Veranstaltungsrückblick

2016 bis 2018 in Bildern

 

Berlin (und Umgebung) entdecken

Führung "fontane.200/Brandenburg – Bilder und Geschichten"

Samstag, 24. August 2019, 14 Uhr

Nach der auf die Sprache Fontanes fokussierten Ausstellung in Neuruppin wollen wir im August die Ausstellung „fontane.200/Brandenburg – Bilder und Geschichten“ in Potsdam besuchen.

Mindesteilnehmerzahl: 10 (Gruppe 1), 6 (Gruppe 2)

Kosten: 6 € Führungsgebühr (vorab) + 5 € Eintritt (vor Ort) pro Person

Die Führung für Gruppe 2 beginnt um 14:30 Uhr.

Foto: Lorenz Kienzle

Es sind noch Plätze frei. Hier anmelden.

 

Foto: Zellengang im Kellergefängnis ("U-Boot") © Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen/Gvoon

Berlin entdecken

Führung "Emil Nolde - Eine deutsche Legende" im Hamburger Bahnhof

Donnerstag, 15. August 2019 von 17:30 Uhr

Der Expressionist Emil Nolde (1867–1956) ist der wohl berühmteste „entartete Künstler“. Doch wie passt dies zu seiner NSDAP-Mitgliedschaft und seinem Glauben an das nationalsozialistische Regime? Welche Antworten die Ausstellung „Emil Nolde - Eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus“ erfahren Sie mit uns bei einer gemeinsamen Führung.

Mindestteilnehmerzahl: 15 (Gruppe 1), 11 (Gruppe 2)

Kosten: 6 € Führungsgebühr (vorab) + 8 € Eintritt (vor Ort) pro Person.

Es sind noch Plätze frei. Hier anmelden.

Foto: Emil Nolde, Kriegsschiff und brennender Dampfer, o. D. (vor/um 1943), Detail, Aquarell, 14,8 × 24,4 cm, Nolde Stiftung Seebüll, © Nolde Stiftung Seebüll, Foto: Dirk Dunkelberg, Berlin

"fontane.200/Autor" Museum Neuruppin

Samstag, 20. Juli 2019, 14 Uhr

Berlin und Umgebung entdecken

Die Ausstellung fontane.200/Autor stellt die Besucherinnen und Besucher mitten hinein in Theodor Fontanes Schreib- und Textwelten: Woher hat er seine Ideen? Wie erfindet er seine Figuren? Warum tauchen in seinen Romanen manche Dinge immer wieder auf, warum werden andere verschwiegen? Wie entsteht der ›Realismus-Effekt‹ und wie der besondere Fontane-›Sound‹? Woran erkennen wir Kunst? Und: Was begeistert uns an Literatur?

Mindestteilnehmerzahl bei einer Gruppe 10 Personen. Wenn es bis Mitte Juni 20 Interessent*innen gibt, buchen wir eine zweite Gruppe. Maximalteilnehmerzahl pro Gruppe 15 Personen.

Kosten pro Person 6 € Führungsgebühr. Vor Ort kommt der Eintritt in Höhe von 6 € (ab einer Gruppengröße von 10 Personen) hinzu.

Zur Anmeldung

Foto: Leitausstellung fontane.200/Autor

Blick hinter die Kulissen: Provenienzforschung zu NS-Raubgut

Donnerstag, 11. Juli 2019 16:30 Uhr

Im Jahr 1999 haben sich die Träger der öffentlichen Museen in Deutschland verpflichtet, ihre Sammlungen auf Grundlage der Washingtoner Prinzipien nach NS-Raubgut zu durchsuchen. Auch das DHM widmet sich dieser Aufgabe und überprüft nach und nach einzelne Sammlungsgruppen auf Objekte, die ihren früheren Besitzern verfolgungsbedingt entzogen sein könnten.
Heike Krokowski erforscht am DHM die Provenienz von Werken aus der Gemäldesammlung. Anhand einiger Fallbeispiele erläutert sie uns die Forschung zu NS-Raubgut im DHM und berichtet von den Arbeitsweisen und Schwierigkeiten dieses Arbeitsfeldes. Blicken Sie mit uns hinter Bilder aus der Sammlung des DHM.

Foto: Gerhard von Kügelgen, Allegorie der Trauer, 1815, Detail

Leider ausgebucht!

