
{"id":9787,"date":"2025-05-07T09:06:00","date_gmt":"2025-05-07T07:06:00","guid":{"rendered":"\/blog\/?p=9787"},"modified":"2025-07-22T17:18:31","modified_gmt":"2025-07-22T15:18:31","slug":"nur-am-8-mai-tage-der-befreiung-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"\/blog\/2025\/05\/07\/nur-am-8-mai-tage-der-befreiung-in-europa\/","title":{"rendered":"Nur am 8. Mai? Tage der Befreiung in Europa"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Nur am 8. Mai? Tage der Befreiung in Europa<\/h1>\n\n\n\n<p>Martin Borkowski-Saruhan | 7. Mai 2025<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Seit Richard von Weizs\u00e4ckers ber\u00fchmter Rede von 1985 wird der 8. Mai in Deutschland \u00fcberwiegend als Tag der Befreiung begangen. Befreit wurden \u2013 \u00fcber einen viel l\u00e4ngeren Zeitraum, der 1943 begann und mit dem 8. Mai 1945 nicht endete \u2013 jedoch zun\u00e4chst die <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/museum\/ueber-uns\/dokumentationszentrum-zweiter-weltkrieg-und-deutsche-besatzung-in-europa\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.dhm.de\/museum\/ueber-uns\/dokumentationszentrum-zweiter-weltkrieg-und-deutsche-besatzung-in-europa\/\">von Deutschland besetzten L\u00e4nder Europas<\/a>, die ersten Konzentrations- und Vernichtungslager, die Opfer des NS-Regimes. Dabei entstanden in Europas St\u00e4dten Bilder der Befreiung, die \u00fcber die Widerspr\u00fcchlichkeiten des Kriegsendes Aufschluss geben. Eine Miniserie<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Teil I: Warschau<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"802\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Wiec_na_placu_Teatralnym_9_maja_1945a-1024x802.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9788\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Wiec_na_placu_Teatralnym_9_maja_1945a-1024x802.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Wiec_na_placu_Teatralnym_9_maja_1945a-300x235.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Wiec_na_placu_Teatralnym_9_maja_1945a-768x602.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Wiec_na_placu_Teatralnym_9_maja_1945a-1536x1203.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Wiec_na_placu_Teatralnym_9_maja_1945a.jpg 1805w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kundgebung auf dem plac Teatralny im Zentrum Warschaus anl\u00e4sslich der Kapitulation Deutschlands, 9. Mai 1945 (Public domain, Wikimedia Commons)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Zu behaupten, dass der 8. Mai 1945 in Warschau \u00fcberhaupt keine Rolle gespielt h\u00e4tte, w\u00e4re eine \u00dcbertreibung. Denn das Kriegsende in Europa wurde selbstverst\u00e4ndlich auch in der Hauptstadt jenes Landes gefeiert, das als Erstes von Deutschland angegriffen worden war. Erhaltene Aufnahmen zeigen die Menschenmassen auf dem plac Teatralny (Theaterplatz), wie sie am Folgetag der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands Transparente in die H\u00f6he hielten und Fahnen schwenkten. Zu erkennen ist auch eine Abordnung des <em>Biuro Odbudowy Stolicy<\/em> (BOS, B\u00fcro f\u00fcr den Wiederaufbau der Hauptstadt), unter dessen Beteiligung erst wenige Tage zuvor, am 3. Mai 1945, <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/gewalt-ausstellen-erste-ausstellungen-zur-ns-besatzung-in-europa-1945-1948\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/gewalt-ausstellen-erste-ausstellungen-zur-ns-besatzung-in-europa-1945-1948\/\">die erste Nachkriegsausstellung der Stadt<\/a> mit dem bezeichnenden Titel <em>Warszawa oskar\u017ca<\/em> (Warschau klagt an) im Nationalmuseum er\u00f6ffnet hatte. Den Termin auf den nationalen Feiertag der Verfassung von 1791 zu legen und damit die historische Bedeutung polnischer Kultur und Staatlichkeit zu betonen, passte zur Strategie der Ausstellung, die jahrelange barbarische Gewaltherrschaft der Deutschen \u00fcber das Land ausgerechnet anhand der von ihnen ins Werk gesetzten Zerst\u00f6rung polnischer Kulturg\u00fcter abzubilden. Kaputte Kunstwerke, Fragmente gesprengter Denkm\u00e4ler und Hinterlassenschaften des umfassenden Kunstraubs wurden in grotesk \u00e4sthetischer Assemblage ausgestellt.