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Die Macher der ersten documenta von 1955 machten es sich zum Ziel, die Moderne neu zu bewerten. Einerseits wollten sie die unter den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamierte Kunst rehabilitieren. Anderseits jedoch führte die documenta Traditionslinien der Zeit von 1933 bis 1945 weiter und verheimlichte die NS-Vergangenheit einiger Entscheidungsträger. Viele Beteiligte setzten ihre im Nationalsozialismus begonnene Laufbahn nach 1945 fort. Auch die Künstler der sogenannten „Gottbegnadeten-Liste“ konnten ihre Karrieren nach Kriegsende ohne Unterbrechung fortsetzen. Der Rundgang präsentiert beide Ausstellungen und stellt die jeweiligen Verflechtungen zwischen Politik und Kunst vor. Er gibt zudem einen Einblick in das Kunstverständnis der Nationalsozialisten und der Nachkriegszeit in der Bundesrepublik sowie in der DDR.

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