840\">\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9303 size-medium\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Nina_Markert_01-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Nina_Markert_01-200x300.jpg 200w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Nina_Markert_01-683x1024.jpg 683w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Nina_Markert_01-768x1151.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Nina_Markert_01-1025x1536.jpg 1025w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Nina_Markert_01-1366x2048.jpg 1366w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Nina_Markert_01-scaled.jpg 1708w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Nina Markert<\/h4>\n<p style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Nina Markert ist studentische Mitarbeiterin im Fachbereich Sonderausstellungen am Deutschen Historischen Museum.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Wozu das denn? 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