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Aktuelle Veranstaltungen

Einladung zu Präsentation des Oettingen-Willkomm

Dank der großzügigen Unterstützung des Museumsvereins und der Kulturstiftung der Länder konnte das Deutsche Historische Museum den Oettingen-Willkomm, einenherausragenden gläsernen Becher aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, ankaufen.

Der fragile Becher diente als Prunkgefäß für hochrangige Gäste des Oettinginschen Stammsitzes. Mehr als 30 Besucherinnen und Besucher – darunter Adelige, Landesherrn, Hofprediger, Heerführer und Generäle – gravierten ihre Namen, Titulaturen und Jahreszahlen mit einer Diamantnadel in das „Gästebuch aus Glas“. Zugleich spiegeln die Inschriften der Gebrauchsspanne von 1548 bis 1650 die territorialen und dynastischen Verbindungen der Gastgeber sowie die politischen Wirren der Religionskriege wieder. Bedeutende historische Ereignisse wie die Schlacht bei Nördlingen (1632) und die Ulmer Friedensverhandlungen (1647), die das Ende des Dreißigjährigen Krieges einleiteten, sind durch die Daten und Akteure und Akteurinnen auf dem Glas verewigt.

Führung „Karl Marx und der Kapitalimsus"

Die Ausstellung „Karl Marx und der Kapitalismus“ präsentiert und problematisiert Werk und Wirken von Karl Marx als Auseinandersetzung mit dem sich dynamisch verändernden Kapitalismus und den Kontroversen des 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Religions- und Gesellschaftskritik, Judenemanzipation und Antisemitismus, Revolutionen, neue Technologien, Natur und Ökologie, Ökonomie sowie Kämpfe und Bewegungen in Europa – Themen, die auch heute nichts von ihrer Brisanz verloren haben. Marx’ Historisierung verbindet die Ausstellung dadurch auch mit Fragen nach seiner Aktualität. Gleichzeitig wirft sie einen kritischen Blick auf die Rezeption seiner Theorien im 20. und 21. Jahrhundert.

Begleiten Sie uns durch die Ausstellung.

Stadtspaziergang „Pankow - der Majakowskiring"

„Pankow - der Majakowskiring als Wohnviertel der DDR-Regierung und Schauplatz historischer Meilensteine" lautet der Titel des ersten von zwei Stadtspaziergängen zum Schwerpunktthema DDR, die wir in diesem Jahr noch geplant haben.
 
Das beschauliche Dörfchen Pankow wurde im 19. Jahrhundert von den Berlinern gern als Ausflugsziel und Ort der Sommerfrische genutzt. Nach dem Krieg wird im Bezirk der erste Wohnort der DDR-Regierung eingerichtet und das Schloss Schönhausen zum Amtssitz des ersten und einzigen Präsidenten erhoben. In der Regierungszeit Honeckers siedeln sich hier vermehrt Botschaften an. Neben dem Empfang internationaler Staatsgäste wird Pankow vor 50 Jahren zum Verhandlungsort des deutsch-deutschen Grundlagenvertrages und schließlich auch zum Tagungsort des Runden Tisches 1989/90. So dicht wie hier haben nirgends in der DDR Politik- und Kulturelite neben der Opposition gewohnt.

Begleiten Sie uns auf einen Spaziergang vom alten Dorfanger durch den Majakowskiring bis zum Schloss Schönhausen. Unsere Referentin ist wieder Swantje Glock.

Führung „Karl Marx und der Kapitalimsus"

Die Ausstellung „Karl Marx und der Kapitalismus“ präsentiert und problematisiert Werk und Wirken von Karl Marx als Auseinandersetzung mit dem sich dynamisch verändernden Kapitalismus und den Kontroversen des 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Religions- und Gesellschaftskritik, Judenemanzipation und Antisemitismus, Revolutionen, neue Technologien, Natur und Ökologie, Ökonomie sowie Kämpfe und Bewegungen in Europa – Themen, die auch heute nichts von ihrer Brisanz verloren haben. Marx’ Historisierung verbindet die Ausstellung dadurch auch mit Fragen nach seiner Aktualität. Gleichzeitig wirft sie einen kritischen Blick auf die Rezeption seiner Theorien im 20. und 21. Jahrhundert.