<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Die Grenze zwischen innen und au\u00dfen verschwamm: Die dem Stadtraum un\u00fcbersehbar eingeschriebene Gewaltgeschichte wurde in eilends hergerichtete S\u00e4le des stark besch\u00e4digten Museums \u00fcbertragen. Der vom BOS gestaltete letzte Saal \u00f6ffnete den Blick in die Zukunft. Die von vielen Menschen in der Stadt anfangs bezweifelte M\u00f6glichkeit eines Wiederaufbaus wurde darin nicht nur emphatisch bejaht, sondern mit \u00fcberaus konkreten Visionen verkn\u00fcpft.<\/p>\n\n\n\n<p>Starke Visionen waren angesichts der Trostlosigkeit der Gegenwart auch n\u00f6tig. Diesen Schluss legen die Erinnerungen Lech Tulickis nahe, der das Geschehen als 15-J\u00e4hriger miterlebte: \u201eIch stand auf dem Theaterplatz, weil man uns damals dorthin rief [\u2026]. Es gab eine Kundgebung [\u2026] und auf dem Balkon des Opernhauses [\u2026] waren diese ganzen Bonzen, und unten standen mehrere Tausend Leute. Freiwillig wollte niemand dorthin, man wurde von den Arbeitspl\u00e4tzen und aus den Schulen abgeholt. War es eine Kundgebung der Freude? Nein. [\u2026] Das stimmt nicht, niemand tanzte auf dem Theaterplatz. Die Leute waren sch\u00e4big, zerlumpt, bekamen Hungerl\u00f6hne.\u201c<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Materielle Not, Hunger, Ruinen, Zwang, Unfreiheit \u2013 damit benennt Tulicki zentrale Aspekte dessen, was die \u201eBefreiung\u201c durch die Rote Armee f\u00fcr viele Menschen in Warschau mit sich brachte. Gerade weil die Deutschen das Land jahrelang mit pr\u00e4zedenzlosem Terror \u00fcberzogen und es zum Schauplatz des Holocausts und weiterer Massenverbrechen gemacht hatten, waren die Erwartungen an das Ende der Besatzung und den Wiedergewinn von Freiheit und Unabh\u00e4ngigkeit umso gr\u00f6\u00dfer gewesen. F\u00fcr die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung der Stadt \u2013 vor dem Krieg weltweit die zweitgr\u00f6\u00dfte j\u00fcdische Gemeinde \u2013 kam die Befreiung bis auf sehr wenige Ausnahmen zu sp\u00e4t: Auf den systematischen Massenmord im Vernichtungslager Treblinka ab Juli 1942 folgte nach der Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto im Mai 1943 dessen Ausl\u00f6schung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rote Armee hatte bereits Ende Juli 1944 kurz vor den Warschauer Vororten gestanden, wo die Deutschen sie zun\u00e4chst aufhalten konnten. Anstatt die Offensive aber fortzusetzen und so auch den am 1. August 1944 gestarteten Warschauer Aufstand unter F\u00fchrung der <em>Armia Krajowa<\/em> (AK, Heimatarmee) zu unterst\u00fctzen, taten die Sowjets \u00fcber einen Monat lang nichts. Im September 1944 besetzten sie schlie\u00dflich nach heftigen K\u00e4mpfen das rechte Weichsel-Ufer mit dem Warschauer Stadtteil Praga \u2013 und warteten abermals ab. Das erm\u00f6glichte den Deutschen, den Aufstand mit aller H\u00e4rte niederzuschlagen, als Vergeltung den Rest der Stadt in Schutt und Asche zu legen und die \u00dcberlebenden in Lager zu deportieren. Dem Abriss, der Sprengung und Brandlegung der Geb\u00e4ude ging zudem ein organisierter Raubzug gigantischen Ausma\u00dfes voraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Unmittelbar nach der Einnahme von Praga begannen die sowjetischen Beh\u00f6rden mit dem Aufbau eines Terrorapparats. Noch im September 1944 richtete sich der stalinistische Geheimdienst NKWD in einem Mietshaus in der Strzelecka-Stra\u00dfe ein, inklusive Gef\u00e4ngnis und Hinrichtungsst\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"698\" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Polish_Army_Parade_waf-2012-1502-29_1945-1-1024x698.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9790\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Polish_Army_Parade_waf-2012-1502-29_1945-1-1024x698.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Polish_Army_Parade_waf-2012-1502-29_1945-1-300x204.jpg 300w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Polish_Army_Parade_waf-2012-1502-29_1945-1-768x523.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Polish_Army_Parade_waf-2012-1502-29_1945-1-1536x1047.jpg 1536w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Polish_Army_Parade_waf-2012-1502-29_1945-1-2048x1396.