"Picasso - das späte Werk"

Donnerstag, 30. Mai 2019, 15 Uhr

Führung im Museum Barberini

An Christi Himmelfahrt widmen wir uns der Kunstgeschichte. Die Reihe „Berlin erleben“ führt uns über die Grenzen der Stadt hinaus ins Barberini Museum nach Potsdam. Dort werden in der Ausstellung „Das späte Werk“ selten ausgestellte Gemälde aus den späten Jahren des Malers Pablo Picasso gezeigt.

Kostenbeitrag: 6 € zzgl. Eintritt. Bitte bringen Sie den Eintritt in Höhe von 10 € pro Person passend mit.
Mindestteilnehmerzahl: 15

Anmeldung leider nicht mehr möglich.

Foto: Museum Barberini, Rückansicht, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini

Mitgliederversammlung 2019

im Zeughauskino

Montag, 20.05.2019, 18 Uhr

Liebe Mitglieder,

herzlichst laden wir Sie zur Mitgliederversammlung am 20. Mai 2019 um 18 Uhr ins Zeughauskino ein.

Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme und angenehme Gespräch bei einem anschließenden Glas Wein oder Mineralwasser.

Zur Anmeldung klicken Sie bitte hier. Nur für Mitglieder. Teilnahme auch kurzfristig ohne Anmeldung möglich.

Präsentation des Gemäldes "Zerstörung 2" von Felix Nussbaum

Zu Gast: Christian Wulff, Bundespräsident a. D.

Mittwoch, 15. Mai 2019, 18 Uhr

Die drohende Deportation vor Augen hatte Felix Nussbaum bereits 1942 einem befreundeten Zahnarzt über 100 Werke anvertraut. Wenigstens seine Bilder sollten den Nationalsozialismus überdauern, so wünschte sich der jüdische Künstler. Das Gemälde „Zerstörung 2“, das die Angst des Malers vor der Vernichtung seiner Werke besonders deutlich werden lässt, konnten der Museumsverein und das DHM Ende 2018 dank der großzügigen Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender erwerben.


Zu Gast: Bundespräsident a. D. Christian Wulff mit einer Rede zu Felix Nussbaum und der Bedeutung der Erinnerungskultur in Deutschland. Christian Wulff, ein Bewunderer von Felix Nussbaum, ist Mitglied der Felix-Nussbaum-Foundation, Osnabrück, und Träger des Leo-Baeck-Preises des Zentralrats der Juden in Deutschland. Ferner hielt er als erster Bundespräsident eine Rede im Konzentrationslager Ausschwitz.

Anschließend Empfang.

Zur Anmeldung klicken Sie bitte  hier.


Der Zugang zum Zeughaushof erfolgt über den Haupteingang des Deutschen Historischen Museums.


Ablauf:

Begrüßung
Ulrich Deppendorf
Vorsitzender des Museumsvereins
 
Grußwort
Raphael Gross
Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum
 
Rede
Bundespräsident a.D. Christian Wulff
Mitglied im Beirat der Felix-Nussbaum-Foundation
 
Zum Gemälde
Fritz Backhaus
Abteilungsdirektor Sammlungen


Foto: Felix-Nussbaum-Haus Osnabrück

Demokratie 2019

Führung durch die Sonderausstellung "Weimar: Vom Wesen und Wert der Republik"

Sonntag, 12. Mai 2019, 14 Uhr

Vor dem Hintergrund aktueller Debatten um die Krise der liberalen Demokratie beleuchtet die Ausstellung in vier inhaltlichen Kapiteln die zentralen Herausforderungen in Politik und Gesellschaft, die sich den Zeitgenossinnen und Zeitgenossen damals stellten. Die Tatkraft, mit der Demokratinnen und Demokraten dabei ans Werk gingen, ist beeindruckend; ihre Modernität bestechend und visionär bis heute. Viele der von ihnen erkämpften und verteidigten Freiheiten und Gestaltungsspielräume sind Meilensteine und wirken bis in die Gegenwart hinein: das 1919 eingeführte Frauenwahlrecht, der Kompromiss als grundlegendes demokratisches Prinzip, die Etablierung des Sozialstaates, das Ringen um einen offenen Umgang mit der Sexualität, die Innovationen im Städte- und Wohnungsbau oder die Neuregelung des Verhältnisses zwischen Staat und Religion.

Im Fokus steht daher nicht das Ende Weimars, sondern wie sich die Bürgerinnen und Bürger mit dem, was Demokratie ist und werden sollte, kontrovers auseinandersetzten und wie sich dabei entscheidende Prinzipien von Demokratie herausbildeten.