Begleiten Sie uns durch die Ausstellung.

Führung „Richard Wagner und das deutsche Gefühl"

Richard Wagner hat das 19. Jahrhundert in ganz unterschiedlichen Positionen erlebt und geprägt: als Komponist und Hofkapellmeister, als Revolutionär und Exilant, als Bankrotteur und als Protegé wohlhabender Mäzene und eines Königs. Das Deutsche Historische Museum zeigt ihn nicht nur als Zeugen und Kritiker der politischen und sozialen Umbrüche seiner Zeit, sondern als umstrittenen Künstler und Unternehmer, der gesellschaftliche Befindlichkeiten strategisch in seinem Werk aufzugreifen wusste.

Richard Wagner stand der fortschreitenden Industrialisierung und dem Kapitalismus kritisch gegenüber. Gleichzeitig wäre sein künstlerischer Aufstieg ohne einen modernen Kunst- und Musikmarkt nicht denkbar gewesen. Die Ausstellung stellt Wagner als Gefühlstechniker vor, der in einer zunehmend kommerzialisierten Welt den gesellschaftlichen Stellenwert der Kunst und des Künstlers neu verortete. Dafür entwickelte er Vermarktungsstrategien, in denen Emotionen eine wesentliche Rolle spielten.

Besuchen Sie mit dem Museumsverein eine Führung durch die Ausstellung.

Stadtspaziergang „Pankow - der Majakowskiring" (zweiter Termin)

„Pankow - der Majakowskiring als Wohnviertel der DDR-Regierung und Schauplatz historischer Meilensteine" lautet der Titel des ersten von zwei Stadtspaziergängen zum Schwerpunktthema DDR, die wir in diesem Jahr noch geplant haben.
 
Das beschauliche Dörfchen Pankow wurde im 19. Jahrhundert von den Berlinern gern als Ausflugsziel und Ort der Sommerfrische genutzt. Nach dem Krieg wird im Bezirk der erste Wohnort der DDR-Regierung eingerichtet und das Schloss Schönhausen zum Amtssitz des ersten und einzigen Präsidenten erhoben. In der Regierungszeit Honeckers siedeln sich hier vermehrt Botschaften an. Neben dem Empfang internationaler Staatsgäste wird Pankow vor 50 Jahren zum Verhandlungsort des deutsch-deutschen Grundlagenvertrages und schließlich auch zum Tagungsort des Runden Tisches 1989/90. So dicht wie hier haben nirgends in der DDR Politik- und Kulturelite neben der Opposition gewohnt.

Begleiten Sie uns auf einen Spaziergang vom alten Dorfanger durch den Majakowskiring bis zum Schloss Schönhausen. Unsere Referentin ist wieder Swantje Glock.

Führung „Staatsbürgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789"

Dazugehören – oder nicht? Diese Frage löst starke, auch widerstreitende Gefühle aus. Die Staatsbürgerschaft bündelt viele dieser Gefühle. Sie ist ein Status des Rechts, der Menschen zusammenführt und zugleich trennt. Sie stiftet nationale und politische Gemeinschaft, aber sie markiert auch einen Unterschied und Vorrang gegenüber denen, die außerhalb der Gemeinschaft stehen. Die Staatsbürgerschaft wurde durch ihre Verbindung mit dem modernen Nationalstaat zum Gegenstand von Kämpfen um Zugehörigkeit und Teilhabe. Sie teilte Rechte auf staatliche Daseinsvorsorge und politische Mitbestimmung zu und bestimmte, wer als Wehrpflichtiger sein Leben für den Staat einsetzen musste. Die Staatsbürgerschaft trug somit zur Konstruktion nationaler, kollektiver Identitätsvorstellungen bei und wurde zum zentralen Instrument der Verteilung von Lebens- und Überlebenschancen in den europäischen Staaten des 19. und 20. Jahrhunderts.