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Siegesparade der 1. Armee des Polnischen Milit\u00e4rs in der Marsza\u0142kowska-Stra\u00dfe in Warschau, 19. Januar 1945 (Public domain, Wikimedia Commons)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Als dann am 17. Januar 1945 nach kurzen K\u00e4mpfen gegen die sich zur\u00fcckziehenden Deutschen tats\u00e4chlich Truppen der 1. Armee des Polnischen Milit\u00e4rs und der 1. Belarussischen Front der Rote Armee auf das linke Ufer Warschaus vorr\u00fcckten, war das Zentrum nahezu menschenleer. Inmitten der Tr\u00fcmmer tauchten die wenigen Warschauer auf, die sich mehrere Monate lang in den Ruinen versteckt hatten. Trotz ihres unr\u00fchmlichen Nichteingreifens begingen die sowjetisch gef\u00fchrten Truppen ihren vermeintlichen Sieg am 19. Januar 1945 mit einer Parade und schufen damit einen wichtigen Topos f\u00fcr das offizielle kommunistische Geschichtsbild bis 1989. In ihrem Gefolge dehnten NKWD-Einheiten ihren Terrorapparat nun auch auf das Zentrum Warschaus aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz der Zerst\u00f6rung und der katastrophalen Lebensbedingungen kehrten immer mehr Warschauer zur\u00fcck und organisierten im Provisorium die Stadt neu. Bereits in der zweiten Januarh\u00e4lfte 1945 waren es 12.000, sp\u00e4ter im Jahr gesch\u00e4tzte 20.000 und 1946 schlie\u00dflich schon 290.000 Menschen allein auf dem linken Weichselufer.<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. vollst\u00e4ndige Objektliste der Ausstellung bei Kazcmarczyk, Dariusz: Pami\u0119tnik wystawy \u201eWarszawa oskar\u017ca\u201d: 3 maja 1945 \u2013 28 stycznia 1946 w Muzeum Narodowym w Warszawie. In: Rocznik Muzeum Narodowego w Warszawie 20 (1976), S. 599\u2013642.<br><br>\n\n<a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Interview Lech Tulicki (2012). In: Archiwum Historii M\u00f3wionej Domu Spotka\u0144 z Histori\u0105 i O\u015brodka KARTA, Sign. AHM_2714.<br><br>\n\n<a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Przywara, Adam: Nachleben oder Wiedergeburt? Warschau in den 1940er Jahren. In: Raphael Gross, Agata Pietrasik (Hg.): Gewalt ausstellen: Erste Ausstellungen zur NS-Besatzung in Europa, 1945\u20131948, Berlin 2025, S. 125.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9808 \" src=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/BS-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"252\" height=\"378\" srcset=\"\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/BS-200x300.jpg 200w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/BS-683x1024.jpg 683w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/BS-768x1152.jpg 768w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/BS-1024x1536.jpg 1024w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/BS-1366x2048.jpg 1366w, \/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/BS-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 252px) 100vw, 252px\" \/><\/p>\n<\/td>\n<td bgcolor=\"#becafa\">\n<h4 style=\"color: #000000; padding: 5px 10px 0px 10px;\">Martin Borkowski-Saruhan<\/h4>\n<p style=\"color: #000000; padding: 0px 10px 5px 10px;\">Martin Borkowski-Saruhan ist wissenschaftlicher Kurator f\u00fcr Osteuropa des Dokumentationszentrums &#8222;Zweiter Weltkrieg und deutsche Besatzung in Europa&#8220; (ZWBE) am Deutschen Historischen Museum.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<h2><span>Nur am 8. Mai? Tage der Befreiung in Europa<span><\/h2>\n<p>Seit Richard von Weizs\u00e4ckers ber\u00fchmter Rede von 1985 wird der 8. Mai in Deutschland \u00fcberwiegend als Tag der Befreiung begangen. Befreit wurden \u2013 \u00fcber einen viel l\u00e4ngeren Zeitraum, der 1943 begann und mit dem 8. Mai 1945 nicht endete \u2013 jedoch zun\u00e4chst die von Deutschland besetzten L\u00e4nder Europas, die ersten Konzentrations- und Vernichtungslager, die Opfer des NS-Regimes. Dabei entstanden in Europas St\u00e4dten Bilder der Befreiung, die \u00fcber die Widerspr\u00fcchlichkeiten des Kriegsendes Aufschluss geben. 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