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Menschen Bauten Kunst

Aspekte des Stadtumbaus in Ost-Berlin. Menschen Bauten Kunst (1972) stellt nicht nur die Baudenkmäler an der Straße Unter den Linden vor, sondern auch zahlreiche Beispiele von Kunst am Bau wie Wandbilder, Reliefs und gestaltete Spielgeräte, die als Elemente der „sozialistischen Umgestaltung der Stadt“ verstanden werden.

In den siebziger Jahren gewinnt auch in Ost-Berlin die Sanierung des vernachlässigten Altbaubestandes an Bedeutung. Der Lehrfilm Sozialistische Rekonstruktion von Altbau-Wohngebieten (1973) der Bauakademie Berlin informiert über die Entkernung und Modernisierung von Gründerzeitbauten am Prenzlauer Berg. Berlin – Hauptstadt der DDR (1974) ist ein Film aus einer größeren Reihe von ähnlich gestalteten Informationsfilmen, die das Baugeschehen im besten Licht erscheinen lassen.

In Stadtlandschaften porträtierte Karlheinz Mund 1981 drei Künstler, die sich zum einen mit den noch allgegenwärtigen Altbauten und Brachen (Ost-Berlin), zum anderen mit den genormten und standardisierten Neubauten (Halle-Neustadt) auseinandersetzen. Konrad Knebel reflektiert die Geschichtsspuren im Stadtbild, die sich etwa in verfallenen Gebäuden eingeschrieben haben. Auch Klaus Magnus hält in seinen Zeichnungen von Abrisshäusern und Straßenzügen Vergangenes fest. Die modernen Wohnkomplexe in Halle-Neustadt, mit denen sich Uwe Pfeifer auseinandersetzt, könnten genauso gut in Ost-Berlin stehen. Die Stadt als Landschaft – das heißt für die drei Künstler auch, das im Wandel begriffene urbane Leben neu zu denken. (jg)

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