Wir laden Sie zu einer Führung durch die Sonderausstellung "Weimar: Vom Wesen und Wert der Demokratie" ein.

Treffpunkt: 13:50 Uhr an der Kasse in der Ausstellungshalle (Pei-Bau).

Leider ausgebucht.

 

Foto: Weimar: Vom Wesen und Wert der Demokratie
© Deutsches Historisches Museum, David von Becker

Berlin entdecken

Führung durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen

Samstag, 27. April 2019, 14 Uhr

Ende April setzten wir in der Reihe „Berlin entdecken“ unsere Beschäftigung mit dem geteilten Deutschland fort und besuchen die Gedenkstätte Hohenschönhausen. In dem Gefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) waren Menschen inhaftiert, die der kommunistischen Diktatur in der DDR im Weg standen. Wir besuchen die Gedenkstätte in Begleitung einer Historikerin/eines Historikers.

Treffpunkt: 13:50 Uhr an der Besucheranmeldung
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Genslerstraße 66, 13055 Berlin, Deutschland

Kostenbeitrag: 6 €
Mindestteilnehmerzahl: 15

Es sind noch Plätze frei. Hier anmelden.

 

Foto: Zellengang im Kellergefängnis ("U-Boot") © Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen/Gvoon

Exklusive Preview

"Weimar: Vom Wesen und Wert der Demokratie"

Dienstag, 2. April 2019, 18 - 20 Uhr

Von April bis September 2019 steht das Programm des Deutschen Historischen Museums ganz im Zeichen der Demokratie. Mit der Ausstellung „Weimar: Vom Wesen und Wert der Demokratie“, dem „Demokratie-Labor“ und einem profilierten Veranstaltungsprogramm möchte das Deutsche Historische Museum zur Fortentwicklung der Demokratie beitragen.
Als Mitglieder des Museumsvereins haben Sie am 2. März 2019 zwischen 18 - 20 Uhr als Erste - noch vor der Eröffnung - die Gelegenheit, die neue Ausstellung „Weimar: Vom Wesen und Wert der Demokratie“ kennenzulernen. Auch das interaktive "Demokratie-Labor" ist in dieser Zeit für Sie geöffnet.
Bitte beachten Sie, dass die Garderobe an diesem Abend geschlossen ist. Ein Garderobenständer steht bereit. Wir bitten Sie keine größeren Taschen und Rucksäcke mitzubringen, da diese nicht in die Ausstellungsbereiche mitgenommen werden dürfen und wir keine Gewähr für die Garderobe übernehmen können.
Wir möchten zudem darauf hinweisen, dass es bei der Preview um eine reine Vorbesichtigung handelt. Eine Führung bieten wir im Laufe des zweiten Quartals an.

Hier anmelden.

 

Weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

Demokratie 2019

Führung zum Mitmachen - Wir besuchen das "Demokratie-Labor"

Sonntag, 31. März 2019, 14 Uhr

Das „Demokratie-Labor“, das parallel zur Sonderausstellung „Weimar: Vom Wesen und Wert der Demokratie“ im DHM präsentiert wird, lädt uns schon vor der offiziellen Eröffnung zur kritischen Reflexion ein, wie Demokratie in Deutschland gelingt und auch in Zukunft gelingen kann. Der Begriff „Labor“ ist dabei sorgfältig ausgewählt, denn die Besucherinnen und Besucher dürfen, sollen mitmachen und sich einbringen.
Sonntag, 31. März 2019, 14 Uhr. Treffpunkt: 13:50 Uhr an der Kasse in der Ausstellungshalle.

Es sind noch Plätze frei. Hier anmelden.

Berlin entdecken

Führung durch die Staatsoper Unter den Linden

Sonntag, 10. März 2019, 14 Uhr

Unser nächster Programmpunkt führt uns in die unmittelbare Nachbarschaft und hinter die Kulissen der Staatsoper Unter den Linden. Wir hören, wie eine Inszenierung ihren Weg auf die Bühne schafft und wie viele Menschen daran beteiligt sind, eine Aufführung zu kreieren. Und wir erfahren mehr über die 275-jährige Geschichte des Hauses – so zum Beispiel über die rosa Fassadenfarbe, die die Staatsoper mit dem Zeughaus gemeinsam hat.

Sonntag, 10. März 2019, 14 Uhr. Treffpunkt: 13:50 Uhr vor dem Opernhaus, Kostenbeitrag pro Person: 15 €.

