• Exponat: Flugblatt: NSDAP-Bekanntmachung zum Kriegsbeginn, 1939

Do 56/1592 TRANSKRIPTION Wir sind auf Leben und Tod verschworen! Aufruf des Führers an die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Berlin, 3. September Der Führer erläßt folgenden Aufruf an die

Flugblatt der NSDAP zum Kriegsbeginn
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei: Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen! Unser jüdisch-demokratischer Weltfeind hat es
fertiggebracht, das englische Volk in den Kriegs-
zustand gegen Deutschland zu hetzen. Die Gründe
zu gewinnen. Berlin, 3. September 1939
20,8 x 29,6 cm
(gez.)Adolf Hitler
TRANSKRIPTION Wir sind auf Leben und Tod verschworen! Aufruf des Führers an die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Berlin, 3. September Der Führer erläßt folgenden Aufruf an die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei: Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen! Unser jüdisch-demokratischer Weltfeind hat es fertiggebracht, das englische Volk in den Kriegs- zustand gegen Deutschland zu hetzen. Die Gründe dafür sind genau so verlogen und fadenscheinig, wie es die Gründe 1914 waren. Darin hat sich nichts geändert.Aber geändert haben sich die Kraft und der Wille des Reiches, dieses Mal den uns auf- gezwungenen Kampf mit jener Entschlossenheit zu führen, die nötig ist, um das neue beabsichtigte Ver- brechen an der Menschheit zunichte zu machen. Das Jahr 1918 wird nicht wiederkehren. Die deutsche Wehrmacht wird im Osten in wenigen Wochen den von den Engländern gelegten Einkreisungsring zersprengen. Sie wird im Westen in der größten Festungsanlage aller Zeiten den deutschen Boden schützen Das deutsche Volk wird jedes Opfer bringen in der Erkenntnis, daß es seiner Zahl, seinem Werte und seiner geschichtlichen Vergangenheit nach dieser Auseinandersetzung nicht zu fürchten hat. Ge- schlagen sind wir in der Geschichte nur dann ge- worden, wenn wir uneinig waren. Daß das deutsche Reich und Volk in diesem Krieg mit unzerstörbarer Einigkeit hinein- und heraus- gehen soll, sei unser Schwur. Darin liegt die höchste Aufgabe für die nationalsozialistische Be- wegung. Wer sich den Gemeinschaftsanforderungen widersetzt, aus der Gemeinschaftsleistung sich ent- fernt, oder wer glaubt, sie gar sabotieren zu können, wird dieses Mal unbarmherzig vernichtet. Der brave Soldat an der Front soll wissen, daß uns sein Leben immer noch näher steht als das von Landes- verrätern. Er soll aber auch wissen, daß in diesem Kampf erstmals in der Geschichte nicht von den einen verdient wird, während die anderen verbluten. Wer daher glaubt, sich in diesen schicksalhaften Monaten oder Jahren bereichern zu können, er- wirbt kein Vermögen, sondern holt sich nur den Tod. Ich mache alle nationalsozialistischen Funktio- näre dafür verantwortlich, daß sie auch in ihrem persönlichen Leben vorbildlich die Opfer auf sich nehmen, die die Gemeinschaft zu tragen hat. Was wir heute besitzen, ist gänzlich belanglos, entscheidend ist nur eines: Daß Deutschland siegt! Was wir heute verlieren, ist ohne Bedeutung. Wichtig aber ist, daß unser Volk seinem Angreifer widersteht und damit seine Zukunft gewinnt. In wenigen Wochen muß die nationalsozialistische Volksgemeinschaft sich in eine auf Leben und Tod verschworene Einheit verwandelt haben. Dann werden die kapitalistischen Kriegshetzer Englands und seine Trabanten in kurzer Zeit erkennen, was es heißt, den größten Volksstaat Europas ohne jede Veanlassung angegriffen zu haben. Der Weg, den wir heute beschreiten, ist nicht schwerer als der Weg von Versailles bis 1939. Wir haben nicht zu verlieren, wir haben alles zu gewinnen.
