Film

Ha'makah ha'shmonim ve'ahat | Der 81. Schlag

IL 1975, R/B: David Bergman, Haim Gouri, Jacques Ehrlich, Miriam Novitch, Zvi Shner

Thursday, 23. July 2020, 19.00 Uhr

Zeughauskino

Ha'makah ha'shmonim ve'ahat | Der 81. Schlag

IL 1975, R/B: David Bergman, Haim Gouri, Jacques Ehrlich, Miriam Novitch, Zvi Shner, Montage: Miriam Gross, M: Joseph Mar-Haim, P: Beit Lochamei Ha-Geta’ot, 115’ · DCP, OmU

SO 19.07. um 21 Uhr + DO 23.07. um 19 Uhr

Ha’makah ha’shmonin ve’ahat entstand im Umfeld des „Hauses der Ghettokämpfer“, dem ersten Museum in Israel, das zum Andenken an die Opfer der Shoah gegründet wurde und sich im Kibbuz Beit Lohamei Ha-Geta’ot befindet. Auf visueller Ebene ordnet der Film historisches Bildmaterial als Erzählung über die Verfolgung, Ghettoisierung, Deportation und den Mord an Millionen jüdischen Menschen an. Die Mehrheit dieser aus der NS-Zeit erhaltenen Filmaufnahmen und Fotografien stammt aus der Hand der Täter. Statt diese Bilder direkt zu kommentieren, werden ihnen auf der Tonspur Zeugenaussagen aus dem Eichmann-Prozess und eine eigens für den Film komponierte Musik gegenübergestellt.

Auf diese Weise setzt Ha’makah ha’shmonin ve’ahat den Bildern eine Stimme der Erinnerung entgegen. Eine Perspektive, die auch darauf reagiert, dass die Überlebenden der Shoah in Israel zunächst auf Unglauben gegenüber ihren Erfahrungen gestoßen waren. Der Titel des Films etwa bezieht sich auf die Aussage von Michael Goldmann-Gilad, der als Kind von einem Nazi-Offizier 80 Schläge erhielt. Nur durch ein Wunder überlebte er. Als er nach Kriegsende nach Israel auswanderte, glaubte man seiner Geschichte nicht – für ihn war dies der 81. Schlag. Als bester Dokumentarfilm wurde Ha’makah ha’shmonin ve’ahat 1974 für den Oscar nominiert. (gl)

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