Foto: Saalanschicht. Copyright: Staatsoper Unter den Linden/Marcus Ebener

Leider ausgebucht! Die Staatsoper bietet den Blick hinter die Kulissen auch als öffentliche Führung an: https://www.staatsoper-berlin.de/de/veranstaltungen/fuehrung.3686/

 

 

Führung durch die Sonderausstellung

Das exotische Land. Fotoreportagen von Stefan Moses

Samstag, 23. Februar 2019, 14 Uhr

ABFebruar läuft im DHM die Sonderausstellung „Das exotische Land. Fotoreportagen von Stefan Moses“ . Stefan Moses gehört zu den bekanntesten Fotografen der Bundesrepublik. Im Auftrag des „Stern“ reiste er durch Europa und nach Übersee. Immer wieder aber berichtete er auch aus dem "exotischen" Land Deutschland, das ihn faszinierte. Einige Bilder werden Sie sicher wiedererkennen, wenn Sie uns bei der Führung am Samstag, 23. Februar 2019, 14 Uhr begleiten. Treffpunkt: 13:50 Uhr an der Kasse in der Ausstellungshalle.

Berlin entdecken

Führung durch die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde mit anschließendem Zeitzeugengespräch

Sonntag, 10. Februar 2019, 14:30 Uhr

Im November besuchte eine Gruppe des Museumsvereins das Stasi-Unterlagen-Archiv. Roland Jahn und Ulrich Deppendorf berichteten als Zeitzeugen von dem Sturm auf die Stasi-Zentrale am 15. Januar 1990. Im Februar sprechen wir wieder mit Zeitzeuginnen und Zeugen der deutsch-deutschen Geschichte. Wir lernen den Erinnerungsort Notaufnahmelager Marienfelde kennen. 1,35 Millionen Menschen fanden in dem 1953 errichteten Lager eine erste Unterkunft, nachdem ihnen die Ausreise, die Flucht aus der DDRgelungen war.

Sonntag, 10. Februar 2019, 14:30 – ca. 17:00 Uhr. Treffpunkt: 14:20 Uhr im
Eingangsbereich der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde,
Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin. Kostenbeitrag pro Person: 5 €.

Foto: Eingangsbereich der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde. Copyrights ENM - Andreas Tauber

Leider ausgebucht!

 

 

Berlin entdecken

„Deutsche Jüdinnen und Juden zur Zeit des Nationalsozialismus“ – eine Führung im Jüdischen Museum

Mittwoch, 30. Januar 2019, 18 Uhr

Felix Nussbaum ging 1933 ins Exil. Andere Jüdinnen und Juden blieben in Deutschland. Ab 1942 verfolgte das NS-Regime die systematische Ermordung der Jüdinnen und Juden in Europa.  Mit den Schicksalen „deutscher Jüdinnen und Juden zur Zeit des Nationalsozialismus“ beschäftigen wir uns bei einem Besuch des Jüdischen Museums.

Mittwoch, 30. Januar 2019, 18 Uhr. Treffpunkt: 17:40 Uhr am Meeting Point hinter der Sicherheitskontrolle im Jüdischen Museum. Bitte planen Sie ca. 20-30 Minuten Vorlauf für die Sicherheitskontrolle ein. Kostenbeitrag pro Person: 14 €.

 

Foto: Außenansicht des Altbaus des Jüdischen Museums, Berlin. Im Hintergrund der Libeskind-Bau. Copyright: Jens Ziehe, Berlin

Führung in der Dauerausstellung

„Der Kampf um die Frauenrechte vom Vormärz bis heute“

Samstag, 19. Januar 2019, 14 Uhr

Bei der Wahl der Nationalversammlung am 19. Januar 1919 durften Frauen zum ersten Mal in Deutschland reichsweit wählen und gewählt werden. Der Fachbereich Bildung und Vermittlung widmet dem Thema „Frauenrechte“ im ersten Quartal eine dreiteilige Führungsreihe. Wir möchten Ihnen anlässlich des Jahrestages am 19. Januar den ersten Teil, die Führung „Der Kampf um die  Frauenrechte vom Vormärz bis heute“, exklusiv vorstellen. Sie behandelt den Kampf um politische Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe.
Samstag, 19. Januar 2019, 14 Uhr. Treffpunkt: 13:50 Uhr an der Kasse im Zeughaus

Diese Führung wird noch einmal als öffentliche Führung angeboten: SO 27.01.2019 um 13 Uhr.

