Film

Potato Fritz

BRD 1976, R: Peter Schamoni, 85’

Samstag, 15. Dezember 2018, 21.00 Uhr

Zeughauskino

Potato Fritz

BRD 1976, R: Peter Schamoni, B: Paul Hengge, K: Wolf Wirth, Jost Vacano, M: Udo Jürgens, Anton Dvo?ák, D: Hardy Krüger, Stephen Boyd, Anton Diffring, Arthur Brauss, Paul Breitner, Diana Körner, Rainer Basedow, Peter Schamoni, 85’ · DCP

SA 15.12. um 21 Uhr · Einführung: Jan Gympel

Wolf Wirths letzter Spielfilm brachte noch einmal eine Zusammenarbeit mit einem anderen Unterzeichner des Oberhausener Manifests: Peter Schamoni, dem mit Schonzeit für Füchse 1966 nicht nur ein vielbeachteter Regie-Erstling gelungen war, sondern der wenig später mit Zur Sache, Schätzchen auch den größten Publikumserfolg des frühen Jungen Deutschen Films produziert hatte. Ein paar Jahre später hatte sich Schamoni von diesen Anfängen relativ weit entfernt, auch wenn man Potato Fritz nicht nur als Versuch einer Westernkomödie verstehen will, sondern zugleich als kritische Reflexion dieses uramerikanischen Genres, das die Europäer gerade erfolgreich adaptiert hatten.

Im Mittelpunkt der kruden Handlung steht ein verschroben wirkender deutscher Kartoffelfarmer, der sich Mitte des 19. Jahrhunderts in den Rocky Mountains gegen Indianer ebenso behauptet wie gegen allerlei Schurken, die vor allem hinter einer verschollenen Ladung Gold her sind. Gleichberechtigt mit Wolf Wirth zeichnete Jost Vacano für die Fotografie verantwortlich: Schonzeit für Füchse war der erste Film gewesen, bei dem er die Kamera geführt hatte. In der knappen Dekade, die seither vergangen war, hatte es Vacano geschafft, sich einen Namen zu machen. Nur sechs Jahre jünger als Wirth, zählte er in mancher Hinsicht doch schon zur nächsten Generation. (gym)

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