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Aktuelle Veranstaltungen

Je nach Situation bieten wir 2021 weitere Live-Stream-Führungen oder Angebote vor Ort an. Die Planung erfolgt kurzfristig.

Blick in die Sammlung

Online-Vortrag von Dr. Thomas Weißbrich, Sammlungsleiter Militaria: Uniformen – Fahnen – Orden und Ehrenzeichen – Uniformkundliche Graphik

„Das Eiserne Kreuz von 1870 – eine gefühlsbeladene Geschichte”

Anlässlich des 150. Jahrestages der Gründung des Kaiserreiches planen wir verschiedene Veranstaltung zu diesem Thema. Beginnen möchten wir mit einem Blick in die Sammlung des DHM und einem Vortrag von Dr. Thomas Weißbrich:

Das Eiserne Kreuz gehört zu den bekanntesten deutschen Auszeichnungen. Seine vier Stiftungen – 1813, 1870, 1914 und 1939 – waren jeweils von der Popularisierung auch außerhalb des Militärs begleitet; sie arbeitete mit geschichtlichen Bezügen, setzte aber auch auf das Erzeugen von Gefühlen wie dem der Ehre. Am Beispiel des Eisernen Kreuzes von 1870, anlässlich des Deutsch-Französischen Krieges vom preußischen König Wilhelm I. gestiftet, geht der Vortrag den Verknüpfungen von Auszeichnung, Geschichtsbildern und historischen Emotionen nach.

Berlin entdecken – Stadtspaziergang

Veranstaltung in Präsenz

„Deplatzierte Träume: rund um die Siegessäule – 150 Jahre deutsche Reichsgründung"

150 Jahre nach der Gründung des Deutschen Reichs: Am Großen Stern im Tiergarten finden wir passend zum Anlass eine Fülle von Bezügen und „sprechenden“ Denkmälern. Schon die Entstehungsgeschichte des Platzes Ende des 17. Jahrhundert führt zur Fragestellung: Brauchte das Land Siege, um eins zu werden? Ausgerechnet hier feierte die Nation mehrfach Einigkeit vieler Menschen. Strategen, Träume und Gestaltung: Dieser Platz scheint eine wirklich runde Sache zu sein. Wir hinterfragen den Anschein.

Begleiten Sie uns auf einen Spaziergang rund um die Siegessäule.

Lesen Sie hier den Beitrag zum Kaiserreich auf LeMO.

Berlin entdecken – Stadtspaziergang

Veranstaltung in Präsenz

Dorotheenstädtischer Friedhof

Im letzten Jahr haben wir unser Mitgliederprogramm mit einem geführten Spaziergang über den Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin wieder aufgenommen. Nun bieten wir auf vielfach Nachfrage zwei weitere Termine an. Herzlichen Dank an unser Mitglied R. Smith, der uns mit gut informierten Geschichten zum Friedhof und jenen, die dort ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, in Erstauen und Erheiterung versetzen wird. Der uns erinnern lässt und uns die eine oder andere neue Facette der Geschichte nahebringen wird.

Führung im Pei-Bau

Veranstaltung vor Ort

documenta. Politik und Kunst

Seit ihrer Gründung 1955 war die international orientierte Großausstellung ein Ort, an dem das westdeutsche Selbstverständnis verhandelt wurde. Seitdem erhoben die Macher*innen alle vier, später fünf Jahre den Anspruch, Einblicke in aktuelle künstlerische Tendenzen zu geben. Erstmals stellt das Deutsche Historische Museum die Geschichte der ersten bis zehnten documenta in den Kontext der politischen, kultur- und gesellschaftsgeschichtlichen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1955 und 1997. Kunstwerke, Filme, Dokumente, Plakate, Oral-History-Interviews und andere kulturhistorische Originalzeugnisse illustrieren, wie die documenta als Kunstereignis und zugleich als historischer Ort politisch-sozialen Wandel kommentiert, einfordert und widerspiegelt.

 

 

Vorbesichtigung im Pei-Bau

in Planung

Vorbesichtigung der Ausstellung „Die Liste der „Gottbegnadeten“. Künstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik"

Viele renommierte Protagonisten des nationalsozialistischen Kunstbetriebs waren auch nach 1945 hauptberuflich als bildende Künstler tätig. Sie produzierten Werke für den öffentlichen Raum, erhielten lukrative Aufträge von Staat, Wirtschaft und Kirche, lehrten an Kunstakademien, nahmen an Wettbewerben teil und waren in Ausstellungen vertreten. Dabei konnten sie auch von dem antimodernistischen Klima der Nachkriegsjahrzehnte profitieren. Ausgangspunkt für die erste Ausstellung zu diesem Thema ist die 1944 im Auftrag von Adolf Hitler und Joseph Goebbels zusammengestellte „Gottbegnadeten-Liste“. Die darauf verzeichneten 114 Bildhauer und Maler galten als „unabkömmlich“ und blieben vom Front- und Arbeitseinsatz verschont. Nachkriegskarrieren „gottbegnadeter“ Künstler wie Willy Meller, Adolf Wamper, Arno Breker, Hermann Kaspar, Werner Peiner oder Paul Mathias Padua konterkarieren das Bild des kunstpolitischen Neuanfangs nach 1945. In der Ausstellung werden ihre Karrieren und Netzwerke, die Wahl der Bildthemen und die Rezeption der Arbeiten gleichermaßen betrachtet, um Fragen der Kontinuitäten, Erwartungshaltungen und Anpassungsleistungen adäquat erfassen zu können.

Weitere Veranstaltungen folgen...