Film

Trial Zichronot Mishpat Eichmann | Memories of the Eichmann Trial

IL 1979, R: David Perlov

Samstag, 25. April 2020, 20.30 Uhr

Zeughauskino

B'damayich Chay | In Thy Blood Live

IL 1962, R/B: David Perlov, K: Adam Grinberg, Montage: Anna Gurit, M: Oedoen Partosh, P: The Israeli Film Service and the World Zionist Organization, 17‘ · Digital SD, OmeU

Trial Zichronot Mishpat Eichmann | Memories of the Eichmann Trial

IL 1979, R: David Perlov, K: Daniel Shneor, Yossi Zicherman, Montage: Era Lapid, P: The Israeli Television, 65‘ · DCP, OmeU

SA 25.04. um 20.30 Uhr · Zu Gast: Yael Perlov

B’damayich Chay, eine Reaktion auf den Eichmann-Prozess, verbindet das Gebot zu Erinnern mit einem Blick auf fotografische Spuren der Shoah. Der Film gehört zu den frühesten Arbeiten des israelischen Dokumentarfilmregisseurs David Perlov und war der erste israelische Film, der bei den Filmfestspielen in Venedig vorgeführt wurde.

Zichronot Mishpat Eichmann ist ein Mosaik aus Gesprächen, das einen Blick auf die Bedeutung des Eichmann-Prozesses für das Gedächtnis Israels ermöglicht. Auslöser für die von verschiedenen Personen geäußerten Erinnerungen sind Fotografien, die in Israel begleitend zum Eichmann-Prozess in der Öffentlichkeit kursierten, sowie Tonaufnahmen des in Israel im Radio übertragenen Prozesses. Zur Sprache kommen einerseits Überlebende wie Henryk Ross, der in Jerusalem auch vor Gericht ausgesagt hatte. Ross‘ Darstellung davon, wie er im Ghetto in Lódz heimlich Fotografien anfertigte, um das dortige Überleben zu dokumentieren, gilt als „one of the most memorable scenes in the history of Israeli cinema“ (Uri Klein, Haaretz). Wichtige Gesprächspartner Perlovs sind außerdem Israelis der zweiten Generation. Für sie bedeutete der Eichmann-Prozess einen entscheidenden Schritt, um ihre eigene Geschichte verstehen zu können. Zichronot Mishpat Eichmann wurde ursprünglich für das israelische Fernsehen produziert, erst 2011 wiederentdeckt und unter Leitung der Gedenkstätte Yad Vashem restauriert. (gl)

Wir zeigen Trial Zichronot Mishpat Eichmann mit freundlicher Genehmigung des Yad Vashem Visual Center, der Perlov Familie und von KANN 11 – Israeli Broadcasting Corporation.

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