Die zweite Führung der Reihe trägt den Titel "Madam zu sein ist ein elendes Handwerk"
SO 03.02., 10.02., 17.02., 24.02., jeweils 13 Uhr, Führungsgebür 4 €

Die dritte Führung "Dame auf der Straße, Anarchistin im Bett? Frauenrollen im 20. Jahrhundert" findet am SO 03.03., 10.03., 17.03., 24.03., 31.03., jeweils um 13 Uhr statt. Führungsgebühr 4 €

Bitte wenden Sie sich an die Kasse im Zeughaus. Eine Anmeldung ist nicht möglich.

Berlin und Umgebung entdecken

Führung durch die Ausstellung "Kaiserdämmerung" im Neuen Palais in Potsdam

Sonntag, 28. Oktober 2018 14:10 bzw. 14:30 Uhr

Am 9. November 1918 erklärte Reichskanzler Max von Baden die Abdankung des deutschen Kaisers Wilhelm II. Der Kaiser hielt sich zu diesem Zeitpunkt im belgischen Spa auf, Kaiserin Auguste Viktoria erlebte dagegen die Novemberrevolution im Neuen Palais in Potsdam. Die Ausstellung „Kaiserdämmerung“ im Neuen Palais widmet sich dieser für das Kaiserhaus turbulenten Zeit. Kommen Sie mit uns zu einer Führung durch die Ausstellung.
Kostenbeitrag pro Person: 10 €. Der Kostenbeitrag wird mit der Anmeldung fällig.

Treffpunkt: 14:00 bzw. 14:20 Uhr am Neuen Palais in Potsdam.

Foto: © Fuhrmann'sches Kaiserpanorama/DHM

Das Kaiserpanorama ist in der Dauerausstellung des DHM zu sehen.

 

Weitere Veranstaltungen folgen ...

Sonderführung in der Dauerausstellung

"Rückansicht - Die verborgene Geschichte eines Gemäldes von Adolph Menzel"

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 16 Uhr

Neue Blickwinkel offenbart die Intervention „Rückansicht – Die verborgene Geschichte eines Gemäldes von Adolph Menzel“, die vom 13. September bis 3. Februar in der Dauerausstellung zu sehen ist. Das Kuratorenteam zeigt uns an der Rückansicht des Gemäldes „Borussia“ von Adolf Menzel Spuren der Provenienz des Werkes und erklärt, welche Bedeutung die Erforschung der Besitzgeschichte eines Objektes für Museen hat.

Donnerstag, 25. Oktober 2018, Treffpunkt: 15:50 Uhr an der Kasse im Zeughaus

Foto: © DHM

Museum & Museumsverein

Ulrich Deppendorf und Fritz Backhaus sprechen über den geplanten Ankauf des Gemäldes "Zerstörung 2" von Felix Nussbaum

Kommen Sie zum Museumsfest! Sonntag, 14. Oktober 2018

Erfahren Sie mehr zum geplanten Ankauf des Gemäldes „Zerstörung 2“ und lernen Sie die beiden Bilder von Fritz Nussbaum kennen, die bereits zur Sammlung des DHM gehören. Im Rahmen des Bühnenprogrammes sprechen Ulrich Deppendorf und Fritz Backhaus, Abteilungsdirektor Sammlungen, über „Zerstörung 2“. Zudem stellt Fritz Backhaus die Gemälde „Kauernder Gefangener“ und „Dreierporträt“ in einer Führung durch die Dauerausstellung vor.

Gespräch zu „Zerstörung 2“, 15 Uhr, Bühne im Zeughaushof
Führung „Die Gemälde von Felix Nussbaum“, 12:30 Uhr, 16:30 Uhr, Zeughaus, Treffpunkt 1

Das DHM und der Museumsverein freuen sich über alle, die zum Museumsfest kommen möchten. Falls Sie noch nicht Mitglied sind, kommen Sie doch beim Stand des Museumsvereins im Zeughaushof vorbei...