Mit der Ausstellung „Staatsbürgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789“ beleuchtet das Deutsche Historische Museum in einem Durchgang vom „langen“ 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart den Bedeutungswandel und die Mobilisierungskraft von Staatsbürgerschaft: Sie stieg zur dominanten Form politischer Zugehörigkeit im Zeitalter des Nationalstaats auf, wurde von Diktaturen als Instrument ethnischer und politischer Selektion eingesetzt und nimmt in der Unionsbürgerschaft der supranationalen Europäischen Union neue Gestalt an. Dies zeigt die Ausstellung anhand dreier Länder Europas: Frankreich, Polen und Deutschland. Sie waren und sind als Nachbarstaaten in existentieller Weise durch scharfe Konflikte und enge politische Kooperation miteinander verflochten.

Besuchen Sie mit dem Museumsverein die Ausstellung.

Berlin entdecken „Alles Fassade?" – Architekturführung zum Humboldt Forum

Wir laden Sie zu einem Blick in die Nachbarschaft ein und wollen uns mit der Architektur des Humboldt Forums beschäftigen. Der Rundgang im Innen- und Außenraum gibt einen Einblick in die Architektur Franco Stellas, seinen Vorbildern, seiner Verknüpfung von Alt und Neu. Die kontrastierende Formensprache von barocker und gegenwärtiger Architektur ist ebenso Thema wie die wechselvolle Bebauungsgeschichte an diesem Ort und damit verbundene politische Vorstellungen.

Ist „alles (nur) Fassade?"

Führung „Richard Wagner und das deutsche Gefühl"

Richard Wagner hat das 19. Jahrhundert in ganz unterschiedlichen Positionen erlebt und geprägt: als Komponist und Hofkapellmeister, als Revolutionär und Exilant, als Bankrotteur und als Protegé wohlhabender Mäzene und eines Königs. Das Deutsche Historische Museum zeigt ihn nicht nur als Zeugen und Kritiker der politischen und sozialen Umbrüche seiner Zeit, sondern als umstrittenen Künstler und Unternehmer, der gesellschaftliche Befindlichkeiten strategisch in seinem Werk aufzugreifen wusste.

Richard Wagner stand der fortschreitenden Industrialisierung und dem Kapitalismus kritisch gegenüber. Gleichzeitig wäre sein künstlerischer Aufstieg ohne einen modernen Kunst- und Musikmarkt nicht denkbar gewesen. Die Ausstellung stellt Wagner als Gefühlstechniker vor, der in einer zunehmend kommerzialisierten Welt den gesellschaftlichen Stellenwert der Kunst und des Künstlers neu verortete. Dafür entwickelte er Vermarktungsstrategien, in denen Emotionen eine wesentliche Rolle spielten.

Besuchen Sie mit dem Museumsverein eine Führung durch die Ausstellung.

Führung „Staatsbürgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789"

Dazugehören – oder nicht? Diese Frage löst starke, auch widerstreitende Gefühle aus. Die Staatsbürgerschaft bündelt viele dieser Gefühle. Sie ist ein Status des Rechts, der Menschen zusammenführt und zugleich trennt. Sie stiftet nationale und politische Gemeinschaft, aber sie markiert auch einen Unterschied und Vorrang gegenüber denen, die außerhalb der Gemeinschaft stehen. Die Staatsbürgerschaft wurde durch ihre Verbindung mit dem modernen Nationalstaat zum Gegenstand von Kämpfen um Zugehörigkeit und Teilhabe. Sie teilte Rechte auf staatliche Daseinsvorsorge und politische Mitbestimmung zu und bestimmte, wer als Wehrpflichtiger sein Leben für den Staat einsetzen musste. Die Staatsbürgerschaft trug somit zur Konstruktion nationaler, kollektiver Identitätsvorstellungen bei und wurde zum zentralen Instrument der Verteilung von Lebens- und Überlebenschancen in den europäischen Staaten des 19. und 20. Jahrhunderts.

