• Exponat: Broschüre: Antisemitische Hetzschrift gegen Walther Rathenau, 1922

Antisemitische Hetzschrift gegen Walther Rathenau

Alfred Roth: Rathenau. "Der Kandidat des Auslandes"
Deutschvölkische Verlagsanstalt
Do2 93/1727
Hamburg, 1922
23,5 x 18 cm
Alfred Roth war als Bundeswart des Reichshammerbundes und Hauptgeschäftsführer des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes einer der radikalsten völkisch-nationalistischen und antisemitischen Agitatoren. Reichsaußenminister Walther Rathenau war ihm als Jude und Demokrat besonders verhasst. Als Erklärung für die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg verwies sein Hetzschrift auf "vaterlandslose Juden" wie Rathenau, die "Geschäfte" mit dem Ausland gemacht hätten und auch nach Kriegsende nicht das Wohl Deutschlands als vorrangiges Ziel im Auge hätten.
[Abbildung] Antisemitische Hetzschrift gegen Walther Rathenau Alfred Roth: Rathenau. Der Kandidat des Auslandes Deutschvölkische Verlagsanstalt Hamburg, 1922 DHM, Berlin Do2 93/1727 Alfred Roth war als Bundeswart des Reichshammerbundes und Hauptgeschäftsführer des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes einer der radikalsten völkisch-nationalistischen und antisemitischen Agitatoren. Reichsaußenminister Walther Rathenau war ihm als Jude und Demokrat besonders verhasst. Als Erklärung für die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg verwies sein Hetzschrift auf vaterlandslose Juden wie Rathenau, die Geschäfte mit dem Ausland gemacht hätten und auch nach Kriegsende nicht das Wohl Deutschlands als vorrangiges Ziel im Auge hätten.Deutsches Historisches Museum, Berlin LeMO de Deutsches Reich, Hamburg Antisemitismus, Außenpolitik Rathenau, Walther Roth, Alfred Deutschvölkische Verlagsanstalt

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