Zum Programm des Museumsfestes

Foto: Museumsfest 2013 © DHM/Bruns

Führungen im Frühjahr 2018

Mitgliederreise ins Baltikum

6. bis 9. September 2017

Zwei Länder in vier Tagen – das hatten wir uns vorgenommen und es geht - bei guter Planung und einer sorgfältigen Auswahl der Ziele. Der Museumsverein des DHM hatte sich für eine Reise „Auf deutschen Spuren“ durch das Baltikum entschieden und dabei die Städte Riga, Tartu und Tallin in Lettland und Estland ins Visier genommen. Zwanzig Mitglieder hatten sich angemeldet und dies erwies sich als eine ideale Größe. Jeder kam mit jedem ins Gespräch, die Namen waren nach kurzer Zeit präsent und das Durchzählen der Gruppe bei den Abfahrten dauerte nicht zu lange.
Am Mittwoch, den 3. September flogen wir morgens ab Tegel nach Riga, wo wir gegen Mittag gleich von unserem deutschsprechenden Guide, Frau Anda Spigule in Empfang genommen wurden. Eine kurze Busfahrt ins Stadtzentrum führte uns schon ein paar Besonderheiten der lettische Hauptstadt vor Augen: ganze Wohnviertel gebaut aus Holz. Frau Anda begann gleich mit ihren Erläuterungen und so erblickten wir schon einige bedeutende Bauwerke Rigas vom Bus aus.
Das Hotel lag sehr zentral. Zunächst nahmen wir einen kleinen Mittagssnack ein, um dann zum großen Stadtrundgang durch Riga zu starten. Frau Anda ist gebürtige Lettin und kannte sich sehr gut aus. Der erste Besuch galt einem der ältesten Häuser der Stadt, in dem Domus-Rigensis, das Deutschbaltisch-Lettische Zentrum, untergebracht ist. Das Zentrum hat sich der Kontaktpflege der Deutschbalten mit Ihrer ehemaligen Heimat verpflichtet. Wir besichtigten das Haus und bekam anschließend – bei Kaffee, Tee und lettischen Teigtaschen – eine erste Einführung in die Geschichte des Landes und speziell seine Beziehungen zu Deutschland. Die anschließende Stadtführung war informativ, aber leider viel zu kurz. Riga ist voller wunderschöner Bauwerke, deren Ursprung oft in der gemeinsamen Geschichte mit Deutschland liegt, was man an deutschsprachigen Beschriftungen und Namen erkennen kann. Besonders beeindruckend sind die vielen Jugendstilbauten. Gegen 18:30 Uhr kamen alle müde und durchgefroren ins Hotel. Die Temperatur war mit ca. 12 C° doch erheblich niedriger als wir es noch aus Berlin gewohnt waren. Das Abendessen fand im Hotel statt. Diese und alle folgenden Mahlzeiten waren dank der netten Gruppe sehr gesellig und unterhaltsam.
Am nächsten Morgen brachen wir in Riga gegen 8:00 Uhr mit dem Bus auf Richtung Tartu in Estland. Dazwischen lagen verschiedene Stationen: Zunächst besichtigten wir in Segulda die Ruine der Burg Segewold des Schwertbrüderordens (späterer Livländischer Ordenszweig des Deutschen Ordens). Dank eines Funk-Gruppenführungssystems konnte unserer Führerin die Geschichte erläutern und die Gruppe sich dabei in Ruhe umschauen. Anschließend besuchten wir das Gelände der Burgruine Turaida. Sie diente als livländisches Gegengewicht zur Burg der Schwertbrüder auf dem gegenüberliegenden Flussufer der Gauja. Hier gab es nicht nur eine sehenswerte Burgruine, sondern auch weitläufige Parks und Gärten, sodass die Besichtigung ein ausgedehnter Spaziergang wurde.
Weiter ging es nach Ungurmuiza, auf Deutsch: Orellen. Hierbei handelt es sich um ein barockes Gutshaus, von denen es im Baltikum eine große Zahl gibt. Die meisten von ihnen gehen auf deutsche Besitzer im 17. bis 19. Jahrhundert zurück. Das Besondere am Gut Orellen von 1732 ist, dass es sich um ein vollständig erhaltenes Holzhaus handelt. Es wartete ein örtlicher Guide auf uns, der uns die Geschichte des Hauses und somit die der Besitzer, die Familie Campenhausen, nahebrachte. Auch wenn die Einrichtung des Hauses nur noch sehr spärlich ist, so sind Haus und Gelände wunderschön, mit weitläufigen Wiesen und uralten Bäumen. Im Garten liegt ein Teehaus in dem unserer Gruppe Tee und Kuchen angeboten wurden. Da es weiterhin sehr kalt war, war dies eine willkommene Gelegenheit, sich aufzuwärmen.