[Abbildung] Wir sind auf Leben und Tod verschworen! Flugblatt der NSDAP zum Kriegsbeginn Dresden, 4. September 1939 20,8 x 29,6 cm © DHM, Berlin Do 56/1592 TRANSKRIPTION Wir sind auf Leben und Tod verschworen! Aufruf des Führers an die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Berlin, 3. September Der Führer erläßt folgenden Aufruf an die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei: Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen! Unser jüdisch-demokratischer Weltfeind hat es fertiggebracht, das englische Volk in den Kriegs- zustand gegen Deutschland zu hetzen. Die Gründe dafür sind genau so verlogen und fadenscheinig, wie es die Gründe 1914 waren. Darin hat sich nichts geändert.Aber geändert haben sich die Kraft und der Wille des Reiches, dieses Mal den uns auf- gezwungenen Kampf mit jener Entschlossenheit zu führen, die nötig ist, um das neue beabsichtigte Ver- brechen an der Menschheit zunichte zu machen. Das Jahr 1918 wird nicht wiederkehren. Die deutsche Wehrmacht wird im Osten in wenigen Wochen den von den Engländern gelegten Einkreisungsring zersprengen. Sie wird im Westen in der größten Festungsanlage aller Zeiten den deutschen Boden schützen Das deutsche Volk wird jedes Opfer bringen in der Erkenntnis, daß es seiner Zahl, seinem Werte und seiner geschichtlichen Vergangenheit nach dieser Auseinandersetzung nicht zu fürchten hat. Ge- schlagen sind wir in der Geschichte nur dann ge- worden, wenn wir uneinig waren. Daß das deutsche Reich und Volk in diesem Krieg mit unzerstörbarer Einigkeit hinein- und heraus- gehen soll, sei unser Schwur. Darin liegt die höchste Aufgabe für die nationalsozialistische Be- wegung. Wer sich den Gemeinschaftsanforderungen widersetzt, aus der Gemeinschaftsleistung sich ent- fernt, oder wer glaubt, sie gar sabotieren zu können, wird dieses Mal unbarmherzig vernichtet. Der brave Soldat an der Front soll wissen, daß uns sein Leben immer noch näher steht als das von Landes- verrätern. Er soll aber auch wissen, daß in diesem Kampf erstmals in der Geschichte nicht von den einen verdient wird, während die anderen verbluten. Wer daher glaubt, sich in diesen schicksalhaften Monaten oder Jahren bereichern zu können, er- wirbt kein Vermögen, sondern holt sich nur den Tod. Ich mache alle nationalsozialistischen Funktio- näre dafür verantwortlich, daß sie auch in ihrem persönlichen Leben vorbildlich die Opfer auf sich nehmen, die die Gemeinschaft zu tragen hat. Was wir heute besitzen, ist gänzlich belanglos, entscheidend ist nur eines: Daß Deutschland siegt! Was wir heute verlieren, ist ohne Bedeutung. Wichtig aber ist, daß unser Volk seinem Angreifer widersteht und damit seine Zukunft gewinnt. In wenigen Wochen muß die nationalsozialistische Volksgemeinschaft sich in eine auf Leben und Tod verschworene Einheit verwandelt haben. Dann werden die kapitalistischen Kriegshetzer Englands und seine Trabanten in kurzer Zeit erkennen, was es heißt, den größten Volksstaat Europas ohne jede Veanlassung angegriffen zu haben. Der Weg, den wir heute beschreiten, ist nicht schwerer als der Weg von Versailles bis 1939. Wir haben nicht zu verlieren, wir haben alles zu gewinnen. Berlin, 3. September 1939 (gez.)Adolf HitlerDeutsches Historisches Museum, Berlin LeMO de Deutsches Reich, Dresden Kriegsbeginn, Propaganda, NSDAP, Volksgemeinschaft Hitler, Adolf Hitler, Adolf NSDAP-Ortsgruppe Dresden,-Cotta

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