Film

Pietro der Korsar

D 1925, R/B: Artur Robison, 82'

Freitag, 18. Januar 2019, 18.30 Uhr

Zeughauskino

Pietro der Korsar

D 1925, R/B: Artur Robison, K: Fritz Arno Wagner, George Schnéevoigt, Rudolph Maté, D: Paul Richter, Aud Egede-Nissen, Rudolf Klein-Rogge, Lilian Stevens, 82‘ · 35mm, dt. ZT

FR 18.01. um 18.30 Uhr · Begleitung: Maud Nelissen und Frido ter Beek

Vorprogramm

Das Lösegeld D 1922, R: Arthur Kraska, 4‘ · 35mm

Die Nibelungen gegen Douglas Fairbanks. In Pietro der Korsar spielt Paul Richter, der im Jahr zuvor noch oben ohne als Siegfried in Fritz Langs Die Nibelungen agiert hatte, einen italienischen Bauernsohn, der sich nach dem abenteuerlichen Leben auf See sehnt. Er rettet dem Anführer der Korsaren (Rudolf-Klein Rogge, vormals der Hunnenfürst Etzel) das Leben und wird nach einer Prüfung schließlich in den von strengen Gesetzen geprägten Männerbund aufgenommen. Als die Tänzerin Juana (die Norwegerin Aud Egede-Nissen, Paul Richters Ehefrau) dem jungen Mann ebenso wie dem Seeräuberchef den Kopf verdreht, nimmt die Geschichte von Eifersucht, Mord und Rache erneut ihren Lauf. Der Deutsch-Amerikaner Artur Robison inszeniert das allerdings nicht im hoheitlichen Stil von Fritz Lang. Stattdessen steht Douglas Fairbanks Pate: „Wilde Kampfszenen wechseln mit sehr schönen italienischen Landschaften, tolle Gelage im Innern des Seeräuberturms ziehen vorüber und stille Liebeslieder unter südlich-sanftem Himmel. Höhepunkte bieten die Schlußzenen, die im rasenden Tempo sich abspielen. Kampf der beiden Männer (…) um die spanische Schönheit Juana, die, weiblicher Dämon, das Schicksal in die Burg der Korsaren getragen hat. Kampf der Führer, Tanz der Frau, die betören will, draußen aber steht der Feind.“ (Berliner Lokal-Anzeiger, 21.2.1925) (fl)

Wir zeigen eine Kopie aus der Sammlung der Deutschen Kinemathek.

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