Die Weiterfahrt ins estnische Tartu war die für den Tag längste Strecke. Am Spätnachmittag überquerten wir die Grenze zwischen Lettland und Estland. Mit knapp 100.000 Einwohnern und 20.000 Studenten, ist Tartu (ehemals auf Deutsch Dorpat) die wichtigste Universitätsstadt Estlands. Nach dem Check-In ins Hotel, brachen wir zu einem kurzen Stadtrundgang auf. Auch hier konnten wir wieder viele deutsche Spuren entdecken. Zum leckeren Abendessen im Hotel begrüßten wir einen Vertreter der deutsch-estnischen Gemeinde, der viele Fragen zur Geschichte und aktuellen Entwicklung des Landes beantworten konnte – ein rundum gelungener Abend!
Früh um 8:30 Uhr ging es los in Richtung Tallin. Auf dem Weg dorthin machten wir Station im Laahemaa Nationalpark und hatten Zeit für einen Spaziergang an der malerischen estnischen Küste mit ihren vielen großen Findlingen und der zum Teil unberührten Natur. Im Nationalpark liegen mehrere große Herrenhäuser. Für das ehemals deutsch-baltische Landgut Palmse hatten wir länger Zeit. Das repräsentative Herrenhaus besitzt einen großen Park und viele ehemalige Wirtschaftsgebäude. In einem davon aßen wir sehr gut und zünftig zu Mittag. Nach weiteren anderthalb Stunden Fahrt erreichten wir die Hauptstadt Tallin. Dort legten wir einen kurzen Stopp bei der berühmten Sängerbühne ein, Laululava genannt. Ein sehr beeindruckendes Bauwerk. Beim alle fünf Jahre stattfindenden Sängerfest finden auf der Bühne mehr als 15.000 Sänger Platz. Die Aufteilung der Altstadt Tallins in Unter- und Oberstadt macht den Ort sehr reizvoll, ist aber zu Fuß auch manchmal recht beschwerlich zu erkunden und so mussten wir uns auch unser zentral gelegenes Hotel erst erlaufen. In der Oberstadt an der russisch-orthodoxen Kirche erwartete uns unsere einheimische Stadtführerin. Bei wechselhaftem Wetter erkundeten wir das schöne Tallin mit seinen Kirchen, Gassen und prächtigen Häusern. Auch hier fanden sich wieder zahlreiche deutsche Spuren. Gleich im Anschluss an die Stadtführung aßen wir in einem Restaurant am zentralen Marktplatz zu Abend.
Der vierte und letzte Tag war den Reisenden zur freien Verfügung, um auf eigene Faust Tallin zu erkunden. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Der andauernde Regen, machte einen Stadtspaziergang fast unmöglich. Doch bietet Tallin viele Museen, gemütliche Cafés und eine riesige Markthalle, die den Tag sehr abwechslungsreich gestalteten. Am Nachmittag fuhr uns der Bus ein letztes Mal. Der kleine Flughafen war innerhalb kurzer Zeit erreicht. Wir nahmen Abschied von der unermüdlichen, fröhlichen Frau Anda und flogen zurück nach Berlin, das wir gegen 20:00 Uhr sicher erreichten.
Das Baltikum ist eine Reise wert! Die kurze Fahrt eröffnete unterschiedlichste Blickpunkte auf Geschichte, Menschen und Natur der beiden Länder Lettland und Estland. Deutsche Spuren waren an allen Ecken und Ende zu finden – vielleicht ein Grund, warum man sich kaum fremd gefühlt hat, auch wenn zwischen Deutschland und dem Baltikum weit über 1000 km liegen. Unsere Gruppe war neugierig, interessiert und aufgeschlossen. Wir freuen uns schon sehr auf weitere Exkursionen, um weitere deutsche Spuren vor Ort zu entdecken.

