Blickfang: Die Ausstellungshalle von I.M. Pei

Die Ausstellungshalle von I.M. Pei

Ieoh Ming Pei (1917–2019) gilt als einer der großen Architekten der Gegenwart. Als Schüler von Walter Gropius und Marcel Breuer übernahm er in seinen Werken die strenge Sachlichkeit der Bauhaus-Architektur, entwickelte sie jedoch in einer eigenen Formensprache weiter. Weltbekannt sind insbesondere seine Museumsbauten, wie beispielsweise die Pyramide und der neue Eingangsbereich des Louvre in Paris.

Der Pei-Bau für das Deutsche Historische Museum wurde 2003 eröffnet und ist sein erstes Werk in Deutschland. Transparenz, Licht und Bewegung sind das architektonische Programm. Zwischen dem dreieckigen Baukörper und dem Zeughaus vermittelt ein gebäudehohes Glasfoyer.

Das für Wechselausstellungen errichtete Gebäude verfügt über vier Ebenen und ist unterirdisch an das Zeughaus angeschlossen. Die Ebenen erlauben den Besucherinnen und Besuchern immer neue und überraschende Ausblicke. Sichtachsen ermöglichen eine architektonische Korrespondenz zwischen den Bauwerken der Vergangenheit und der Gegenwart.

In der Dunkelheit ein leuchtender Anziehungspunkt, spiegelt die Glaswand tagsüber die historischen Fassaden der umliegenden Bauten.

Pei-Bau