Aktuelle Stellenausschreibungen

Wissenschaftliches Volontariat in den Abteilungen Sammlungen und Ausstellungen

Bewerbungsfrist 8. Januar 2019

Bei der Stiftung Deutsches Historisches Museum sind ab 1. März 2019 vier Stellen für ein wissenschaftliches Volontariat in den Abteilungen Sammlungen und Ausstellungen zu besetzen.

Es handelt sich um eine zweijährige wissenschaftliche Ausbildung in Vollzeit, die anhand eines Ausbildungsrahmenplans durchgeführt wird. Die monatliche Vergütung beträgt im ersten Ausbil-dungsjahr 1.500 € brutto und im zweiten 50 % des Entgelts der Entgeltgruppe 13 Stufe 1 TVöD Bund.

Dienstort ist Berlin-Mitte.

Die Ausschreibung richtet sich an Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger. Das wissenschaftliche Volontariat dient der Förderung des geisteswissenschaftlichen Nachwuchses im Museum. Es vermittelt einen Einblick in die komplexe Sammlungs- und Ausstellungsarbeit des Museums.

Die wissenschaftlichen Volontariate bieten bei einer fundierten Ausbildung und engagierten Betreuung die Möglichkeit, Erfahrungen in den verschiedenen Arbeitsbereichen des Deutschen Historischen Museums zu sammeln: Drei Volontariate sind angesiedelt bei der Abteilungsdirektion Sammlungen, ein Volontariat bei der Abteilungsdirektion Ausstellungen. In diesen Abteilungen wird mit jeweils 15 Monaten der Schwerpunkt der zweijährigen Ausbildung absolviert, die damit Einblick in alle relevanten Aufgaben der Sammlungsarbeit bzw. des Ausstellungswesen vermittelt. In neun Monaten werden weitere Arbeitsbereiche des Museums (Kommunikation, Sammlungen, Ausstellungen, Bildung und Vermittlung) kennengelernt.

Die Ausbildung umfasst im Wesentlichen:

  • Mitarbeit bei der Inventarisierung, Dokumentation und wissenschaftlichen Erschließung von Bestandsgruppen
  • Einblick in Sammlungskonzepte und -strategien, Katalogisierung und Ankaufspolitik
  • Mitarbeit an Ausstellungsprojekten
  • Mitarbeit bei der Erstellung und Redaktion von Katalogen und anderen Publikationen
  • Erwerb von konservatorischen Kenntnissen in Theorie und Praxis in den Bereichen Depot-, Ausstellungs-, Transport-, Klima-, Licht- und Sicherungstechnik sowie in Konservierung und Restaurierung
  • Kennenlernen von Aufgaben und Arbeitsweisen von Registrars im Leihverkehr
  • Kennenlernen von Arbeitsweisen des Fachbereichs Bildung und Vermittlung
  • Kennenlernen von Werbemaßnahmen, Pressearbeit, Marketing und Erstellung von Kommunikationsprodukten
  • Einblicke in Haushaltsrecht, Mittelbewirtschaftung, Budgetplanung, Personal- und Tarifrecht, Museumsverwaltung, Projektmanagement-, Personal- und Verwaltungsorganisation

An die Bewerberinnen und Bewerber werden folgende Anforderungen gestellt:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master) der Fachrichtung Geschichte, Kunstgeschichte oder einer verwandten Geisteswissenschaft
  • nachgewiesene erste praktische Erfahrungen im Museums- oder Ausstellungswesen
  • gute Kenntnisse der deutschen Geschichte
  • sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • sicherer Umgang mit PC und Office-Programmen

Wünschenswert sind:

  • Kenntnisse im Umgang mit Datenbanken
  • Archiverfahrung
  • Interesse an kulturhistorischen Themen und deren Vermittlung
  • engagiertes und zielorientiertes Arbeiten und Kommunikationsfähigkeit
  • hohes Maß an Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Belastbarkeit
  • Solide Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift (gerne auch in einer weiteren Fremdsprache)

Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz, schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des Sozialgesetzbuches IX besonders berücksichtigt.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf und Arbeits- und sonstigen Zeugnissen und anderen Bewertungen sowie Unterlagen unter Angabe der Kennziffer: Vol_S/A bis zum 8. Januar 2019 ausschließlich elektronisch an: bewerbung@dhm.de

Bewerbungen in elektronischer Form sind ausschließlich per E-Mail möglich und dürfen aus technischen Gründen nur als eine PDF Datei mit einer Größe von 8 Megabyte übertragen werden. Bitte wählen Sie die Dateibezeichnung "Nachname_Vorname.PDF". Andere Dateiformate oder weitere Anhänge werden ohne Rückmeldung gelöscht oder abgewiesen.

