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Peter Pewas: Dokumentarfilme 1932-1967

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Freitag, 16. Juni 2017, 18.00 Uhr

Zeughauskino

Alexanderplatz überrumpelt BRD 1932/34, R: Peter Pewas, 6‘ · 35mm

Wohin Johanna? D (Ost) 1946, R: Peter Pewas, 6‘ · 35mm

Menschen – Städte – Schienen D (West) 1949, R: Peter Pewas, 18‘ · 35mm

Herbstgedanken BRD 1950, R: Peter Pewas, 9‘ · 35mm

Putzke will es wissen BRD 1952, R: Peter Pewas, 17‘ · 35mm

Vormittag eines alten Herrn BRD 1962, R: Peter Pewas, 12‘ · 35mm

Indem wir dienen… BRD 1964, R: Peter Pewas, 31‘ · 35mm

Kennzeichen Luftballon BRD 1967, R: Peter Pewas, 12‘ · 16mm

 

FR 16.06. um 18 Uhr · Einführung: Günter Agde

Zeit seines Arbeitslebens hat Peter Pewas auch Dokumentarfilme realisiert. Sie gingen im alltäglichen Kinobetrieb unter. In ihren Formerfindungen und Experimenten korrespondieren sie mit Pewas Spielfilmen. Ihre Themen umfassen ein erstaunlich breites Spektrum: vom romantisch-melancholischen Herbst-Stimmungs-Essay bis zur Bewegungsstudie von Eisenbahnen, vom schlichten Werbefilm bis zum Pamphlet. Das Themenspektrum ist dabei mehr den Auftraggebern anzurechnen als Pewas eigenem Konzept und Willen. Den Anfang bilden Amateuraufnahmen, die er von 1932 bis 1934 auf dem Berliner Alexanderplatz drehte: schnelle, auch unscharfe flüchtige Momentszenen jenseits der Metropole, in den Slums des damaligen Berlin. So ungelenk diese Sequenzen heute anmuten mögen, so offenbaren sie doch das frühe sinnliche Gespür des Filmneulings für Bewegung im Film, für Lichtgebung und Schattensetzung, für Tempo und optische Kontraste. Den sorgfältigen, empfindsamen Umgang mit diesen zentralen Mitteln des Films bewahrt Pewas für sein gesamtes Werk. (ga)

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