Hans Haacke, Fotonotizen documenta 2, 1959 © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Symposium

documenta. GESCHICHTE / KUNST / POLITIK

Ganztägiges Symposium in der Reihe „Historische Urteilskraft“

Dienstag, 15. Oktober 2019

Zeughaushof

Die ästhetisch-politische Geschichte der Bundesrepublik spiegelt sich in besonderer Weise in der documenta: Bei ihrer Gründung 1955 galt sie als künstlerische Initiative des Wiedereintritts in die Welt der Moderne, als ‚Neuanfang‘ nach einer Phase extremer politisch-ideologischer Instrumentalisierung.

Seither zieht sie sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Bundesrepublik und wurde immer wieder zu einem Ort, an dem sich zentrale Aspekte der deutschen Nachkriegsgeschichte, die Spuren des Nationalsozialismus, die Blockbildung des Kalten Kriegs und das Selbstverständnis der bundesrepublikanischen Gesellschaft widerspiegelten.

Auf dem Symposium „documenta. Geschichte / Kunst / Politik“ diskutieren Kunsthistoriker*innen und Historiker*innen, Künstler*innen und Kurator*innen an ihrem Beispiel das komplexe Verhältnis von Geschichte, Kunst und Politik.

Das Symposium ist das zweite in der Reihe „Historische Urteilskraft“. Es steht im Zusammenhang mit unserer für 2021 geplanten Ausstellung zur Geschichte der documenta, die Lars Bang Larsen und Dorothee Wierling kuratieren. 

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