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Geheimagenten beginnt (und endet) wie eine Fernsehdokumentation. Der damals bekannte TV-Reporter Hans-Joachim Rauschenbach führt in die Geschichte ein, die Anfang der sechziger Jahre spielt, und stellt zwei ihrer Hauptfiguren vor: Ein redliches Ehepaar, Ostflüchtlinge, die vor allem aus praktischen Erwägungen und einem Mangel an Perspektiven denn aus Liebe geheiratet haben und in Frankfurt am Main eine kleine Gastwirtschaft führen. Eines Tages wirbt der beste (und eigentlich einzige) Freund des Paares den Mann als Agenten für den Bundesnachrichtendienst an. Er bildet ihn aus und schickt ihn immer wieder auf Einsätze, derweil er sich um die Frau anderweitig kümmert.

Wieder eine Komödie, die Fechner aber so gestaltete, dass die Genrezugehörigkeit erst nach einiger Zeit deutlich wird. Erstmals arbeitete er mit dem Kameramann Gero Erhardt zusammen, der später auch Tadellöser & Wolff und Ein Kapitel für sich fotografierte. Ekkehard Böhm resümierte in der Welt vom 15.1.1972: „Fechner ist eine amüsante Persiflage auf das Agentenmilieu gelungen.“ (gym)

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