Film

Onde Jaz o Teu Sorriso?

Sagen Sie's den Steinen. Die Filme von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub

Freitag, 27. Oktober 2017, 20.00 Uhr

Zeughauskino

Il Viandante

I/F 2001, R/B: Danièle Huillet, Jean-Marie Straub, aus Sicilia! nach Conversazione in Sicilia von Elio Vittorini, K: William Lubtchansky, T: Jean-Pierre Duret, D: Angela Nugara, Gianni Buscarino, 5’ · DCP, OmU

L’Arrotino

I/F 2001, R/B: Danièle Huillet, Jean-Marie Straub, aus Sicilia! nach Conversazione in Sicilia von Elio Vittorini, K: William Lubtchansky, T: Jean-Pierre Duret, D: Gianni Buscarino, Vittorio Vigneri, 7’ · DCP, OmU

Onde Jaz o Teu Sorriso? / Wo liegt Euer Lächeln begraben?

P/F 2001, R/B: Pedro Costa, K: Pedro Costa, Jeanne Lapoirie, Mit: Danièle Huillet, Jean-Marie Straub, 104’ · DCP, OmeU

FR 27.10. um 20 Uhr · Einführung: Volko Kamensky

Il Viandante (Der Wanderer) und L'Arrotino (Der Scherenschleifer) sind Montagen von alternativen Takes zweier Szenen aus Sicilia!, 1998, von Huillet/Straub. (aw)

„Wo Funken stieben ist auch Leben: Selten wohl hat man so konkret verfolgen können, worauf es Huillet & Straub beim Schnitt ankommt und wie ihre Arbeitsteilung funktioniert. […] Costas Bedürfnis nach Sinnlichem, Konkretem trifft sich in schöner Weise mit dem, was Huillet & Straub als ihre Arbeit verstehen: sorgfältig und genau mit dem Minimen, dem stofflichen Detail umgehen – gerade das ernst nehmen und herausarbeiten, worüber andere nur allzu leicht hinweggehen. Und Jean-Marie Straub ist immer wieder wunderbar darin, das in Worte zu fassen, was da geschieht – es mit Gedanklichem, Ideellem zu verbinden (im größeren Einverständnis beider). […] An einer Stelle spricht er von der Chaplinschen Verfahrensweise [rhéthorique]: mit der Bewegung beginnen und mit dem Ende der Bewegung enden, mit der Aktion schneiden und im Bruchteil der Sekunde anhalten, wo sie stockt.

[…] hier, in Costas Film, kann man ein bisschen sehen oder erahnen, was künstlerische Unabhängigkeit wirklich heißt – was es heißt, durchzuhalten gegen alle Widerstände, sich nicht einfangen oder von den Bedingungen erdrücken zu lassen.“ (Johannes Beringer) (mn)

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