Projektmitarbeiter*in zur Vorbereitung und Durchführung der Sonderausstellung „Medien und Öffentlichkeit“

Bewerbungsfrist 7. Januar 2019

Bei der Stiftung Deutsches Historisches Museum ist ab dem 1. März 2019 die Stelle eines Projektmitarbeiters bzw. einer Projektmitarbeiterin zur Vorbereitung und Durchführung der Sonderausstellung „Medien und Öffentlichkeit“ (Arbeitstitel) zu besetzen.

Die Stelle ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet und nach Entgeltgruppe 9 b TVöD-Ost bewertet.

Dienstort ist Berlin-Mitte.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

1. Objektverwaltung:

  • Objekteingabe in die Historia-Ausstellungsdatenbank
  • Aktualisierung und Pflege der Ausstellungsdatenbank
  • Überprüfung und Ergänzung von Objektangaben

2. Bildredaktion und Katalogerstellung:

  • Beschaffung der Abbildungsvorlagen und Klärung der Bildrechte
  • Aufbereitung des Bildmaterials für Verlag und Druckerei
  • Rechteabwicklung
  • Abwicklung der dazugehörigen Korrespondenz mit den Leihgeber*innen/Eigentümer*innen

3. Weitere Aufgaben:

  • Abstimmung des Leihverkehrs mit den DHM-Registrars
  • Unterstützung bei der Recherche von Ausstellungsobjekten
  • Pflege der Korrespondenz mit Leihgeber*innen und Kooperationspartner*innen
  • Assistenz bei der Vorbereitung von Arbeitstreffen und Veranstaltungen
  • Betreuung und Pflege von interaktiven und multimedialen Ausstellungselementen
  • Recherche, Rechteklärung und Bestellen von Film- und Audiomaterial
  • Erstellung von Transkriptionen von Ausstellungsobjekten

Folgende Anforderungen werden gestellt:

  • eine abgeschlossene Hochschulbildung im Fach Museologie, Geschichte, Public History oder verwandten Fächern
  • nachgewiesene Ausstellungserfahrung, gerne mit internationalen Partner*innen
  • Erfahrung in Bildredaktion und Katalogerstellung
  • gute Englischkenntnisse (in Wort und Schrift), Kenntnisse einer weiteren modernen Fremdsprache sind erwünscht
  • eine souveräne Handhabung von museumsspezifischen Datenbanken

Wünschenswert sind:

  • ein hohes Maß an Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Flexibilität
  • ein sicherer Umgang mit PC und Microsoft-Office-Programmen
  • umfangreiche Kenntnisse des Museumsbetriebs

Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz, schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des Sozialgesetzbuches IX besonders berücksichtigt.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf und Arbeits- und sonstigen Zeugnissen und anderen Bewertungen sowie Unterlagen bis zum 07.01.2019 mit der Kennziffer: Projekt_MÖ ausschließlich elektronisch an: bewerbung@dhm.de

Bewerbungen in elektronischer Form sind ausschließlich per E-Mail möglich und dürfen aus technischen Gründen nur als eine PDF Datei mit einer Größe von 8 Megabyte übertragen werden. Bitte wählen Sie die Dateibezeichnung "Nachname_Vorname.PDF". Andere Dateiformate oder weitere Anhänge werden ohne Rückmeldung gelöscht oder abgewiesen.

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für Provenienzforschung

Bewerbungsfrist 4. Januar 2019

Bei der Stiftung Deutsches Historisches Museum ist ab dem 1. Februar 2019 die Stelle eines/r wissenschaftlichen Mitarbeiters/in für Provenienzforschung mit dem Schwerpunkt zum Forschungsbereich „Enteignungskontexte von Kulturgütern in SBZ und DDR“ in der Abteilung Sammlungen zu besetzen.

Die Stelle ist unbefristet und nach Entgeltgruppe 13 TVöD-Ost bewertet.

