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Mit der Ausstellung „Staatsbürgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789“ beleuchtet das Deutsche Historische Museum den Bedeutungswandel und die Mobilisierungskraft von Staatsbürgerschaft vom „langen“ 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Im Rahmen dieser Ausstellung findet am Museumssonntag, den 4. Dezember im Foyer des Pei-Baus eine offene Kunstaktion mit dem Künstler Caspar Pauli statt.

„Pass partout (nicht)“ lädt Besucherinnen und Besucher jedes Alters dazu ein, sich im Anschluss an den Besuch der Ausstellung mit den dort behandelten Themen und ausgestellten Objekten auseinanderzusetzen: Was bedeutet Staatsbürgerschaft heute? Welche Rolle spielt Staatbürgerschaft im Hinblick auf Migration und Frauenrechte? Wie drückt sich Zugehörigkeit zu einem Staat, einer Religion, einer Familie aus? Worin bestehen Rechte und Pflichten einer idealen Staatsbürgerschaft? 

Besucherinnen und Besucher können ihre Eindrücke vom Ausstellungsbesuch – Kommentare und Skizzen – auf Papier bringen und ihre „Werke“ im Anschluss mit nach Hause nehmen oder an der Glasbalustrade im Pei-Bau befestigen. Im Laufe des Tages entsteht so aus den vielfältigen Darstellungen eine wachsende Collage, die wie ein ausgestelltes Ausstellungsbuch betrachtet werden kann und andere Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen, Verweilen und Diskutieren einlädt.