Film

Du haut en bas

Gebrochene Sprache

Mittwoch, 04. Januar 2017, 20.00 Uhr

Zeughauskino

Du haut en bas

F 1933, R: Georg Wilhelm Pabst, B: Anna Gmeyner, nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Ladislas Bús-Fekete, K: Eugen Schüfftan, M: Marcel Lattès, D: Jean Gabin, Janine Crispin, Michel Simon, Mauricet, Wladimir Sokoloff, Peter Lorre, 80’ · DCP, OmU

MI 04.01. um 20 Uhr

„C’est la crise“, sagt Peter Lorre als berufsmäßiger Bettler in G.W. Pabsts Film, gedreht Ende 1933 in französischer Sprache in Paris: Wir leben in Zeiten der Krise. Der Ausspruch galt für die Figuren des Films ebenso wie für Pabsts Filmteam. Die Figuren sind Bewohner eines Wiener Mietshauses, in dessen Etagen sich „von oben nach unten“ die unterschiedlichen sozialen Verhältnisse spiegeln. Doch die kleinen Leute lassen sich nicht unterkriegen und meistern mit österreichisch-französischem Charme ihr Leben. Zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Pabst in den Pariser Tobis-Studios um sich versammelte, zählten, neben Franzosen wie den jungen Schauspielern Jean Gabin, Janine Crispin und Michel Simon, auch deutschsprachige Künstler, für die Paris nach Hitlers Machtantritt eine Zwischenstation der Emigration war, darunter die Wiener Bühnenautorin Anna Gmeyner, der Filmarchitekt Ernö Metzner, der innovative Kameramann Eugen Schüfftan und die Schauspieler Wladimir Sokoloff und Peter Lorre – etablierte Stars des deutschen Kinos, die nun in einer anderen Sprache arbeiteten und auf der Suche nach einer neuen Heimat waren. Auch für sie galt: So sehr sie auch bereit waren, ihr neues Leben anzupacken, so allgegenwärtig war doch auch die Krise. (obr)

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