• [Friedrich Ludwig Jahn während seiner Festungshaft]

Friedrich Ludwig Jahn während seiner Festungshaft

Friedrich Ludwig Heine
1820/1822
Öl/Holz
19 x 15 cm (32,5 x 29,5 cm mit Rahmen)
Inv.-Nr.: 1988/1497

Das Gemälde entstand während der Haft Jahns in der Festung Kolberg in den Jahren 1820-1823. Friedrich Ludwig Jahn, Begründer der deutschen Turnerbewegung, entscheidend beteiligt an der Gründung der Freikorps, national gesinnt, wurde am 13./14. Juli 1819 in Berlin verhaftet und auf die Festung Spandau verbracht. Der Mörder August von Kotzebues, der Burschenschafter Karl Ludwig Sand, hatte bei ihm geturnt. Aufgrund der Denunziation des Studenten Kretschmar wurde Jahn ins Verhör genommen. E. T. A. Hoffmann erstattete darüber amtlichen Bericht. Anschließend wurde er nach Küstrin, schließlich am 22.5.1820 nach Kolberg gebracht. Jahn wurde nach insgesamt über fünf Jahren Festung entlassen, seine volle Bewegungsfreiheit erhielt er erst 1840 wieder. Dem seelisch gebrochenen Mann wurde dann das Eiserne Kreuz verliehen durch Friedrich Wilhelm IV.

Dieses Objekt ist eingebunden in folgende LeMO-Seite:
Chronik 1819
Chronik 1842

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