Mitgliederreise ins Baltikum

Schlüterhofgespräch am 4. Dezember 2017

Führung durch das Deutsch-Russische Museum Berlin Karlshorst am 21. Oktober 2017

Schlüterhofgespräch im Zeughauskino am 18. September 2017

Führung auf dem Friedhof der Märzgefallenen am 12. August 2017

Führung im AlliiertenMuseum in Berlin-Dahlem am 13. Juli 2017

Droysen-Lecture im Zeughauskino am 6. Juni 2017

Tagesexkursion nach Wittenberg am 26. Mai 2017

Mitgliederversammlung 2017 mit anschließendem Empfang

Mitglieder des Museumsvereins als Infopaten für das Projekt „LebensMITTElpunkt. Ihre – Meine – Unsere Stadt“

Führung durch den Berliner Dom am 22. März 2017

Werkstatt- und Depotführung am 15.02.2017

Schlüterhof-Gespräch am 21.11.2016

Neumitgliederempfang am 21.11.2016

Schlüterhof-Gespräch am 07.11.2016

Mitgliederreise nach Breslau (Wroclaw) vom 31.08. bis 1.09.2016


Bei Zwergen und Riesen der Geschichte - eine Reise nach Breslau


Es war ein Experiment - zum ersten Mal hat der Museumsverein des DHM seine jährliche "VIP"-Reise, die bislang spendenfreudige Mäzene anlocken oder bei der Stange halten sollte, auf zwei Tage ausgedehnt und für alle Mitglieder geöffnet. Das Ziel war Breslau, die Hauptstadt der polnischen Provinz Niederschlesien, zur Zeit auch Kulturhauptstadt Europas und für Freunde und Unterstützer eines Deutschen Historischen Museums naturgemäß besonders attraktiv.

Breslau ist nicht zuletzt die Stadt österreichischer und preußischer Kulturdenkmäler - und es ist auch die Stadt der Zwerge, und die sind polnische Denkmäler, klein, doch unübersehbar, inzwischen über dreihundert an der Zahl. Sie erinnern an die Oppositionsbewegung gegen das kommunistische Regime, die sich in den 80er Jahren formiert und in Breslau ironisch den Zwerg als Symbol gewählt hatte, sich dann aber durchaus nicht als Zwergenaufstand erwies. Das und einiges mehr führte uns unsere Stadtführerein Ela Malinowska vor Augen, die sich als ebenso kundige wie beredte und liebenswürdige Dolmetscherin der Breslauer Geschichte und Gegenwart erwies.

Die Dominsel, die einmalig schöne Aula der "Leopoldina" - der einst vom Habsburger Leopold I. gegründeten, zunächst von Jesuiten geprägten, den evangelischen Breslauern aufgenötigten Universität -, die großartige, von Barock und hanseatischer Backsteingotik geprägte Architektur der Altstadt, namentlich die Bürgerhäuser am Rynek, dem früheren "Ring", und eine Schiffsfahrt auf der Oder waren Glanzlichter eines Programms, bei dem die Höhe- und Tiefpunkte der deutschen Geschichte Breslaus bis hin zum bitteren und brutalen Ende im Mai 1945 so wenig ausgespart wurden wie die Leiden der Breslauer Neubürger unter dem kommunistischen Regime, die Mühen der deutsch-polnischen Versöhnung und die bewundernswert positive Entwicklung der Stadt seit der Wende 1989/90.

Das gilt besonders auch für das Breslauer Stadtmuseum im Pałac Królewski, dem alten preußischen Königspalast, durch das Direktor Maciej Łagiewski auf eine Weise führte, die einer eindringlichen, lebendigen, unterhaltsamen Doppelstunde in Europäischer Geschichte gleich kam, temperamentvoll und anschaulich vorgetragen in einem Deutsch, das manchem unserer Politiker, die sich über ihre schwindende Resonanz im Volk wundern, zu Nutz und Ehren gereichen würde. Nach den sympathischen Zwergen sah man hier auch die nicht immer sympathischen Riesen der Geschichte versammelt: Dass unter den Exponaten das Porträt Josef Stalins ebenso zu finden ist wie das des in Polen nicht unbedingt beliebten Friedrichs des Großen und sogar ein lebensgroßes Konterfei Wilhelms des Zweiten, muss der Direktor nur gelegentlich deutschen Historikerkollegen erklären - "es gehört nun einmal zu unserer Geschichte", wie er souverän hervorhob.

Faszinierend im gleichen Sinne zeigte sich auch das Polnische Nationalmuseum, das wir uns mit seiner Fülle von Eindrücken wegen der knappen Zeit ohne Führung zu Gemüte führten. Insgesamt war es fast eine Überfülle, die diese Reise den vierzig Teilnehmern bot, durchaus auch anstrengend wie nicht zuletzt die jeweils vierstündige Busfahrt von und nach Berlin - aber, so die Resonanz: Es hat sich gelohnt, und es sollte nicht das letzte Angebot dieser Art gewesen sein.

Peter Voß



PS: Dem Fotografen der Breslau-Bilder, Herrn Dr. Michael Thomas, danken wir für die bleibenden Impressionen.

Mitgliederreise nach Breslau (Wroclaw) vom 31.08. bis 01.09.2016

Droysen-Lecture am 18.5.2016