Dienstort ist Berlin-Mitte.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Dokumentation der Provenienzmerkmale des Sammlungsbestandes in der hausinternen Objektdatenbank
  • Eingehende Untersuchung unterschiedlicher Objektgattungen auf Verdachtshinweise • Vertiefte Recherchen bei Verdachtshinweisen
  • Begutachtung bei Neuerwerbungen
  • Mitarbeit bei der Vermittlung der Methoden und der Ergebnisse der Provenienzforschung

Folgende Anforderungen werden gestellt:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Neuerer und Neuesten Geschichte oder der Kunstgeschichte mit Schwerpunkt im 20. Jahrhundert
  • Nachweisbare, langjährige Erfahrung in der Provenienzforschung an kulturhistorischen Museen, insbesondere zu Provenienzen aus der SBZ und DDR
  • Mehrjährige Erfahrung in der Ausstellungs- oder Sammlungstätigkeit eines Museums
  • Grundkenntnisse der Enteignungskontexte in der Zeit des Nationalsozialismus
  • Vertiefte Kenntnisse in der Recherche zu Objekten (idealerweise unterschiedlicher Objektgattungen) ohne prominente Urheberschaft und Provenienz
  • Vertiefte Kenntnisse im Bereich der Geschichte der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR (Strukturen, Gesetze, Kunst- und Antiquitätenhandel)

Wünschenswert sind:

  • Promotion
  • Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft

Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz, schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des Sozialgesetzbuches IX besonders berücksichtigt.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf und Arbeits- und sonstigen Zeugnissen und anderen Bewertungen sowie Unterlagen bis zum 4. Januar 2019 mit der Kennziffer: Prov_2 ausschließlich elektronisch an: bewerbung@dhm.de

Bewerbungen in elektronischer Form sollten aus technischen Gründen eine Größe von 8 MB nicht überschreiten und in einer einzigen pdf-Datei gesendet werden.

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für Provenienzforschung

Bewerbungsfrist 4. Januar 2019

Bei der Stiftung Deutsches Historisches Museum ist ab dem 1. Februar 2019 die Stelle eines/r wissenschaftlichen Mitarbeiters/in für Provenienzforschung mit dem Schwerpunkt zum Forschungsbereich „NS-verfolgungsbedingter Entzug von Kulturgütern“ in der Abteilung Sammlungen zu besetzen.

Die Stelle ist unbefristet und nach Entgeltgruppe 13 TVöD-Ost bewertet.

Dienstort ist Berlin-Mitte.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Dokumentation der Provenienzmerkmale des Sammlungsbestandes in der hausinternen Objektdatenbank
  • Eingehende Untersuchung unterschiedlicher Objektgattungen auf Verdachtshinweise
  • Vertiefte Recherchen bei Verdachtshinweisen
  • Begutachtung bei Neuerwerbungen
  • Mitarbeit bei der Vermittlung der Methoden und der Ergebnisse der Provenienzforschung

Folgende Anforderungen werden gestellt:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Neuerer und Neuesten Geschichte oder der Kunstgeschichte mit Schwerpunkt im 20. Jahrhundert
  • Nachweisbare, langjährige Erfahrung in der Provenienzforschung an kulturhistorischen Museen, insbesondere zu NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut
  • Mehrjährige Erfahrung in der Ausstellungs- oder Sammlungstätigkeit eines Museums
  • Grundkenntnisse der Enteignungskontexte in der Sowjetische Besatzungszone und der DDR
  • Vertiefte Kenntnisse in der Recherche zu Objekten (idealerweise unterschiedlicher Objektgattungen) ohne prominente Urheberschaft und Provenienz
  • Vertiefte Kenntnisse im Bereich der NS-Geschichte (Strukturen, Gesetze, Kunsthandel) und der Nachkriegsgeschichte

Wünschenswert sind:

  • Promotion
  • Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft

Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz, schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des Sozialgesetzbuches IX besonders berücksichtigt.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf und Arbeits- und sonstigen Zeugnissen und anderen Bewertungen sowie Unterlagen bis zum 4. Januar 2019 mit der Kennziffer: Prov_1 ausschließlich elektronisch an: bewerbung@dhm.de

Bewerbungen in elektronischer Form sollten aus technischen Gründen eine Größe von 8 MB nicht überschreiten und in einer einzigen pdf-Datei gesendet werden.