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Aktuelle Veranstaltungen

Fernblick nach Wien in die Albertina modern

Online-Führung. Veranstaltung per Videokonferenz (Zoom)

The 80s. Kunst der 80er Jahre

Die 80er-Jahre sind das wichtigste Jahrzehnt für die Kunst unserer Zeit, heißt es in der Ausstellungsbeschreibung. Erstmals dominiere nicht mehr ein alles bestimmender Stil wie Abstraktion oder Pop Art. Die 80er sind geprägt von einem noch nie da gewesenen Stilpluralismus, der sich des Bildfundus vergangener Jahrhunderte bedient. Begleiten Sie uns virtuell nach Wien, um die Geburtsstunde der Postmoderne zu betrachten.

Führung im Pei-Bau

Veranstaltung vor Ort

Karl Marx und der Kapitalismus

Die Industrialisierung löste im 19. Jahrhundert enorme ökonomische, soziale und kulturelle Umbrüche aus. Zu den bedeutendsten Kritikern der Verwerfungen der „Moderne“ und des Kapitalismus gehörte Karl Marx. Als Philosoph, Journalist, Ökonom und politischer Aktivist hatte er das Ziel, die neuen Verhältnisse versteh- und veränderbar zu machen. Wie Richard Wagner, dem das Deutsche Historische Museum parallel eine Ausstellung widmet, avancierte Marx zu einer der einflussreichsten deutschen Personen des 19. Jahrhunderts – mit einem umstrittenen Werk, das bis heute weltweit rezipiert wird. Die Ausstellung „Karl Marx und der Kapitalismus“ präsentiert und problematisiert dieses Werk und Wirken von Marx als Auseinandersetzung mit dem sich dynamisch verändernden Kapitalismus und den Kontroversen des 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Religions- und Gesellschaftskritik, Judenemanzipation und Antisemitismus, Revolutionen, neue Technologien, Natur und Ökologie, Ökonomie sowie Kämpfe und Bewegungen in Europa – Themen, die auch heute nichts von ihrer Brisanz verloren haben. Marx’ Historisierung verbindet die Ausstellung dadurch auch mit Fragen nach seiner Aktualität. Gleichzeitig wirft sie einen kritischen Blick auf die Rezeption seiner Theorien im 20. und 21. Jahrhundert.

Besuchen Sie mit uns die Ausstellung in einer Führung!

Verschoben auf: 7. März 2022 um 19 Uhr - Exklusiv für Mitglieder

Veranstaltung im Zeughauskino

Ich weiß bestimmt, ich werd’ dich wieder­sehen
Liederabend mit Éva Fahidi-Pusztai und Benjamin Appl (Bariton)

Daan Boertien, Piano
Jennifer Wilton, Einführung
 

Als Éva Fahidi-Pusztai 17 Jahre alt war, bestand sie die Aufnahmeprüfung für das Konservatorium, ihr größter Traum ging in Erfüllung: das Musikstudium, Klavier. Sie musste es bald wieder aufgeben. Jüdinnen und Juden dürften nicht mehr studieren, in ihren Heimatort Debrecen. Wenige Monate später besetzt die Wehrmacht Ungarn. Mit 18 Jahren wurde Éva Fahidi-Pusztai nach Auschwitz deportiert. Sie wurde keine Pianistin. Aber Musik spielte für sie immer eine wichtige Rolle.
Der Abend ist eine kleine Reise durch Évas bewegtes Leben: Er beginnt mit der fröhlichen Kindheit in Ungarn, umgeben von einer großen Familie, die so brüsk abbrach. Er erzählt von Deportation, Konzentrationslager und dem Überleben. Vom Verlust der Familie, der Identität. Und dem Wiederfinden der Hoffnung. Éva Fahidi-Pusztai selbst spricht und wird dabei begleitet von dem deutschen Sänger Benjamin Appl, der Lieder und Musik singt, die in ihrem Leben wichtig wurden. Und Lieder, die von Komponisten in Konzentrationslagern geschrieben wurden oder deren Komponisten dort starben.

Anmeldung ab Februar 2022

Weitere Veranstaltungen folgen...