AGBs und Ordnungen

Besucherordnung

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Eintrittspreise und Führungsgebühren

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Allgemeine konservatorische Auflagen bei Foto-, Film- und Fernsehaufnahmen

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Nutzungsordnung Bildarchiv

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Nutzungsordnung Bibliothek

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Besucherordnung der Neuen Wache

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Besucherordnung des Deutschen Historischen Museums

Stand: Mai 2020

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt im Deutschen Historischen Museum. Aufgrund der aktuellen Lage ist derzeit nur der Pei-Bau geöffnet. Die Dauerausstellung im Zeughaus ist bis auf Weiteres geschlossen.

Als Vorsichtsmaßnahme zur Eindämmung von Infektionen durch das Corona-Virus (COVID-19) gilt ab dem 11.05.2020 ein reglementierter Einlass für das Deutsche Historische Museum. Zeitgleich werden maximal 65 Besucher in die zweistöckigen Wechselausstellungsräume gelassen. Zu Stoßzeiten kann es daher zu Wartezeiten kommen.

Aufgrund der starken Besucherbeschränkungen wegen der COVID-19-Regelungen wird der Erwerb eines Onlinetickets im Vorfeld dringend empfohlen. Der Einlass wird über ein Zeitfensterticket geregelt und ist ausschließlich mit einem Mund-Nasen-Schutz möglich.

Öffnungszeiten
Der Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums ist freitags bis mittwochs von 10 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Das Ausstellungsticket kostet 8 €. Ermäßigten Eintritt von 4 € erhalten derzeit unter Vorlage entsprechender Nachweise

– Schülerinnen und Schüler sowie sich in der Berufsausbildung Befindende über 18 Jahren,
– Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Freiwilligendiensten des Bundes,
– Studierende,
– Arbeitslose sowie Inhaberinnen und Inhaber des Berlin Passes,
– Schwerbehinderte mit 50% GdB und mehr sowie ihnen Gleichgestellte.

Führungen und Gruppenbesuche
Führungen und Besuche von Gruppen können aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden.

Garderobe
Garderoben stehen nur beschränkt zur Verfügung. Bitte verzichten Sie daher möglichst auf die Mitnahme von Rucksäcken und Taschen.

Um einer Beschädigung von Exponaten vorzubeugen, bitten wir Sie, mitgebrachte Rucksäcke und große Taschen sowie Jacken und Mäntel, Stöcke, Schirme und Ähnliches an den ausgeschilderten Garderoben kostenlos abzugeben. Kleine Taschen (max. Größe A4 20 × 30 × 10 cm) können Sie an der Hand getragen in die Ausstellungen mitnehmen.

Kleidungsstücke dürfen aus Sicherheitsgründen nicht über dem Arm getragen werden. Bitte befolgen Sie im Zweifelsfall die Anweisungen des Aufsichtspersonals. Eine Haftung für Wertgegenstände in der Garderobe wird nicht übernommen. Bitte teilen Sie den Verlust von abgegebenen Gegenständen dem Garderobenpersonal vor Verlassen des Museums mit. Für verlorene Garderobenmarken bzw. Schlüssel wird ein Ersatz von je 5 € verlangt. Die Gebühr kann erstattet werden, wenn die Garderobenmarke innerhalb von 5 Tagen im DHM abgegeben wird.

Verhalten in den Gebäuden und in den Ausstellungsräumen
Bitte beachten Sie die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln:

– Mindestabstand von 1,5 Metern
– Vermeidung von Gruppenbildung
– Verzicht auf Händeschütteln
– regelmäßiges Händewaschen
– Husten oder Niesen in die Armbeuge

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Gebäuden und Ausstellungsräumen des DHM ist verpflichtend und Voraussetzung für den Zugang.

Bitte beachten Sie, dass es in den Ausstellungsräumen nicht gestattet ist

– Objekte zu berühren (soweit nicht ausdrücklich erlaubt),
– Tiere (ausgenommen Blindenführ- und Begleithunde) oder sperrige Gegenstände mitzunehmen,
– zu essen oder zu trinken,
– zu rauchen,
– Abfälle zu entsorgen, wenn nicht anders vorgeschrieben.

Bei Fragen können Sie sich gerne an das Aufsichtspersonal wenden. Bitte befolgen Sie im Zweifelsfall die Anweisungen des Aufsichtspersonals. Diese Anordnungen können in besonderen Gefahrensituationen auch über die Verhaltensweisen hinausgehen, die hier in dieser Besucherordnung bereits konkret aufgelistet sind.

Missachtung der Besucherordnung
Die Museumsleitung behält sich vor, Besucherinnen und Besuchern, die sich nicht an die Regelungen der Besucherordnung oder die Anweisungen des Aufsichtspersonals halten, Hausverbot zu erteilen.

Beschwerden und Anregungen
Beschwerden und Anregungen können Sie in den Besucherbüchern notieren oder schriftlich über info@dhm.de übermitteln.

Haftungsausschluss bei Ansteckung
Das DHM legt höchsten Wert auf die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sowie des Personals. Sollte es trotz der umfangreichen Hygiene-Maßnahmen zu einer Ansteckung mit dem Virus COVID-19 kommen, kann das DHM keine Haftung übernehmen.

Wir bitten Sie, zuhause zu bleiben, wenn Sie Krankheitszeichen oder Atemwegssymptome zeigen. Auch, wenn Sie innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt mit einer erkrankten Person hatten, sollten Sie zuhause bleiben.

Neuregelung zum Leihverkehr durch Kulturgutschutzrecht

§ 6 Abs. 2 des Kulturgutschutzgesetzes (KGSG) vom 31.07.2016 ermöglicht auch für Leihgaben eine zeitlich befristete Unterschutzstellung als nationales Kulturgut, wenn der Bestand der Kultureinrichtung, der diese Leihgaben zur Verfügung gestellt werden, als nationales Kulturgut nach § 6 Abs. 1 KGSG geschützt ist und der Leihgeber seine Zustimmung erteilt.

Die Stiftung Deutsches Historisches Museum gehört zu den Einrichtungen nach § 6 Abs. 1 KGSG. Wenn die jeweiligen Leihgeber zustimmen, gelten Ihre Leihgaben für die Dauer des Leihvertrages – wie unser Bestand – als nationales Kulturgut. Dies bedeutet, dass im Falle einer unrechtmäßigen Verbringung einer Leihgabe ins Ausland ein Rückgabeanspruch der Bundesrepublik Deutschland gegen einen EU-Mitgliedstaat nach § 69 KGSG und gegen einen Drittstaat nach § 70 KGSG besteht. Dieser kann unabhängig von einem evtl. zivilrechtlichen Herausgabeanspruch des Eigentümers geltend gemacht werden. Die Kosten eines Rückgabeverfahrens nach diesen Vorschriften müssen nicht vom Eigentümer getragen werden. Für die vorübergehende Ausfuhr einer Leihgabe in andere Länder des Binnenmarkts oder in Drittstaaten ist eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich. Schließlich profitieren Leihgeber, die sich für diesen besonderen Schutz entscheiden, von der 75 jährigen Verjährungsfrist nach Artikel 8 der Richtlinie 2014/60/EU.

Die Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden und endet mit Beendigung des Leihvertrages, ohne dass es einer gesonderten Erklärung bedarf. Für Rückfragen zu dieser Neuregelung stehen wir allen Leihgebern, die der Stiftung Leihgaben zur Verfügung gestellt haben, gerne zur Verfügung.