Mit der Ausstellung „Staatsbürgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789“ beleuchtet das Deutsche Historische Museum in einem Durchgang vom „langen“ 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart den Bedeutungswandel und die Mobilisierungskraft von Staatsbürgerschaft: Sie stieg zur dominanten Form politischer Zugehörigkeit im Zeitalter des Nationalstaats auf, wurde von Diktaturen als Instrument ethnischer und politischer Selektion eingesetzt und nimmt in der Unionsbürgerschaft der supranationalen Europäischen Union neue Gestalt an. Dies zeigt die Ausstellung anhand dreier Länder Europas: Frankreich, Polen und Deutschland. Sie waren und sind als Nachbarstaaten in existentieller Weise durch scharfe Konflikte und enge politische Kooperation miteinander verflochten.

Besuchen Sie mit dem Museumsverein die Ausstellung.

Führung „Staatsbürgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789"

Dazugehören – oder nicht? Diese Frage löst starke, auch widerstreitende Gefühle aus. Die Staatsbürgerschaft bündelt viele dieser Gefühle. Sie ist ein Status des Rechts, der Menschen zusammenführt und zugleich trennt. Sie stiftet nationale und politische Gemeinschaft, aber sie markiert auch einen Unterschied und Vorrang gegenüber denen, die außerhalb der Gemeinschaft stehen. Die Staatsbürgerschaft wurde durch ihre Verbindung mit dem modernen Nationalstaat zum Gegenstand von Kämpfen um Zugehörigkeit und Teilhabe. Sie teilte Rechte auf staatliche Daseinsvorsorge und politische Mitbestimmung zu und bestimmte, wer als Wehrpflichtiger sein Leben für den Staat einsetzen musste. Die Staatsbürgerschaft trug somit zur Konstruktion nationaler, kollektiver Identitätsvorstellungen bei und wurde zum zentralen Instrument der Verteilung von Lebens- und Überlebenschancen in den europäischen Staaten des 19. und 20. Jahrhunderts.

Mit der Ausstellung „Staatsbürgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789“ beleuchtet das Deutsche Historische Museum in einem Durchgang vom „langen“ 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart den Bedeutungswandel und die Mobilisierungskraft von Staatsbürgerschaft: Sie stieg zur dominanten Form politischer Zugehörigkeit im Zeitalter des Nationalstaats auf, wurde von Diktaturen als Instrument ethnischer und politischer Selektion eingesetzt und nimmt in der Unionsbürgerschaft der supranationalen Europäischen Union neue Gestalt an. Dies zeigt die Ausstellung anhand dreier Länder Europas: Frankreich, Polen und Deutschland. Sie waren und sind als Nachbarstaaten in existentieller Weise durch scharfe Konflikte und enge politische Kooperation miteinander verflochten.

Besuchen Sie mit dem Museumsverein die Ausstellung.

Berlin entdecken – "Sybille Bergmann" – Führung in der Berlinischen Galerie

Sibylle Bergemann (1941–2010) gehört zu den bekanntesten deutschen Fotograf*innen. Über mehr als vier Jahrzehnte schuf die Berlinerin ein außergewöhnliches Werk aus Stadt-, Mode- und Porträtaufnahmen sowie essayistischen Reportagen. Wiederkehrende Motive sind die Stadt, Frauen und immer wieder auch Hunde. Fernweh ist dabei wichtiger Antrieb für die fotografische Praxis weltweit: Dakar, Moskau, New York und Paris gehören zu ihren Zielen. 

Mit einer Auswahl von über 200 Fotografien, davon 30 bisher unveröffentlicht, richtet die Ausstellung einen retrospektiven und persönlichen Blick auf das Werk von Sibylle Bergemann. 

Schauen Sie mit uns in die Berlinische Galerie.

Weitere Veranstaltungen folgen...